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SPEED

PREPARE FOR LANDING

1 PREPARE FOR LANDING

Zu SPEED in Hamburg fielen mir doch tatsächlich nur Negativ-Beispiele ein ;-). Aber wenn man sich etwas abseits des normalen Verkehrs bewegt, geht dann doch was.

  • Bild 1 Ein iPhone-Schnappschuss, aufgenommen in der City-Nord.
  • Bild 2: Dafür habe ich meinen Hals riskiert ;-), daher zeige ich dieses Archiv-Bild doch gern noch einmal
  • Bild 3: Ein typisches Motiv, nachts, in der Hafen-City

 

NO RISK NO FUN?

2 NO RISK NO FUN?

NO NEED FOR SPEED3 NO NEED FOR SPEED


Mein Beitrag zu Pabuca´s Wochenthema “SPEED”.

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 20.57.14

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PABUCA – EXHIBITION

THE CUBE

Exhibitions, Ausstellungen, gibt es in Hamburg natürlich jede Menge und auch sehr interessante. Unzählige kleine und größere Galerien laden zum Bummeln ein. Einige, darunter die Galerien Morat und Hilaneh von Kories, engagieren sich sehr, nicht nur für die Künstler, sondern auch für die Besucher. Veranstaltungen, Künstlergespräche und Führungen bieten Information und Auseinandersetzung. Die Deichtorhallen, bzw. das Haus der Photographie ist in Sachen Fotografie sicher führend in Hamburg.

Im Cube der Kunsthalle wird zur Zeit die Ausstellung von Karl Lagerfeld gezeigt. Ob die Beiden die Ausstellung besucht haben, entzieht sich meiner Kenntnis, man hat aber den Eindruck, dass sie sich mehr füreinander interessieren.

Aber Ausstellung bedeutet nicht nur die Ausstellung von Kunst. Jedes Schaufenster bietet eine kleine Ausstellung und z. B. auf dem Hamburger Dulsberg gibt es kleine Läden, an deren Schaufenstern man sich die Nase platt drücken kann, weil die Ausstellung einfach spannend ist.

FULL OF SURPRISES

 

Es gibt aber auch Orte des Gedenkens, an denen ausgestellt wird. Ausstellungen, die ich für unglaublich wichtig halte, weil sie Geschichte an realen Orten emotional transportiert. So wie in der KZ-Gedächnisstätte Hamburg-Neuengamme.

DEPORTATION

 

Dies ist mein Beitrag zu Pabuca – Exibition.

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 20.57.14

 

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52/7-11

71 FEEDING BIRDS

71 FEEDING BIRDS

72 THE LEAVE AND THE BALLOON

72 THE LEAVE AND THE BALLOON

73 FEEDED BIRDS

73 FEEDED BIRDS

74 H

74 H

75 NO PHOTO TODAY

75 NO PHOTO TODAY

76 OFFLINE

76 OFFLINE

77 AT THE DENTIST

77 AT THE DENTIST

Das war eine nette Woche, doch schon, obwohl das Wetter ziemlich bescheiden war und ich so einiges auf dem Zettel hatte. Na ja, und eine Lücke gibt es dieses Mal, ein Tag, an dem ich einfach keine Lust hatte, so gar keine. Auch das gehört zu einem Projekt und da ich nun mal (vor allem) mich selbst nicht betrügen will, habe ich heute schnell einen Lückenbüßer erstellt :-D.

Projekte sind nicht starr, sollten sie auch nicht sein. Sie können angepasst werden, wenn man feststellt, dass da irgendetwas unrund läuft. Und für mich läuft im Moment mein Blog unrund. Es ist mir zu projektlastig und ich würde gern wieder andere Posts verfassen. Ja, rein theoretisch könnte ich das zusätzlich, aber in der  zurückliegenden Zeit hat sich für mich eine Frequenz von ca. 2 Post pro Woche als gut und praktikabel herausgestellt. Ich würde gern wieder einzelne Bilder zeigen und “richtige Artikel”, also solche mit mehr Inhalt, schreiben. Und auf “Pabuca” will ich nicht verzichten, denn das Projekt macht mir so richtig viel Spaß.

