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Harley-Tour USA und das Foto-Equipment

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Eine Motorrad-Tour ist genau das und keine Fotografen-Reise. Das war mir klar, aber das es dann doch noch ganz anders kam, als ich mir das vorgestellt hatte, hätte ich nicht vermutet. Ich kann gar nicht genau beschreiben, wie meine Vorstellung war. Grob gesagt, dachte ich, dass ich irgendwie mehr Zeit hätte, wirklich Bilder zu machen. Das ist nichts, mit dem ich jetzt hadere, im Vordergrund stand die Tour und ich habe ja trotzdem einige schöne Bilder mitgebracht.

Vor unserer Harley-Westküsten-Tour habe ich mit einigen Fotografen über das angedachte Equipment gesprochen und mir Rat geholt. Von “nimm alles mit, was du hast” bis hin zu “lass die Kamera zu Hause und genieße” war wohl alles dabei. Entschieden habe ich mich für folgende Auswahl:

  • Eine große Fototasche, eine kleine für Städtetouren
  • D700 und Fuji X100s (wegen der Filmfunktion)
  • diverse Speicherkarten und Akkus
  • Linsen: 50mm, 24-70mm, 14-24mm
  • diverse Filter
  • Reisestativ
  • Smart Phone

Knapp 90% der Bilder sind mit der Kombi  D700 + 24-70 entstanden. Das 50er schlummerte in der Tasche, das Superweitwinkel habe ich einmal benutzt. Das Stativ kam gar nicht zum Einsatz und ging zudem verloren :-(. Auch die Filter blieben in der Tasche und gefilmt habe ich mit der Fuji gar nicht. Fazit: Ich habe viel zu viel mitgeschleppt und hätte mir das ersparen können. Woran lag es?

Eine geführte Tour bedeutet in der Konsequenz, dass du dich einer Reisegruppe anschließt und hier ist es sicher fast egal, ob per Auto, Bus oder Motorrad. Ich habe viel vom Motorrad aus fotografiert, wobei keine fotografischen Glanzleistungen, sondern eher Schnappschüsse für die eigene Erinnerung entstanden. Morgens ging es zeitig los und abends hat man meist zusammen gegessen. Dazwischen wurde gefahren und während der Stops an den Aussichtspunkten war Zeit zu fotografieren, aber nicht, um die nähere Umgebung auf die beste Einstellung hin zu erforschen und aufwändige Aufnahmen zu machen. Außerdem wurde in den Pausen natürlich geklönt, gegessen, getrunken, sich noch mal eingecremt usw. Einmal, an einem See, habe ich schnell das Objektiv gewechselt, aber festgestellt, dass es in Stress ausartet, wenn die Gruppe sich schon für Weiterfahrt fertig macht und man selbst eigentlich noch ein Bild komponieren und anschließend auf die Allround-Linse zurück wechseln muss. Also habe ich es dann gelassen.

Ausreichend sichereren Stauraum bieten die Cases nicht nur für die Fotoausrüstung

Ausreichend sichereren Stauraum bieten die Cases nicht nur für die Fotoausrüstung

Das 24-70mm war meist ausreichend, manchmal hätte ich mir mehr Länge gewünscht. Der Autofokus ist schnell und auf dem Motorrad war das zwingend notwendig. Das andere Gedöhns hätte ich mir sparen können. Gefehlt hat mir ein Reinigungsmittel für den Body und die Kamera. Gerade in den heißen Regionen mussten wir uns oft mit Sonnenschutzmittel eincremen und hatten nicht die Möglichkeit, die Hände zu waschen. Man schwitzt, es ist staubig oder die Luft am Meer salzhaltig. Am Ende des Tages klebte die Kamera und die Linse bzw. in meinem Fall der Klarglasfilter war völlig verschmiert. Da half kein Microfasertuch :-( . Zum Glück konnte ich den Filter mit Shampoo unter heißem Wasser reinigen (nicht immer mit dem gewünschten Erfolg ;-) ), mit dem Objektiv wäre das schon schwieriger geworden. Aufgrund meiner Erfahrung sieht meine Empfehlung für eine solche Reise so aus:

  • Kamera
  • 1 gutes Zoom-Objektiv (Weitwinkel- bis Teilbereich) mit einem Klarglasfilter
  • Reinigungsutensilien- und Mittel für Filter und Body!!!
  • reichlich Speicherkarten, 1 Ersatzakku, Ladegerät
  • Smart-Phone, falls man mal ohne Tasche los möchte.

That´s it.

Das war jetzt sicher nur interessant für fotografierende Menschen, die eine ähnliche Reise planen, aber da ich vorher nach genau solchen Informationen gesucht habe, war es mir ein Anliegen, diesen Post zu schreiben. Fotos werdet ihr auch noch sehen, versprochen :-) Wir sind schon auf dem Weg ins Death Valley:

 

Death Valley

Death Valley

 

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SPEED

PREPARE FOR LANDING

1 PREPARE FOR LANDING

Zu SPEED in Hamburg fielen mir doch tatsächlich nur Negativ-Beispiele ein ;-). Aber wenn man sich etwas abseits des normalen Verkehrs bewegt, geht dann doch was.

