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“Stand Your Ground” oder lass dich nicht von der Security verscheuchen

Wer gern Architektur fotografiert, hat die Situation vielleicht schon erlebt: Security-Personal erklärt dem Fotografen mehr oder weniger freundlich, aber sehr bestimmt, dass das Fotografieren des Hauses verboten ist, weil es Privatbesitz ist. Wie reagiert die Security, wenn ihnen freundlich erklärt wird, dass man sich im öffentlichen Raum befindet und also das Recht hat, zu fotografieren? Dieser Frage geht das Video “Stand Your Ground”  nach, welches im Rahmen des “London Street Photography Festivals” gedreht wurde:

 

 

Hier in Deutschland ist gem. §59UrhG maßgeblich, dass sich das fotografierte Gebäude an einem öffentlichem Weg, einer öffentlichen Straße oder einem öffentlichen Platz befindet. Dann greift die sogenannte Panoramafreiheit. Allerdings bedeutet das nicht, dass man den öffentlichen Raum verlassen darf, um das Gebäude zu fotografieren, z. B., um eine schöne Nahaufnahme zu machen.

Ein sehr interessanter Artikel dazu ist gerade in der aktuellen Photonews erschienen (Street Photography als juristisches Problem. Teil 2: Objektaufnahmen.) .

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Überraschungen auf Fotos I

Gerade bin ich dabei, die Urlaubsfotos aus der Toskana durchzusehen, um ein Album zusammenzustellen, da fällt mein Blick auf dieses Bild:

 

Ich fand den Baum und den Schattenwurf so klasse. Ob mir damals schon aufgefallen ist, dass bzw. was an dem Bild irgendwie nicht stimmt? Nein. :-) Finde ich sehr lustig!

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Langzeitaufnahme mit ND-Filter

Ein Abend an einem See. Es war schon recht dunkel, der Sonnenuntergang fast vollendet und die Lichtstimmung fantastisch. Über den Himmel zogen große, schöne Wolken. Normal belichtet ergab sich folgendes Bild:

Der Himmel zeigte sich also ideal für eine Langzeitaufnahme und den ersten Einsatz meines neuen ND-Filters (B&W – Stärke 3,0). Vorgegangen bin ich nach Ronnys Anleitung auf BlogTimes, allerdings habe ich mit der Belichtungszeit eher experimentiert, als sie umgerechnet ,-). Angefangen bei 1,5 Minuten bei Blende 8, bis hin zu 5 Minuten! Es gelang mir nicht, das Bild etwas heller zu belichten. Leider hatte ich Ronnys Hinweis überlesen:  Bei sehr starkten ND-Filter und sehr langen Belichtungszeiten lassen sich keine helleren Aufnahmen erzielen – Belichtungszeit und zunehmende Dunkelheit heben sich dann nämlich auf.”    Genau, ich kann das durch meine praktischen Versuche bestätigen ;-). Das Bild ist trotzdem sehr schön geworden. Beide Bilder sind unbearbeitet und ich finde die Farben auf der Langzeitbelichtung überirdisch schön.

Die erste Erfahrung mit Langzeitbelichtungen mit einem ND-Filter fand ich wirklich spannend und das Ergebnis sehenswert. Es hat Spass gemacht, weil man während der langen Belichtungszeit noch nicht weiß, was am Ende dabei herauskommt und außerdem viel Zeit hat, die Lichtstimmung und die Geräusche der Dämmerung in sich aufzunehmen oder einfach nur die Fledermäuse zu beobachten.

Falls dein Interesse geweckt ist und du dich über ND-Filter und ihren Einsatz informieren möchtest, kann ich dir diesen Artikel auf BlogTimes empfehlen, der umfassend zum Thema informiert.            


