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Sensor selbst reinigen – einfach und günstig

Sensordreck bei f/8 - 100%-Ausschnitt

Sensordreck bei f/8 – 100%-Ausschnitt

Die Belichtung mit einer Lochblende zeigt sehr schön, was sich so auf Sensor tummelt, mit einem normalem Objektiv würde man vermutlich nur die Striche als Punkte sehen. Klick macht groß

Die Belichtung mit einer Lochblende zeigt sehr schön, was sich so auf Sensor tummelt. Klick macht groß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Belichtung mit kleiner Blende oder Lochblende bringt zum Vorschein, dass unsere Kameras kein staubfreier Raum sind. Wer nur mit einer Festbrennweite arbeitet, wird das Problem nur selten haben, wer Objektive wechselt, schon häufiger. Beim Gebrauch von Zoom-Objektiven bzw. dem Zoomen selbst, wird Staub förmlich in die Kamera gesogen. Handlungsbedarf besteht dann, wenn man den Dreck als Punkt auf dem Foto sieht. Manchmal hilft es, vorsichtig mit einem Blasebalg in Richtung Sensor zu blasen. Aber wenn der Staub auf dem Sensor klebt, muss er richtig gereinigt werden. Unlängst war meine Kamera mal wieder zur Sensor-bzw. Tiefpassfilter-Reinigung im Service, was beim örtlichen Nikon Service-Point jedes Mal mit € 29,- zu Buche schlägt, vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen. Nun, kurze Zeit später, waren schon wieder Flecken auf den Bildern zu sehen und ich entschloss mich, eine Reinigungsmethode auszuprobieren, über die Stefan mal geschrieben hat und die so klang, als könne man dabei nicht groß was falsch machen, ganz im Gegensatz zu manch anderer Methode. :-) Also habe ich mir das Reinigungsset von eyelead bestellt (als es endlich wieder verfügbar war), es nach der Lieferung noch zwei Tage umkreist (wage ich es oder nicht ;-) ) und es getan. Und es ist wirklich empfehlenswert. Werbung gibt es auf meinem Blog nicht, aber wenn mich etwas wirklich überzeugt, empfehle ich es gern weiter und hierfür gibt es eine klare Empfehlung.

Wie wird es gemacht?

Man nimmt das Objektiv ab und wählt im Kameramenü den Reinigungs- bzw. Wartungsmodus, wodurch der Spiegel hochklappt und den Blick auf den Tiefpassfilter frei gibt. (Dies ist bei Kameras ohne Tiefpassfilter, wie z. B. der D800e natürlich anders.) Die Kamera legt man nun auf den Rücken und drückt den Adhäsionstupfer sanft auf die zu reinigenden Stellen auf dem Tiefpassfilter bzw. Sensor und beim Anheben klebt der Dreck am Tupfer. Einfacher geht es nicht! Anschließend reinigt man den Tupfer mit beigelegten speziellen Streifen. Fertig. Keine Flüssigkeiten, nichts, womit man etwas zerkratzen könnte.

 

DSCF8451

Blick auf den Tiefpassfilter

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Adhäsionstupfer

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Lieferumfang

 

Wie erkenne ich, wo der Dreck sitzt?

Mit bloßem Auge gar nicht. Ein Testfoto, unscharf ist hier von Vorteil, mit kleiner Blende vor einer weißen Fläche gibt Aufschluss, aber Achtung, auf dem Sensor ist das spiegelverkehrt. Sitzt der Dreck auf dem Bild an den linken Bildkante, ist die rechte Seite des Sensors zu reinigen. Es gibt auch spezielle Lupen zu kaufen, aber ich meine, das Geld kann man sich getrost sparen.

vorher

vorher (Dreck vom ersten Bild)

nachher

nachher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was muss ich beachten?

Die Akku-Laufzeit sollte noch ausreichend sein, sonst klappt der Spiegel während der Behandlung herunter, allerdings ist man so schnell fertig, dass dieser Punkt nicht sonderlich relevant zu sein scheint. Staubarme Umgebung wird empfohlen, aber wer hat die schon? Ich habe mich einfach an den Schreibtisch gesetzt.

