By

Harley-Tour USA IV: San Francisco

Sunset

Sunset. Goldiges Licht fällt auf die Stadt.

 

Der nächste Tag in San Francisco begann morgens mit der Fahrt durch die bekannte Lombard Street. Enge Kurven auf kurzer Distanz, rechts und links dicht von Wohnhäusern gesäumt, da muss man mal durch (fahren) ;-), wohnen möchte ich da nicht.  Dann ging es natürlich über die Golden Gate Bridge, die ich ehrlich gesagt nur von weitem schön finde. Danach hatten wir “frei” und konnten die Stadt erkunden. An einem Nachmittag ist das einfach unmöglich und wir wären gern eine ganze Woche geblieben. Auf jeden Fall wollten wir Cable Car fahren und mussten feststellen, dass es schon ein Quentchen Glück braucht, einen Platz zu ergattern. Mit dem “Hop on, Hop off”-Bus und Touristenführung vom Band haben wir dann noch einiges gesehen und erfahren. Erstaunlicherweise waren auch die sozialen Probleme der Stadt Thema der Stadtrundfahrt. Es wurde über Kriminalität und Obdachlosigkeit gesprochen und entsprechende Viertel wurden auch durchfahren.

Ich weiß, viele sind der Meinung, man sollte nicht an die üblichen Foto-Hotspots fahren, aber ich habe schon so oft Bilder von den “Painted Ladies” gesehen, dass ich mir unbedingt vor Ort selbst ein Bild machen wollte. Meist werden sie so fotografiert, dass man nur sie vor der Skyline dieser Stadt sieht. Aber was ist davor? Von wo aus schaut man? Ich war neugierig und das war gut so! Direkt neben der Bushaltestelle ging es eine Straße hinauf und dann fanden wir uns in einem kleinen Park wieder, von dem aus man die bekannte Aussicht auf die “Painted Ladies” vor der Skyline San Franciscos hat. Die Atmosphäre war total chillig. Die Sonne schien und eine Gruppe singender Spät-Hippies sorgte für 70er-Jahre-Feeling. Ein frisch verliebtes Pärchen flirtete, Hunde genossen nach dem Toben frisches Wasser aus einem Brunnen. Die Sonne tauchte alles in goldiges Licht. Mehr geht nicht.

 

DSC_7575

Romantik vor den Painted Ladies

 

San Francisco hat uns sehr gut gefallen und wir wären gern länger geblieben, denn hier gibt es so viel zu sehen. Die verschiedenen Viertel der Stadt, vor allem das der Künstler, interessante Museen, schöne Parks, Alcatraz und Treasure Island bei Nacht – da hätte man schon einige Tage gebraucht.

 

 

 

 

 

 

 

Dies könnte dich auch interessieren:

Vegas – bunt, laut, skurril

Harley-Tour USA und das Foto-Equipment

Harley-Tour USA II: Warum eine geführte Tour und Death Valley

Harley-Tour USA III: Von Bishop über Mariposa nach San Francisco

By

Harley-Tour USA III: Von Bishop über Mariposa nach San Francisco

DSC_6908

Am Fuße der Sierra Nevada

 

Keine Sorge, dies ist immer noch ein Blog über Fotografie, kein Reiseblog ;-). Da aber wahnsinnig viele Leute mir großes Interesse an dieser Reise signalisiert haben und man sie einfach nicht in einem einzigen Beitrag zeigen kann, wird es noch ein paar Posts dazu geben. Ich werde aber immer mal wieder einige Tage zusammenziehen und den Text auf das Nötigste beschränken. Und es wird vermutlich auch das eine oder andere fotografische Thema angerissen werden.

Der Sonnenaufgang an unserem ersten Morgen in Kalifornien war wunderschön, aber das Motel mitten in Bishop und der Weg zu einer schönen Einstellung wäre weit gewesen. Die Harleys wurden am Ende jeder Tagestour stets zusammen angeschlossen, damit wir am nächsten Tag nicht womöglich eine zu viel haben würden ;-) und somit waren motorisierte Alleingänge nicht möglich, aber egal, ich freute mich über das schöne Wetter und auf den Yosemite Nationalpark. Als Kind vom platten Land liebe ich Berge und kann mich an ihnen nicht satt sehen. Die Landschaft hatte sich so krass gewandelt, dass ich mich erstmal an den Anblick gewöhnen musste. So sollte es mir noch oft auf dieser Reise gehen. Eben noch in der Wüste fuhren wir nun an klaren, blauen Bergseen vorbei, grüne Tannen wuchsen auf weißen Granitfelsen, die Straßen führten hoch hinauf, denn wir fuhren über den Tioga-Pass, der auf einer Höhe von über 3000m liegt. Wir hatten Glück, denn es schneite nicht, was sonst Ende September schon mal vorkommen kann. Von dort aus erreichten wir den Yosemite Nationalpark und seine Schönheit ist wirklich beeindruckend. Traurig allerdings der Anblick mancher Seen, deren Wasserstand immer weiter zurückgeht und selbst der eigentlich große Mono Lake hatte nur wenig Wasser. Es kommt hier durch die zunehmende Trockenheit auch immer wieder zu Waldbränden, deren Spuren wir unterwegs auch gesehen haben.

