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Merry X-mas

Merry X-mas

Merry X-mas!

Ich wünsche euch allen ein fröhliches, überraschendes und entspanntes Weihnachtsfest! Mögen Pannen, schlechte Stimmung, muffelige Launen und Krankheiten einen großen Bogen um euch machen! :-)

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LICHT #6

LICHT #6

LICHT #6

Herbstlicht in einen Kornfeld. Leider stand ein Zaun vor dem Feld, was mich bei der Wahl der Perspektive deutlich eingeschränkt hat, denn der dicke Holzzaun wäre zu dominant im Bild gewesen.

 

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Jahresrückblick

FLOWKurz vor Weihnachten und noch ein bisschen hin bis Sylvester. Das Jahr geht zu Ende. Komisch, dass wir dem stets so eine große Bedeutung bei messen. Vielleicht, weil der Abschluss eines Jahres die Chance für einen Neuanfang im nächsten bedeutet. Alles, was in diesem Jahr nicht gelang, gelingt vielleicht im nächsten. So geht es mir jedenfalls. Ich hatte einen großen Hänger, eine “Schaffenskrise”, obwohl ich gerade in diesem Jahr meine ersten Aufträge bekam und erfolgreich erledigt habe. Aber so ist es im Leben, alles ist irgendwie widersprüchlich, wenn man es genauer betrachtet. Nichts hat nur Vor- oder Nachteile, nichts ist nur gut oder schlecht, schwarz oder weiss. Und obwohl man das Gefühl hat, dass es einen Stillstand gibt, ist das nicht so. Es geht immer weiter und selbst wenn es mal zwei Schritte zurück geht, ist da doch Bewegung.

Und wir neigen dazu, dem, was nicht optimal gelaufen ist, zu viel Bedeutung beizumessen. Was ist also gut gelaufen in diesem Jahr? Ich habe es geschafft, den “Hänger” als solchen anzunehmen und zu schauen, was das mit mir macht. Und da ist viel passiert. Ich habe viele Ideen entwickelt, die ich umsetzen möchte und auf die ich richtig Lust habe. Und ich habe gelernt, dass ich dafür halt die Zeit brauche, die es brauchen wird. Ich setze mich nicht mehr unter Druck. Ich habe über den Blog einige Anfragen von potentiellen Auftraggebern bekommen, denen explizit meine Bilder so gut gefallen haben, dass sie gern mit mir arbeiten wollen. Ich habe regelmäßige Leser dieses Blogs, eine feine Schar Facebook-Fans und nette Kontakte darüber geknüpft. Ich habe einige gute Bilder gemacht, einige Blogbeiträge geschrieben, die ich richtig gut finde und mittlerweile das Equipment, das ich mindestens brauche, wenn ich professionell arbeiten möchte und wage nun den Schritt, das auch zu tun. Mein Lieblingspost, der gleichzeitig auch mein Lieblingsbild aus diesem Jahr enthält ist “TOO SCARED TO CLOSE MY EYES“. Hat übrigens so gar nichts damit zu tun, welcher Post die meisten Leute erreicht hat. Ich blogge, ohne ständig auf Zahlen zu schielen und weiss darüber meist auch nichts, ich Ignorant ;-).

Was ist für das nächste Jahr geplant? Neben dem Schritt in die Selbstständigkeit die Einrichtung eines kleinen Studios bei uns im Haus. Die Größe und die Dachschrägen sind nicht optimal, aber für´s Erste muss es reichen und wird es :-). Mein Ziel ist es nicht, in Vollzeit Auftragsfotografie zu erledigen. Eine begrenzte Anzahl feiner Aufträge wäre mein Ziel, damit ich genügend Zeit dafür habe, meine Sachen umzusetzen. :-) Allerdings muss dafür auch noch eine Internet-Seite für den Kundenbereich her. Um diesbezüglich etwas bewegen zu können, habe ich mich bei Michael (fotografr.de) für ein Online-Seminar angemeldet. Ausserdem  gibt vage Ideen für Photowalks oder eine Photogruppe, aber das ist noch nicht spruchreif. Mal schauen…..