  • Bild 1 Ein iPhone-Schnappschuss, aufgenommen in der City-Nord.
  • Bild 2: Dafür habe ich meinen Hals riskiert ;-), daher zeige ich dieses Archiv-Bild doch gern noch einmal
  • Bild 3: Ein typisches Motiv, nachts, in der Hafen-City

 

NO RISK NO FUN?

2 NO RISK NO FUN?

NO NEED FOR SPEED3 NO NEED FOR SPEED


Mein Beitrag zu Pabuca´s Wochenthema “SPEED”.

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 20.57.14

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Heiße Öfen und viel Tamtam

Wir waren mal wieder auf den Harley Days. Eigentlich haben wir da nicht mehr so viel Lust zu, denn es ist jedes Jahr das gleiche Tamtam um diese Marke. Harley feiert sich selbst und die Teilnehmer sind die werbeträchtigen Statisten ;-), die von über 500.000 Besuchern gefeiert werden und nicht nur die Kassen von Harley, sondern insbesondere auch die der unzähligen Fress- und Trinkbuden füllen. Während der Ausfahrt der ca. 6000 Motorräder am Sonntag waren Hamburgs Straßen wieder gesäumt von einem winkenden und klatschenden Publikum. Ok, von der Harley aus ziemlich cool zu sehen, wenn da ganze Familien ihre Liegestühle an der Straße aufbauen, Schicki-Freundinnen den vorbei knatternden Bikes mit Champus zuprosten und sogar die Bewohner eines Altersheimes von der Bordsteinkante winken.

Riesen-Tamtam halt. Nun, zumindest die Motorräder sind ein Hingucker und mich persönlich interessieren die durchaus phantasievollen Lackierungen und Styles. Diese hier haben mir besonders gefallen:

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Und nun aber meine Lieblingsmaschine, weil ich das Design als bekennender Tim Burton-Fan einfach genial finde:

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Und wer nun mit “Jack” gar nichts anfangen kann, dem sei dieser Trailer empfohlen. Übrigens sind alle Bilder mit der Fuji aufgenommen, das Video mit dem iPhone, da *schäm* der Akku der Fuji leer war ;-)

Nicht nur für Biker, hier ein kleiner Eindruck der Fahrt übern Kiez:

 

 

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Kutten und Geknatter Teil 2 – Harley Days und “MoGo” 2011 Hamburg

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Diesmal wurde der “MoGo” (Motorrad-Gottesdienst) und der Konvoi der Harleys, die anlässlich der Harley Days in Hamburg unterwegs waren,  zusammengelegt. Unterm Strich waren das ca. 35.000 Motorräder, die sich langsam auf der Ludwig-Erhardt-Straße sammelten. Wow. Das Wetter meinte es gut mit den Bikern und man genoß das Sommerfeeling und die friedliche Atmosphäre, bis es endlich hieß “Motoren an”. Die Straßen waren gesäumt von Menschen. Viele winkten und schwenkten Fahnen oder hatten es sich auf Klappstühlen gemütlich gemacht. Ein einziges großes Happening. Selbst die im Stau steckenden Autofahrer winkten und fotografierten. Nach einer gemütlichen Fahrt über die Autobahn, führte der Weg auf den Parkplatz eines großen Möbelhauses, wo man die Biker mit Wurst, Brause und Rockmusik empfing. Wir werden nächstes Jahr sicher wieder dabei sein!

Galerie mit ca. 50 Fotos

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Kutten und Geknatter Teil 1 – Harley Days Hamburg 2011

Am Wochenende war es endlich soweit: Am Großmarkt trafen sich Harley-Besessene verschiedener Nationen, Fans, Neugierige und Verirrte, um Kutten, verrückte Helme und vor allem die berühmt-berüchtigten Motorräder zu feiern.

Die Freude bei den Teilnehmern war groß, als bekannt wurde, dass Hamburg die HDs nun doch nicht verbietet. So richtig passen das laute Geblubber und Geknatter, die Auspuffdämpfe und das stundenlange im Kreis fahren  – just for fun – natürlich nicht zur “Umweltstadt” Hamburg, aber das tun viele andere Events auch nicht. Und die HDs bringen vermutlich viel Geld in die Stadt.

Leider war das Wetter in diesem Jahr nicht so toll, aber im Großen und Ganzen akzeptabel und die Stimmung gut. Was macht man auch schon groß? Die Harley-Fahrer kämpfen sich im Konvoi durch die Mengen der Besucher und zeigen sich, ihre laut strotzenden Maschinen und äußerst finstere Mienen. Wer da gerade nicht mitmacht oder kein Maschinchen hat, futtert, kauft, trinkt, trinkt, kauft und futtert. Es wird gefachsimpelt und fotografiert. Und am Abend sind alle glücklich und die Hosentaschen leer.

Bildergalerie

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