Apropos Brände. Hatten wir die Hitze der Wüste am Vortag noch gut überstanden, waren am Ende dieses Tages doch einige mehr oder weniger schlimm vom Sonnenbrand gezeichnet und die Creme mit Lichtschutzfaktor 50 machte teilweise zu spät ihre Runde ;-).

 

 

Am nächsten Tag führte uns die Route nach San Francisco. Der erste Streckenabschnitt war zumindest für mich, die ich ja hinten drauf saß, ein absoluter Adrenalin-Schub. In engen Serpentinen ging es die Berge wieder abwärts, Auto kamen uns entgegen, die Seite zum Abgrund war nicht gesichert und es lag oft Sand in den Kurven :-( . Doch dann wurde ich optisch verwöhnt: Waren die Farben des Vortages blau, grün, grau-weiss, wurde nun alles goldig. Die Tour führte uns durch die Weinanbaugebiete Kaliforniens, Olivenplantagen und goldige Wiesen. Das Licht hatte etwas ganz besonderes, selbst zur Mittagszeit. Ich hatte den ganzen Tag “Fields of Gold” von Sting im Kopf. Am späten Nachmittag war es endlich soweit, Ankunft in San Francisco :-)

 

 

Dies könnte dich auch interessieren:

Vegas – bunt, laut, skurril

Harley-Tour USA und das Foto-Equipment

Harley-Tour USA II: Warum eine geführte Tour und Death Valley

 

By

Harley-Tour USA II : Warum eine geführte Tour und Death Valley

 

 

DSC_6752

Death Valley/Zabriskie Point. Bizarre Erosionslandschaften, Sedimente des Furnance Creek Lake, der vor 5 Mio. Jahren ausgetrocknet ist.

 

Bevor es mit Bildern unserer Westküsten-Tour mit einer Harley los geht, noch ein paar Worte dazu, warum wir uns für eine geführte Tour entschieden haben, obwohl wir diese Reise auch in Eigenregie hätten organisieren können: Es erschien uns einfach sicherer und effektiver. Wir haben die Tour ausgesucht, gebucht, bezahlt und haben die Koffer gepackt. Alles andere hat der Anbieter erledigt. Vom Flug über den Transfer ins Hotel, Abwicklung rund um das Mieten der Harley, Routenplanung, Buchung der Hotels, das leidige Ein- und Auschecken, Tanken, gekühlte Getränke während der gesamten Tour, Buchung von Attraktionen und und und. Wir brauchten uns um nichts kümmern. Sehr angenehm! Der Startzeitpunkt wurde festgelegt, die Koffer im Anhänger des Begleitfahrzeugs verstaut und wir sind auf´s Bike gestiegen. Der Tour Gide hatte das Navi im Kopf ;-) und hat sich nicht einmal verfahren, was keine Selbstverständlichkeit ist, das haben wir unterwegs von anderen Gruppen gehört. Er wusste genau, wann und wo wir am besten fahren und wir fühlten uns gut aufgehoben. Durch seine langjährige Erfahrung und das Leben vor Ort hat er einen Sinn dafür, die Interessen des Einzelnen zu erfassen und ihm gezielt Informationen oder Tipps zuzustecken, die die Gruppe vielleicht gelangweilt hätten. Das gefiel mir gut. Überhaupt haben wir im Gespräch mit ihm viel über Land und Leute erfahren, Informationen, die wir uns sonst hätten zusammenlesen müssen. Außerdem haben wir immer gewusst, was wir an- oder ausziehen müssen, denn wir haben die unterschiedlichsten Temperaturen erlebt und als Biker sind derlei Infos einfach Gold wert. :-) Aber der Hauptgrund war die Sicherheit. Mit dem Motorrad durch Death Valley zu fahren ist eine Herausforderung, denn die Hitze ist purer Stress für den Körper. Und wenn man dort liegen bleibt und vielleicht in einem Funkloch steckt, hat man ein Problem. Oder man hat woanders eine Panne oder einen Unfall….. Diese Reise war ein Abenteuer, zusätzliche hätte ich nicht gebraucht :-). Thomas, der Tour Guide, fuhr immer voran und hinter ihm hatte jedes Bike seinen angestammten Platz, da sich die Biker an den Fahrstil des Vordermanns gewöhnen, was das Fahren in der Gruppe erleichtert. Die einzelnen Etappen waren zeitlich und vom Schwierigkeitsgrad her gut geplant und schließlich wusste er auch, wo man sinnvollerweise eine Toilettenpause einlegt, weil es auf der nächsten Etappe keine mehr geben würde, ebenso konnte man ihm i. B. auf´s Tanken blind vertrauen. Wir konnten also einfach fahren und genießen :-)