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Ausstellungseröffnung: Fotoprojekt “Meine Quelle” von Stefan Koch

Im Frühjahr wurde das Fotoprojekt  “Meine Quelle” von Stefan Koch im Rahmen der Portfolio-Sichtung des Freundeskreis des Hauses der Photographie als bestes Portfolio ausgezeichnet. Stefan Koch fühlte sich als gebürtiger Nürnberger seit seiner Kindheit mit dem Quelle-Konzern verbunden. Sogar Bilder von ihm waren im Quelle-Katalog zu finden: Als Kind stand er einmal Modell und später fotografierte er als Werbefotograf zeitweise für Quelle. So berührte ihn der Untergang des Unternehmens, der eine ganze Region schockierte, auch persönlich und aus dem Wunsch, den Niedergang zu dokumentieren, entstand sein Projekt. Er fotografierte die zurückgelassenen Arbeitsplätze und porträtierte ehemalige Angestellte. Die Bilder der verlassenen Arbeitsplätze und der einstigen Mitarbeiter reflektieren den Verfall des einstigen Versandhausriesen Quelle.

Das Projekt wird nun von der “kulturreich Galerie”  in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis des Hauses der Photographie in Hamburg vom 25. September bis 25. Oktober 2011 ausgestellt. Die Vernissage findet am kommenden Samstag, um 18 Uhr statt. Öffnungszeiten und Kontaktdaten sind auf der Homepage der kulturreich Galerie zu finden.

 

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Ohne Kamera…..

….gehe ich nicht mehr aus dem Haus. Wenn ich ein Bild sehe, möchte ich es auch festhalten können. In Gedanken funktioniert das nur begrenzt, weil die Erinnerung verblasst. Möglich, dass die Erinnerung durch ein Geräusch oder einen Geruch geweckt wird. Wenn das aber nicht geschieht, verblasst das Bild gänzlich. Wie schade! Andersherum geschieht etwas Wunderbares: Ich sehe und ich fotografiere. Noch nach Jahren kann ich dieses Foto ansehen und bin zurückversetzt in den Zeitpunkt der Aufnahme. So auch bei den folgenden Bildern, die ich an einem wunderbaren Herbstabend in St. Peter-Ording mit einer kleinen Digi-Knipse aufgenommen habe:

Ein wunderschönes Naturschauspiel und wenn ich diese Bilder ansehe, spüre ich den kühlen Nordseewind auf meinem Gesicht und höre die Möven, die sich etwas entfernt von mir um etwas zu streiten scheinen. Ich spüre förmlich die Gänsehaut, die die Schönheit dieses Augenblicks mir bereitet hat. Ich weiss, worüber ich damals nachdachte, als ich diesen Weg entlang ging, um dann stehen zu bleiben und mit der kleinen Knipse diese Fotos zu machen. Ich habe dieses Foto und mit ihm einen Moment meines Lebens……

 

 

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Feldstudie in schwarzweiß

Die Zeit der Stoppelfelder hat begonnen und wie in jedem Jahr verzieren große Strohrollen die Felder. Ein schönes Fotomotiv, gerade in schwarzweiß, weil das die Strukturen des Strohs so richtig hervorhebt.

 

 

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Blogparade: Ähnliche Blogs über Facebook-Fanseiten

Gesichtet.net hat eine Blogparade für Blogger mit eigener Facebook-Fanseite gestartet: Welche Seiten schlägt Facebook als ähnlich zu meiner Fanpage vor? Loggt man sich  bei Facebook aus und besucht seine eigene Fanpage, so werden einem rechts in der Leiste ähnliche Seiten vorgeschlagen und um die soll es hier gehen.

Bei mir sieht es dann so aus:

Alle drei Vorschläge waren mir bis dato unbekannt.

Die erste Seite, Devil-Photography.com ist ein Fotoblog. Passt also.

Die zweite Seite, Yuki Keylin, beschäftigt sich neben Technik und Internet u. a. auch mit Fotografie. Passt nicht so gut.

Die dritte Seite, Neu4bauer, postet in erster Linie zu Fashion & Style u.v.m. und Fotos werden eigentlich auch nur zu diesen Themen gepostet. Passt noch weniger.

