LIGHTS

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When the lights go down in the city
And the sun shines on the bay
Do I wanna be there in my city?

So you think you’re lonely
Well my friend I’m lonely too
I wanna get back to my city by the bay

It’s sad, oh there’s been mornings
Out on the road without you
Without your charms

When the lights go down in the city
And the sun shines on the bay
Do I wanna be there in my city?

When the lights go down in the city
And the sun shines on the bay
Do I wanna be there in my city?

(Journey, 1977)


Mein Beitrag zu Pabucas Wochenthema “Lights”.

Alle meine Hamburg-Bilder zu diesem Projekt sind in folgender Galerie zu sehen: >klick<

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Harley-Tour USA VII: Palm Springs bis Kingman

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Der 11. Tag. Ein Tag, der mit unglaublich schönem Licht begann und auch so enden sollte. Ein aufregender Tag für mich. Jeder in der Gruppe hatte sein Highlight auf dieser Reise, für die meisten war es der Grand Canyon, für einige Monument Valley und für mich war es der Besuch des Joshua Tree Nationalparks. Als ich damals (lang ist´s her) das Cover von U2´s “The Joshua Tree” in den Händen hielt, hätte ich nicht mal zu träumen gewagt, dass ich jemals selbst einem solchen Baum gegenüberstehen würde. Nach einer schönen Fahrt durch´s Morgenlicht kamen wir früh im Park an, was natürlich toll war, weil es noch leer und unglaublich still war. Felsen und diese besonderen Bäume prägen dieses Landschaft. Auf unserer Reise haben wir zwar hier und da einige Exemplare gesehen, aber hier wachsen sie geschätzt zu Tausenden. Ein wirklich wunderschöner Anblick! Und ich bin innerlich abgetaucht. Ich war ganz im Hier & Jetzt, ließ mich ein auf die Landschaft und die Bilder. Dabei vergaß ich fast, dass es ratsam gewesen wäre, den Blick auch am Boden zu halten, denn dort leben auch Taranteln und giftige Schlangen. Zum Glück habe ich keine gesehen.

Von dort aus ging es wieder durch die Mojave-Wüste, vorbei an einer Saline, auf die Route 66, der wir nun eine Weile folgen würden. Es war mittlerweile wieder mörderisch heiss und in der Sonne kaum auszuhalten. Abkühlung schaffte nur der Fahrtwind und jedes Anhalten war unangenehm. Trotzdem haben wir natürlich das obligatorische Foto am Beginn der Route 66, bei Roy´s Café in Amboy gemacht :-D, wie Millionen andere Leute auch ;-).   Auf unserer Strecke lag auch Oatman, eine ehemalige Goldgräberstadt in den Black Mountains, die heute aber nur noch dem Spaß der Touristen dient. Mal wie ein Cowboy im Schaukelstuhl auf der Veranda sitzen und beobachten, wer aus dem Saloon gegenüber kommt. Das ist hier möglich ;-). Oatman beheimatet wild lebende Esel, die sich auch durch den Krach der Harleys nicht aus der Ruhe bringen ließen, vielleicht sind sie aber auch schon taub ;-).

Der letzte Streckenabschnitt führte uns auf der Mother Road über den Sitgreaves Pass nach Kingman. Wunder-wunderschöne Strecke, vor allem im Abendlicht der untergehenden Sonne. Die Straße ist nicht ohne, überhaupt ist die Route 66 nicht überall in gutem Zustand. Ich habe mich zusammengerissen und doch einige Fotos gemacht, was angesichts der kurvenreichen Route nicht so einfach war. Übrigens waren wir mittlerweile ja schon in Arizona und wir hätten ohne Helm fahren können, aber das war mir wegen der Bergstraßen viel zu gefährlich.

Tageskilometer: ca. 410km

 

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Harley-Tour USA VI: L. A. bis Palm Springs

Nebel im Moor s/w

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Nebelbilder in schwarzweiß haben ihren eigenen Zauber, dennoch tue ich mich schwer, die Farbe herauszunehmen, denn auch die ist bei solchem Wetter meist wunderschön, besonders im Herbst, wenn die Gräser in warmen Farben leuchten.

