Wünsche & Träume

In Hongkong ist es zur Weihnachtszeit üblich, dass den Wünschen der Großen und der Kleinen Raum auf öffentlichen Plätzen gegeben wird. Es werden z. B. Wunschbäume aufgestellt, an denen dann zu Weihnachten Tausende von Zetteln hängen, auf denen große und kleine Menschen ihre Wünsche notiert haben. Sie hoffen, dass Santa Claus vorbei kommt und die Wünsche erfüllt.

Ein kleines Mädchen wünschte sich vor 4 Jahren, eine echte Prinzessin zu sein. Ich habe diesen Wunsch als kleines Mädchen auch gehegt. Mittlerweile bin ich froh, dass er sich nie erfüllte, denn das letzte, was ich heute sein möchte, wäre eine Prinzessin!  Das kleine Mädchen wünscht sich mittlerweile sicher auch eher einen Computer ;-)

Heute wünsche ich mir, dass es mit der Welt wieder aufwärts geht und wir alle wieder etwas sorgloser in die Zukunft blicken können. Ich wünsche mir, dass meine Lieben gesund und munter bleiben. Ich natürlich auch ;-) . So ändern sich Wünsche, bleiben aber Wünsche, die sich erfüllen oder eben nicht und die immer auch bedeuten, dass Menschen noch (von etwas) träumen.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein traumhaftes und wunschreiches Weihnachtsfest für euch und eure Familien!

Weihnachtliche Grüße an euch alle!

Conny

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbst gebastelt: Fotofilm über Hongkongs Märkte

Puh! Fertig. Die Idee dazu hatte ich schon lange, heute habe ich es gewagt und habe meinen ersten Fotofilm erstellt. Mit Lightroom 3 war das eigentlich nicht schwer. Zum Inhalt:

Knapp zwei Jahre habe ich in Hongkong gelebt. An den Anblick, wie gerade die „Ware Tier“ hier auf den Märkten präsentiert wird, habe ich mich nie gewöhnt. Fast noch weniger an die Gerüche, die man leider (oder zum Glück) nicht über einen Fotofilm transportieren kann.

Es ist laut auf den Märkten. Kleine, meist ältere Frauen  passieren die Stände mit einem Bündel Plastiktüten in den Händen, aus denen die verschiedenen Gemüsesorten ragen. An den Fleischständen wird jedes Stück in die Hand genommen und die Qualität geprüft. Auch im Sommer, bei 32°C im Schatten, findet man dort keine wirkliche Kühlung. Das Fleisch hängt an riesigen Fleischerhaken von der Decke der Stände. Fische werden kurz vor dem Verkauf  aus dem Wasser geholt. Man macht sich nicht die Mühe, sie zu töten. Sie schnappen nach Luft und sterben schließlich. Als Frischesiegel wird die prall gefüllte Schwimmblase neben der Ware drapiert. Hühner und anderes Geflügel werden (für das westliche Touristenauge) fast schon skurril präsentiert. Die Käufer haben aber auch die Wahl, ein lebendiges Huhn auszusuchen, welches dann vor Ort getötet wird. Getrocknete Spezialitäten, von denen wir kaum erkennen, um was es sich handelt, verströmen einfach widerliche Gerüche, einzig die Gemüsestände sind eine Wohltat für´s Auge.

Vermutlich fänden die chinesischen Marktkunden unsere Märkte ebenso merkwürdig und unsere (teils denaturierten) Waren eklig…..

Symphony of Lights in Hongkong

17mm, Iso 200, 5 Sek. bei f/8, Stativ

Immer wieder ein optischer Leckerbissen: Die Lasershow “Symphony of Lights” in Hongkong. Seit ich dort gelebt habe, sind mir die Buildings sehr vertraut und deswegen mag ich den Beginn der Show besonders gern, denn dann werden die mitwirkenden Tower vorgestellt und machen durch ein Lichtsignal auf sich aufmerksam. Hier strahlt es gerade intensiv vom Dach des HSBC-Main-Buildings, rechts daneben der IFC-Two, derzeit das höchste Gebäude auf Hongkong Island.

Ich war sehr gespannt, ob mir mit meinem neuen Sigma 17-50mm, 2.8 ein gutes Bild gelingen würde, da es in Hongkong durch den ständigen Dunst generell eher schwierig ist, scharfe Bilder über eine größere Distanz zu erhalten. Gelungen oder?

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