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Ghost… by Michael Mareyen

Manchmal geschieht es. Man stöbert in den Fotos anderer Fotografen und plötzlich ist da ein Bild, das einen direkt ins Herz trifft. Das mag kitschig klingen, aber ich empfand bei dem Bild “Ghost…” von Michael Mareyen genau so. Dieses Bild ist für mich eines der schönsten, die ich in der letzten Zeit betrachtet habe. Michael ist eine ganz besondere Aufnahme eines Schmetterlings gelungen, die ich so noch nie irgendwo auch nur ähnlich gesehen habe. Um so eine Aufnahme machen zu können, braucht man in erster Linie das Glück, einen besonderen Moment als solchen wahrzunehmen und dann auch noch die Kamera parat zu haben. Michael Mareyen hatte beides. Es war ein besonderer Moment, als er beobachtete wie dieser Schmetterling ziemlich still und punktgenau, über einem zweiten seiner Art schwebte, welcher die Flügel noch nicht voll entfaltet hatte. Und er hielt diesen Moment sehr gekonnt mit seiner Kamera fest. Für mich ist es von der Bildwirkung her fast so, als würde der kleine Schmetterling direkt vor meiner Nase schweben und mich ansehen. Der Flügelschlag unterstreicht diese Wirkung noch und die Ausarbeitung in s/w ist perfekt für dieses Werk.

Dieses Bild wird demnächst bei mir an der Wand hängen, denn ich durfte mir einen Print davon machen. :-)

Ghost… © Michael Mareyen 

Hier könnt ihr das Bild größer sehen.

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Fasten your seatbelts, please!

Zur Zeit ist ganz viel Chaos um mich herum. Im Haus wird renoviert bzw. saniert, nichts steht mehr an seinem Platz und überall ist Dreck und Lärm. Fliehen kann man nicht, da die Handwerker einen Ansprechpartner (auch Kaffeetante genannt ;-) ) brauchen. Die Zeit wollte ich also für den Blogumzug nutzen, den ich mittlerweile wieder rückgängig gemacht habe, weil das noch mehr Chaos gab. Wer dem Blog auf Facebook folgt, hat davon ja einiges mitbekommen, die anderen haben gemerkt, dass hier zeitweise gar nichts mehr ging. Ich bin kuriert, einen weiteren Versuch wird es so schnell nicht geben. Was von den Änderungen bleibt, ist die Umbenennung des Blogs, Titel und Url sind nun gleich und das ist viel einprägsamer und einfacher.

Nun, wenn man nicht zum Fotografieren kommt, hat man Zeit in alten Bildern zu stöbern. Heute war ich in Hongkong, genauer gesagt, flog ich mit einem Hubschrauber über Hongkong. Bis dieser Flug 2007 stattfand, haben wir den Termin x-mal verschoben, denn man wünscht sich klare Sicht und das ist in Hongkong eine Rarität ;-). Im September war es dann so weit und ich hatte mächtig Angst – oh oh. So viel Angst, dass der Pilot darauf bestand, dass ich neben ihm sitze, damit er mich beruhigen kann. Beim Start bin ich fast gestorben, aber 2 Minuten später konnte ich gar nicht anders, als das genießen, was sich meinem Auge bot. Hongkong ist von oben einfach wunderschön und faszinierend. Wir flogen auch zu der Bucht, wo wir wohnten (Bild 20) und im letzen Drittel über die Hochhausschluchten, was mich besonders beeindruckt hat. Dieser Rundflug gehört ganz sicher zu den schönsten Momenten meines Lebens und ich lade euch ein zu diesem Flug. Fasten your seatbelts, please!

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THE UNIMPOSING BEAUTY

Das Bild entstand heute, während ich bäuchlings im Gras lag. Öfter mal die Perspektive wechseln hilft, auch unscheinbare Schönheiten zu sehen. Da ich schon öfter danach gefragt wurde, wie ich meine Bilder bearbeite, stelle ich hier mal ein making-of dazu.