Fazit: Damit kann wirklich jeder seinen Sensor selbst reinigen. Der Tupfer wird in einer Metallbox zusammen mit den Reinigungsstreifen verwahrt. Davon sind 10 Stück dabei, außerdem je 5 Tücher (nass/trocken) zur Reinigung der Objektive. Ob der Preis von knapp € 35,- für diese Sachen zu teuer ist, mag jemand anders entscheiden. Ich spare 10 Service-Besuche = € 299,- + Zeitaufwand, muss nicht mit Lupe und Flüssigkeiten hantieren und kann das bequem mit in die Kameratasche stecken.

 

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Party-Fotografie mit der Fuji X100S

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Am Wochenende habe ich auf einer (tanzfreien) Party fotografiert. Just for fun und insofern habe ich die Fuji X100s mal so richtig gequält. Da ich ihre JPGs klasse finde (hier: s/w yellow, Schärfe +1, dunkle Bereiche -1), habe ich diesmal darauf gesetzt, allerdings für den Fall der Fälle die RAWs bzw. RAFs trotzdem abgespeichert, was sich als überflüssig herausstellte. Fotografiert habe ich mit der Zeitautomatik (Auto-ISO 6400, Blende 2,8), weil die bei der Kleinen wirklich gut funktioniert und ich mich komplett auf die Menschen und Momente konzentrieren konnte.

Es war eine gemütliche Party, sprich viele Menschen auf engem Raum. Mit der Kleinen bin ich zwischen ihnen untergetaucht (ich kannte dort kaum jemanden) und wurde bald schon nicht mehr wirklich als Fotografin wahrgenommen, da war sicher auch der A-Modus hilfreich ;-). Die Fuji nimmt eh niemand als “Bedrohung” wahr und da ich nicht geblitzt habe, noch weniger. Entstanden sind wirklich stimmungsvolle Fotos voller Gefühl, schöne Moment-Aufnahmen, ungestellt und weitgehend frei von diesen typischen “upps-ich werde fotografiert”-Gesichtern. Das liegt auch daran, dass man den Fokus hier ganz an die Ränder legen kann, etwas, was bei Nikon nicht geht. Die Menschen kommen nicht auf die Idee, dass sie fotografiert werden, wenn die Linse nicht direkt auf sie gerichtet ist. Der nicht gerade als pfeilschnell bekannte Autofokus war kein Hindernis und auch Belichtungszeiten von 1/17 Sek. führten nur selten zu unscharfen Bildern, gut, das liegt auch ein bisschen an mir :-).

Durchschnittlich wählte die Kamera zwischen 4000-und 6400 ISO und ich habe die Bilder nicht entrauschen müssen. Bei s/w-Fotos hat dieser minimale Hauch von Grimmeln einfach Charme. Unterm Strich sind die Bilder, die nichts geworden sind, die, wo ich plötzlich einen Arm vor der Linse hatte oder ähnliches, was bei einer Party ja schnell passiert.

Fazit: Die Kamera hat diese Aufgabe mit Bravour gemeistert, großes Kino! Ich habe am nächsten Tag nur eine Bildauswahl erstellt, auf einigen ein wenig an der Helligkeit gedreht, bisserl nachgeschärft und gut war´s. So schnell war ich noch nie mit einer größeren Menge Bilder fertig. Richtig super. Allerdings wurde hier auch nicht getanzt, da hätte ich dann doch einen Blitz einsetzen müssen, um nicht nur verwischte Fotos zu bekommen.

Nein, ich werde nicht gesponsert :-). Nein, ich kann euch die Bilder leider nicht zeigen, aber das Beitragsbild zeigt ja ein bisschen, wie die Ergebnisse aussehen.

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JPGs aus der Fuji X100S

DSCF1045

Im Moment bin ich noch dabei, die Möglichkeiten und Grenzen der Fuji X100S auszutesten und zeige euch heute ein paar Bilder, die die Kamera so als JPG ausgespuckt hat. Kein bisschen Bearbeitung, ooc,  und schöne Ergebnisse.

