LICHT #3

2007. Es war auf einem Flug von Hongkong nach Hamburg. Wie immer war ich auf dem Flug neugierig, was es von dort oben zu sehen geben wird und wurde reich belohnt. Da wir in Hongkong bei Tag gestartet waren, gab es den ganzen Flug über wunderschöne Bilder zu sehen. Hongkong von oben, das Himalaya-Gebirge – diesen Anblick vergisst man nie. Natürlich saß ich mit meiner damals noch ganz frischen D80 am Fenster und versuchte, die Bilder festzuhalten. Fast am Ende des Fluges ging über Deutschland gerade die Sonne auf und die Farben und vor allem das Licht, waren unglaublich eindrucksvoll. Dieses Bild ist technisch miserabel, die Vignetten an den Ecken entstanden durch die Rundungen der dicken Fensterscheibe, die ja leider nie frisch geputzt sind ;-), es ist ein wenig verwischt, weil die Belichtungszeit natürlich etwas länger ausfiel. Dennoch mag ich dieses Bild sehr, zu dem mir immer der Song “Us and them” von Pink Floyd im Ohr liegt. Es war eine mystische Szene, ein Sonnenaufgang über den Wolken, die Sonne, die den Mond begrüßt. Magisches Licht.

Licht #3

Nikon D80 – Nikkor 18-200mm – 2,2 Sek. – f/5,3

Neues Theme

Das alte Theme darf sich erst mal ausruhen, denn ich mag es z. Zt. nicht mehr sehen. Ich hoffe, euch gefällt das Neue. Ich finde schon den Header sehr viel schöner und mag besonders die Schrift. Es ist klar, hell und übersichtlich. Außerdem brachte es hier nicht alles durcheinander ;-)

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Die Fototasche – ein endloses Thema

Kennt ihr den Spruch “Die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat”? Dies trifft meiner Erfahrung nach auf Fototaschen so nicht zu. Jedenfalls in meinem Fall nicht. Meine Erste schenkte mir der Fotofachhändler, als ich meine D80 gekauft habe, es war eine schlichte Tasche von Nikon, in die die D80 mit angesetztem 18-200mm Objektiv, sowie eine weitere Linse passte. Die Ausrüstung wuchs und die Ansprüche an die Taschen auch. Es kam eine von Kalahari dazu, die ganz nett und so gar nicht nach Fototasche aussah, sich aber schnell als unpraktisch erwies, weil sie mit einem groben Reißverschluss verschlossen wird, an dem man sich schön die Hände aufschrubbelt. Dann orderte ich einen Rucksack von Lowepro, mit dem ich aber auch nicht zurecht komme, weil ich das Auf- und Absetzen doof finde. Also musste es doch eine Tasche sein. Ich mag es, auf der umgehängten Tasche ein Objektiv wechseln zu können.

Dann wurde ich auf die Crumpler Gigolo 8500 aufmerksam und die mag ich sehr, allerdings ist sie überhaupt nicht für Fototouren geeignet, weil sie groß, ausladend und starr ist. Dafür schützt sie das Equipment optimal und bietet schnellen Zugriff auf  alle nur denkbaren Utensilien. Sie fasst z. B. problemlos eine D300 und links davon ein SB900 ohne Verpackung und ein 70-300mm. Rechts passen ein 35er und ein 50er, darüber ein 105er rein. Unter der Kamera ist dann noch Platz für Filter und Folien. Dieser Part ist durch einen Reißverschluss zu öffnen, was sehr praktisch ist. Im vorderen Part bieten viele Reißverschluß-Taschen die Möglichkeit, das gesamte Zubehör optimal zu sortieren um schnellen Zugriff darauf zu haben. Z. B. Belichtungsmesser, Standfüsse für Blitze, Filter, Taschenlampe, Stifte, Akkus etc. Ich liebe diese Fächer! Tolle Tasche, gerade für Flugreisen oder als On-Location-Tasche, aber eben nicht für eine Fototour geeignet.