1. Das Ausgangsbild (RAW):

2. Entwicklung in Lightroom: Hier habe ich die Klarheit ein wenig angehoben(+17), ebenso den Kontrast (+32), Sättigung (+17), Dynamik (+25) und die Temperatur (+866). Außerdem habe ich die Blüte der Butterblume ganz leicht mit dem Pinsel bearbeitet (Klarheit/Schärfe), um sie ein bisschen mehr herauszuarbeiten.

3. Als nächstes habe ich das Bild im 1×1 Format freigestellt, damit es zu meinen anderen Gartenimpressionen passt.

4. Nun habe ich das Bild in Silver Effex Pro2 in s/w konvertiert und ausnahmsweise mal die Grundeinstellung gewählt, weil das zarte s/w meines Erachtens am besten zum Motiv passt.

5. Die Blüte kam mir noch nicht gut genug heraus, also setzte ich einen U-Point in Silver Effex Pro 2, d. h., ich platzierte einen Punkt beliebig im Bild, über einen Kreis (ähnlich wie Pinselgrößen) kann ich regeln, welcher Bereich bearbeitet werden soll und wählte hier nur die Blüte. Über die Regler verstärkte ich den Kontrast, die Struktur und die Feinstruktur. Dann hob ich noch ein wenig die Helligkeit an, damit die Blüte schön leuchtet. In Lightroom würde ich hierzu den Pinsel einsetzen und nochmal den Kontrast und Klarheit erhöhen. Auch die Belichtung kann man auf diese Weise erhöhen.

6. Nun ist das Bild im Prinzip fertig. Ich habe es in Silver Effex Pro2 mit einem Rahmen (Nr.4) versehen, den ich  von der Größe her angepasst habe und dann an jede Kante des Bildes den “Kantenverdunkelungsfaktor” auf 20% gesetzt, so erscheint rundherum eine ganz leichte eckige Vignette. In LR könnte man hier ein Preset nutzen oder den Pinsel mit der Belichtungskorrektur, die man leicht nach unten korregiert und dann leicht die Bildränder abdunkelt.

7. Last but not least habe ich die Temperatur noch ein wenig wärmer und die Sättigung ein wenig höher eingestellt, so dass das Bild eine schöne, warme Tönung bekommt.

Das war der Weg zu diesem Bild. Allgemein gültige Schritte gibt leider nicht. Selbst wenn ihr LR-Presets nutzt, müssen die meist noch für das jeweilige Bild angepasst werden.

Ich hoffe, das kleine making-of ist für den einen oder anderen interessant und hat euch gefallen.

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Nun aber…. Blogumzug

Die letzten Tage habe ich dazu genutzt, den Blogumzug von wordpress.com zu wordpress.org in die Wege zu leiten. Die neue Seite steht soweit, nahezu alle Probleme habe ich dank Tante Google allein gelöst und wenn ich jetzt nicht bei der Umleitung dieser Domain auf das die neue Blogadresse einen Fehler gemacht habe, solltet ihr schon ab heute Nacht auf der neuen Seite landen.

Den Umzug habe ich zu einer kleinen Veränderung genutzt. Die Domain ist nun auch der Name des Blogs: lichtbildwerkerin.com

Einen Vorteil, den in Zukunft jeder beim Kommentieren merken wird, ist, dass ich künftig alle Kommentare nicht mehr frei geben brauche, wenn ihr schon einmal freigeschaltet wurdet. Also, einmal noch und dann ist´s gut :-). So nun drückt die Daumen, dass es geklappt hat.

