Platz für Neues: Foto-Gerödel zu verkaufen

Ein frohes Neues! Ich hoffe, dieses Jahr fing für euch gut an!

Eigentlich kann ich mich schlecht trennen, aber nun habe ich mich endlich dazu durchgerungen, doch mal ein bisschen Equipment zu verkaufen, es ist doch zu schade, um im Schrank verstauben. Dennoch fällt es mir schwer, weil ich mit jedem Gerät viele Erinnerungen verbinde und es lieb gewonnen habe.  Alles super gepflegt, ich hänge doch immer so an meinen Sachen. Wie oft hat mein Männe die Augen verdreht, weil ich immer so achtsam damit umgehe :-). Vielleicht ist ja  für euch etwas dabei?

Fuji x100s – Verkauft

Am schwersten trenne ich mich von meiner Fuji x100s, ihr wisst, wie sehr ich sie liebe, aber die x100T hat einige Features, die mich reizen und die ist auf dem Weg zu mir :-). Die Kleine ist knappe 3 Jahre alt und in allerbestem Zustand, technisch wie optisch. Das Display war stets geschützt und wie die Linse, tipptopp. Mit Original-Zubehör (Karton, Akku, Ladegerät usw). Dazu lege ich einen schicken, roten Kamerastrap von Artisan & Artist (NP 60€) und einen knallroten Auslöseknopf, wie man auch auf den Bildern sieht. Eine Gegenlichtblende nebst Adapterring sind auch dabei. Ein liebevolles Paket :-). Der Preis: € 580,-. €480,- Edit: Oh, oh, da wir ja schon 2016 haben, ist die Kamera knappe 3 Jahre alt. 

Nikon D700

Die Vollformat-Kamera D700 ist technisch einwandfrei, hat  leichte (!) Gebrauchsspuren. Die Belederung des Griffs ist erneuert worden. Das Display war immer geschützt. Sie hat ca. 40.000 Auslösungen, kein Ding für dieses Gerät. Mit Original-Zubehör (Karton, Akku, Ladegerät usw.) und einem zweiten O.-Akku. Preis: € 650,-

Nikon D300

Wie nicht anders zu erwarten, ist auch dieser Kamerabody in sehr gutem Zustand, auch hier leichte (!) Gebrauchsspuren. Display war immer geschützt. Technisch tipptopp. Sie hat nur ca. 13.500 Auslösungen, da sie schnell nur noch als Backup-Kamera im Einsatz war. Mit Original-Zubehör (Karton, Akku, Ladegerät usw.) Preis: € 260,-

Nikon MB-D10 – verkauft

MB-D10 (1 von 1)

Nur ganz selten benutzt (mir ist die Kamera damit zu groß), ist er wie neu. Praktischerweise passt er sowohl an die D300 als auch an die D700 :-) Preis: €80

Nikkor 70-300 VR – verkauft

Technisch und optisch einwandfrei, leichte Gebrauchsspuren an der Gegenlichtblende. Frontglas wurde von Anfang an mit einem Filter geschützt, den ich obendrauf mitgebe (Rodenstock UV). Preis: € 220,-

Tokina 12-24 F4 AT-X124 PRO DX 

Das Superweitwinkel für DX (nicht Vollformat geeignet) ist in sehr gutem Zustand. An einer Stelle kleine Kratzer an der Gegenlichtblende. Das Frontglas wurde von Anfang an mit einem Filter geschützt, den ich obendrauf mitgebe (Kenko PRO1 D) Preis: € 185,-

Der versicherte Versand per DHL ist inklusive. Selbstverständlich könnt ihr die Ware bei einem Kaffee oder Tee bei mir in Hamburg besichtigen und dann bar bezahlen :-). So oder so bei Interesse bitte eine Mail über das Kontaktformular.

Natürlich würde ich mich freuen, wenn ihr diesen Beitrag teilt oder Freunden empfehlt :-). Merci!

