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THE BONDS OF LOVE hat den Sonderpreis der Jury gewonnen

Da komme ich aus einem Kurzurlaub zurück und finde eine Nachricht von Jana in meinem Postfach. Jana hat anlässlich dem 10-jährigen Bestehens ihres Blogs den Fotowettbewerb dekathon 2011 veranstaltet und ich darf mich über den 3. Platz in der Gesamtwertung freuen.  65 Fotografinnen und Fotografen haben mitgemacht und tolle Fotos abgeliefert. Ich habe an allen 10 Disziplinen teilgenommen, wenn auch mit Bildern von meiner Festplatte, denn meine “Darlings” veröffentliche ich natürlich im Internet und Jana bat darum, Bilder auszuwählen, die noch nicht großartig im Internet gezeigt worden sind.

Ein einziges Bild habe ich extra für den Wettbewerb  realisiert, da ich kein passendes Bild hatte. Das Thema war “Liebe & Freundschaft” und da ich demnächst mit meinen Eltern ihre Goldene Hochzeit feiern darf, hatte ich sofort ein Bild im Kopf, welches ich mit ihnen umsetzen wollte. Liebe & Freundschaft ein Leben lang. Und dieses Bild, welches mir persönlich viel bedeutet, hat den Sonderpreis der Jury gewonnen :-) ! Ich freue mich wirklich sehr darüber und bin ganz schön stolz darauf. Das Bild entstand, während ich ein Foto für die Einladungskarte zur Goldenen Hochzeit meiner Eltern aufnahm, unangekündigt zwischendurch, denn ich hatte befürchtet, dass sie nicht mitmachen ;-), nun freuen sie sich mit mir. Hier ist das Bild:

Übrigens habe ich ganz tolle Sachen gewonnen: Einen Gutschein im Wert von 190 Eur für 100 Visitenkarten aus der Letterpress Manufaktur, inklusive Layout :-), 70 Eur Gutschein für ein EchtFotobuch Hartcover von Saal Digital und ein Photoshop Praxisbuch Digital Painting von David Fehler. Aber ehrlich, ohne die Preise hätte ich mich genauso gefreut :-).

Hier geht es zur Siegerehrung mit einer Übersicht über die Bilder und die ersten 10 Gewinner. Auch von hier aus noch einmal meine Glückwünsche an alle Sieger!

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Impressionen aus der Hafencity

Am Wochenende war auch in Hamburg das Wetter so richtig super und wir haben einen Nachmittag in der Hafencity verbracht, um zu gucken, wie sich da alles zurecht wächst. Ich gebe zu, dass ich diesen künstlich geschaffenen Stadtteil Hamburgs zunächst nicht mochte. Das hat mit fortschreitender Bauzeit geändert. Mittlerweile bin sehr gern dort, zum einen, weil ich dort gern fotografiere, zum anderen, weil der Stadtteil belebt, aber trotzdem sehr entspannt ist. Das liegt sicher daran, dass die Hafencity in erster Linie für Fußgänger konzipiert ist. Die terrassenartig angelegten Plätze laden ein, auf ihren Bänken Platz zu nehmen und die Architektur auf sich wirken zu lassen. Restaurants und Bistros bieten ihren Gästen chillige Plätze in der Sonne. Jugendliche zeigen akrobatisch anmutende Übungen auf ihren Skateboards. An einem Ufer beobachten Passanten das Wendemanöver eines riesigen Containerschiffes.  Ich mag besonders den Kontrast zwischen den neuen, oft gläsernen Gebäuden und den alten der direkt angrenzenden Speicherstadt.

Hier einige Impressionen in schwarzweiß:

(Weitere Bilder sind hier in der Galerie zu sehen)

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Auf der Suche nach dem Licht

Fotografie ist das Malen mit Licht, d. h. ganz ohne Licht kann kein Foto entstehen. Für die verschiedenen Lichtsituationen haben wir viele Umschreibungen. Licht kann sanft, schimmernd, schön, weich, hart, blendend, direkt, reflektiert, kalt, warm, strahlend, leuchtend, trübe, künstlich, farbig und noch vieles mehr sein. Optische Gegebenheiten beurteilen wir plötzlich anders, wenn wir sie in einem anderen Licht sehen. Studiofotografen nutzen Lichtformer, um das (meist) künstliche Licht zu lenken, sie streuen,  bündeln oder reflektieren. Die Natur formt das Licht zufällig, so scheint es durch die Wolkendecke und wird strahlenförmig wahrnehmbar. Nebel und Regen macht Licht diffus und weich.

