By

Mach doch mal ein Buch!

DSC_5246

 

Wie angekündigt, habe ich aus meiner Serie “AFTER THE DARKNESS THERE WILL BE LIGHT” ein Buch machen lassen. Und das ist richtig toll geworden. Sauber verarbeitet, schöne, dicke Seiten und eine edle, matte Oberfläche. Ich habe wirklich das Gefühl ein “echtes” Buch in der Hand zu haben. Die Serie wirkt dadurch noch geschlossener und beim Durchblättern stimmt für mich einfach alles. Es sind die richtigen Bilder in der richtigen Reihenfolge, ich habe mich richtig entschieden. Ein tolles Gefühl! Die eigenen Bilder bekommen in diesem Kontext eine andere Bedeutung und so ein Buch kann man prima zu Bekannten oder potentiellen Kunden mitnehmen. Zumindest für den privaten Kreis kann ich sagen, dass ein Buch durch die Haptik auch für die Betrachter eine intensivere Wirkung hat, als wenn man mal eben durch ein paar Bilder scrollt.

Jedem, der noch keines zu Hause hat, empfehle ich die sofortige Nachahmung. :-)

Da die Frage vermutlich eh kommt, ich habe dieses Mal whitewall.com ausprobiert, nachdem ich von den Prints schon so begeistert war, habe aber auch schon Bücher von Pixum probiert und werde auf jeden Fall noch Blurb und Saal-Digital ausprobieren, bei denen ich meist meine normalen Abzüge bestelle.

 

 

 

By

IN THE AIR TONIGHT

IN THE AIR TONIGHT

 

Kürzlich besuchten mein Mann und ich gute Freunde in Hannover. Während wir am Maschsee stehen, erinnere ich mich an unseren Besuch vor 22 Jahren in dieser netten Stadt.

Es war 1992 und Genesis spielte im  Stadion am Maschsee. Es war ein heißer Sommertag und nachdem wir gefühlte Stunden im Stau gesteckt hatten, saßen wir doch noch früh genug auf dem Rasen im Innenraum, hatten einen guten Platz ergattert und schmorten in der Sonne. Das Konzert begann, die Sonne ging begleitet von vielen tollen Songs allmählich unter, der Wind frischte auf und kühlte die schweißverklebte Haut.  Und dann hörte ich die ersten Töne des Stückes, auf das ich den ganzen Abend gewartet hatte: In the air tonight. Ein Stück, dass schon seit Jahren einen festen Platz auf meinen Mixtapes hatte. Phil saß an der Bühne und sang und ich hatte eine Gänsehaut. Schritt für Schritt bewegte er sich ganz langsam hinter seine Drums. Als er zu trommeln begann, war ich emotional so berührt, dass ich dickes Pipi in den Augen hatte.

Als ich meinen Freunden davon erzähle, ist dieser Moment so präsent, dass ich mich weg drehe, denn die Emotionen sind wieder da, während ich von weitem nur das Dach des Stadions sehe und dieses Foto mache.

 

 

 

By

UP IN THE AIR

UP IN THE AIR I

 

Up, up and away in my beautiful, my beautiful balloon

The world’s a nicer place in my beautiful balloon

It wears a nicer face in my beautiful balloon

We can sing a song and sail along the silver sky

For we can fly

(Dionne Warwick)

UP UP AND AWAY IN THE AIR gelangt man in Hamburg ganz bequem mit dem Highflyer, der neben den Deichtorhallen seinen Standort hat und mit 150m der höchste Aussichtspunkt in dieser Stadt ist. Als ich diese Bilder dazu zusammenstellte, fand ich, dass auf jeden Fall eines dabei sein sollte, welches ich aus dem Highflyer heraus fotografiert habe. Ich muss gestehen, dass es ein solches Bild bis heute Morgen nicht gab, da ich diesen riesigen Ballon zwar schon oft fotografiert, aber ansonsten eher vom sicheren Boden aus kritisch beäugt habe (und erst das verhältnismäßig dünne Sicherungsseil). Also nahm ich heute meinen ganzen Mut zusammen und fuhr wildentschlossen in die Stadt. Dumm gelaufen, denn die “Halle für aktuelle Kunst” wird renoviert und wegen der Bauarbeiten startet der Highflyer zur Zeit nicht, na ja, hätte ich mir auch denken können. :-(

 

UP IN THE AIR II

UP IN THE AIR III

 

Zu Glück stehen diese alten Hochhäuser noch, was in Hamburg ja keine Selbstverständlichkeit ist. Wo würde man den Highflyer sonst zwischen seinen Einsätzen parken? ;-)

Mein Beitrag zu PABUCA´s Wochenthema UP IN THE AIR.

