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Portrait-Shooting mit Anja

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Ich bin so überrascht! Manche Bilder blicken mir tief in die Seele!” So schrieb mir Anja, nachdem sie die Portraits von sich das erste Mal angesehen hatte. Ein schöneres Kompliment kann man nicht bekommen. Anja steht sonst nie vor einer Kamera, sie ist eine Bekannte, die mir das Vertrauen entgegenbrachte, sich von mir fotografieren zu lassen. Spannend war es für sie genauso wie für mich und über die Ergebnisse freuen wir uns beide. Danke, liebe Anja, auch dafür, dass ich die Bilder hier zeigen darf.

Überrascht war ich von den verschiedenen Facetten, die Anja mir während des Shootings zeigte. Sie ist eine facettenreiche Persönlichkeit, soweit ich das einschätzen kann, aber dass sich dies auch äußerlich so zeigt, hat mich fasziniert, so kannte ich Anja bisher nicht. Natürlich gibt es hakelige Momente in einem Shooting, zumal es hier “nur” natürliche Kopfportraits sein sollten, das war unser beider Wunsch, schränkt aber auch ein. Durch das 1:1 Setting entsteht eine Vertrautheit, die solche Momente locker überbrückt. Das große Bild ist übrigens mein Lieblingsbild. Dieser freche, herausfordernde Blick ist einfach klasse!

Zur Technik: Die Bilder sind mit der D700, dem 85 1.4 (prima auch bei Offenblende) und dem 70-200 2.8, fast alle bei natürlichem Licht aufgenommen. Am Anfang kam ein Sunbounce gold/silber ins Spiel, um die Gegenlichtaufnahmen möglich zu machen. Dafür habe ich übrigens den Grip-Head, mit dem ich den Reflektor an einem Lampenstativ befestigen kann.  Ungemein hilfreich, wenn man allein arbeitet und bietet wirklich stabilen Halt. An einer Stelle im Wald auf einer Brücke habe ich mit einem entfesseltem Blitz aufgehellt, den ich auf einem Brückengeländer platziert habe, direkt über tiefem Schlamm *schwitz* ;-). Das hätte vermutlich auch den SB 900 gekillt. Stürze aus 1,50m Höhe direkt auf´s Pflaster hat er ja schon 3x überlebt. Entwickelt sind die Bilder wie immer in Lightroom, wobei ich unterschiedliche s/w-Entwicklungen ausprobiert habe, weil ich auf einigen Bilder die Sommersprossen herausarbeiten wollte. Mit entsprechenden Aktionen für Photoshop wären die Ergebnisse sicher besser geworden, aber ich hatte nicht die Zeit, mich intensiv damit zu befassen, wird nachgeholt. Im Netz fand ich ein Preset, welches ich mit geringfügigen Anpassungen sehr schön finde (eingesetzt z. B. auf dem großen Bild). Falls es euch interessiert, könnt ihr es hier >klick< herunterladen. Es funktioniert auch mit LR 5+.

 

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STILL AT WORK – Plädoyer für die Disziplin

STILL AT WORK

 

I´m still at work. Arbeite an einer Aufgabe, die sich aus meiner Disziplinlosigkeit in Sachen Ordnung im Bildverwaltungsprogramm Lightroom ergeben hat. Bei herrlichstem Sommerwetter sitze ich am Computer, habe eine Art “Maus-Hand-Syndrom” entwickelt und friste mein Dasein in Einsamkeit. Oooch. Nein, im Ernst: Strafe muss sein.

Jahrelang habe ich mich der Disziplinlosigkeit hingegeben. Habe tausende von Fotos gemacht, brav in Lightroom importiert und fleissig einige auserwählte entwickelt und bearbeitet, die wenigsten aber gut und sinnvoll verschlagwortet oder markiert. Manchmal RAWs, manchmal JPGs, manchmal auch beide Versionen eines Bildes. Sprich: Über die Zeit haben sich 40.000 Fotos angesammelt. Und alle vorherigen Aufräum-Versuche sind an meinem Widerwillen gescheitert und stattdessen kamen neue Fotos hinzu. Egal. Egal? Nein, das ist ganz und gar nicht egal. Das merkt man spätestens dann, wenn die Suche nach einem bestimmten Foto Stunden dauert oder ganz scheitert, obwohl man sicher weiß, das ein solches Bild existiert. Ein Urlaubsfoto lässt sich anhand des Jahres und der ungefähren Reisezeit finden, aber das Bild von dem abgebrochenen Flaschenhals im Gras? Und da ich manchmal gefragt werde, was ich für sinnvoll halte, stelle ich euch meine Organisation hier in groben Zügen vor, wie sie sich für mich als sinnvoll erwiesen hat.