Solche Bilder eignen sich aber besonders gut für die Konvertierung in s/w, da man eine breite Palette an feinsten Grauwerten erreichen kann. Und man kann mit der Farbmischung spielen, was ein Farbbild nur selten verträgt. Das Hochdrehen der Farbwerte-Regler für Rot und Orange lässt die Gräser hier plastisch hervortreten und hellt sie auf, so dass hier ein leichter Infrarot-Look entsteht. Konvertiert habe ich die Bilder übrigens händisch in Silver Efex Pro 2, neben Lightroom mein wichtigstes Programm.

Eines der Bilder wird demnächst auf Alu-Dibond an meiner Wand hängen. Ich tendiere zu Nr. 3, mal sehen…. oder doch Nr. 1?  :-)

 

 

Harley-Tour USA VI: L. A. bis Palm Springs

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In der Ruhe liegt die Kraft

 

Tag 9: Frei in L. A., frei am Meer :-). Vormittags stand der Einkauf einiger dringend benötigter Kleinigkeiten auf dem Zettel. Dann haben wir überlegt, zum Hollywood-Boulevard zu fahren, uns aber dagegen entschieden. Es hätte den Aufwand nicht gelohnt. Stattdessen sind wir zum Strand gebummelt, zu Fuß keine 10 Minuten entfernt. Und das war einfach toll. Mal abschalten, sich bewegen (!), die chillige Stimmung genießen und die ganze Zeit das Meeresrauschen im Ohr zu haben. Am Pier waren viele, hauptsächlich mexikanische Familien unterwegs. Ein buntes Treiben und mittendrin hier und da ein junger Pelikan. Wir haben uns ein Plätzchen gesucht und ein bisschen die bisherigen Eindrücke an uns vorbei ziehen lassen. Übrigens haben wir abends dann auch mexikanisch und nicht deutsch gegessen ;-)

 

 

Tag 10: Ausgeruht ging es an diesem Tag weiter und zwar wieder Richtung Mojave-Wüste, aber dazwischen liegen die San Gabriel Mountains, wo es auf schönen Serpentinenstraßen hoch ging. Da ich meine Hände zum Festklammern brauchte, blieb die Kamera unbenutzt ;-). Oben angekommen, begaben wir uns in die Hölle. “Hells Kitchen” ist ein legendärer Bikertreff und wirklich liebevoll aufgemotzt. Die Attraktion ist der mit Dips, Gürkchen und Saucen gefüllte Sarg, aus dem man sich aus Herzenslust bedienen kann, um seine Speisen aufzumotzen.

Von dort aus fuhren wir eine Weile durch lichtes, waldiges Gebiet. Kanada-Feeling pur. Pinienwälder und Pferdefarmen. Ein Anblick wie aus dem Bilderbuch. Und die Luft roch so gut und es war angenehm frisch und kühl. Aber nicht lange, denn mit jedem Kilometer näherten wir uns der Abfahrt und damit der Wüste. Am Rande der Hochebene, von wo aus man einen fantastischen Blick über das Tal hat, sah es schon wieder ganz anders aus. Karge Felsen und kaum noch Pflanzen. Von oben hat man einen guten Blick auf Palm Springs und was zuerst auffiel, ist das viele Grün mitten in der Wüste. Das fand ich wirklich krass. In Palm Spring wachsen Palmen auf englischem Rasen, es wird gewässert was das Rohr aus dem Colorado-River hergibt.

Die Strecke war heute nicht so lang wie gefühlt: 300 km. Den Abend verbrachten wir in Downtown, einer netten Restaurant-Meile, die ich hier so nicht erwartet hätte.

 








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FLYING STICKS

FLYING STICKS

 

Heute morgen im Wittmoor, Hamburg. Bei mir um die Ecke, aber mir erst bekannt durch die Fotos eines anderen Fotografen. Man bewegt sich ja doch in gewohnten Bahnen und das Wittmoor zählte bisher nicht dazu. Aber das Foto des anderen Fotografen machte mich so neugierig, dass ich diesen Ort selbst erforschen wollte. Inspiration. Es brauchte drei Anläufe bis ich genau diese Stelle fand. Und als ich heute morgen im Morgengrauen sah, dass wir wunderschön nebeliges Wetter hatten, machte ich mich auf den Weg und es hat sich gelohnt. Skurril, wie einem die toten Baumstämme entgegen zu fliegen scheinen. Ein magischer Ort.

 

 

Harley-Tour USA V: Highway No. 1 – S. F. bis L. A.

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Westküsten-Feeling pur

 

 

Ich muss hier mal ein bisschen Tempo reinbringen, sonst bin ich im neuen Jahr noch in den USA ;-).