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Neues Spielzeug – Fuji X100S

Dom (1 von 8)Na ja, Spielzeug ist diese Kamera höchstens von der Größe her ;-), mit der sie in jede etwas größere Jacken- oder Handtasche passt. Die Kleine hat es in sich und macht einfach riesig Spaß. Die drei Punkte erklären eigentlich schon, warum ich sie mir gekauft habe. Ich wollte gern eine Kamera haben, mit der man nicht so auffällt, die trotzdem eine ordentliche Qualität abliefert, lichtstark ist, RAW kann und auch bei hohen Iso-Werten die Bilder nicht komplett verrauscht. Diese Anforderungen erfüllt sie mit Bravour und kann auch noch Filmen, Panoramabilder erstellen, Makros und beherrscht einiges an Spielkram, wie z. B. Filtereffekte und Filmsimulationen. Das Schönste ist aber, dass sie einen Sucher hat, denn ohne Sucher bin ich ziemlich aufgeschmissen und dieser ist pfiffig, denn man kann umschalten zwischen optischem und elektronischem Sucher. Ungewohnt ist die Brennweite von 23mm, die aber durch den Crop-Sensor 35mm entsprechen. Über die Fuji X100S ist schon viel gebloggt worden, daher erspare ich euch ein weiteres Review. Paddy von neunzehn72 hat hier ein ausführliches und zudem unterhaltsames Review über die Fuji X100S geschrieben und die technischen Details findet ihr bei Interesse hier . Mir gefällt außerdem besonders gut, dass man im 1×1-Format fotografieren kann und in schwarzweiß. Nicht zu vergessen ist das Bokeh, das einfach richtig schön cremig wirkt, und die Möglichkeit, nahezu lautlos zu fotografieren ;-).

Einen ersten Ausflug habe ich zum Hamburger Dom gemacht und konnte mit der Kleinen ganz wunderbar in der Menge untertauchen und fühlte mich wie befreit, was auch an dem fehlenden Gewicht der sonst an meiner Schulter hängenden Fototasche lag ;-). Diese Bilder wurden aus RAW-Dateien in Lightroom entwickelt. Nächste Mal zeige ich euch, was sie für JPGs abliefert.

Dom (2 von 8)

Dom (3 von 8)

Dom (4 von 8)

Dom (5 von 8)

Dom (6 von 8)

Dom (7 von 8)

Dom (8 von 8)

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On Location mit Aufsteckblitzen….

…ist einfach nur nervig! Ich nutze eine Wallimex-Softbox, eine von Flash2Softbox (die Kleine)  und den Beauty Dish, Durchlicht- und Reflexschirme. Das alles mit den Aufsteckblitzen SB900 und SB800. Klappt ja alles recht stabil und zuverlässig, solange man drinnen und mit CLS unterwegs ist. Denn den Blitz kann man über die Lock-Funktion im Schuh befestigen, was aber dann nicht mehr funktioniert, wenn die Yongnues-Funkauslöser benutzt werden, die ohne Lockfunktion sind und die man draußen braucht, wenn die Blitze bei Sonnenschein das eigene Signal nicht mehr empfangen.. Nun mag es verwundern, das die billigste, nämlich die Wallimex-Halterung zumindest die Funktion bietet, den Blitzschuh (oder eben den des Yongnues) zu arretieren, aber teurere Flash2Softbox-Lösung bietet dies nicht und das ist einfach doof.

flash2softbox

Wallimex

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann streikt hier eine Feststellschraube, dann da, dann dreht sich die Softbox plötzlich im Wind. Der Assi ist nicht ganz so aufmerksam und schon liegt der nicht ganz billige SB900 3x im Dreck, ist aus ca. 1,50m Höhe auf den Betonboden geknallt. Erstaunlicherweise hat er heftigste Ditscher und Schrammen, funktioniert aber einwandfrei. Das Geld scheint gut angelegt ;-)

Nee, klar ist, es muss über kurz oder lang (wohl eher über lang) eine mobile Studioblitzanlage her. Aber die, die mir vorschwebt, kostet mal eben knappe 2.000,– . Puh. Also erstmal lieber nur drinnen fotografieren oder habt ihr den ultimativen alternativen Tipp? Wie macht ihr das?

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Hilfreiches Gadget: Der Aufnahmetisch

Wir alle machen ab und zu einen Ausflug in die Produktfotografie. Sei es, weil Tante Frieda uns bittet, ihre Schmucksammlung für die Versicherung abzulichten oder wir  ein schönes Foto von einem Produkt brauchen, welches wir verkaufen möchten. Ziemlich professionell sieht das Ganze aus, wenn wir eine Hohlkehle im Hintergrund haben. Durch die sanfte Rundung zwischen Boden und Wand erscheint der Hintergrund endlos. Wenn man nur selten eine Hohlkehle braucht, kann man sich aus Fotokarton eine basteln. Hier gibt es eine Anleitung dazu. Das hilft für´s Erste auf jeden Fall.