Somit zog die nächste Tasche hier ein. Diesmal eine Crumpler Cupcake 5500. Klein, fein, gut. Durch den verstellbaren Verschluss passt sogar eine D300 mit einem größerem Zoom aufrecht in die Tasche, was den optimalen Zugriff ermöglicht. Daneben ist noch Platz für 1-2 Objektive und ein wenig Gedöhns. Vorn gibt es noch eine Tasche mit Klettverschluss, in die eine Geldbörse, Filter usw. passen. Schwierig wird es aber, wenn man eine D700 mit Batteriegriff unterbringen will :-(

Also ging die Recherche auf ein neues los und diesmal entschied ich mich für die Think Tank Retro 30. Ein Raumwunder! Sie fasst problemlos eine Profiausrüstung, wovon mich dieses Video auf youtube überzeugte. Man kann sie so richtig vollstopfen, muss man aber nicht, dann bleibt sie schmaler. Sie bietet viel Platz in der Höhe, so dass ich das SB 900 in der Schutzhülle aufrecht verstauen kann (ca. 25cm). In der Mitte findet die D700 mit angesetztem Batteriegriff ihren gut geschützten Platz und direkt daneben/darunter sind zwei Fächer, die weitere Objektive und Gedöhns fassen. An beiden Außenseiten bedinden sich große Fächer, wo erwähntes SB 900 oder ein großes Zoom-Objektiv untergebracht werden kann. Reißverschluss-Taschen innen und außen bieten Raum für Filter, Speicherkarten usw. Vorn finden sich 2 Taschen, die so groß sind, das sie einen weiteren Body fassen und noch mehr Blitze oder Objektive. Ich bin begeistert! Allerdings ist das Teil vollgepackt natürlich ziemlich schwer ;-) Aber, wie bereits gesagt, muss ich das ja nicht. ;-)

Fazit: Nach meiner 6. Tasche kann ich sagen: Ich mag schnellen Zugriff auf die Kamera und Ordnung in der Tasche. Leider passt beides nicht mit meiner Vorstellung von der Größe bzw. des Gewichts einer für mich passenden Fototasche zusammen. Die Letzte wird nicht die Letzte bleiben…… Und die EINE gibt es eh nicht…..

Wie sieht es denn bei euch aus? Kennt ihr dieses Phänomen oder habt ihr die Tasche für´s Leben gefunden? Ich freue mich über eure Kommentare!

Kostenloses E-Book auf Fotografr.de

Wer sich für die Fotografie in schwarzweiß interessiert, hat auf Fotografr.de noch bis zum 31.12.2011 die Möglichkeit das folgende Buch kostenlos herunterzuladen:

Andreas Hoffmann: Die Kunst der Schwarzweißfotografie. Eine Schule der Bildgestaltung im digitalen Zeitalter.

Finde ich klasse, denn ich liebäugle schon länger mit diesem Buch.

Hier geht es zu dem entsprechenden Artikel auf Fotografr.de

TRACES I

TRACES

Sie faszinieren mich, die Bilder, die ich am Strand finde. Nicht der blaue Himmel und der schöne Sonnenuntergang. Es sind die Muster, Strukturen und Spuren. Bilder, die Informationen reduzieren und verweigern. Nicht immer erkennt der Betrachter mit Sicherheit, welche Landschaft sich hier zeigt. Es ist kein Rückschluss auf die Jahreszeit möglich, kein Wetter sichtbar. Schwarzweiß nimmt auch die letzten Informationen, die die Farbe vielleicht offenbart hätte.

END OF SUMMER III

Nach vielen trüben Novembertagen, entschloss sich die Sonne am letzten Urlaubstag, den November zu ignorieren und uns einen ganzen Tag lang zu kitzeln und zu wärmen. Das Licht, welches morgens ins Zimmer schien, lockte sogar mich Langschläfer aus dem Bett. Und kurzentschlossen brachen wir noch vor dem Frühstück zu einem Spaziergang auf. Das hat sich gelohnt, denn die Sonne verbreitete ein wunderschönes warmes Licht, welches dem Mikrokosmos am Ellenbogen einen besonderen Glanz schenkte. Ich habe versucht, dieses Licht mit der Kamera einzufangen und zeige euch die Bilder diesmal in einer “vertonten” Slideshow, damit maximales Insel-Feeling aufkommt ;-)

Länge: 1:40

 

END OF SUMMER II

November auf Sylt.

Vom Haus aus sind es nur wenige Schritte bis an den Strand, der menschenleer ist. Es ist trübe, fast nebelig und die Möwen scheinen sich auf ein Nickerchen zurückgezogen zu haben. Nichts ist zu hören, außer dem Wind, der allerdings pfeift mir gewaltig um die Ohren, dort oben, am Ellenbogen. Aus dem Augenwinkel nehme ich eine Bewegung wahr, eine Fähre gleitet ganz dicht an mir vorbei. Geradezu gespenstisch folgt sie ihren Weg durch´s Wasser. Es ist schön hier im November auf der Insel.