Tag 7: 2 Nächte in San Francisco hatten ihre Nachwirkungen. Die Nächte im Hotel waren laut, kaum geschlafen, wenngleich es schon cool war, sich nachts wie in den “Straßen von San Francisco” zu fühlen. Erst laute Motorengeräusche und dann das typische Sirenengeheul gleich 5x hintereinander. Da war was los…. Und wir hatten Augenringe am Morgen. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch, denn an diesem Tag sollte es endlich zum berühmten Highway No. 1 gehen. Erst gab es Frühstück in Alice´s Restaurant, einem netten Lokal im Wald. Wald, und was für einer. Auf Wunsch eines Teilnehmers hat Thomas, unser Tour Guide, die Route ein wenig geändert und wir machten einen Abstecher in die Red Woods.  Ich war also wirklich aufgeregt und die Tour dahin war wieder eine der “adrenalin-lastigen” ;-). Toll, durch diesen dicht bewachsenen Wald aus in sich gedrehten Bäumen zu fahren, aber die Straßen kurvig und eng und nicht einzusehen. Aber wie immer, fand nur ich als Sozia das heikel ;-) Nach der für mich spannenden Fahrt erreichten wir den Parkplatz und standen mitten zwischen den riesigen Küstenmammutbäumen. Sprachlosigkeit!

Fotografisch eine Herausforderung. Wie bekommt man diese Riesen auf den Sensor? Angesichts dieses Naturwunders geriet die Fotografie dann schnell in den Hintergrund. Einfach mal auf sich wirken lassen und genießen, wie ein Mitreisender immer sagte. Diese Bäume sind übrigens so gut wie unsterblich. Selbst Feuer überstehen sie meist, aussen zwar schwarz, aber dennoch lebend. Trotzdem ist ihr Bestand auf 10% geschrumpft und eine weitere Reduzierung auf 5% ist geplant! Der Mensch und seine Axt haben diese Bäume besiegt :-( .

Dann fuhren wir der Küste entgegen und die Landschaft erinnerte plötzlich stark an Dänemark ;-). Flach, sandig und geprägt von kleineren Dünen. Dahinter schon der Pazifik, wunderschön und was für uns natürlich toll war: Wir konnten die salzige Luft direkt in unserem Gesicht spüren. Auf dem Motorrad bekommst du so was viel direkter mit als im Auto. Auf dem Highway No. 1 fuhren wir an dieser wunderschönen Küste entlang. An einem Aussichtspunkt, wo man mit ein bisschen Glück Delphine beobachten kann, sahen wir leider nur blaues Wasser. Diese Tour war landschaftsmäßig großes Kino, allerdings wurde es am Nachmittag immer kälter und als wir einem Strand ankamen, wo sich Robben tummeln, war uns so kalt, dass wir nur schnell weiter ins Hotel wollten, duschen, aufwärmen, essen, schlafen. Gefahren: ca. 390 km

 

 

Tag 8: Der nächste Tag zeigte sich von seiner netten Seite, es war milder und sonnig. Mittagspause in Carpinteria, einem Ort, indem Rauchen generell unerwünscht ist, egal wo. Worüber regen sich die Raucher hier eigentlich auf? ;-) Nun ging es Richtung L. A. Die Landschaft immer noch schön, aber in L. A. auf der Interstate steckten wir erst mal im Stau, dabei dachten wir, nun wären wir da. Pustekuchen, L. A. ist groß und der Weg durch den dichten Verkehr nervig. Und wieder mal Duschen, Essen gehen und saumüde….. Aber das Essen war cool, im Rock & Brews von Kiss-Gene Simmons :-) Hier werden Brezeln in Gitarrenkörbchen serviert. Gefahren: ca. 340 km

 


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Sunset

Sunset. Goldiges Licht fällt auf die Stadt.

 

Der nächste Tag in San Francisco begann morgens mit der Fahrt durch die bekannte Lombard Street. Enge Kurven auf kurzer Distanz, rechts und links dicht von Wohnhäusern gesäumt, da muss man mal durch (fahren) ;-), wohnen möchte ich da nicht.  Dann ging es natürlich über die Golden Gate Bridge, die ich ehrlich gesagt nur von weitem schön finde. Danach hatten wir “frei” und konnten die Stadt erkunden. An einem Nachmittag ist das einfach unmöglich und wir wären gern eine ganze Woche geblieben. Auf jeden Fall wollten wir Cable Car fahren und mussten feststellen, dass es schon ein Quentchen Glück braucht, einen Platz zu ergattern. Mit dem “Hop on, Hop off”-Bus und Touristenführung vom Band haben wir dann noch einiges gesehen und erfahren. Erstaunlicherweise waren auch die sozialen Probleme der Stadt Thema der Stadtrundfahrt. Es wurde über Kriminalität und Obdachlosigkeit gesprochen und entsprechende Viertel wurden auch durchfahren.