1. Die Ordnerstruktur auf der Festplatte

Ich lege mir eine Ordnerstruktur nach Aufnahmedatum direkt auf der Festplatte an. Das sieht so aus: Bilder -> Jahre -> Monate. Man kann das auch aus Lightroom heraus machen, aber so habe ich noch mehr Kontrolle ;-)

2. Der Import in Lightroom

Die Bilder einer Session importiere ich meist zeitnah. Hier verwende ich, so möglich, schon die ersten Stichworte und navigiere zu dem von mir angelegten Monatsordner. LR richtet dann die Tagesordner selbstständig ein. In der LR-Bibliotheksansicht benenne ich die Tagesordner zusätzlich zum Datum nach ihrem Inhalt, das macht es für mich übersichtlicher. Beispiel: 20130831_Hafen.

Durch eine von mir bestimmte Vorgabe schreibt LR während des Imports mich als Urheber und meine Kontaktdaten in die Meta-Daten. Darum brauche ich mich nicht kümmern.

3. Sichtung und Aussortieren

Als nächstes klicke ich mich durch die Bilder und markiere alle, die ich nicht haben will, als abgelehnt, um sie dann mit einem Klick von der Festplatte zu verbannen. Das mache ich manchmal in mehreren Durchläufen, bis alles auf diejenigen reduziert ist, die ich wirklich gut finde oder aus anderen Gründen behalten möchte. Die RAWs werden nun gleich entwickelt und überflüssige Varianten gelöscht. (Hätte ich das doch auch in der Vergangenheit so gemacht!!!)

4. Verschlagwortung

Nun werden die Bilder verschlagwortet und zwar ausführlich. Ort, Anlass, Personen, Objekte, Details, Emotionen, Jahreszeit, Besonderheiten, Available Light, s/w…… Was auch immer mir zu dem Bild einfällt, kann zu einem Stichwort werden.

Es ist auch möglich mit Stichwortsätzen zu arbeiten (z. B. Europa-Deutschland-Hamburg-Blankenese), was aber für mich persönlich nicht praktikabel und wünschenswert ist.

5. Markierung

Ich kann in LR verschiedene Farben zum Markieren nutzen. Hier nutze ich eigentlich nur drei: Rot für Kundenaufträge, Lila für alle Bilder, die ich öffentlich zeigen könnte und Blau für Fremdfotos. Blau ist ganz wichtig, denn manchmal tummeln sich in meiner Bibliothek auch Bilder von Foto-Freunden, mit denen ich gemeinsam los gezogen bin und damit mir immer ins Auge springt, dass ein Foto nicht von mir ist ;-) , bekommt es einen auffälligen blauen Rand.

Ich könnte jetzt auch noch eine Wertung vergeben, aber das nutze ich tatsächlich nur, wenn ich mich zwischen den Bildern einer Serie entscheiden muss. Ich nutze die Wertungsvergabe sonst kaum, wozu sollte sie mir nutzen? Fähnchen nutze ich auch nur temporär zur Auswahl und nie dauerhaft.

So und damit ist das Wichtigste erledigt und ich werde auch in 10 Jahren noch durch den Dschungel meiner Bild-Dateien finden. (Amen.)

Warum ich keine Themen-Ordner als Ablage nutze

Immer wieder höre ich, dass gerade Anfänger ihre Bilder lieber in Themen-Ordner packen möchten, weil sie jedes Kind, jeden Urlaub, Bäume, Blumen (…) an einem Ort haben möchten, aber ich vermute, dass man sich damit recht schnell verzettelt. Und wohin mit dem Bild, wenn darauf das Kind und eine Blume zu sehen ist? Doppelte Abspeicherung = doppelter Speicherplatz!