Alle meine Beiträge zu Pabuca gibt es in hier zu sehen: >klick<

 

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 20.57.14

 

By

VASTNESS

VASTNESS I

 

Weite verbinde ich mit Meer oder hohen Bergen, von denen man den Blick über die Täler schweifen lassen kann. Leider liegt Hamburg auf dem platten Land, aber dafür gibt es hier viel Wasser. Leider kein Meer, aber immerhin Alster und Elbe.

 

VASTNESS II

 

VASTNESS III

 

  1. Am Elbstrand im Westen Hamburgs kann man nicht nur weit schauen, sondern auch den Schiffen nachschauen, die in die weite Welt fahren.
  2. Mitten in der Stadt an der Alster lieben wir den weiten Blick, eine Erholung für die Sinne.
  3. In den Vier- und Marschlanden im Südosten Hamburgs, kann man vom Deich aus das Treiben auf der Dove-Elbe beobachten.

 

Mein Beitrag zu Pabuca – Vastness.

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 20.57.14

By

UNDER CONSTRUCTION

under construction I

“Have a look into the future” steht auf dem Fernglas, welches mittlerweile Spinnenweben angesetzt hat. ;-)

 

under construction II

Musik kann man derzeit nur aus den Lautsprechern des Info-Würfels hören.

 

under construction III

 

Flora und Fauna ist das alles schnurz, die haben ihr eigenes Tempo.

 

UNDER CONSTRUCTION. Warum bloß fällt mir dazu in Hamburg die Elbphilharmonie ein? ;-)

 

Mein Beitrag zum aktuellen Wochenthema bei Pabuca.

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 20.57.14

By

WEEKEND IN HAMBURG

BIKER´S World

Weekend in Hamburg. Unzählige Möglichkeiten der Freizeit-Gestaltung. Daher diesmal drei Dinge, die ich gern am Wochenende mache :-), allesamt mit dem Motorrad abgegrast:

1 BIKER’S WORLD  - Frei nach Wolf Maahn: Irgendwo in Hamburg

2 SMALLTALK – Zollenspieker Fähranleger, Biker- und Oldtimer-Treff

3 TAKE A REST – Vom Dockland aus fotografiert

SMALLTALKTAKE A REST

 

Mein Beitrag zu Pabuca’s WEEKEND.

 

 

By

HAMBURG FOR PABUCA – NO FUN

NO FUN I

 

Was fällt mir ein zum Thema “no fun” in Hamburg? Da gäbe es so einiges, womit ich viele viele Blogposts füllen könnte. Sei es die zunehmende Vermüllung der Stadt, u. a. weil die Mülleimer einfach eingespart wurden. Gentrifizierung, die Menschen aus ihren Bezirken drängt, um mit teuren Mieten den Reibach zu machen. Der Zustand der Straßen, der z. T. wirklich kriminell ist. Kindertagesstätten, die in Räumlichkeiten gequetscht werden, für die es vor 20 Jahren niemals eine Genehmigung gegeben hätte. Der rasante Anstieg von Menschen ohne Wohnung, der im Stadtbereich immer sichtbarer wird. Das zu teure und nur im Zentrum komfortabel zu nennende öffentliche Verkehrsystem. Das Verschwinden kleiner Traditionsgeschäfte zugunsten der großen Ketten. Öffentliche Plätze, die kahl und unattraktiv ungenutzt bleiben und und und…….

Ich habe die drei Aspekte mit Bildern dokumentiert, die mir zu “no fun” als erstes einfielen. Absolut nicht funny sind die unzähligen Verbotsschilder, die sich an Kinder richten und die selbst in reinen Wohngebieten, die ursprünglich familienfreundlich konzipiert waren, zu finden sind. Nazi-Parolen, Hakenkreuze und antisemitisches Geschmiere sind kein Spaß! Und last but not least der rasant zunehmende Abriss von alten Häusern.