Außerdem hatte ich schon angesprochen, dass mich eure Reaktionen, so toll sie auch sind, bei meinem Projekt beeinflussen. Bei der täglichen Fotografie denke ich dann schon daran, welches Bild ich posten, was ich dazu schreiben könnte und wie ich die Bilder zusammenstelle. Das untergräbt die Spontanität, den Spaß und die Freiheit. Bitte nicht falsch verstehen, ich freue mich natürlich über die Resonanz, aber sie beeinflusst mich und da ich das in mir nicht abstellen kann, habe ich mir folgendes überlegt:

Ab der nächsten Woche, die ja schon begonnen hat,  werde ich die Bilder meines 52/7-Projektes nur noch in der Galerie auf lichtbildwerkerin.de zeigen. Dort könnt ihr bei Interesse gelegentlich oder via RSS-Feed (unten rechts ist so ein kleines Zeichen neben meinem ©) dauerhaft auf dem Laufendem bleiben. Einen Link dazu werde ich auch in die Seitenleiste des Blogs einbauen.( Edit: Auf fickr könnt ihr das Album auch verfolgen: 52/7 flickr.) Frei nach Udo Lindenberg:

“Und Ich mach mein Ding, 
egal was die anderen sagen 
Ich geh meinen Weg, 
ob gerade ob schräg, das ist egal”

;-)

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52/7 – 10

64 THE OTHER SIDE

64 THE OTHER SIDE

65 DREAMY LAKE

65 DREAMY LAKE

66 POINT OF VIEW

66 POINT OF VIEW

67 THE WHITE ONE

67 THE WHITE ONE

68 FAT BOB

68 FAT BOB

69 BREDENBEKER TEICH

69 BREDENBEKER TEICH

70 TAKE A WALK

70 TAKE A WALK

70 Tage, das ist schon eine Hausnummer. Die 10. Woche ist deutlich beeinflusst von dem frühlingshaftem Wetter, bei dem man ja nur raus will und jeden Sonnenstrahl genießen. Am ersten Tag war ich (mal wieder) auf dem Friedhof. THE OTHER SIDE zeigt eine Brücke auf dem Ohlsdorfer Friedhof und der Titel ist natürlich doppeldeutig. DREAMY LAKE entstand am nächsten Tag. Was für ein Glück, noch einen nebeligen Morgen erleben zu dürfen. Wieder wunderschön, aber ganz anders, weil an diesem Morgen keine Sonne schien, fast noch schöner. Mein Lieblingsbild dieser Woche. In den folgenden drei Tagen habe ich mich mit Perspektivwechsel beschäftigt, was aber keineswegs zu dem Ergebnis geführt hat, dass ich komplett andere Bilder gemacht habe. Mein Auge ist ein Gewohnheitstier und liebt offensichtlich die Mitte, Fluchten. Immer wieder nehme ich solche Bilder auf. Selbst wenn ich das ungeliebte und ungewohnte Super-Weitwinkel benutze, kommt dabei ein Bild mit einer mittigen Flucht heraus :-(. Oder Schatten oder Reflexionen…..)

Insgesamt bin ich lockerer in meinen Ansprüchen und habe wieder mehr Spaß. Ich weiß, dass ich nicht immer kreativ sein kann. Manchmal ist es eben ein Bild, was ich normalerweise nie zeigen würde. Und an manchen Tagen ist eine Idee da und ich mache Bilder, die ich (noch) nicht zeigen will, weil ich damit noch etwas anderes vor habe und es mir noch nicht “fertig” scheint, vielleicht noch einmal anders fotografiert oder umgesetzt werden will.

Eine Erkenntnis habe ich aber: Auch wenn ich denke, heute kommt kein (mir) Bild (und ich mir schon den Text, den ich statt eines Bildes veröffentliche, ausdenke), brauche ich mich nur auf eine Situation, einen Ort einlassen und es kommt. Es kommt immer. Fotografie braucht Achtsamkeit.

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52/7 – 9

WHITE TULIPS

57 WHITE TULIPS

58 BEAUTIFUL MORNING

58 BEAUTIFUL MORNING

59 FLAT TULIP

59 FLAT TULIP

60 DON´T KICK ME!

60 DON´T KICK ME! Die Motorrad-Saison hat begonnen :-D

61 FAIRY DUST

61 FAIRY DUST

62 JUST A SECOND

62 JUST A SECOND

63 MURDERED

63 MURDERED

 

Die 9. Woche verging wie im Flug. Tag 58 begann wunderschön. Nebel lag über den Wiesen und Feldern und ich war sehr früh unterwegs und habe mich an dem Licht gefreut, bin mal wieder regelrecht versunken in den Augenblicken.