In Lightroom gibt es dafür die unglaublich praktische Möglichkeit der Sammlungen. Hier kann man nach Herzenslust sammeln und ordnen, ein Bild kann in 20 Sammlungen auftauchen und existiert doch nur einmal auf der Festplatte. LR legt quasi nur einen Querverweis zum Bild an. Ich kann sogar Smart-Sammlungen erstellen, die nach von mir definierten Vorgaben selbstständig alle passenden Bilder zusammenfasst. Z. B. habe ich Smart-Sammlungen von Orten, Motiven, Personen, Fotobüchern, Nachtaufnahmen…. Auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Bekommt ein Bild das Stichwort “s/w” landet es automatisch in der entsprechenden Sammlung. Hat es zusätzlich das Schlagwort “Hongkong” erscheint es selbstverständlich auch in der Hongkong-Sammlung und so weiter. Superpraktisch!

Ja, und hätte ich das von Anfang an diszipliniert gemacht, hätte ich jetzt nicht so viel Arbeit und wäre nicht “still at work”. Ich wurschtle mich durch und habe nebenbei schon an die 7.000 Bilder gelöscht :-D

Ich hoffe, ihr wart disziplinierter als ich? ;-) Falls ihr noch einen guten Tipp habt, immer her damit :-)

 

 

 

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FLY LIKE AN EAGLE

FLY LIKE AN EAGLE

Ein Foto, keine Grafik, wie man bei flüchtigem Hinsehen denken könnte. Bearbeitung fast ausschließlich in Lightroom, einzig ein störendes Element wurde aus der linken Ecke mittels PS eliminiert. Ein Spiel mit Kontrasten, Lichtern, Tiefen und einer zarten Teiltonung auf einem schwarzweiß-jpg der Fuji. Dabei nutze  ich gern den  Pinsel, weil ich damit punktgenau arbeiten kann. Das ist etwas mühseliger, als einfach an den Reglern zu drehen, aber mir gefallen die Ergebnisse besser.

Das Motiv habe ich natürlich auf den Harley Days entdeckt :-D.

 

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THE UNIMPOSING BEAUTY

Das Bild entstand heute, während ich bäuchlings im Gras lag. Öfter mal die Perspektive wechseln hilft, auch unscheinbare Schönheiten zu sehen. Da ich schon öfter danach gefragt wurde, wie ich meine Bilder bearbeite, stelle ich hier mal ein making-of dazu.

1. Das Ausgangsbild (RAW):

2. Entwicklung in Lightroom: Hier habe ich die Klarheit ein wenig angehoben(+17), ebenso den Kontrast (+32), Sättigung (+17), Dynamik (+25) und die Temperatur (+866). Außerdem habe ich die Blüte der Butterblume ganz leicht mit dem Pinsel bearbeitet (Klarheit/Schärfe), um sie ein bisschen mehr herauszuarbeiten.

3. Als nächstes habe ich das Bild im 1×1 Format freigestellt, damit es zu meinen anderen Gartenimpressionen passt.

4. Nun habe ich das Bild in Silver Effex Pro2 in s/w konvertiert und ausnahmsweise mal die Grundeinstellung gewählt, weil das zarte s/w meines Erachtens am besten zum Motiv passt.

5. Die Blüte kam mir noch nicht gut genug heraus, also setzte ich einen U-Point in Silver Effex Pro 2, d. h., ich platzierte einen Punkt beliebig im Bild, über einen Kreis (ähnlich wie Pinselgrößen) kann ich regeln, welcher Bereich bearbeitet werden soll und wählte hier nur die Blüte. Über die Regler verstärkte ich den Kontrast, die Struktur und die Feinstruktur. Dann hob ich noch ein wenig die Helligkeit an, damit die Blüte schön leuchtet. In Lightroom würde ich hierzu den Pinsel einsetzen und nochmal den Kontrast und Klarheit erhöhen. Auch die Belichtung kann man auf diese Weise erhöhen.