Interessant finde ich, dass von 8 Vorschlägen nur drei wirkliche Treffer, nämlich Fotoblogs, dabei sind.

Ich finde die Vorschläge etwas willkürlich. Facebook scheint also aus den Infos Schlagworte, in diesem Fall “Fotografie”, auszulesen, das ist klar, aber welche weiteren Parameter eingesetzt werden ist mir schleierhaft. Vielleicht ist dann hilfreicher, selbst nach anderen Fotoblog-Seiten auf FB zu suchen. ;-)

Auf diese Aktion wurde ich über die Blogs leichtscharf.de und Janasworld.de aufmerksam, die ebenfalls an dieser Blogparade teilnehmen.

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Die neue Galerie ist online

Ich habe ein wenig gebastelt und das Menü oben verändert, zum einen, weil ich das doppelte Menü störend fand und zum anderen, weil meine neue Galerie endlich online ist und sie sollte natürlich auch über das Menü erreichbar sein. Meine erste Homepage, die ich mit iWeb erstellt und auf MobileMe gehostet hatte, habe ich bereits vor Wochen geschlossen. Ich fand sie neben dem Blog irgendwie überflüssig und hinzu kam die Diskussion darum, dass Apple iWeb nicht weiterentwickeln wird und die Galeriefunktion von MoMe mit Einführung der Cloud wegfallen soll.  Nun habe mich bei Zenfolio eingerichtet und bin bisher recht zufrieden, wenngleich ich das ganze Leistungsspektrum noch nicht überschaut habe. Wenn ihr Lust habt, dann schaut doch mal rein in die Galerien. Ich würde mich freuen!

 

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Regen, Regen, Regenbogen

Heute packt mich der Frust, denn hier in Hamburg (und ich denke, dass es im Rest der Republik nicht viel besser aussieht) regnet es mal wieder. Und regnet und stürmt und ist kalt, jedenfalls gemessen am Datum, denn eigentlich haben wir immer noch Hochsommer. Wie dem auch sei, mein Fotobuddy-Treffen fällt heute mal wieder aus und ich sehe, dass viele Ideen, die wir vom Winter in den Sommer geschoben haben, dieses Jahr wohl auf der Strecke bleiben.

Ich wollte an dieser Stelle ein schönes Regenfoto posten und habe die Festplatte durchsucht, aber ich habe keines gefunden, jedenfalls kein halbwegs schönes. Dafür das Foto von dem schönsten Regenbogen, den ich je gesehen habe. 2008 in Irland, auch im Hochsommer, aber das war halt der irische ;-):

 

 

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Und dann war das Bild plötzlich da….

Und dann war das Bild plötzlich da…..

Die Geschichte beginnt natürlich viel früher. Vorgestern war gutes Wetter und ich hatte Lust auf eine kleine Radtour und habe die Kamera mitgenommen. Die Tour führte mich durch Felder und Wiesen, vorbei an einem kleinen See, an Pferdekoppeln und recht idyllischen Plätzen. Manchmal nahm ich fast schon pflichtbewusst meine Kamera, um ein Foto zu machen, aber das Gefühl für die Aufnahme stellte sich nicht ein. Und dann war das Bild plötzlich da….. Eine kleine Allee und ich sah dieses Bild bereits in schwarzweiß konvertiert und mit einem schönen Effekt bearbeitet. Das ist der Moment, in dem ich meine Umgebung komplett ausblende, was in diesem Fall etwas brenzlig war, denn ich nahm auch das Auto nicht wahr, welches sich von hinten näherte. Der Autofahrer hatte offenbar Verständnis und hielt an, so dass ich in Ruhe dieses Bild machen konnte. Ich sah ihn erst, als ich fertig war und mich wieder aufrichtete. Ein entschuldigendes Lächeln meinerseits traf auf ein verständnisvolles Lächeln seinerseits und dann sah ich nur noch Staub ;-)

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