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Ein Arbeitsergebnis

Einige von euch wollten ja immer schon mal ein Ergebnis meiner Autragsarbeiten sehen. Für diesen Kunden habe ich im letzten Jahr Bilder für die Webseite angefertigt. Gewünscht waren Business-Fotos, die ein bisschen lockerer wirken und die Umsetzung von Begriffen wie Synergie, Blick über den Tellerrand, Halt, Sicherheit, Weitblick, vorausschauend und noch einige mehr, die aber auf der Website keine Verwendung fanden.

http://www.wirtschaftspruefer-revision.de

 

 

 

 

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Winter und keine Lust rauszugehen?

Wie es euch mit diesen  Temperaturen und diesem trüben Wetter geht, weiß ich natürlich nicht, aber ich habe kaum Lust rauszugehen, schon gar nicht mit der Kamera :-(.   Ich bin ein ausgesprochener “Frostkötel” und selbst wenn ich mich noch so dick einpacke, friere ich nach kurzer Zeit, gerade beim Fotografieren, denn dabei bewegt man sich ja eher langsam, bleibt stehen und friert fest, na ja, ich jedenfalls ;-). Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht mit Fotografie beschäftige, abgesehen von dem einen oder anderen Auftrag, der aber dann eher Indoor stattfindet. Endlich ist Zeit für so viele Dinge:

  • Fotobücher ansehen. Ich mag das sehr, schöne Bildbände, Bücher über Fotografie, Fotozeitschriften ansehen bzw. lesen und sich inspirieren lassen. Alternativ oder zusätzlich kann man auch
  • Ausstellungen besuchen
  • Fotografieren üben mit Alltagsgegenständen. Ausprobieren was mit welchem Objektiv geht und was nicht. Hier, im Delighted Magazin gibt es Tipps für einfache, effektive Übungen. Das kann ich gut kombinieren mit
  • Blitzen üben. Meist nicht heiß geliebt und als schwierig eingeschätzt, braucht das auch ein wenig Übung und wenn nicht jetzt, wann denn dann? Zeit ist da und blitzen kann man alles und prima zu Hause :-)
  • Selbstportraits probieren, dabei kann ich auch den Einsatz meines Blitzequipments üben
  • Warum nicht mal ein Stillleben probieren?
  • Irgendwo fotografieren, wo man im Warmen ist und fotografieren kann. Ich habe gerade eine Stadtrundfahrt in meiner eigenen Stadt gemacht, das erste Mal in meinem Leben ;-) War ganz lustig und fotografisch eine Herausforderung, weil es im Doppeldecker-Bus derart wackelte, dass man Geduld und eine gewisse Schnelligkeit brauchte, um einigermaßen scharfe Fotos zu haben ;-)
  • Bildarchiv aufräumen und dabei gleich die Verschlagwortung überprüfen
  • Ein Fotobuch mit den besten Aufnahmen des letzten Jahres erstellen oder einfach mal ein paar Abzüge bestellen, denn Fotos wirken auf Papier noch mal ganz anders
  • Eine DVD mit einem Workshop i. S. Bildbearbeitung durchackern. Ich habe z. B. gerade “The Dark Side of Photoshop” im Laufwerk und lerne darüber so einiges an PS-Techniken, die ich noch gar nicht kannte. Ob ich das alles behalte und anwenden kann? Mal sehen ;-)
  • Fundstücke im Bildarchiv mit den mittlerweile verbesserten Bildbearbeitungskenntnissen noch einmal neu bearbeiten.
  • FotoTV gucken  (ein persönlicher Tipp, ich werbe quasi aus persönlicher Überzeugung ;-) ), da gibt es immer irgendwas interessantes, wer kein Abo hat, wird sicher für lau auf youtube i. S. Fotografie fündig
  • Ein Heft oder eine Datei anlegen, mit Ideen für Fotos, die man vielleicht erst bei gutem Wetter umsetzen kann oder sich mal ein eigenes Projekt überlegen oder eine Serie, nicht immer nur an solchen teilnehmen ;-)
  • und wenn mir gar nichts mehr einfällt, könnte ich einfach mal den ganzen Fotokrams sortieren, reinigen und pflegen ;-)

Langeweile und großer Frust braucht also nicht aufkommen, selbst wenn man mal nicht rausgehen mag. Wie verbringt ihr diese Wochen aus fotografischer Sicht? Habt ihr Ergänzungen für meine Liste?

Mich wird es erst wieder rausziehen, wenn es schön nebelig ist oder die Sonne scheint, dieses kalte Grau-in-Grau geht mir auf den Keks!