Ich weiß, viele sind der Meinung, man sollte nicht an die üblichen Foto-Hotspots fahren, aber ich habe schon so oft Bilder von den “Painted Ladies” gesehen, dass ich mir unbedingt vor Ort selbst ein Bild machen wollte. Meist werden sie so fotografiert, dass man nur sie vor der Skyline dieser Stadt sieht. Aber was ist davor? Von wo aus schaut man? Ich war neugierig und das war gut so! Direkt neben der Bushaltestelle ging es eine Straße hinauf und dann fanden wir uns in einem kleinen Park wieder, von dem aus man die bekannte Aussicht auf die “Painted Ladies” vor der Skyline San Franciscos hat. Die Atmosphäre war total chillig. Die Sonne schien und eine Gruppe singender Spät-Hippies sorgte für 70er-Jahre-Feeling. Ein frisch verliebtes Pärchen flirtete, Hunde genossen nach dem Toben frisches Wasser aus einem Brunnen. Die Sonne tauchte alles in goldiges Licht. Mehr geht nicht.

 

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Romantik vor den Painted Ladies

 

San Francisco hat uns sehr gut gefallen und wir wären gern länger geblieben, denn hier gibt es so viel zu sehen. Die verschiedenen Viertel der Stadt, vor allem das der Künstler, interessante Museen, schöne Parks, Alcatraz und Treasure Island bei Nacht – da hätte man schon einige Tage gebraucht.

 

 

 

 

 

 

 

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Buchempfehlung: “Komposition” von Albrecht Rissler

Bildschirmfoto 2014-11-13 um 18.31.15“Die Kunst der Bildgestaltung -Eine Sehschule nicht nur für Fotografen” so lautet der Untertitel des Buches “Komposition” von Albrecht Rissler, der dieses Buch seinen ehemaligen Studenten widmet. Der Künstler zeichnet, illustriert, fotografiert und unterrichtet als Professor für Zeichnen und Illustration.  In diesem Buch beschränkt er sich auf Fotografien, da sie seiner Erfahrung nach, “die vielfältigen Möglichkeiten kompositorischer Gestaltung hervorragend darstellen.” Die Bilder wurden in s/w abgedruckt, um die grafische Wirkung der gestalterischen Elemente ohne Ablenkung hervorzuheben.

Komposition ist wichtig und vom goldenen Schnitt hat jeder schon mal gehört. Aber was genau ist Komposition? Warum ist sie wichtig? Was gibt es für Regeln und warum sollte man sie nicht immer beachten? Welche Auswirkung hat das Format auf die Bildwirkung und wie wirkt ein Anschnitt des Motivs?  In den einzelnen Kapiteln geht der Autor auf die verschiedenen Gestaltungsmittel ein. Veranschaulicht und erläutert an negativen und positiven Bild-Beispielen, wird die Wirkung deutlich. Die Fotos sind gut gewählt und die Texte knapp, unterhaltsam und verständlich formuliert, auch die eingestreuten kunstgeschichtlichen Hintergründe fand ich sehr interessant.  Das Werk ist gespickt mit pragmatischen Tipps, die gut umzusetzen sind, sich meiner Einschätzung nach aber überwiegend an Anfänger richten.

Albrecht Rissler ermutigt zu einer geduldigen Auseinandersetzung mit dem Motiv, wozu die digitale Technik einen echten Vorteil gegenüber der analogen bietet. So schreibt er im Vorwort:

“Bei der Suche nach einer optimalen Bildgestaltung lässt sich das rahmenbezogene Display als hervorragendes Arbeitsgerät einsetzen. Es macht augenblicklich sichtbar, welche Lösungen in einer Reihe von Alternativen überzeugen. Um die Menge des ≫Filmmaterials≪ muss man sich keine Sorgen mehr machen. So gesehen kann man eine digitale Kamera wie eine Art Skizzenblock benutzen. Die guten Entwürfe werden aufbewahrt, der Rest wandert in den Papierkorb.”