Wesentlich komfortabler ist ein Aufnahmetisch. Ich habe mir vor kurzem einen solchen Tisch gekauft und bin wirklich glücklich, mich nicht lange mit selbstgebastelten Sachen rumärgern zu müssen. Wichtig war für mich, dass das Gerät platzsparend aufbewahrt werden kann, superschnell und unkompliziert aufgebaut ist und Licht durchlässt, damit ich die Möglichkeit habe, Licht von unten durchscheinen zu lassen. Ich habe ein Modell gefunden, bei dem man das Gestell zusammenklappen und in eine Nische stellen kann und die Auflage passt auf den Kleiderschrank ;-). Perfekt. Der Auf- und Abbau dauert keine Minute und dadurch setze ich dieses Gadget gern und oft ein ;-). Man kann den Tisch prima auf dem Bett oder einem größerem Tisch aufbauen und hat so eine bequeme Arbeitshöhe. Er ist belastbar,  knickt nicht ein und ist abwaschbar. So sieht der Tisch aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Auflage ist aus einem Kunststoff und sehr robust. Trotzdem lässt sie Licht durch, was für schöne Effekte sorgt, wie man auf diesem Bild sieht:

Hier habe ich mit einer normalen Glühlampe von hinten durch die Platte geleuchtet und die Lichteffekte auf dem Boden mit zwei Blitzen erzeugt, die ich einfach seitlich auf den Tisch gelegt habe. Wie man hier sehr schön sieht, reflektiert der Kunststoff, obwohl er eigentlich recht rau aussieht. Das gefällt mir besonders! Man kann natürlich auf farbigen Karton passgenau zuschneiden und auflegen oder Stoffe oder oder oder….. Meist leuchte ich die Gegenstände mit einer 60×60 großen Softbox aus, das macht schön weiches Licht wie ganz oben auf dem Foto und zusätzlich arbeite ich gern mit einem Reflektor, weil ich damit gezielt goldige oder silberne Effekte ins Bild bringen kann.

Günstige Aufnahmetische gibt es schon ab ca. 80€ . Mein Modell ist von der Firma Mettle, aber wenn ich das richtig gesehen habe, gibt es das gleiche Produkt auch ohne Namen und etwas günstiger. Man kann optional auch spezielle Leuchten dafür kaufen, wenn man mit dem Blitzen nicht klar kommt. Aber eigentlich ist gerade die Table-Top-Fotografie bestens dafür geeignet, sich im Blitzen zu üben ;-)

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Hype hin, Hype her…..

… Fakt ist, dass ich eine nahezu unbenutze F65 im Schrank liegen habe. Seit fast 10 Jahren liegt sie da. Damals wollte ich unbedingt fotografieren und so schenkte mir der liebste Ehemann von allen eine analoge Nikon. Logisch, denn Digitale gab es damals – zumindest für das Amateur-Portmonaie – noch nicht. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Damals zog ich also hochmotiviert los und war kurze Zeit später völlig fustriert angesichts der Ergebnisse, die Film 1 und 2 so mit sich brachten. Da ich weder Zeit noch Lust hatte, mich mit der Theorie der Fotografie auseinanderzusetzen, fristete das gute Stück sein Dasein im Schrank. Dass mein Mann mir einen tollen Blitz dazu schenkte, wollte ich eigentlich nicht erwähnen, denn mit dem wusste ich damals schon gar nichts anzufangen. ;-)

2007, also 5 Jahre später,  begann ich dann mit der D80 zu fotografieren und diesmal hat es mich gepackt, denn 100 Bilder vom gleichen Motiv waren kein Problem und die Motiv-Programme lieferten schnelle Ergebnisse. Ich lebte im Ausland und schoss Motive ab, was das Zeug bzw. die Speicherkarte hergab. Ich konnte die Fotos sofort sehen, in Ansätzen selbst bearbeiten und versenden oder whatever. Es hat einfach Spass gemacht.

