CLOSED PLAYGROUND

CLOSED PLAYGROUND S/W FOTO

Die Buden sind noch geschlossen. Die Gassen menschenleer. Wer verirrt sich jetzt schon hierher? Die Show funktioniert so nicht, ohne großes Publikum, blinkende Lichter, duftende Leckereien und das ganze Gedöns. So wirkt alles noch kitschiger, hässlicher, billiger. Erst unter den bunten Strahlern in der Dämmerung wird sich dem Besucher der Charme der Plastikfiguren offenbaren.

Es ist ein wunderschöner Tag, einer von denen, die uns früher übermütig barfuss durchs Gras rennen ließen. Die Stimmung ist friedlich und ich verliere das Interesse an den einfallslos dekorierten Häuschen. Mit dem Fahrrad kann ich Kreise fahren, sogar eine Acht, so viel Platz ist da und so fahren wir, das Mädchen und ich. Unsere Blicke begegnen sich und wir lächeln uns zu, ein schöner Moment. Vielleicht nehmen wir ihn beide mit, ich auf jeden Fall. Schöner, stiller Dom.

Makro mal anders

RESISTENCE I zeigt die Silhouette zweier Miniaturfiguren in Uniform, einer führt einen Schäferhund, der andere hebt den Arm zum Gruß

 

RESISTENCE II zeigt die Silhouetten des Miniatur-Wachmanns mit Schäferhund, der einem Reisenden mit Koffern entgegen steht.

 

RESISTENCE III zeigt die Silhouetten einiger Menschen, die sich dem Wachmann mit Hund bedrohlich nähern.

Resistence I, II, III

Unlängst geriet ich in einen Makro-Workshop. Ja, “geriet” :-D, warum und wieso erzähle ich bestimmt ein anderes Mal, aber dass ich blühende Blumen nur selten im Visier habe, ist wohl bekannt. Der Dozent hielt schöne Orchideen bereit, hatte aber zum Glück für mich auch etwas anderes im Petto. Falls ihr nach neuen Einsatzmöglichkeiten für euer Makro-Objektiv sucht und zufällig noch ein paar Miniaturfiguren im Keller rumliegen habt, könnte euch dieser Beitrag vielleicht inspirieren, mal etwas ganz anderes ausprobieren. Ihr braucht dazu tatsächlich nur eine Gegenlicht-Situation, hier ist es Fensterlicht, und eine oder mehrere Figuren.  Die Kamera kommt auf´s Stativ, damit man in Ruhe an der Szene arbeiten kann. ‘Live View’ fand ich wegen der Arbeitshöhe ebenfalls sehr hilfreich.  Und dann könnt ihr eurer Kreativität und Phantasie freien Lauf lassen. Szenen gestalten, verschiedene Lichtsettings (z. B. mit einer Taschenlampe) ausprobieren, Folien, Farben……. und und und. Für den geneigten Fotografen eine nette Indoor-Beschäftigung bei schlechtem Wetter, aber auch für ein Outdoor-Shooting kommen mir tausend Ideen. Das Ganze ist so schön verspielt :-).

Mir hat das ziemlich viel Spass gemacht und ich bin auf der Suche nach kleinen Figuren. Also, falls ihr daran kein Interesse habt, aber ein paar Figuren, die ihr Dasein in einem dunklen Karton fristen, freue ich mich über jede, die ihr mir schickt :-) :-D.

Hier noch eine zweite Serie “The Wall”, für die ich auch den Wachmann beleuchtet und in Bild III ordentlich mit einer Taschenlampe herumgewirbelt habe:

Die Silhouetten von Miniaturfiguren hinter einer Folie signalisieren einer davor stehenden Polizeifigur mit Hund, dass sie raus wollen.

 

Die Silhouetten von Miniaturfiguren hinter einer Folie signalisieren einer davor stehenden Polizeifigur mit Hund, dass sie raus wollen.

 

Die Silhouetten von Miniaturfiguren hinter einer Folie signalisieren einer davor stehenden Polizeifigur mit Hund, dass sie raus wollen.

 The Wall I, II, III

Street-Funk

Funkband aus Berlin spielt auf einer Verkehrsinsel

 

In Berlin gibt es eine Band names “Rupert´s Kitchen Orchestra“, die irgendwie überall und zu jeder Jahreszeit zu spielen scheinen und ihr Publikum, das sich in kürzester Zeit um sie versammelt, gut zu unterhalten weiß. Der Funk geht in die Füße, das Saxophon ins Herz oder so ähnlich ;-). Jedenfalls bei dieser Dame, die da so locker an der Laterne lehnt.

Und da sie Musik so lieben, spielen sie offensichtlich auch dann, wenn andere Musiker sich mit ihren Instrumenten ins stille und warme Kämmerlein verziehen ;-). Coole Socken!

 

Eine kleine Serie

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D75_3971Ab und zu brauche ich jemanden, der sich meiner erbarmt und mich in Sachen Licht etwas probieren lässt. Mein Fotofreund Achim war diesmal so nett und erwies sich als überaus geduldig. Danke an dich, Achim! Das erste Portrait ist übrigens ein Ergebnis, die darunter skizzieren Arbeitsschritte. Die entstandene kleine Serie mag ich total. Übrigens habe ich auf dem oberen Bild mein neues Striplight ausprobiert und auf den unteren mit diesem Beauty-Dish mit Grid gearbeitet.