Natürlich ist das keine wissenschaftliche Betrachtung, aber auch ohne die ist Licht eine wahnsinnig spannende Angelegenheit und hat als Thema das Zeug zu einem kleinem Projekt:  Licht einfangen und sichtbar machen. Ich habe damit bereits begonnen und werde in losen Abständen die Bilder hier zeigen und sicher auch den einen oder anderen Artikel zum Thema Licht schreiben.

LICHT #1

D300, Nikkor 105mm, 1/60 Sek. bei f/13

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Bye Bye Babe. Abschied vom 3G ;-)

Bye Bye Babe….. Jetzt heißt es Abschied nehmen. Fast 3 Jahre ist her, als ich dich stolz wie Oskar nach Hause trug. Von dem Tag an habe ich dich gehegt und gepflegt.  Die Versicherung, die ich für dich abgeschlossen hatte, war völlig überflüssig, denn ich habe dich in ein polsterndes Fell gehüllt, welches dich schützte und ich habe dich wie ein rohes Ei durch die Gegend getragen. Du bist mir nur einmal runtergefallen (da bin ich allerdings vor Schreck fast gestorben). Wenn alle anderen über Empfangsschwierigkeiten klagten und ihre Handys am liebsten in die Elbe geschmissen hätten, habe ich nur gelächelt. In der Hand fühltest du dich weich, rund und glatt an – ein echter Handschmeichler. Ich wollte dich nie wieder hergeben. Doch mittlerweile waren zwei Nachfolger erschienen, die Apps entwickelten sich weiter und verlangten störrisch nach OS 4.2 oder höher. Und dann tat ich es: Ich wechselte von OS 3.x auf OS 4.2 und damit ging es dir gar nicht gut. Quasi über Nacht  Update bist du vergreist. Mein armes Babe, das hast du nicht gut verkraftet. Und so ist es jetzt an der Zeit, dass ich dich in den Ruhestand entlasse. Heute ist deine Nachfolgerin bei mir eingetroffen. Obwohl jung und frisch ist sie nicht halb so schön wie du und ich werde wohl lange brauchen, um sie wirklich zu mögen….. Mal sehen, ob ihr fröhliches Geplapper mir dabei hilft ;-)

 

 

 

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Lost Place in Hamburg I – Teil 2

Natürlich ist es auch der Abenteuer-Faktor, der an diesen Orten fasziniert. Das Gefühl, dass man gleich erwischt werden könnte oder die Ungewissheit, ob nicht doch jemand oder etwas aus einer dunklen Ecke hervorschnellt. Ganze Filme laufen im Kopf ab und ab und zu eine Gänsehaut den Rücken hinunter. Um uns in Gefahr zu begeben, sind wir aber schon “zu groß” ;-). Keiner wäre etwa auf die Idee gekommen, um der Aussicht willen auf eines der Dächer zu klettern. Ebenso musste man genau hinsehen, wohin man trat, denn es gibt viele kleine Ausschachtungen im Boden, was wirklich gefährlich werden kann.

Dieses genaue Hinsehen war aber das, was mir die schönsten Bilder schenkte. Man nimmt Sachen wahr, die man im Vorbeigehen vielleicht übersehen hätte. Nimmt sich die Zeit auszuloten, ob mit einer anderen Perspektive das Bild stimmiger wird. Man schaut hin, weil die Dinge eine Geschichte erzählen, jedes für sich und vielleicht alles zusammen eine andere?

Nach dem ersten Teil, der Ein- und Durchblicke gewährte, zeige ich euch im zweiten und letzten Teil Aufnahmen von Details, die mir etwas erzählten oder die ich einfach schön oder interessant fand:

 

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Hier geht es zur Galerie mit 54 Bildern. Dort sind auch einige Außenaufnahmen der Gebäude zu sehen, sowie ein Satellitenansicht des Geländes. 

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Lost Place in Hamburg I – Teil 1

“Lost Places”  werden sie genannt, die Orte, an denen Gebäude völlig sich selbst überlassen sind. Manchmal sind sie noch gut erhalten, weil sie sehr versteckt liegen. Ich las von verlorenen Orten, wo sogar das Mobiliar noch vorhanden ist und für Fotografen als oberstes Gebot gilt, nichts zu verändern. An anderen Orten finden sich bereits die Spuren von Feuerteufeln, Vandalisten, Sprayern und Obdachlosen, die hier ein schützendes Plätzchen gefunden haben. Faszinierend wie sich die Natur das Land Stück für Stück zurück erobert. Diese Plätze sind spannend und fotografisch sehr reizvoll. Wir haben einen Lost Place in Hamburg besucht und hatten viel Spaß bei unserem kleinen Abenteuer.  

Es sind viele Fotos entstanden. Heute zeige ich eine Auswahl von Ein- und Durchblicken, die ich dort aufgenommen habe:

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Hier geht es zur Galerie mit 54 Bildern.

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