An Tag 62 habe ich mich sehr lange mit der Umsetzung eines Gefühls beschäftigt. In der Sekunde, in der ich auf eines meiner Bilder schaue, werden Millionen andere ins Netz geladen. Über verschiedene Interpretationen kam ich dann zu der Bild-Idee, eine Mehrfachbelichtung aus 7 Fotos zu machen, jedes zeigt Bilder in der Google-Bildersuche. Aus einem Video über analoge Fotografie nahm ich ein Bild, also einen Teil einer Sekunde, der genau 2 belichtete Negative zeigt. Das Finish entstand in Photoshop, wo ich dieses Bild halbtransparent über die Mehrfachbelichtung legte, wodurch auf dem belichteten Teil des Films, die Masse der Google-Bilder wieder durchscheint. Andere Interpretationen zeigten aber auch mich inmitten dieser Bilderflut oder eines meiner Bilder darüber. Ein Thema für mich, nicht erst nachdem ich an Tag 61 auf die wahnsinnige Idee kam, ein paar Fotos auf dem Venezianischem Maskenfest zu machen, wie gefühlt alle Hamburger, die über eine Kamera, vorzugsweise mit riesigen Linsen, verfügen. Ob die aufwändig verkleideten und ein Spiel darbietenden Künstler sich wohl in die Zeiten zurückgesehnt haben, als das Publikum noch zu sah und applaudierte und nicht nur Fotos schoss wie bekloppt? Eine Flut dieser Fotos überschwemmte nicht nur die Hamburger Internet-Region und alle sahen irgendwie gleich aus. ;-)

Am nächsten Tag war ich auf einem Friedhof, um an meiner Serie weiter zu arbeiten. Auf einem Sektor mit den Gräbern von italienischen Kriegsgefangenen fiel mir auf, dass die Gräber wie mit einer Schnur gezogen und weit gespreizt angeordnet sind . Es sind so viele und man müsste sie viel kompakter angeordnet sehen, um die Masse zu erfassen. So war mein Gefühl. Der Versuch, dies in einer Mehrfachbelichtung festzuhalten, ist auf dem letzten Bild zu sehen.

Ich stelle fest, dass mich die Veröffentlichung der Bilder beeinflusst, was ich so nicht vermutet hätte. Rein theoretisch hätte ich mich vielleicht durchaus die ganze Woche mit den Tulpen beschäftigen können. Wie gesagt, rein theoretisch ;-). Aber so würde ich das hier nicht zeigen. Warum eigentlich nicht? Joakim Eskildsen hat sich schliesslich auch wochenlang auf ein Motiv konzentriert und z. B. eine Zeit lang nur Bäume fotografiert. Auseinandersetzung, dass ist doch das, was ich will. Und im Grunde sollte mir doch egal sein, wie das “draußen” so ankommt. Daran arbeite ich noch ;-), nee wirklich, im Ernst! :-)

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52/7 – 8

50 SOMETHING MYSTERIOUS

50 SOMETHING MYSTERIOUS

Etwas Öl, ein Glasschälchen und ein Spiegel.

51 TRIANGLES

51 TRIANGLES

Danke an das unbekannte Paar. Ihr gemächlicher Schritt ließ mir die Zeit meine Einstellungen zu korrigieren.  

52 BEST STEAKS

52 BEST STEAKS

Der Blick aus dem Fenster dieses Restaurants bietet mir diese Spiegelung. (Gegenüber ist ein Reisebüro :-D)

53 INSTALLATION BY MARIAN LUFT

53 INSTALLATION BY MARIAN LUFT

Besuch der Ausstellung “Gute Aussichten 2014″ im Haus der Photographie. Diese Installation ist von Marian Luft und heißt “The aesthetic of the political spring break”. 

54 HARBOR TRIP

54 HARBOR TRIP

Ein bisschen außer Atem bietet der Aufstieg auf´s Dockland einen schönen Überblick über verschiedene Abschnitte des Hamburger Hafens. Hier sieht man die Köhlbrandbrücke im Hintergrund. Super Wetter und mir knallt die Sonne entgegen. Die Belichtung auf die Lichter, die große Teile des Bildes ausmachen, hat natürlich zur Folge, dass die Tiefen abgesoffen sind. Daher in s/w, so ist das Rauschen in den Tiefen nicht auffällig. 