Auf das neue Jahr bin ich gespannt, gespannt darauf, was sich tatsächlich entwickeln wird. Wie ist das bei euch? Seid ihr zufrieden mit diesem Jahr? Habt ihr Pläne oder Vorsätze für 2013? Ich bin gespannt!

 

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Aktion: Mein erstes Photo

Größe ist relativ

GRÖßE IST RELATIV

Angeregt durch einen Artikel auf kwerfeldein.de musste ich an das erste Foto denken, dass ich relativ bewusst geschossen habe. Es war in Spanien, oben auf dem Berg, auf dem die Alhambra steht. Meine damals noch kleine Tochter stand am Rande des Berges und schaute hinunter auf Granada. Und das musste ich festhalten mit dem Gedanken daran, dass Größe relativ ist. Aufgenommen mit einer der ersten kleinen Digi-Cams, einer HP-irgendwas mit 6 MP.

Es wäre doch spannend, wenn wir alle unsere ersten Fotos posten würden, egal, was sie darstellen, wie gelungen, misslungen oder ungewöhnlich sie sind. Sie bedeuten uns etwas.

Über rege Beteiligung würde ich mich freuen! Einfach den Link zu dem Bild in einem Kommentar posten und möglichst weiterempfehlen, damit wir viele werden :-). Die Aktion endet am 15. Januar 2013 und dann werde ich einen Post mit allen Bildern veröffentlichen. So, ich hoffe, ihr habt auch Spaß daran!

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Kennt ihr schon f5punkt6.de?

Bildschirmfoto 2012-12-06 um 11.32.39

 

Ihr würdet gern komfortabel durch die neuesten Artikel deutschsprachiger Fotografie- und Fotoblogs stöbern, dabei auf der Startseite, nach Datum sortiert, schon die Bilder und die ersten Sätze des jeweiligen Blogartikels sehen können? Neue spannende Blogs entdecken? Dann solltet ihr unbedingt auf Christophs Seite f5punkt6.de vorbeischauen. Als ich davon las, was Christoph vor hat, klang das schon so gut, dass ich mich spontan mit meinem Blog dort angemeldet habe. Seit ich nun sah, wie perfekt das Ganze umgesetzt wurde, bin ich einfach nur begeistert, denn es sieht auch optisch sehr schön aus. Danke dir Christoph, für Mühe! :-)

Selbstverständlich könnt ihr euch mit eurem Blog dort anmelden. Das Anmeldeformular versteckt sich hinter dem orangenem Kreuz oben rechts auf der Seite. Dort könnt ihr auch die Bedingungen lesen, die erfüllt werden müssen. Allerdings solltet ihr nicht erwarten, dass euer Blog von heute auf morgen integriert wird. Warum, erklärt Christoph hier.

Viel Spaß beim Stöbern und einen schönen Nikolaus-Tag für euch!

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BLACK BIRD

BLACK BIRD

Ich bin gerade dabei, die Bilder dieses Jahres durchzusehen und alles zu löschen, was irgendwie “nichts” ist. Und bei genauem Hinsehen entdecke ich das eine oder andere Schätzchen, so wie dieses hier.

 

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Fotoprojekt mit Konzept

Im Moment nehme ich an einem Seminar bzw. Workshop zum Thema ” Vom Konzept zum Projekt” teil, wo es nicht nur darum geht, eine Projekt-Idee zu entwickeln, sondern eben auch darum, ein schlüssiges Konzept dafür zu schreiben. Im Konzept legt man sich nicht nur auf das Thema und Inhalt fest. Stilmittel werden, soweit möglich, festgelegt. Hierzu können Aspekte wie Perspektive, Format, Farbe oder s/w, Blende, Fokus u. a. zählen. Man legt sozusagen den Rahmen fest. Außerdem gehört zu einem Konzept für eine Serie bzw. ein Projekt auch die Präsentation, die wohl überlegt sein will. Ist für die eine Serie die Wandhängung im Rahmen die Wahl, mag dies für ein anderes völlig unbrauchbar sein. Reicht im Ersteren das reine Betrachten, ist beim Zweiten vielleicht die Erlebbarkeit wichtig. Dies will wohl überlegt sein, denn es schränkt möglicherweise die Umsetzung des Projekts ein. Soweit die Theorie.

