Verteidige dein Bild! Aktion gegen die neue Google-Bildersuche

 

Der Fotograf Michael Schilling organisiert die Unterschriftenaktion “Verteidige Dein Bild”, die uns alle betrifft, die wir Bilder auf unseren Webseiten veröffentlichen. Worum geht es?

Die neue Google-Bildersuche wird nicht mehr nur kleine Thumbnails anzeigen, sondern die Bilder schon in voller Größe in der Suche anzeigen. Die Suchenden werden sich also nicht mehr auf unsere Blogs oder Webseiten bewegen müssen, um ein Bild in anständiger Größe sehen zu können. Warum sollten sie sich noch auf die Ursprungsseite bewegen? Dies kann schwerwiegende Folgen nicht nur für Künstler und Fotografen haben, die ihr täglich Brot mit ihrer Tätigkeit verdienen und darauf angewiesen sind, dass sie über den Besuch ihrer Webseite Kunden gewinnen. Über erste Auswirkungen ist bei united seo-blogger.de zu lesen.

Mal abgesehen davon, ist es schlicht ein Unding, dass Google sich hier unserer geschützten Inhalte bedient, um die Bildersuche für User angenehmer zu gestalten und fördert meines Erachtens auch das schnelle unbedachte Kopieren von Bildinhalten, da die Hemmschwelle dafür in der Google-Bildersuche sicher deutlich niedriger ist, als würde sich der Suchende auf die Ursprungsseite begeben.

Wer sich mit seiner Unterschrift an der Aktion beteiligen möchte, kann dies unkompliziert hier tun. Die Aktion läuft nur bis Ende März und dann werden die Unterschriften öffentlichen Einrichtungen und Politikern übergeben. Seid also bitte bei Interesse so gut und helft mit bei der Verbreitung via sozialer Netzwerke wie facebook, twitter usw. oder bloggt/reblogged darüber. Das geht uns alle an!

Weitere Informationen:

Zur Petition:

Pressespiegel der Aktion “Verteidige Dein Netz”

 

 

 

Ghost… by Michael Mareyen

Manchmal geschieht es. Man stöbert in den Fotos anderer Fotografen und plötzlich ist da ein Bild, das einen direkt ins Herz trifft. Das mag kitschig klingen, aber ich empfand bei dem Bild “Ghost…” von Michael Mareyen genau so. Dieses Bild ist für mich eines der schönsten, die ich in der letzten Zeit betrachtet habe. Michael ist eine ganz besondere Aufnahme eines Schmetterlings gelungen, die ich so noch nie irgendwo auch nur ähnlich gesehen habe. Um so eine Aufnahme machen zu können, braucht man in erster Linie das Glück, einen besonderen Moment als solchen wahrzunehmen und dann auch noch die Kamera parat zu haben. Michael Mareyen hatte beides. Es war ein besonderer Moment, als er beobachtete wie dieser Schmetterling ziemlich still und punktgenau, über einem zweiten seiner Art schwebte, welcher die Flügel noch nicht voll entfaltet hatte. Und er hielt diesen Moment sehr gekonnt mit seiner Kamera fest. Für mich ist es von der Bildwirkung her fast so, als würde der kleine Schmetterling direkt vor meiner Nase schweben und mich ansehen. Der Flügelschlag unterstreicht diese Wirkung noch und die Ausarbeitung in s/w ist perfekt für dieses Werk.

Dieses Bild wird demnächst bei mir an der Wand hängen, denn ich durfte mir einen Print davon machen. :-)

Ghost… © Michael Mareyen 

Hier könnt ihr das Bild größer sehen.

Empfehlung: Herbstschnitt – Onlinemagazin(e)

Heute hat Jo Stein die 6. Ausgabe von Herbstschnitt veröffentlicht, an der ich – neben 6 anderen Fotografen – diesmal mit einigen Bildern aus dem Archiv teilgenommen habe. Die einzelnen  Ausgaben, Issues, sind themengebunden und niemand weiß vorab, wer Arbeiten eingereicht hat. Die Fotografen werden erst mit der Veröffentlichung bekannt, was das Ganze ziemlich spannend macht, denn man weiß weder wer, noch ob überhaupt jemand mitmacht.

Auf der Webseite findet man alle bisher erschienen Issues und ich denke, es wird euch nicht nur vom Inhalt her erfreuen sie durchzublättern, denn die Präsentationsform ist einem gedruckten Magazin nachempfunden und beim Umblättern raschelt es. Fotos wirken anders, wenn sie in einem Kontext erscheinen, auch die eigenen Bilder bekommen eine andere Bedeutung und eine neue Wertung. Es sind interessante und sehr individuelle Interpretationen spannender Themen: “Some things never change”, “Schwarzweiss”, “Details”, “Ghosts”, “Anti-Landschaften” und für die neueste Ausgabe “Gegenüber”.

Deutsche Fotoblogs – Eine Liste von Blogtimes

Hallöle an euch! Der Urlaub ist vorbei und endlich tut sich hier wieder was!