Das Buch gefällt mir gut, gerade weil es sich konzentriert mit einem Bereich der Fotografie auseinandersetzt und nicht ein Potpourri an Themen bedient. Eine gelungene Komposition ist vielleicht der wichtigste Parameter für ein gutes Foto. Auch wer schon lange fotografiert, findet hier sicher den einen oder anderen wertvollen Hinweis. Da ich über Bildgestaltung schon viel gelesen habe, fand ich die Bild-Beispiele an einigen Stellen interessanter und hilfreicher als den Text.

Fazit: Klare Empfehlung für Anfänger! Klare Empfehlung für alle, die ihr Wissen auffrischen möchten.

 

Webseite Abrecht Rissler: risslerart.de

Einen Blick in das Buch kann man online bei Amazon werfen: Blick ins Buch. Einen besseren Einblick bekommt man aber, wenn man sich ein Exemplar zur Ansicht in den Buchladen um die Ecke bestellt, von wo aus man es auch gleich mit nach Hause nehmen kann.   ;-)

Harley-Tour USA III: Von Bishop über Mariposa nach San Francisco

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Am Fuße der Sierra Nevada

 

Keine Sorge, dies ist immer noch ein Blog über Fotografie, kein Reiseblog ;-). Da aber wahnsinnig viele Leute mir großes Interesse an dieser Reise signalisiert haben und man sie einfach nicht in einem einzigen Beitrag zeigen kann, wird es noch ein paar Posts dazu geben. Ich werde aber immer mal wieder einige Tage zusammenziehen und den Text auf das Nötigste beschränken. Und es wird vermutlich auch das eine oder andere fotografische Thema angerissen werden.

Der Sonnenaufgang an unserem ersten Morgen in Kalifornien war wunderschön, aber das Motel mitten in Bishop und der Weg zu einer schönen Einstellung wäre weit gewesen. Die Harleys wurden am Ende jeder Tagestour stets zusammen angeschlossen, damit wir am nächsten Tag nicht womöglich eine zu viel haben würden ;-) und somit waren motorisierte Alleingänge nicht möglich, aber egal, ich freute mich über das schöne Wetter und auf den Yosemite Nationalpark. Als Kind vom platten Land liebe ich Berge und kann mich an ihnen nicht satt sehen. Die Landschaft hatte sich so krass gewandelt, dass ich mich erstmal an den Anblick gewöhnen musste. So sollte es mir noch oft auf dieser Reise gehen. Eben noch in der Wüste fuhren wir nun an klaren, blauen Bergseen vorbei, grüne Tannen wuchsen auf weißen Granitfelsen, die Straßen führten hoch hinauf, denn wir fuhren über den Tioga-Pass, der auf einer Höhe von über 3000m liegt. Wir hatten Glück, denn es schneite nicht, was sonst Ende September schon mal vorkommen kann. Von dort aus erreichten wir den Yosemite Nationalpark und seine Schönheit ist wirklich beeindruckend. Traurig allerdings der Anblick mancher Seen, deren Wasserstand immer weiter zurückgeht und selbst der eigentlich große Mono Lake hatte nur wenig Wasser. Es kommt hier durch die zunehmende Trockenheit auch immer wieder zu Waldbränden, deren Spuren wir unterwegs auch gesehen haben.

Apropos Brände. Hatten wir die Hitze der Wüste am Vortag noch gut überstanden, waren am Ende dieses Tages doch einige mehr oder weniger schlimm vom Sonnenbrand gezeichnet und die Creme mit Lichtschutzfaktor 50 machte teilweise zu spät ihre Runde ;-).

 

 

Am nächsten Tag führte uns die Route nach San Francisco. Der erste Streckenabschnitt war zumindest für mich, die ich ja hinten drauf saß, ein absoluter Adrenalin-Schub. In engen Serpentinen ging es die Berge wieder abwärts, Auto kamen uns entgegen, die Seite zum Abgrund war nicht gesichert und es lag oft Sand in den Kurven :-( . Doch dann wurde ich optisch verwöhnt: Waren die Farben des Vortages blau, grün, grau-weiss, wurde nun alles goldig. Die Tour führte uns durch die Weinanbaugebiete Kaliforniens, Olivenplantagen und goldige Wiesen. Das Licht hatte etwas ganz besonderes, selbst zur Mittagszeit. Ich hatte den ganzen Tag “Fields of Gold” von Sting im Kopf. Am späten Nachmittag war es endlich soweit, Ankunft in San Francisco :-)

 

 

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