 

Dass es sich hier um einen Privatverkauf handelt, muss ich wohl nicht extra erwähnen :-)

Nordsee im Dezember

St. Peter-Ording im Dezember

 

Die Weite und die Schönheit dieses Ortes überwältigen mich jedes Mal, zu jeder Jahreszeit. Die jeweilige Wetterlage und Jahreszeit verändern ihn ständig und du weißt nie, was dich erwartet, wo du laufen kannst, die Natur gibt die Wege vor, ganz unmittelbar. Und wenn alles von dir abfällt und du die Natur so unmittelbar spürst, werden viele Dinge, die sonst so viel Raum einnehmen völlig unwichtig. Einfach sein, atmen, durch den Sand stapfen, Wege durch die kleinen oder größeren Einflutungen finden. Probleme, die großen und die kleinen, vergessen. Kreative Ideen ausspinnen und verwerfen, neue entwickeln. Riechen, schmecken, das Salz in der Luft, das Pure dieser Landschaft.

Moin.

Einmal erden und zurück.

 

CLOSED PLAYGROUND

CLOSED PLAYGROUND S/W FOTO

Die Buden sind noch geschlossen. Die Gassen menschenleer. Wer verirrt sich jetzt schon hierher? Die Show funktioniert so nicht, ohne großes Publikum, blinkende Lichter, duftende Leckereien und das ganze Gedöns. So wirkt alles noch kitschiger, hässlicher, billiger. Erst unter den bunten Strahlern in der Dämmerung wird sich dem Besucher der Charme der Plastikfiguren offenbaren.

Es ist ein wunderschöner Tag, einer von denen, die uns früher übermütig barfuss durchs Gras rennen ließen. Die Stimmung ist friedlich und ich verliere das Interesse an den einfallslos dekorierten Häuschen. Mit dem Fahrrad kann ich Kreise fahren, sogar eine Acht, so viel Platz ist da und so fahren wir, das Mädchen und ich. Unsere Blicke begegnen sich und wir lächeln uns zu, ein schöner Moment. Vielleicht nehmen wir ihn beide mit, ich auf jeden Fall. Schöner, stiller Dom.

FAULTS

FAULTS I

 

FAULTS – Fehler in Hamburg? Och, da gäbe es so vieles zu zeigen, worüber man sich in Hamburg streitet. Alles hat zwei Seiten, sogar die Elbphilharmonie und das Wetter. ;-) Aber wir Hamburger selbst sind auch nicht frei von Fehlern, wie die drei ausgewählten Bilder zeigen. Es hapert beim Einparken, der Rechtschreibung und manch Hundehalter hat noch nicht begriffen, dass die kostenlosen Beutel nicht dafür gedacht sind, die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge schön verpackt und vor reinigendem Regen geschützt an Ort und Stelle liegen zu lassen. Das freundliche Grauschwarz lädt zum Übersehen ein, der Geruch warnt einen auch nicht mehr und wahrscheinlich ist es noch viel gruseliger in einen gefüllten Beutel zu treten, der dann platzt …….   Ach, lassen wir das, Themenwechsel. ;-)

Alle Bilder übrigens fotografiert mit der Fuji X100s, über deren Bildqualität ich mich immer wieder freue :-).

 

FAULTS II



FAULTS III

 

Mein Beitrag zu Pabuca´s Wochenthema FAULTS.

Zur Galerie mit all meinen Pabuca-Hamburg-Bildern: >klick<

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 20.57.14

Party-Fotografie mit der Fuji X100S

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Am Wochenende habe ich auf einer (tanzfreien) Party fotografiert. Just for fun und insofern habe ich die Fuji X100s mal so richtig gequält. Da ich ihre JPGs klasse finde (hier: s/w yellow, Schärfe +1, dunkle Bereiche -1), habe ich diesmal darauf gesetzt, allerdings für den Fall der Fälle die RAWs bzw. RAFs trotzdem abgespeichert, was sich als überflüssig herausstellte. Fotografiert habe ich mit der Zeitautomatik (Auto-ISO 6400, Blende 2,8), weil die bei der Kleinen wirklich gut funktioniert und ich mich komplett auf die Menschen und Momente konzentrieren konnte.