Vor kurzem begab sich  Ronny von Blogtimes.de auf die Suche nach deutschen Fotoblogs und nun ist die Liste derjenigen Blogs, die seinem Aufruf gefolgt sind, fertig und steht hier zu lesen. Beim ersten Überfliegen der Liste, die über 80 Blogs enthält, stellte ich fest, dass es noch viele neue Blogs zu entdecken gibt und ich in den kommenden Tagen viel zu lesen habe :-) Sicher ist das auch für euch interessant.

Liste deutschsprachiger Fotoblogs auf Blogtimes.de

Blogtimes geht erneut auf Blogsuche

Der Hamburger Fotograf und Blogger Ronny Ritschel, geht mit seinem Blog “Blogtimes” auf die Suche nach deutschsprachigen Fotoblogs. Diese Aktion hat er im vergangenen Jahr initiiert und damals sind 70 Fotoblogger seinem Aufruf gefolgt. Dieses Blog gab es da noch nicht, aber jetzt, und nun folge auch ich seinem Ruf, beteilige mich an der Aktion und beantworte gern die gestellten 4 Fragen:

1 .Seit wann besteht dein Fotografieblog? Lichtbildwerkerin – das blog gibt es erst seit Februar diesen Jahres.

2. Welche Schwerpunkte behandelt dein Blog? Bisher blogge ich über die Bereiche der Fotografie, die mich besonders interessieren und die ich gerne teilen möchte. Dazu gehören Berichte über Ausstellungen, die ich recht häufig besuche, Projekte und Portfolios von Fotografen, die ich schätze, eigene Inhalte, wie eigene Fotos oder auch meine Erfahrungen bei meinen Treffen mit meinem Fotobuddy oder in Workshops u. ä. , Buchempfehlungen und News, soweit sie für mich interessant sind. Aber wohin die Reise genau geht, weiß ich heute noch nicht.

3. Wieviele Beiträge veröffentlichst du durchschnittlich pro Woche? Ich bin da nicht festgelegt. Ca. 1-2 pro Woche sind es wohl. Aber es können auch mehr oder weniger sein, je nachdem….. Es kommt, wie es kommt und entwickelt sich noch.

4. Welche fotografischen Bereiche interessieren dich in der Fotografie? Schwarzweißes, Künstlerisches, Unscharfes, Ausdrucksstarkes, Langzeitbelichtetes, gefühlvoll Portraitiertes, Serielles, Architektonisches und die gute alte Reportage-Fotografie.

Vielen Dank, lieber Ronny. Ich wünsche dir und uns für dieses Jahr mehr als 70 Fotoblogs :-)

Interview mit Steve McCurry auf FotoTV

Steve McCurry: Sharbat Gula, Afghan Girl, Pakistan, 1984

“Zurückblickend auf die letzten 20 oder 30 Jahre, kann ich mir nichts besseres vorstellen, meine Zeit damit zu verbringen, zu reisen, und diesen Planeten zu erkunden. Er ist so vielfältig und so reich.” (Steve McCurry im Interview auf FotoTV)

Steve McCurry´s Foto des afghanischen Mädchens mit den wunderschönen grünen Augen ist wohl jedem bekannt. Steve McCurry ist ein amerikanischer Fotojournalist und Magnum-Fotograf. FotoTV zeigt ein knapp 20-minütiges Interview mit dem Fotografen, in dem er über den Beginn seiner Karriere berichtet, über seine Interessen und Projekte. Er erzählt die Geschichte des berühmten Fotos “Afghanisches Mädchen” und von der erneuten Begegnung mit ihr 18 Jahre später. Er nimmt sein letztes Buch “The Imperial Way” und zeigt Bilder daraus und erzählt auch dazu die Geschichten, was ich besonders spannend finde, denn manchmal sieht man Bilder anders, wenn man die Geschichte dazu vom Fotografen selbst hört.

Ich sehe gerade, dass man auf FotoTV angemeldet sein muss, wenn man das Video sehen möchte, was aber kostenlos ist und den Zugang zu einem kleinen Teil des Angebotes dort ermöglicht. Unangemeldet kann man leider nur eine Vorschau sehen.

Link zum Video

Webseite von Steve McCurry

Steve McCurry bei Magnum Photos

Ich mach mit, du auch?

Blogtimes veranstaltet einen Wettbewerb zum Thema Schwarzweiß. Da mach ich mit und zwar mit folgendem Foto, welches in der Hamburger Speicherstadt entstand:

THE BEAUTY OF THE CITY

Das Bild wurde zur blauen Stunde von der Poggenmühlenbrücke aus aufgenommen. Entwickelt mit Lightroom 3 und Silver Effex Pro 2, wurde nur eine kleine Korrektur mit Photoshop vorgenommen: Die Kräne an der Elbphilharmonie habe ich weggestempelt, da sie mich störten und für die Bildwirkung von keiner Relevanz waren. Natürlich sah das Bild in Farbe auch gut aus, aber ich bevorzuge ja meist die schwarzweißen Varianten.

So, machst du auch mit? Dann sehen wir uns auf Blogtimes.

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