Natürlich hat das Ganze auch Nachteile. Man kann nicht selbst entscheiden, wo und wann man anhält, wie lange man dort verweilt usw. In dieser Hinsicht muss man Abstriche machen. Und natürlich unterliegt ein bunt zusammengewürfelter Haufen Menschen einer gewissen Dynamik ;-). Es gibt Sympathien und Antipathien, unterschiedliche Vorstellungen vom Ablauf, aber unterm Strich verbindet die Freude an der Harley und der Reise die Gruppe. Und keiner hat schief geguckt, wenn jemand mal eine Auszeit brauchte und abends nicht mit zum gemeinsamen Essen ging oder sich einfach früh auf sein Zimmer verzog. Wir waren übrigens inklusive der 2 Tour-Leiter 14 Menschen, 10 Männer, 4 Frauen. 12 der Teilnehmer kamen querbeet aus Deutschland, je 1 aus der Schweiz und aus Österreich. Allein die unterschiedlichen Dialekte waren höchst amüsant, wobei wir Nordlichter nicht wirklich zum Amüsement der anderen beitrugen. “Moin” ist dann doch nicht so lustig. Und das schönste österreichische Wort, was wir gelernt haben, ist ohne Frage Oachkatzlschwoaf :-D, gelle Hermann? Sei gegrüßt, falls du das liest! Nun aber zur Tour selbst:

3 Tage Vegas lagen hinter uns. Am Vorabend haben wir die Harleys bei Eagle Rider abgeholt, sind abends mit einer Partylimousine ins alte Las Vegas gefahren und waren früh wieder im Hotel, da es an diesem  Morgen um 7 Uhr los gehen sollte. Die erste Tagestour (Vegas – Bishop) sollte die heißeste werden, denn sie führte uns durch´s Death Valley. Death Valley – das klingt spannend, aber ich war froh, als es hinter uns lag ;-). Schon auf dem Weg hinein spürte man die immer größer werdende Hitze und es war in Vegas schon heiß! Im Death Valley haben wir zum Glück nur am Zabriskie Point angehalten, denn der Fahrtwind war zwar auch heiß, aber ohne ihn begann der Körper zu pulsieren. Also trinken, trinken, trinken und weiter ging´s.  Zwei weitere Stops legten wir auf einer Ranch (Kiosk, Camping, Airport und Golfplatz(!) ) und einem Diner ein, wo wir uns abkühlen konnten. Am Ende der Wüste waren alle froh, dieses erste Abenteuer zwar durstig, aber gut überstanden zu haben. Und vor uns lag die Sierra Nevada und die Vorfreude auf den nächsten Tag war bei jedem spürbar.

 

 

Dies könnte dich auch interessieren:

Vegas – bunt, laut, skurril

Harley-Tour USA und das Foto-Equipment

By

Harley-Tour USA und das Foto-Equipment

DSCF8564

 

Eine Motorrad-Tour ist genau das und keine Fotografen-Reise. Das war mir klar, aber das es dann doch noch ganz anders kam, als ich mir das vorgestellt hatte, hätte ich nicht vermutet. Ich kann gar nicht genau beschreiben, wie meine Vorstellung war. Grob gesagt, dachte ich, dass ich irgendwie mehr Zeit hätte, wirklich Bilder zu machen. Das ist nichts, mit dem ich jetzt hadere, im Vordergrund stand die Tour und ich habe ja trotzdem einige schöne Bilder mitgebracht.