55 A SMALL ONE

55 A SMALL ONE

So winzig klein wächst es heraus aus dem großen Stamm und sonnt sich in schönstem Licht. Damit hat es natürlich gegen ein Graffiti gewonnen, welches es auch in die Auswahl zum Tagesfoto schaffte :-D.

56 CEILING AEZ

56 CEILING AEZ

An der Decke eines Hamburger Einkaufszentrums entdeckt. 

Diese Woche war gut, nicht nur weil das Wetter teilweise richtig gut war. Durch Werner´s Kommentar zu meinem letzten Wochenpost ist mir klar geworden, dass ich für mich einen Weg finden muss, nicht zu viel Druck aufzubauen. 12 gute Bilder im Jahr seien ein guter Schnitt, sagte einst ein berühmter Fotograf ;-). Die Fuji ist wieder da, was es auch einfacher macht. Ehrlich, ich war an Tag 51 4 Stunden mit der Kombi D700/70-200mm in der Hafencity unterwegs, am Schluss konnte ich sie kaum noch stemmen und das folgende Bild zeigt, wie sie sich in meinen Händen anfühlte :-D: 

IMG_2275

 

Solltet ihr erwägen, die Ausstellung “Gute Aussichten” in den Deichtorhallen zu besuchen, dann gebe ich euch den Rat, an einer der kostenlosen Führungen, die am Wochenende jeweils um 15 Uhr stattfinden, teilzunehmen. In diesem Jahr sind mehr Installationen als rein fotografische Arbeiten zu sehen und ohne ein paar Hintergrundinfos ist es (zumindest für mich) schwierig, zu verstehen, was für Gedanken sich die Künstler gemacht haben. Oder ihr lest hier und hier vorab über die Arbeiten und Künstler, dadurch gewinnt man auch schon einen guten Überblick. Außerdem ist dort z. Zt. die Ausstellung “Tischlein deck dich” zu sehen. Arbeiten von jungen und älteren Schülern 20 Hamburger Schulen, die sich fotografisch mit dem Thema Essen auseinander gesetzt haben. Ehrlich gesagt, fand ich die Arbeiten der Schüler wesentlich spannender, als alle anderen ausgestellten. Einfach toll, was die Kids für Ideen hatten.

 

Alle Bilder dieses Projektes findet ihr in dieser Galerie. Neben den einzelnen Fotos findet ihr auch ein Info-Kästchen, dem ihr die Meta-Daten entnehmen könnt, so Interesse daran besteht. 

 

 

 

 

 

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52/7 – 7

43 RAYS

43 RAYS – Ein Glücksmoment. Ich liebe Bilder, die Sonnenstrahlen sichtbar machen. Die App Tadaa sorgt für ein stimmungsvolles Bild.

44 WALKING SHADOW

44 WALKING SHADOWS – Beinahe wäre es geschehen. Ich hätte eine Grafik mit dem Text “Heute habe ich kein Foto für dich” erstellen müssen. (Anm.: Ich bin kein Klum-Fan!!!) Ein Tag, an dem ich absolut keine Lust auf Fotos hatte. Ich war mit einer Bloggerin zum ausgiebigen Frühstück verabredet und war, wie immer, zu früh da. Wunderschönes Licht, wunderschöne Schatten. 

45 BESIDE THE AUTOBAHN

45 BESIDE THE AUTOBAHN – Auf dem Weg in ein langes Wochenende auf Usedom. Langweilige Autobahnfahrt. Zeit, sich mit der Hipsta-App zu beschäftigen. Woah, was damit möglich ist. 

46 RIDE BETWEEN THE GARAGES

46 RIDE BETWEEN THE GARAGES – Usedom liegt nah an der polnischen Grenze. Ein Ausflug dorthin schenkt mir dieses Bild. 

47 CLOSE ENCOUNTER

47 CLOSE ENCOUNTERS – Was soll ich dazu schreiben? Auf dem Heimweg halten wir auf meinem Wunsch in einem Städtchen, dessen Namen ich schon vergessen habe. Es ist kalt und mein Mann möchte eigentlich nur nach Hause. Fast im Vorbeigehen sehe ich dieses Bild und habe Glück, dass das flüchtig eingefangene Bild geglückt ist. 