6. Nun ist das Bild im Prinzip fertig. Ich habe es in Silver Effex Pro2 mit einem Rahmen (Nr.4) versehen, den ich  von der Größe her angepasst habe und dann an jede Kante des Bildes den “Kantenverdunkelungsfaktor” auf 20% gesetzt, so erscheint rundherum eine ganz leichte eckige Vignette. In LR könnte man hier ein Preset nutzen oder den Pinsel mit der Belichtungskorrektur, die man leicht nach unten korregiert und dann leicht die Bildränder abdunkelt.

7. Last but not least habe ich die Temperatur noch ein wenig wärmer und die Sättigung ein wenig höher eingestellt, so dass das Bild eine schöne, warme Tönung bekommt.

Das war der Weg zu diesem Bild. Allgemein gültige Schritte gibt leider nicht. Selbst wenn ihr LR-Presets nutzt, müssen die meist noch für das jeweilige Bild angepasst werden.

Ich hoffe, das kleine making-of ist für den einen oder anderen interessant und hat euch gefallen.

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Software-Tipp: Snapseed

Vorab möchte ich erwähnen, dass es aktuell von onOne eine abgespeckte Version von Perfect Effects for free gibt, die ihr gegen Registrierung der E-Mail-Adresse hier runterladen könnt. Das habe ich vor einigen Tagen auch getan und gestern ausprobiert und bin wirklich enttäuscht, weil ich finde, dass es für mich die Mühe der Installation (und das geht beim Mac bekanntermaßen schnell ;-) ) nicht lohnte. Die Bedienung der Software ist hakelig, die Effekte nur sehr wenige, dafür gibt es viel Werbung und mir drängt sich der Eindruck auf, dass der User schnell genervt sein soll, damit er sich die Vollversion kauft. Wer noch keine Filter für die Bildbearbeitung besitzt und keinen Cent ausgeben möchte, sollte die Software aber ruhig ausprobieren, wirklich falsch macht man damit nichts ;-).


Ich gebe allerdings lieber ein paar Euro für eine Software aus, die mir dann auch Spaß macht und mich intuitiv zu guten Ergebnissen kommen lässt. Und da fiel mir ein, dass ich vor geraumer Zeit “Snapseed” von Nik-Software gekauft, bisher aber nur wenig genutzt habe. Viele werden Snapseed als App für´s iPhone oder iPad kennen. Dies ist die Desktop-Version, die sowohl für OS als auch für Windows erhältlich ist. Übrigens sehr günstig, für 15€.

Snapseed kann man als alleinige Anwendung oder als externen Editior für Lightroom oder Aperture nutzen. Ich nutze es aus Lightroom heraus. Wie bei allen Nik-Filtern hat man die Möglichkeit, mit einer Kopie (mit ohne ohne LR-Anpassungen) oder dem Original zu arbeiten. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und intuitiv bedienbar. Es gibt eine Übersicht über die einzelnen Bearbeitungsbereiche, hinter denen sich Werkzeuge, Texturen, Rahmen, Looks, B/W-Konvertierung, Blur-Effekte, Vignetten und Tilt-Shift-Effekte verstecken:

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Jeder Bereich verfügt über verschiedene Möglichkeiten vorgefertigter Filter, aber auch Möglichkeiten zum Feintuning, so dass ein sehr individueller Look erreicht wird.


Man kann die Effekte miteinander kombinieren und erzielt auf die Weise eine wirklich eigene Kreation, auch Anfänger in der Bildbearbeitung, die mit den Ebenentechniken in Photoshop überfordert sind, kommen hier schnell zu guten Ergebnissen.
Stellenweise kann man punktuell in das Bild eingreifen, z. B. den Kontrast eines bestimmten Bildbereiches erhöhen. Hier kommt die bewährte Nik-U-Point-Technologie zum Einsatz, die ihr vielleicht durch das Arbeiten mit anderen Nik-Filter schon kennt.
Ich finde, dass mir hier für kleines Geld ziemlich viel Leistung geboten wird, daher von mir für dieses Software ★★★★☆ Einen Stern mehr würde ich vergeben, wenn der Speichervorgang optimiert werden würde. Hier muss ich einen Schritt mehr ausführen, als bei den anderen Nik-Filtern und das bearbeitete Bild durch Synchronisation des jeweiligen Ordners in der LR-Bibliothek sichtbar machen. Bei dem Preis aber irgendwie auch verschmerzbar ;-)
Einige bearbeitete Bilder des Autodetails von oben:

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Das geht natürlich auch mit Blümchen ;-):

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Dieser Artikel spiegelt ausschließlich meine persönliche Meinung wider und wird nicht gesponsort ;-)

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LICHT #4 – mit Making-of

“INTO THE LIGHT”

Das Bild entstand vor kurzem während meines Urlaubes in der Türkei. Das Projekt “Licht” im Hinterkopf betrachtete ich das Licht am Ende des Tunnels und fand, dass das ein lohnendes Motiv insofern ist, als ich mit Lightroom und Photoshop mehr aus dem Bild herausholen kann, als man es auf den ersten Blick sieht. Ich beschreibe euch hier den Weg vom RAW zum fertigen Bild, das out of cam so aussah:

In Lightroom habe ich die Belichtung etwas angehoben, ebenso die Schwarzbeschneidung und vor allem den Kontrast erhöht. Da der Papierkorb meine Vorstellung von dem Bild eh nur störte, habe ich ohne auf ihn Rücksicht zu nehmen, dann noch mit dem Korrekturpinsel/Belichtung die hintere Wand aufgehellt. Das sah dann so aus:

Nun kam Photoshop an die Reihe. Ich arbeite mit CS5 und somit habe ich den Papierkorb und den Mini-Müll vorne rechts einfach mit einem Auswahlwerkzeug eingekringelt und mit sensitivem Füllen eleminiert. Ansonsten hätte ich wohl etwas länger stempeln müssen ;-). Dann habe ich die Ebene dupliziert und den Filter Weichzeichner/Radialer Weichzeichner im Modus “strahlenförmig” mit dem Wert 31 angewandt. Den Weg über die Ebene habe ich gewählt, weil ich dann die Stärke des Effekts über die Deckkraft steuern kann, die ich hier auf 70% setzte. So kam das Bild aus Photoshop zurück:

Nun habe ich auf das Lightroom-Preset “Kreativ (SW) Sepiaton” gesetzt. Im Grunde werden hier Aufhelllicht, Schwarzbeschneidung, Helligkeit und Kontrast erhöht, außerdem wird an der Schwarzweißmischung gedreht. Das gefiel mir schon ganz gut, weil die schmuddeligen Wände so schön herauskamen:

Aber irgendwie gefiel mir das noch nicht 100%ig. Zu viel Braun im Bild, also habe ich es noch etwas entsättigt. Dann noch schnell in Photoshop über Bild/Arbeitsfläche einen schwarzen Rahmen erstellt und voilá, das Bild ist so, wie ich es mir vorgestellt habe:

Ich hoffe, euch hat das kleine Making-of gefallen und freue mich über Kommentare!

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Lightroom: Wie viel Backup ist es denn schon?

In Adobe Lightroom kann man einstellen, wann und wie oft das Programm ein Backup des Katalogs anlegen soll. Häufig ist sicher und sicher ist immer gut. Die Sicherung der Datenbank erledigt das Programm dann auch super und ohne murren. Wer allerdings nicht über Speicherplatz in verschwenderischem Maße verfügt, sollte ab und zu einen Blick in den Backup-Ordner von LR werfen und bis auf die letzten 1-3 alle löschen, denn leicht kommen da 10,20, 50 oder mehr GB zusammen. (Bei mir waren es gerade 70 GB!) Eine Backup-Datei hat bei mir momentan ca. 1,7 GB und ich habe eingestellt, dass LR bei jedem Schließen eines anfertigt. Oft überspringe ich das, aber unterm Strich kommt da trotzdem einiges zusammen, da LR leider nie damit beginnt, diesen Ordner selbst auszumisten.

Zum Löschen der alten Backups navigiert man am Mac über Bilder/Lightroom/Backups  und unter Windows über Eigene Bilder/Lightroom/Backups und löscht sie manuell. Dabei kann eigentlich nichts schief gehen, wenn man weiß, dass die Ordner strikt nach Datum und Uhrzeit betitelt werden. Nur Mut!

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