Vor unserer Harley-Westküsten-Tour habe ich mit einigen Fotografen über das angedachte Equipment gesprochen und mir Rat geholt. Von “nimm alles mit, was du hast” bis hin zu “lass die Kamera zu Hause und genieße” war wohl alles dabei. Entschieden habe ich mich für folgende Auswahl:

  • Eine große Fototasche, eine kleine für Städtetouren
  • D700 und Fuji X100s (wegen der Filmfunktion)
  • diverse Speicherkarten und Akkus
  • Linsen: 50mm, 24-70mm, 14-24mm
  • diverse Filter
  • Reisestativ
  • Smart Phone

Knapp 90% der Bilder sind mit der Kombi  D700 + 24-70 entstanden. Das 50er schlummerte in der Tasche, das Superweitwinkel habe ich einmal benutzt. Das Stativ kam gar nicht zum Einsatz und ging zudem verloren :-(. Auch die Filter blieben in der Tasche und gefilmt habe ich mit der Fuji gar nicht. Fazit: Ich habe viel zu viel mitgeschleppt und hätte mir das ersparen können. Woran lag es?

Eine geführte Tour bedeutet in der Konsequenz, dass du dich einer Reisegruppe anschließt und hier ist es sicher fast egal, ob per Auto, Bus oder Motorrad. Ich habe viel vom Motorrad aus fotografiert, wobei keine fotografischen Glanzleistungen, sondern eher Schnappschüsse für die eigene Erinnerung entstanden. Morgens ging es zeitig los und abends hat man meist zusammen gegessen. Dazwischen wurde gefahren und während der Stops an den Aussichtspunkten war Zeit zu fotografieren, aber nicht, um die nähere Umgebung auf die beste Einstellung hin zu erforschen und aufwändige Aufnahmen zu machen. Außerdem wurde in den Pausen natürlich geklönt, gegessen, getrunken, sich noch mal eingecremt usw. Einmal, an einem See, habe ich schnell das Objektiv gewechselt, aber festgestellt, dass es in Stress ausartet, wenn die Gruppe sich schon für Weiterfahrt fertig macht und man selbst eigentlich noch ein Bild komponieren und anschließend auf die Allround-Linse zurück wechseln muss. Also habe ich es dann gelassen.

Ausreichend sichereren Stauraum bieten die Cases nicht nur für die Fotoausrüstung

Ausreichend sichereren Stauraum bieten die Cases nicht nur für die Fotoausrüstung

Das 24-70mm war meist ausreichend, manchmal hätte ich mir mehr Länge gewünscht. Der Autofokus ist schnell und auf dem Motorrad war das zwingend notwendig. Das andere Gedöhns hätte ich mir sparen können. Gefehlt hat mir ein Reinigungsmittel für den Body und die Kamera. Gerade in den heißen Regionen mussten wir uns oft mit Sonnenschutzmittel eincremen und hatten nicht die Möglichkeit, die Hände zu waschen. Man schwitzt, es ist staubig oder die Luft am Meer salzhaltig. Am Ende des Tages klebte die Kamera und die Linse bzw. in meinem Fall der Klarglasfilter war völlig verschmiert. Da half kein Microfasertuch :-( . Zum Glück konnte ich den Filter mit Shampoo unter heißem Wasser reinigen (nicht immer mit dem gewünschten Erfolg ;-) ), mit dem Objektiv wäre das schon schwieriger geworden. Aufgrund meiner Erfahrung sieht meine Empfehlung für eine solche Reise so aus:

  • Kamera
  • 1 gutes Zoom-Objektiv (Weitwinkel- bis Teilbereich) mit einem Klarglasfilter
  • Reinigungsutensilien- und Mittel für Filter und Body!!!
  • reichlich Speicherkarten, 1 Ersatzakku, Ladegerät
  • Smart-Phone, falls man mal ohne Tasche los möchte.

That´s it.

Das war jetzt sicher nur interessant für fotografierende Menschen, die eine ähnliche Reise planen, aber da ich vorher nach genau solchen Informationen gesucht habe, war es mir ein Anliegen, diesen Post zu schreiben. Fotos werdet ihr auch noch sehen, versprochen :-) Wir sind schon auf dem Weg ins Death Valley:

 

Death Valley

Death Valley

 

 

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren:

Vegas – bunt, laut und skurril

Harley-Tour USA II – Warum eine geführte Tour und Death Valley

By

SPEED

PREPARE FOR LANDING

1 PREPARE FOR LANDING

Zu SPEED in Hamburg fielen mir doch tatsächlich nur Negativ-Beispiele ein ;-). Aber wenn man sich etwas abseits des normalen Verkehrs bewegt, geht dann doch was.

  • Bild 1 Ein iPhone-Schnappschuss, aufgenommen in der City-Nord.
  • Bild 2: Dafür habe ich meinen Hals riskiert ;-), daher zeige ich dieses Archiv-Bild doch gern noch einmal
  • Bild 3: Ein typisches Motiv, nachts, in der Hafen-City

 

NO RISK NO FUN?