Intensiv, also auch theoretisch und im manuellen Modus, beschäftige ich mich seit 4 Jahren mit meiner Leidenschaft. Und das ist natürlich digital viiiel einfacher, da man die verwendeten Kameraeinstellungen je nach Ergebnis sofort anpassen kann oder später am Computer ausliest. Kein mühseliges Notieren mit Stift und Zettel und 100x probieren, mit jeweils langer filmentwicklungsbedingter Wartezeit dazwischen.

Neulich öffne ich den Kühlschrank und mein Blick fällt auf zwei Kodak-Filme, die ich irgendwann im Vorbeigehen mal in den Einkaufswagen geschmissen hatte. Ah ja, da war doch was? Eine kleine F65, die noch nie so richtig zum Einsatz gekommen ist. Und nun sollte es ja klappen. Blende, ISO und Belichtungszeit sind keine böhmischen Dörfer mehr und wie ich mit Schärfe und Unschärfe spielen kann, weiss ich auch. Außerdem macht sich das 50mm 1.4 ganz gut an der schnuckeligen Kleinen.

Wie man den Film einlegt, dachte ich auch zu wissen. Nun, das erste Viertel ist wohl versaut, weil ich den Deckel noch mal öffnen musste, da der Film nicht weit genug eingerollt war und nicht transportiert wurde. Pech. Und nun nehme ich sie ab und zu und fotografiere analog. Wow ;-) Ist zwar keine Hasselblad, auch keine Graflex, keine Polaroid, keine Zenza Bronica und schon gar keine Rolleiflex, aber meine Analoge, die hier im Schrank lag ;-). Falls ich wirklich Blut lecke, kann ich überlegen, ob ich tiefer in die Materie einsteige. Noch ist der erste Film nicht entwickelt ;-) und ich warte noch auf das Aha-Erlebnis in Sachen “Entschleunigung” und “back to the roots”. Abwarten…..

Und ihr? Fotografiert ihr auch manchmal analog oder würde euch das reizen?

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Visitenkarten, nicht nur für Fotografen

Praktisch sind sie, die kleinen Papierstreifen, mit denen wir unsere Kontaktdaten ohne lästige Suche nach Stift und Papier weitergeben können. Nachdem ich immer öfter die Adresse meiner Homepage oder die des Blogs weitergeben wollte, sah ich mich nach geeigneten Visitenkarten um. Auf einem Workshop blätterte der Workshop-Leiter seine Moo-Karten auf den Tisch und meine Entscheidung war gefallen.  Die Karten sehen toll aus und fühlen sich hochwertig an. Das Layout für die Kontaktdaten-Seite gestaltet man online auf Wunsch selbst und das ist auch ganz einfach. Auf die Rückseite kann man seine Fotos drucken lassen, so dass man stets ein Hosentaschen-konformes Portfolio bei sich hat. Sehr individuell und einfach ideal für Fotografen. Leider auch nicht besonders günstig, aber noch verteile ich keine 20 Karten am Tag ;-)

Bei dem Fotowettbewerb auf Janasworld habe ich dann Visitenkarten aus dem Letterart Printing Studio gewonnen und bin auch von den Karten begeistert. Hier wird das Layout vom Fachmann entworfen und die Karten wirken sehr professionell durch die edlen, dicken Papiere und Prägungen. Am Layout gefällt mir, dass die Karte hell und freundlich gestaltet ist, mal kein schwarz ;-). Der Wiedererkennungswert der Website ist auch hier über das Avatar- bzw. Logobild vorhanden, aber hier in hellem Grau und edler Prägung. Auch diese Karten sind nicht gerade billig, aber mal ehrlich: Eine selbstgedruckte 08/15 Wabbel-Karte landet sicher schneller im nächsten Papierkorb, als diese edlen Teile.

Welche der Karten gefällt euch besser? Habt ihr noch einen Tipp für tolle Fotografen-Visitenkarten?