Zum ersten Termin hatte ich mir ein Thema überlegt, dessen Umsetzung nicht nur an dem eingeschränktem Zeitrahmen, sondern vor allem an seinem Umfang und der Schwierigkeit der Präsentation scheiterte. Zum zweiten Termin sollten wir das Konzept mitbringen. Meine Idee war gut, aber das Konzept wuchs und wuchs und wuchs mir schließlich über den Kopf. Aber selbst, als im Gespräch mit den Workshopleitern klar wurde, dass die Präsentation im Rahmen einer Ausstellung wie auch online sich sehr schwierig gestalten würde, hielt ich daran fest.

Und dann hatte ich ein Schlüsselerlebnis: Ein Teilnehmer hatte schon zum zweiten Treffen nicht nur sein Konzept, sondern auch alle Abzüge seiner Projekt-Fotos dabei. Kurz, knapp, knackig. Das Thema einfach, unspektakulär, schnell  umzusetzen und gut zu präsentieren. Er ist von Beruf Projektleiter :-). Da hat es bei mir Klick gemacht. Ein Projekt bzw. eine Serie muss nicht groß, bedeutend, neu und weltverändernd sein. Hier geht es darum ein Konzept zu erstellen, die Fotos zu machen und sie einem Publikum zu präsentieren. Nicht mehr und nicht weniger. Aber manchmal ist weniger mehr ;-). Also habe ich mein Riesenprojekt auf später verschoben und mir etwas gut und schnell Umsetzbares überlegt.

TEXTURES NEAR AROUND ME. Um mich herum gibt es viele interessante und/oder schöne Texturen. Interessant finde ich die Idee, dass hier völlig neue Bilder der abgebildeten Gegenstände entstehen. Der Gegenstand ist nicht mehr erkennbar und völlig unwichtig. Dafür werden Unregelmäßigkeiten, die im Ganzen gar nicht wahrgenommen würden, sichtbar.

Das Konzept:

  • 16 Bilder
  • Perspektive: frontal
  • Objektiv: 105er Makro
  • Völlig gleiche Ausleuchtung
  • Format 1×1, Abzüge in 21x21cm
  • Farbe: festgelegte s/w-Entwicklung für alle Bilder – warm und leicht getönt
  • 1 Bild ist ein thematischer Bruch (selbst erzeugte Textur)
  • Präsentation: Wandhängung, Bilder in 4x4er Reihen auf einen sehr glatten weißen Untergrund geklebt, damit der Untergrund nicht von den feinen Texturen  ablenkt.

Und so sieht die fertige kleine Serie aus:

In großer Auflösung könnt ihr die einzelnen Bilder hier sehen >klick<

TEXTURES NEAR AROUND ME

 

Für künftige Serien habe ich durch die Auseinandersetzung eine Menge gelernt:

  • Fange klein an
  • Arbeite sorgfältig ein gut umsetzbares Konzept aus, inklusive der Festlegung auf einige (und sei es nur ein einziges) Stilmittel und  plane die Veröffentlichung mit ein.
  • Wenn du dazu neigst, kein Ende zu finden, dich zu verzetteln oder zu große Ansprüche zu stellen, hilft Begrenzung. Lege die Bildanzahl fest oder den Zeitraum. Auch inhaltlich kann man sich streng begrenzen.
  • Halte dich beim ersten Projekt eng an dein Konzept.
  • Alles wird gut :-)
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