2 NO RISK NO FUN?

NO NEED FOR SPEED3 NO NEED FOR SPEED


Mein Beitrag zu Pabuca´s Wochenthema “SPEED”.

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 20.57.14

By

Heiße Öfen und viel Tamtam

Wir waren mal wieder auf den Harley Days. Eigentlich haben wir da nicht mehr so viel Lust zu, denn es ist jedes Jahr das gleiche Tamtam um diese Marke. Harley feiert sich selbst und die Teilnehmer sind die werbeträchtigen Statisten ;-), die von über 500.000 Besuchern gefeiert werden und nicht nur die Kassen von Harley, sondern insbesondere auch die der unzähligen Fress- und Trinkbuden füllen. Während der Ausfahrt der ca. 6000 Motorräder am Sonntag waren Hamburgs Straßen wieder gesäumt von einem winkenden und klatschenden Publikum. Ok, von der Harley aus ziemlich cool zu sehen, wenn da ganze Familien ihre Liegestühle an der Straße aufbauen, Schicki-Freundinnen den vorbei knatternden Bikes mit Champus zuprosten und sogar die Bewohner eines Altersheimes von der Bordsteinkante winken.

Riesen-Tamtam halt. Nun, zumindest die Motorräder sind ein Hingucker und mich persönlich interessieren die durchaus phantasievollen Lackierungen und Styles. Diese hier haben mir besonders gefallen:

DSCF2270DSCF2328

DSCF2339 DSCF2341 DSCF2342 DSCF2343 DSCF2347

Und nun aber meine Lieblingsmaschine, weil ich das Design als bekennender Tim Burton-Fan einfach genial finde:

DSCF2316 DSCF2317 DSCF2319

Und wer nun mit “Jack” gar nichts anfangen kann, dem sei dieser Trailer empfohlen. Übrigens sind alle Bilder mit der Fuji aufgenommen, das Video mit dem iPhone, da *schäm* der Akku der Fuji leer war ;-)

Nicht nur für Biker, hier ein kleiner Eindruck der Fahrt übern Kiez:

 

 

By

Kutten und Geknatter Teil 2 – Harley Days und “MoGo” 2011 Hamburg

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Diesmal wurde der “MoGo” (Motorrad-Gottesdienst) und der Konvoi der Harleys, die anlässlich der Harley Days in Hamburg unterwegs waren,  zusammengelegt. Unterm Strich waren das ca. 35.000 Motorräder, die sich langsam auf der Ludwig-Erhardt-Straße sammelten. Wow. Das Wetter meinte es gut mit den Bikern und man genoß das Sommerfeeling und die friedliche Atmosphäre, bis es endlich hieß “Motoren an”. Die Straßen waren gesäumt von Menschen. Viele winkten und schwenkten Fahnen oder hatten es sich auf Klappstühlen gemütlich gemacht. Ein einziges großes Happening. Selbst die im Stau steckenden Autofahrer winkten und fotografierten. Nach einer gemütlichen Fahrt über die Autobahn, führte der Weg auf den Parkplatz eines großen Möbelhauses, wo man die Biker mit Wurst, Brause und Rockmusik empfing. Wir werden nächstes Jahr sicher wieder dabei sein!

Galerie mit ca. 50 Fotos

By

Kutten und Geknatter Teil 1 – Harley Days Hamburg 2011

Am Wochenende war es endlich soweit: Am Großmarkt trafen sich Harley-Besessene verschiedener Nationen, Fans, Neugierige und Verirrte, um Kutten, verrückte Helme und vor allem die berühmt-berüchtigten Motorräder zu feiern.

Die Freude bei den Teilnehmern war groß, als bekannt wurde, dass Hamburg die HDs nun doch nicht verbietet. So richtig passen das laute Geblubber und Geknatter, die Auspuffdämpfe und das stundenlange im Kreis fahren  – just for fun – natürlich nicht zur “Umweltstadt” Hamburg, aber das tun viele andere Events auch nicht. Und die HDs bringen vermutlich viel Geld in die Stadt.

Leider war das Wetter in diesem Jahr nicht so toll, aber im Großen und Ganzen akzeptabel und die Stimmung gut. Was macht man auch schon groß? Die Harley-Fahrer kämpfen sich im Konvoi durch die Mengen der Besucher und zeigen sich, ihre laut strotzenden Maschinen und äußerst finstere Mienen. Wer da gerade nicht mitmacht oder kein Maschinchen hat, futtert, kauft, trinkt, trinkt, kauft und futtert. Es wird gefachsimpelt und fotografiert. Und am Abend sind alle glücklich und die Hosentaschen leer.

Bildergalerie

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 263 Followern an