Da Nachfrage danach besteht, werde ich demnächst in einem Blogpost beschreiben wie ich den Umzug hinbekommen habe, inklusive Links und Anmerkungen :-)

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RSS-Flut vs. eigene Entwicklung

Was für ein holperiger Titel für etwas an sich ganz einfaches: Ich lese zu viel. Nicht zu viele Bücher, Zeitschriften oder Bildunterschriften. Ich lese zu viele Blogs! Bis vor kurzem hatte ich noch 50 RSS-Abos, die mir in meinem Posteingang angezeigt und meist sofort gelesen wurden. Das habe ich jetzt insofern reduziert, dass ich mir die RSS-Feeds im Safari anzeigen lasse ( und explizit aufrufen muss) und auf 30 reduziert habe. Trotzdem lese ich immer noch zuviel fremd ;-). Was nämlich auf der Strecke bleibt, ist die Auseinandersetzung mit eigenen Themen, wenn man den ganzen Tag die Themen der anderen liest. Und das sind oft ganz und gar nicht meine Themen. Warum lese ich so viel zur D800? Weil die “Großen” darüber schreiben, um ihre nerdische Fangemeinde auf dem Laufenden zu halten. Ich beschäftige mich also mit technischen Daten, Testbildern, Crop-Ausschnitten von Bildern, die ich so nie machen würde, folge Links und Kommentaren und frage mich am Ende wozu? Ich bin mit meiner D700 zufrieden und habe z. Zt. wirklich nicht den Wunsch, mir eine neue Kamera anzuschaffen. Aber es ist wieder eine Stunde mit dem Lesen von solchem Kram verstrichen. Das macht keinen Sinn!

Lange habe ich jetzt überlegt, wie ich damit umgehen kann. Ich muss meine RSS-Abos auf ein Minimum reduzieren. Was macht also konkret Sinn? Welche Abos finde ich wichtig für mich? Wenn ich zurückblicke, dann lese ich seit Ende 2008 kwerfeldein.de, damals hat Martin Gommel den Blog noch allein mit Inhalten gefüllt. Mittlerweile sind kwerfeldein.de viele Redakteure und die Beiträge sind qualitativ hoch. Nicht umsonst waren sie für den Grimme-Preis nominiert. Mein zweitliebster Blog ruht und ist aus dem Rennen und dann möchte ich weiter bei Stefan Groenveld lesen, zu dem ich durch einen seiner Workshops einen persönlichen Bezug habe, der einfach als Fotograf sehr versiert und als Mensch unglaublich nett ist, und das war es eigentlich bei den “Großen”.

Dann gibt es noch einige kleine Blogs, die ich regelmäßig besuche und das soll auch so bleiben, denn das ist einfach ein nettes Miteinanderander :-) Und das ist auch keine statische Größe, denn es kommen immer mal welche dazu und andere gehen.

So habe ich es jetzt auf 10 Fotoblogs reduziert und dazu kommen nur noch die News von FotoTV und den Deichtorhallen.

Die gewonnene Zeit kann ich nun nutzen, um meine Nase in Bildbände oder Internet-Portfolios zu stecken, Filme über Fotografie anzusehen, mich in PS weiterzubringen und vor allem: Meine Kamera zu nehmen und Bilder zu machen :-).  Und – last but not least – Beiträge verfassen, ohne dass ich das Gefühl habe, es ist doch schon alles geschrieben ;-)

Und? Findet ihr euch hier wieder oder geht ihr ganz anders damit um?

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INTO THE DARK

Ein unheimlicher Weg, der direkt in das Dunkel zu führen scheint. Ich bin ihn nicht gegangen und habe mir meine Phantasie bewahrt, dass man beim Betreten von der Dunkelheit verschluckt wird ;-)

Gesehen in der Hamburger Speicherstadt.