48 PRESERVATION

48 PRESERVATION – Ein Traum? Frisch sein, jung sein. Faltenfrei und glatt. So wird es uns (nicht) nur von den Medien suggeriert. Cremes und Seren versprechen ewige Jugend und desillusionieren die Käufer. Die Chirurgen reiben sich die Hände, Frauen verzweifeln, Männer wiegen sich in trügerischer Sicherheit. Fotografen fotografieren alte Menschen mit tief zerfurchten Gesichtern, weil so ein Gesicht doch vom Leben erzählt, aber bitte nicht das eigene…….. Forever young – ein heimtückischer Traum. 

49 I SEE YOU! III

49 I SEE YOU III – Die Idee zum dem Bild wuchs langsam. Als begeisterte Kino-Gänger sammeln sich bei uns immer mal wieder viele 3D-Brillen an. Eigentlich war die Idee, sie schön aufgereiht zu fotografieren. Warum nicht mal probieren, wie viele auf meine Nase passen? Ich sehe dich, du mich nicht :-D Sorry, keine Zeit zum retuschieren oder putzen der Brillen gehabt :-D

7 Wochen, 49 Tagesbilder. Mittlerweile ein fester Bestandteil meines Tagesablaufs, aber durchaus nicht nur positiv. Mir fehlt die Zeit, mich intensiv mit Bildern am Rechner zu beschäftigen, andere Blog-Beiträge zu schreiben oder zu lesen. Auch, weil ich viel in Büchern über Fotografie lese und *upps* auch noch ein Leben neben der Fotografie habe. Die Fuji, die ja auf weiteres im Service ist, geht mir wirklich ab. Die Wahl zwischen iPhone und großem Equipment nervt.

Bild-Ideen habe ich reichlich, aber oft fehlt es an der Idee, wie ich sie realisieren könnte. Ich will nicht nur rumlaufen, um auf Bilder zu warten. Das Projekt fordert mich, mehr, als ich es vermutet hätte. Aber am leichten Weg wächst man nicht, Widerstände wollen überwunden werden usw. Hach, sind solche Sprüche nicht schön ;-)

Ein Danke an jemanden, der weiß, dass er gemeint ist :-):

 

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52/7 – 6

36 WAY HOME

36 WAY HOME – Jahre- oder jahrzehntelang fährt man eine bestimmte Strecke, manche stets zur selben Zeit, stets zum selben Ziel. Innehalten und einen Abschnitt in Ruhe betrachten. 

37 UP AND DOWN

37 UP AND DOWN – Die Schönheit von Linien im Alltäglichen findet man, wenn man seine Sehgewohnheiten an den alltäglichen Orten verändert. 

38 ABSORBED IN THOUGHT

38 ABSORBED IN THOUGHT – Einfach dasitzen, beobachten, den Gedanken nachhängen. Sein im Hier und Jetzt. 

39 UNDER ICE II

39 UNDER ICE II – Dass ich einen Faible für vertrocknete Pflanzen habe, habt ihr vielleicht schon registriert. Diese habe ich in einem Glas Wasser eingefroren und mit je einem Blitz von oben und unten fotografiert. Die Tönung habe ich durch den Einsatz von Filterfolien vor den Blitzen erreicht. 

40 STRAIGHTENED

40 STRAIGHTENED – Ein alter Bunker in Bramfeld stand schon lange auf meiner Abschussliste. Es hat sich gelohnt. 

41 DAMNED TO DIE

41 DAMNED TO DIE – Die kleinen Schönheiten haben keine Chance, wie der aufmerksame Betrachter feststellen wird. Entdeckt habe ich sie an einem Ufer, tief im Gestrüpp, wäre das besondere Licht nicht gewesen, hätte ich die Winzlinge übersehen. 

42 I SEE YOU!42 – I SEE YOU! – Spooky, die Deko in diesem Laden. Es braucht keine Augen, um das Gefühl zu haben, dass etwas dich ansieht. 

 

Ich bin zur Zeit ohne meine Fuji, die meine “richtige” Immer-dabei-Cam ist. Das iPhone nutze ich eigentlich nur für (Notiz-)Schnappschüsse, aber das wird sich nun die kommenden Wochen ändern, denn wenn ich nicht explizit fotografieren gehe, schleppe ich keine DSLR mit mir rum. Bis die Fuji mit reparierter Sucherblende aus dem Service zurück ist, dauert es mindestens drei Wochen :-(.  Ich habe viele Foto-Apps auf dem iPhone und nutze sie nur selten. Jetzt habe ich Zeit und Lust, sie alle mal auszuprobieren und habe heute ein Bild mit Tadaa gemacht, einfach fein, das Ergebnis. Aber das gibt es erst nächste Woche zu sehen :-).