Es ist im Moment sehr ruhig hier, was auch daran liegt, dass ich in meiner freien Zeit intensiv an meinen Skills arbeite und das passiert im Real Life. Als Fotografin schaue ich gern über den Tellerrand und lerne von erfahreneren oder spezialisierteren Kollegen. Ich freue mich wie Bolle auf morgen, denn der Tag morgen wird mit intensivem Lernen in einer Mini-Gruppe bei einem sehr guten und erfahrenem Fotografen erfüllt sein, der auch als Dozent an einer Hochschule arbeitet und ein Händchen für´s Lehren hat, ja geradezu dafür brennt. Mein erster Workshop bei ihm hat mir schon so viel gebracht und auch viel Spaß. Im Gegensatz zu anderen, die dir immer zeigen, wie sie ein Foto machen, zeigt er dir das nicht, weil, wie er meint, dabei nur herauskommen kann, dass du versuchst, wie er zu fotografieren. Er regt an, lässt auch mal Fragen offen im Raum stehen (die sich dann durch den Versuch beantworten) und ist unglaublich inspirierend. Und ein Dozent, der freiwillig mit seinen Workshop-Teilnehmern weit über der Zeit noch zusammen sitzt und für Austausch und Fragen zur Verfügung steht, ist schon einmalig. Also freue ich mich sehr auf morgen!

Ich werde weiter berichten….. :-)

Analog nach Rezept

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Das Rezept: Nassplatte, ein paar Fusseln und Kratzer, ein Filmtyp und etwas Vignette. Alles wohl dosiert und dann abgespeichert. Das Ergebnis ein Genuss ;-) So einfach kann man einem stinknormalen, digitalen Foto einen recht überzeugenden analogen Look verpassen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Anwendung mit Analog Efex Pro 2 kinderleicht. Gefällt mir.

Aber diese Tage sind die ersten Filme geliefert worden. Ein Ilford HP5 Plus 400 und ein Ilford FP 4 Plus 125. Auf einen Fuji Neopan 400 S/W-Film warte ich noch. Ich bin schon gespannt auf den unterschiedlichen Look der Filme :-).

 

STRONG ENOUGH?

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God, I feel like hell tonight
Tears of rage I cannot fight
I’d be the last to help you understand
Are you strong enough to be my man?

Nothing’s true and nothing’s right
So let me be alone tonight
‘Cause you can’t change the way I am
Are you strong enough to be my man?

Lie to me
I promise I’ll believe
Lie to me
But please don’t leave
Don’t leave
Don’t leave

I have a face I cannot show
I make the rules up as I go
Just try and love me if you can
Are you strong enough to be my man?
My man

Are you strong enough to be my man?
Are you strong enough to be my man?
Are you strong enough my man?

When I’ve shown you that I just don’t care
When I’m throwing punches in the air
When I’m broken down and I can’t stand
Would you be man enough to be my man?

Lie to me
I promise I’ll believe
Lie to me
But please don’t leave


SHERYL CROW

 

 

 

 

Nebel im Moor s/w

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Nebelbilder in schwarzweiß haben ihren eigenen Zauber, dennoch tue ich mich schwer, die Farbe herauszunehmen, denn auch die ist bei solchem Wetter meist wunderschön, besonders im Herbst, wenn die Gräser in warmen Farben leuchten.

Solche Bilder eignen sich aber besonders gut für die Konvertierung in s/w, da man eine breite Palette an feinsten Grauwerten erreichen kann. Und man kann mit der Farbmischung spielen, was ein Farbbild nur selten verträgt. Das Hochdrehen der Farbwerte-Regler für Rot und Orange lässt die Gräser hier plastisch hervortreten und hellt sie auf, so dass hier ein leichter Infrarot-Look entsteht. Konvertiert habe ich die Bilder übrigens händisch in Silver Efex Pro 2, neben Lightroom mein wichtigstes Programm.

Eines der Bilder wird demnächst auf Alu-Dibond an meiner Wand hängen. Ich tendiere zu Nr. 3, mal sehen…. oder doch Nr. 1?  :-)

 

 

“SHOPPING”

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Ob der Udo zum shoppen in ein gewöhnliches Kaufhaus geht, weiß ich natürlich nicht, aber als Hamburger Original passt er so gut in diese kleine Geschichte und war so nett, für mich zu posieren ;-). Aufgenommen mit der Hipstamatic-App, an der ich mag, dass der Umgang mit dem Bild eher spielerisch und herrlich unkompliziert ist. Ich brauche das iPhone nur zücken, die App auswählen, auf den Auslöser drücken und fertig. Kein Fokussieren, keine Einstellung von Blende, Zeit usw. Keine Entwicklung und Nachbearbeitung am Computer. Ein Tool, das einen anderen Zugang zur Fotografie möglich macht, ohne großen Anspruch, voller Überraschungen und ohne Hang zum Perfektionismus. Ein bisschen wie Polaroid. Just fun.

Shopping lautet das Thema und beim Sichten der Bilder kam mir die Idee zu dieser Geschichte. Von den ursprünglich dafür aufgenommenen blieb nur das mittlere Bild, die anderen beiden (Festplatte)  passten einfach gut, aber nicht vom Look her. Also habe ich sie mit Hipstamatic vom Bildschirm abfotografiert. Oh oh, auch das noch ;-)

 

Mein Beitrag zu Pabucas Wochenthema “SHOPPING”.

Alle meine Hamburg-Bilder zu diesem Projekt sind in folgender Galerie zu sehen: >klick<

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 20.57.14