Es war eine gemütliche Party, sprich viele Menschen auf engem Raum. Mit der Kleinen bin ich zwischen ihnen untergetaucht (ich kannte dort kaum jemanden) und wurde bald schon nicht mehr wirklich als Fotografin wahrgenommen, da war sicher auch der A-Modus hilfreich ;-). Die Fuji nimmt eh niemand als “Bedrohung” wahr und da ich nicht geblitzt habe, noch weniger. Entstanden sind wirklich stimmungsvolle Fotos voller Gefühl, schöne Moment-Aufnahmen, ungestellt und weitgehend frei von diesen typischen “upps-ich werde fotografiert”-Gesichtern. Das liegt auch daran, dass man den Fokus hier ganz an die Ränder legen kann, etwas, was bei Nikon nicht geht. Die Menschen kommen nicht auf die Idee, dass sie fotografiert werden, wenn die Linse nicht direkt auf sie gerichtet ist. Der nicht gerade als pfeilschnell bekannte Autofokus war kein Hindernis und auch Belichtungszeiten von 1/17 Sek. führten nur selten zu unscharfen Bildern, gut, das liegt auch ein bisschen an mir :-).

Durchschnittlich wählte die Kamera zwischen 4000-und 6400 ISO und ich habe die Bilder nicht entrauschen müssen. Bei s/w-Fotos hat dieser minimale Hauch von Grimmeln einfach Charme. Unterm Strich sind die Bilder, die nichts geworden sind, die, wo ich plötzlich einen Arm vor der Linse hatte oder ähnliches, was bei einer Party ja schnell passiert.

Fazit: Die Kamera hat diese Aufgabe mit Bravour gemeistert, großes Kino! Ich habe am nächsten Tag nur eine Bildauswahl erstellt, auf einigen ein wenig an der Helligkeit gedreht, bisserl nachgeschärft und gut war´s. So schnell war ich noch nie mit einer größeren Menge Bilder fertig. Richtig super. Allerdings wurde hier auch nicht getanzt, da hätte ich dann doch einen Blitz einsetzen müssen, um nicht nur verwischte Fotos zu bekommen.

Nein, ich werde nicht gesponsert :-). Nein, ich kann euch die Bilder leider nicht zeigen, aber das Beitragsbild zeigt ja ein bisschen, wie die Ergebnisse aussehen.

DEEP BLUE SEA

 

DEEP BLUE SEADEEP BLUE SEA ist mein persönliches Lieblingsbild aus dem letzten Jahr. Entstanden auf einer Tour, die ich hier bereits skizziert habe, von der Terrasse eines Restaurants aus, welches auf einer Steilküste liegt und einen unglaublichen Ausblick bietet. Ein typisches Urlaubsfoto, aber einfach (und) schön.

Die Gefühle, die ich mit dem Bild verbinde, sind für den Betrachter natürlich nicht sichtbar, aber ein wenig die Weite, das Blau und als Schmankeln dieses eine Segelboot inmitten der Szene. Ich spüre den kühlenden Wind auf meiner Haut, höre das Wirrwarr an Stimmen und Geräuschen, die Brandung des Meeres, schmecke den eiskalten Weißwein und bekomme schon wieder Appetit auf Tapas ;-) So soll ein Urlaubsfoto sein. Eine wunderschöne und intensive Erinnerung.

Ronny von Blogtimes hat eine Blogparade zum Thema Lieblingsbild 2013 gestartet, schaut doch mal vorbei und zeigt euer Bild aus 2013 :-).

HOMELESS?

HOMELESS

 

An einem warmen Tag in Palma. Die Touristen erkunden die Stadt, suchen ein schattiges Plätzchen in einem Café und entspannen. Er sucht auch ein schattiges Plätzchen um zu entspannen, findet eine freie Bank, öffnet seine Kühlbox und setzt sich mit dem Schälchen Salat. Beobachtet dabei vielleicht das Treiben der Passanten, ist vielleicht in einem Tagtraum gefangen oder blickt einfach ins Leere. Die Menschen um ihn herum nehmen von ihm keine Notiz.

Ich bin zunächst fasziniert von der Ordnung, die in seinem praktisch organisiertem “Transportwagen” herrscht (Einkaufswagen passt hier irgendwie nicht). Kühlbox, Koffer, Fächer. Er muss nicht lange suchen, sondern kramt zielsicher in seinem Hab und Gut. Das Gefühl, welches ich hier in Hamburg oft habe, wenn ich Obdachlose sehe, will sich nicht so recht einstellen. Liegt es daran, dass er dort lebt, wo ich das absolute Urlaubsfeeling habe? Daran, dass er sich so selbstbewusst und stolz bewegt? Meinem Bild von einem Obdachlosen entspricht er irgendwie nicht, aber über all das denke ich erst im Nachhinein nach, während ich überlegte, ob ich dieses Bild veröffentlichen werde.