 

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Die Fototasche – ein endloses Thema

Kennt ihr den Spruch “Die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat”? Dies trifft meiner Erfahrung nach auf Fototaschen so nicht zu. Jedenfalls in meinem Fall nicht. Meine Erste schenkte mir der Fotofachhändler, als ich meine D80 gekauft habe, es war eine schlichte Tasche von Nikon, in die die D80 mit angesetztem 18-200mm Objektiv, sowie eine weitere Linse passte. Die Ausrüstung wuchs und die Ansprüche an die Taschen auch. Es kam eine von Kalahari dazu, die ganz nett und so gar nicht nach Fototasche aussah, sich aber schnell als unpraktisch erwies, weil sie mit einem groben Reißverschluss verschlossen wird, an dem man sich schön die Hände aufschrubbelt. Dann orderte ich einen Rucksack von Lowepro, mit dem ich aber auch nicht zurecht komme, weil ich das Auf- und Absetzen doof finde. Also musste es doch eine Tasche sein. Ich mag es, auf der umgehängten Tasche ein Objektiv wechseln zu können.

Dann wurde ich auf die Crumpler Gigolo 8500 aufmerksam und die mag ich sehr, allerdings ist sie überhaupt nicht für Fototouren geeignet, weil sie groß, ausladend und starr ist. Dafür schützt sie das Equipment optimal und bietet schnellen Zugriff auf  alle nur denkbaren Utensilien. Sie fasst z. B. problemlos eine D300 und links davon ein SB900 ohne Verpackung und ein 70-300mm. Rechts passen ein 35er und ein 50er, darüber ein 105er rein. Unter der Kamera ist dann noch Platz für Filter und Folien. Dieser Part ist durch einen Reißverschluss zu öffnen, was sehr praktisch ist. Im vorderen Part bieten viele Reißverschluß-Taschen die Möglichkeit, das gesamte Zubehör optimal zu sortieren um schnellen Zugriff darauf zu haben. Z. B. Belichtungsmesser, Standfüsse für Blitze, Filter, Taschenlampe, Stifte, Akkus etc. Ich liebe diese Fächer! Tolle Tasche, gerade für Flugreisen oder als On-Location-Tasche, aber eben nicht für eine Fototour geeignet.

Somit zog die nächste Tasche hier ein. Diesmal eine Crumpler Cupcake 5500. Klein, fein, gut. Durch den verstellbaren Verschluss passt sogar eine D300 mit einem größerem Zoom aufrecht in die Tasche, was den optimalen Zugriff ermöglicht. Daneben ist noch Platz für 1-2 Objektive und ein wenig Gedöhns. Vorn gibt es noch eine Tasche mit Klettverschluss, in die eine Geldbörse, Filter usw. passen. Schwierig wird es aber, wenn man eine D700 mit Batteriegriff unterbringen will :-(

Also ging die Recherche auf ein neues los und diesmal entschied ich mich für die Think Tank Retro 30. Ein Raumwunder! Sie fasst problemlos eine Profiausrüstung, wovon mich dieses Video auf youtube überzeugte. Man kann sie so richtig vollstopfen, muss man aber nicht, dann bleibt sie schmaler. Sie bietet viel Platz in der Höhe, so dass ich das SB 900 in der Schutzhülle aufrecht verstauen kann (ca. 25cm). In der Mitte findet die D700 mit angesetztem Batteriegriff ihren gut geschützten Platz und direkt daneben/darunter sind zwei Fächer, die weitere Objektive und Gedöhns fassen. An beiden Außenseiten bedinden sich große Fächer, wo erwähntes SB 900 oder ein großes Zoom-Objektiv untergebracht werden kann. Reißverschluss-Taschen innen und außen bieten Raum für Filter, Speicherkarten usw. Vorn finden sich 2 Taschen, die so groß sind, das sie einen weiteren Body fassen und noch mehr Blitze oder Objektive. Ich bin begeistert! Allerdings ist das Teil vollgepackt natürlich ziemlich schwer ;-) Aber, wie bereits gesagt, muss ich das ja nicht. ;-)

Fazit: Nach meiner 6. Tasche kann ich sagen: Ich mag schnellen Zugriff auf die Kamera und Ordnung in der Tasche. Leider passt beides nicht mit meiner Vorstellung von der Größe bzw. des Gewichts einer für mich passenden Fototasche zusammen. Die Letzte wird nicht die Letzte bleiben…… Und die EINE gibt es eh nicht…..

Wie sieht es denn bei euch aus? Kennt ihr dieses Phänomen oder habt ihr die Tasche für´s Leben gefunden? Ich freue mich über eure Kommentare!

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