Ganz anders wirken sie, die beeindruckenden Dünenlandschaften, das Meer lädt uns nicht mehr zu einem Bad ein und der feine Sand, den wir im Sommer so gern durch unsere Zehen rieseln lassen,  erschwert das Vorankommen am Strand. Die wunderschönen Heidelandschaften, die jetzt in der trüben Jahreszeit ihren besonderen Reiz entfalten, mag ich lieber durchwandern. Der Wind hat sie geformt, auch die Bäume, die hier in skurriler Schräglage stehen. Die Orte, in denen die schönsten Reetdach-Häuser stehen, wirken jetzt schon fast ausgestorben. Manche Restaurants und Cafés schließen am späten Nachmittag. Sylt bereitet sich auf den Winterschlaf vor……

End of Summer? Der Herbst war in diesem Jahr ein bisschen der Sommer.

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END OF SUMMER

END OF SUMMER I

 

Sylt. 2011 im November. Das hat dann doch so gar nichts mit meinen Erinnerungen zu tun, die ich aus meiner Kindheit bzw. Jugend in mir bewahrt habe. Damals war ich “verschickt” nach Rantum und einige Jahre später auf Klassenreise in Puan Klent. Sylt stand in meiner Erinnerung für blauen Himmel, Sonne, Wind und Sommer. Auf Sylt im November ist davon zunächst nichts zu sehen. Die zusammen geräumten Strandkörbe, die auf ihren Abtransport ins schützende Winterquartier warten, stehen sinnbildlich für das definitive Ende des Sommers. Aber erst mal will ich zeigen, wo wir gewohnt haben, weil das schon besonders war. Wir haben “in the middle of nowhere” gewohnt. Mitten im Naturschutzgebiet, am Ende des Ellenbogens.

Von oben sieht man deutlicher, was ich meine:

 

Da, wo das das rote “B” ist, haben wir gewohnt. Unsere Nachbarn waren eine gefühlte Million Kaninchen, 300 Mutterschafe, Möwen, Sand, Dünen und die Fähren, die zwischen Dänemark und Sylt geduldig hin- und herfahren.  Auch Spaziergänger und Surfer sind in dieser rauhen Jahreszeit rar auf dem Ellenbogen. Schön war´s. Ruhig war´s. Nachts schliefen wir mit dem Meeresrauschen im Ohr, sonst war nichts zu hören. Auch nichts zu sehen, denn es war stockdunkel da draußen, was wir Stadtmenschen gar nicht kennen.

In End of Summer II werde ich euch zeigen, wie schön trübe Tage auf Sylt sein können. In End of Summer III dann, wie sich Sylt überraschend im schönsten Licht präsentiert. Westerland lasse ich wohl aus. Einen hässlicheren Ort habe ich bisher kaum gesehen *sorry* (falls das hier Westerländer lesen ;-) )

DANCING TREES

Gerade bin ich aus dem Urlaub zurück, da ruft schon die nächste Fotoaufgabe. Ronny von Blogtimes hat diesmal die Fotoaufgabe “Herbst” gestellt und mitmachen kann man noch bis heute Abend. Ich habe ein Bild ausgewählt, welches ich vor 3 Tagen in der Braderuper Heide auf Sylt aufgenommen habe. Der Tag war extrem trübe, was aber ganz toll zu dieser Landschaft passte und die kahlen Bäume besonders skurril erscheinen ließ. Dunkel, düster, dunstig……

Blogparade: Zeig her deinen Desktop

Nur ein wenig offtopic ;-)

Vermutlich gibt es ebenso viele verschiedene Desktop-Hintergründe auf den Bildschirmen, wie User im Internet.  Ich brauche einen klaren, aufgeräumten Desktop und einen prägnanten Hintergrund.  Bei anderen herrscht das reinste Chaos auf neutralem Grau. We sieht es bei euch aus? Drück also bitte die entsprechenden Tasten für einen Screenshot und mach mit bei dieser Blogparade. Wer Lust hat kann gern ein paar Zeilen dazu schreiben. Ich bin neugierig!

Die Blogparade läuft bis zum 30. November 2011. Mitmachen kannst du, indem du das Foto bzw. den Screenshot auf deinem Blog zeigst und darauf hier in einem Kommentar hinweist oder ein Trackback sendest.

Ich mache natürlich den Anfang:

Bis vor kurzem blickte ich nach dem Systemstart auf ein wunderschönes Bild von den Nordlichtern. Im Moment bevorzuge ich die Klarheit und die Aussage dieses Bildes ;-):

Also wie sieht euer Desktop aus?