Überschreite ich eine Grenze? Ich habe Hemmungen, überprüfe meine pros und cons. Lege das Bild zur Seite, aber der Mann und das Bild wollen  mir einfach nicht aus dem Kopf. Ich recherchiere über Obdachlose in Palma, erfahre, dass dort ca. 1000 Obdachlose leben und die Tendenz steigend ist.

Dann frage ich mich, ob dieser Mensch überhaupt obdachlos ist? Es wäre auch denkbar, dass er für einige Monate ein “freies” Leben auf der Sonneninsel genießt und praktisch, wie er offensichtlich veranlagt ist, einen Einkaufswagen nutzt, um seine Koffer und ein wenig mehr, bequem durch die Straßen zu schieben. Wer bin ich, dass ich über einige wenige Merkmale darüber urteilen kann? Gefragt habe ich ihn nicht.

Das Bild beschäftigt mich immer noch ….

Experiment Reisetagebuch

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Wie ihr ja vielleicht schon mitbekommen habt, waren wir jüngst auf “Malle” – Mallorca. Wir haben in den 2 Wochen 1500 km auf dem Tacho gehabt und ebenso viele Bilder habe ich mitgebracht (alle mit der Fuji x100s, aber einige wenige auch mit dem iPhone4S aufgeommen). Ja, da kommt die Frage auf, was macht man mit den Bildern nun eigentlich? Entstanden sind reine Urlaubsbilder, aber auch viele andere. Mir kam die Idee eines Reisetagebuches, welches jeden Tag skizziert und in dem ich die Urlaubsbilder zeigen kann, denn ich will hier nicht wochenlang Aus- und Ansichten von Malle zeigen.

Entstanden ist eine – wie ich finde – schöne Übersicht über diesen wirklich wunderschönen Urlaub und vorerst ist sie (ziemlich einsam) oben in der Menüleiste in der neuen Rubrik “Reisetagebücher” zu finden. Wenn ich das auf Dauer gut finde, werde ich die Rubrik stehen lassen und sie nach und nach füllen, da bin ich mir aber noch sicher, denn es steckt viel Arbeit dahinter und andere Formen der Präsentation (Galerie, private Galerie, Fotobuch) warten auch noch auf sich.

Wer mag, Lust und Interesse hat, darf sich also gern durch unsere Urlaubs-Impressionen klicken. Direkt geht es hier zu Mallorca September 2013. Über Feedback würde ich ich sehr freuen.

PLAYING IN THE SUN

PLAYING IN THE SUN

 

Der Urlaub ist vorbei. Zwei Wochen Mallorca voller wundervoller Eindrücke. Das erste Mal, dass ich nur mit der Fuji X100s unterwegs war und sie hat sich bewährt. 1500 Aufnahmen habe ich mitgebracht und mittlerweile in Lightroom entwickelt. Einige davon möchte ich gern zeigen, aber womit anfangen? Mit einem meiner Lieblingsbilder vielleicht?

Es war am späten Nachmittag in Sóller und wir schlenderten durch die Gassen. Die Lichtverhältnisse schon für die Augen schwierig bzw. interessant, das ist wohl subjektiv ;-). Mir gefallen die Kontraste, die harten Kontraste zwischen hell und dunkel. Und da sah ich diese Mädchen, wie sie lachend auf ihren Rollern durch die dunkle Gasse in die Sonne rollerten. Ich hatte noch einen kleinen Moment, bis sie im Licht ankamen und konnte die Kamera zücken.

Ich stand viel weiter weg und ohne fette Zoom-Linse (die Fuji hat ja eine Festbrennweite von 23 bzw 35mm) blieb mir nichts anderes übrig, als am Computer einen Ausschnitt zu wählen, damit man die Mädchen nicht mit der Lupe suchen muss :-D. Ein Nachteil, den aber die Kompaktheit der Kleinen absolut wettmacht, zumindest für mich.