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Parks gone wrong

Verbotsschilder sind hier in Deutschland auch nicht selten, aber nirgendwo war ich  von mehr Verbotsschildern umgeben, als in Hongkong. Vor einigen Jahren habe ich dort gelebt und auf meinen täglichen Streifzügen mit meiner ersten Kamera (D80) habe die Schilder oft fotografiert, weil ich fand, dass man das unbedingt mal zu Hause zeigen muss. Übrigens hält man sich in Hongkong i. d. R. an Verbote, nicht zuletzt, weil die Strafen drastisch sind. 150€ sind fällig, wenn man irgendwo hin spuckt, seinen Kaugummi auf den Boden schmeißt, den Hundhaufen nicht aufgesammelt oder man sonstigen Abfall einfach fallen lässt. Verstößt man gegen das Rauchverbot wird es richtig teuer: 500€ und da gibt es kein Debattieren, denn ein Übersehen der Verbotsschilder im XXL-Format oder der Plakate ist schlicht unmöglich. Viele Verbote sind  sinnvoll und eine Folge ist, dass Hongkong vielerorts sehr viel sauberer ist, als so mancher Stadtteil hier in Hamburg. Als Nichtraucher wird man nirgends von Rauch belästigt, denn das Rauchen ist praktischerweise gleich an ganzen Straßenzügen verboten, wenn dort eine Schule oder ein Kindergarten ist, an Bus- und Bahnhaltestellen, in Restaurants,  z. T. sogar vor Gebäuden und in öffentlichen Gebäuden ausnahmslos sowieso :-) und sogar an den Stränden und in allen Parkanlagen und seien sie noch so groß. Ein Traum für jeden Gesundheitsminister ;-) Andererseits titelte das Honkong-Magazin 2007: “Parks G😄ne Wr😄ng”, denn Spass haben ist in Parks und am Strand zwar noch nicht verboten, aber vieles, wobei man Spass haben könnte. Aber schaut selbst:

 

 

 

 

 

 

 

 

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Euer Rat ist gefragt! Wo soll ich meinen Blog hosten?

Nun gibt es diesen Blog seit knapp 1 1/2 Jahren und allmählich nerven die eingeschränkten Möglichkeiten durch wordpress.com. Ich würde meinen Blog gern selber hosten, aber das ist für mich komplettes Neuland und ich habe keine Ahnung, worauf ich achten muss, welcher Anbieter empfehlenswert ist usw. Umsonst muss das nicht sein, denn für gute Leistung zahle ich gern etwas, aber es sollte schnell, zuverlässig und anwenderfreundlich sein. *uffz* An dieser Stelle bitte ich um euren Rat. Was würdet ihr mir empfehlen? Ja, ich weiß. Da gibt es Tante Google und die habe ich genug gequält, ohne für mich zu guten Ergebnissen zu kommen. Da frage ich doch lieber euch :-)

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Wonder – Jessica Backhaus

Über die Fotografin Jessica Backhaus habe ich im letzten Jahr anlässlich einer Ausstellung in Hamburg berichtet. Zu lesen ist der Artikel hier. Nun hat foam Amsterdam einen kleinen und sehr feinen Dokumentarfilm über die Künstlerin gedreht, in dem sie einen Einblick in ihre Arbeitsweise und ihre Art zu sehen gibt. Schaut ihn euch an, ich finde ihn sehr gelungen.

Zum Film “Wonder – Jessica Backhaus” 

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CAPTURED

Es ist wieder Pusteblumenzeit. Nachdem der Löwenzahn zunächst in schönstem Gelb erblühte und das vielerorts gleich explosionsartig auf den Feldern, fliegen nun überall die die kleinen Samen durch die Gegend, auf der Suche nach einem geeigneten Plätzchen, sich einzunisten. Nicht allen gelingt das. Dieses hier wurde von ein paar zarten Spinnenfäden eingefangen. Sicher war das für beide Seiten nicht gerade erfreulich ;-).

Hier noch einige Blowball-Impressionen aus dem Netz, die ich besonders gelungen finde:

Escape of the dandelions by Ines Perkovic

Halfway gone by Kathrin Schneider

raindrops blowball macro by Jana März

like in a fairytale by Niklas94

Und natürlich hier meine ersten Versuche mit Pustblumen :-).

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