 

NO FUN II

 

NO FUN III

 

 

 

Mein Beitrag zu Pabuca´s NO FUN.

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 20.57.14

By

People in Hamburg

THREE FRIENDS

 

WINTERBEACH

 

SUNNY WALK

 

People – Menschen in Hamburg. Beim ersten Sonnenstrahl sind sie alle draußen unterwegs. Sitzen trotz der Kälte an der Alster, flanieren am Elbstrand oder in der Hafencity. Das unterscheidet Hamburg sicher nicht von anderen deutschen Städten. Vielleicht eher die Überzeugung, besonders stylisch und hipp zu sein, was z. B. dem Berliner nur ein müdes Lächeln entlockt. Hamburger sind im Vergleich zu Menschen anderer Weltstädte ein Stückchen zu konservativ, zu steif, zu reserviert. Aber durchaus liebenswert. ;-)

Mein Betrag zu PABUCA – PEOPLE

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 20.57.14.

By

PABUCA – Architecture

Deichstraße und Elbphilharmonie

 

Harmonie zwischen Speicherstadt und Hafencity

 

Kritisches Graffiti

 

Was verbinde ich mit der Architektur Hamburgs? Hamburg befindet sich im Umbruch. Gentrifizierung, Abriss, Leerstand trotz Wohnungsnot prägen das Stadtbild. 70er Jahre Bausünden hier, Luxusvillen dort. In der Mitte von allem die bei allen beliebte Alster mit ihren umliegenden wunderschönen Gebäuden. Ein Platz des Friedens, hier sind sich alle einig: Das ist das Schönste an Hamburg. Anders die Beurteilung über den Neubau der Hafencity, wo irgendwie kein Mensch mehr weiß, was da eigentlich vorher war ;-). Als ich das erste Mal dort war, packte mich das kalte Grausen, mittlerweile habe ich meinen Frieden mit diesem, aus dem Boden gestampften Stadtteil gemacht und beobachte gern, wie er sich entwickelt. Er hat Vor- und Nachteile, ohne Frage. Und komisch ist es schon, wenn man durch die historische Deichstraße Richtung Elbphilharmonie schaut. In der Deichstraße stehen Häuser, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts gebaut wurden, die Elbphilharmonie ist noch nicht fertig gebaut. Es ist aber eindeutig sehr gut gelungen, die historische Hamburger Speicherstadt optisch mit der Hafencity zu verbinden.  Stil-Elemente des Alten wurden für die neuen Gebäude aufgegriffen und sind auch für den “normalen” Bürger sichtbar. Brücken verbinden das historische und das neue Viertel. Die Hafencity wächst und wächst, nicht zum Gefallen aller, wie man auf dem dritten Bild sieht. Der Protest ist dokumentiert, bevor das weit sichtbare Graffiti wieder abgewaschen wird.

Die Begrenzung auf 3 Fotos macht es für mich schwierig, mein Gefühl für die Architektur Hamburgs zu bebildern. Für mich gehören auch die unsäglichen 70er Jahre Bausünden dazu, die man an allen Ecken Hamburgs sehen muss. An denen kann man nicht vorbei schauen ;-). Vielleicht ist das noch mal einen Extra-Beitrag wert…….

 

Mein Beitrag zum Projekt Pabuca – Architecture

By

CENTRAL STATION IN MOTION

Central Station in motion 2

CENTRAL STATION IN MOTION. Bahnhöfe stehen für Bewegung. Rund um die Uhr fahren Züge ein, spucken ihre Passagiere aus und sammeln neue ein. Menschen wuseln wie die Ameisen die Zugänge rein oder raus, Treppen hoch und runter, in die Züge rein oder raus. Stillstand ist höchstens, wenn der Zug Verspätung hat.

 

No time at all
No time this time
No time at all
No time this time
 
No time for a quick kiss at the railway station
No time for a suitcase, sandwich and a morning paper
Only time for time tables and transportation
No time to think, no time to dare

(The Police: No Time This Time)

 

 
Central Station in motion 3 Central Station in motion 4 Central Station in motion 6 Central Station in motion 7 Central Station in motion 8 Central Station in motion 10

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 207 Followern an