Am Feld-2

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“Dresscode” – Wäsche im öffentlichen Raum

Dresscode-1Hamburgs Mönckebergstraße glänzt zur Zeit durch die Lichtinstallation “Dresscode” des Lichtkünstlers Tobias Zapf, die sich mit der Grenzüberschreitung von privatem und öffentlichem Raum auseinandersetzt. Unterhosen, BH´s, Slips und ein paar rote Socken ( ein Gruß an den Hamburger Senat? ) hängen an einer riesigen Wäscheleine quer über einer der Haupt-Einkaufsstraßen Hamburgs.

Ich kann mich noch gut erinnern, dass früher – so das Wetter es zu ließ – überall Wäsche im Garten oder auf dem Balkon im Wind flatterte und man sich schon das eine oder andere Mal über die riesigen Unterhosen von Opa Müller oder die Liebestöter seiner Frau amüsiert hat. Wir Kinder liefen aufgeregt zu unserer Mutter, um ihr lauthals von unserer neuesten Entdeckung zu erzählen: Frau Fuchs trägt schwarze Spitzenhöschen, damals höchst anrüchig ;-). Heute sieht man das nur noch in dörflichen Regionen. Wäsche im allgemeinen wird im Stadtbereich ganz privat und unsichtbar für andere getrocknet. Was hier so privat und intim ist, ist es in anderen Ländern nicht. So prägen Wäschestücke im öffentlichen Raum z. B. in China ganze Straßenzüge. Ob man das nun schön findet oder nicht – interessant ist es allemal und oft auch ein schönes Motiv für das eine oder andere Foto:

Shanghai

Shanghai

Hongkong

Hongkong

New Territories

New Territories

New Territories

New Territories

Macao

Macao

 

 

 

 

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WOLLUST

WOLLUST

Fester Vorsatz

Denn wir wollen uns
nicht nur herzen
sondern auch munden
und hauten und haaren
und armen und brüsten und bauchen
und geschlechten
und wieder handen und fußen

(aus Erich Fried: Als ich mich nach dir verzehrte)

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NATURE IN BETWEEN

NATURE IN BETWEEN

Eine leichte Ironie bezüglich des Titels darf mir unterstellt werden ;-)

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Der Weg zum Bild…

Endergebnis… ist immer individuell. Als ich mit der Fotografie begann, war ich beeinflusst von der Meinung der Fotografen, für die ein Bild bzw. ein Foto nur dann eines ist, wenn es so wie es ist, aus der Kamera gekommen ist. Ein bearbeitetes Foto, womöglich ein durch Bildbearbeitung regelrecht manipuliertes Bild ist kein gutes Foto, wenn es denn überhaupt noch so genannt werden kann. Das hat sich im Laufe der Jahre geändert, heute zählt für mich nur das Endergebnis, der Weg dahin kann unterschiedlich sein. Außer in der Reportagefotografie, die einen dokumentarischen Anspruch hat, ist die Bildgestaltung, auch die nachträgliche, meine künstlerische Freiheit. Das Bild, das dadurch entsteht, kann durchaus dem entsprechen, welches ich gesehen habe, denn mein Auge oder besser gesagt mein Gehirn kann Bildelemente wahrnehmen und andere ausblenden, die mich stören. Um das zu verdeutlichen, habe ich dieses Beispielbild ausgesucht.

An diesem Motiv interessierten mich die Bergzüge im Hintergrund, das kleine Tal, das meinen Blick anzieht, der See, die Weite und natürlich das Fischerboot. Die Segler und die Häuser am Berg empfand ich zwar als störend und vor allem völlig überflüssig, aber so sah es da nun mal aus. Kürzlich fiel mir dieses Foto wieder ein und ich machte mich daran, aus ihm endlich das zu machen, was ich damals schon gesehen habe. Dementsprechend habe ich die Bearbeitung vorgenommen. Ich gebe zu, beim Wegstempeln der Hochhäuser habe ich kurz gezögert, denn das stellt eine Verfremdung der Realität dar, wohingegen die Situation, dass nur ein Fischerboot auf dem See zu sehen ist, durchaus der Wirklichkeit entsprechen könnte. Ich habe die Häuser dennoch aus dem Foto retuschiert, denn mein Ziel war nicht zu zeigen, wie es an diesem See aussieht, sondern meine Interpretation dieser Szene. Nach der Konvertierung in s/w war es dann fertig, reduziert auf das, was das Bild für mich ausmacht. Und hätte ich darüber nicht geschrieben, würde es kein Mensch sehen ;-).

Das Ausgangsbild wurde übrigens 2007 aufgenommen. Wo, ist nach diesem Text nebensächlich :-)

Ausgangsbild

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