Was ich im Moment über mein “Equipment” lerne, habe ich in den letzten 2 Jahren nicht gelernt. Wenn du täglich fotografierst, nutzt du irgendwie alles mal wieder, was schon Staub angesetzt hatte und hast das eine oder andere Aha-Erlebnis. Mein größtes: Irgendwie hat alles seine Berechtigung und spezielle Einsatzmöglichkeiten :-D.

Nach wie vor fällt es mir unglaublich schwer, mich für das jeweilige Tagesbild zu entscheiden. Ich hoffe, das wird mir in einigen Wochen leichter fallen.

 

Alle Bilder dieses Projektes findet ihr in dieser Galerie. Neben den einzelnen Fotos findet ihr auch ein Info-Kästchen, dem ihr die Meta-Daten entnehmen könnt, so Interesse daran besteht. 

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52/7 – 5

29 DREAMING

29 DREAMING – ohne Worte 

Nach der 5. Woche muss ich feststellen, dass mich die mir gestellte Aufgabe mehr und mehr reizt. Ich beginne mich intensiver mit der Fotografie und meiner Motivation zu beschäftigen. Fotografieren kannst du wirklich überall, aber was interessiert mich, wie nehme ich meine Sehgewohnheiten wahr? Was wiederholt sich auf meinen Bildern? Was ihr jetzt nicht sehen könnt: Ich mache natürlich nicht nur 1 Foto pro Tag, sondern viele, da ich nun immer eine Kamera dabei habe und im Fokussier-Modus bin ;-), auch wenn ich zu Hause bin. Bis hierhin ist mir klar geworden, dass ich manche Dinge immer sehe und manche grundsätzlich nicht. Schon mal eine Erkenntnis, die es lohnt näher zu betrachten und vielleicht mal ganz bewusst zu verändern und gucken, was das mit mir macht. Ich werde zum Forscher, erforsche mich und alles was mich umgibt. Spannend. 

30 THE LAST REAR UP

30 THE LAST REAR UP – Kleines Experiment mit einer vertrockneten Blüte und einem Spiegel. 

31 FIVE DROPS

31 FIVE DROPS – Es muss nicht immer der Splash sein, Tropfen haben eine Schönheit voller Poesie. Diese Aufnahme entstand ganz simple am Waschbecken. Rechts und links waren 2 Systemblitze aufgestellt, Kamera auf dem Stativ fixiert und dann einfach mal mit den Belichtungszeiten und Blenden spielen. Ideal für regnerische, kalte Tage :-).

32 AT THE CINEMA

32 AT THE CINEMA – Die kleine Fuji hat es doch tatsächlich geschafft zu fokussieren, zwar etwas verrauscht, aber eine schöne Erinnerung :-)

33 SMOOTH

33 SMOOTH – Ein wunderschöner Tag nach all dem Regen. Im Gegenlicht der sanften Abendsonne entstand diese Aufnahme von etwas Gestrüpp im Garten.

34 FEBRUARY

34 FEBRUARY – Diese Farben in der Natur sind es, die ich im Moment wahnsinnig schön finde. Gedeckte, sanfte Töne, die alles ganz weich erscheinen lassen. 

35 TRIANGLE WITH CLOUDS35 TRIANGLE WITH CLOUDS – Keine Collage, sondern so gesehen, als ich die Perspektiven für ein Gebäude erforschte. 

Alle Bilder dieses Projektes findet ihr in dieser Galerie. Neben den einzelnen Fotos findet ihr auch ein Info-Kästchen, dem ihr die Meta-Daten entnehmen könnt, so Interesse daran besteht. 

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52/7 – 4

22 GUITAR

22 Ein nettes Bild von einer Gitarre zu machen, scheint auf den ersten Blick ein Selbstgänger. Ich wollte aber einen bestimmten Look und habe etliche Bilder gemacht. Um ein schönes Bokeh zu erhalten, habe ich kleine Lichterketten, Kerzen usw. im Hintergrund drapiert. Schön, schön kitschig. Am Ende schaffte es dieses schlichte Bild in die Tagesauswahl. 

Wahnsinn, die 4. Woche des neuen Jahres ist schon um. Dieses Projekt hat den Nebeneffekt, dass mir kein Tag mehr entwischt :-D. Die kalten Temperaturen von teilweise -11°C machen das Fotografieren schwer, weil die Fingerspitzen einfrieren, schenken uns aber auch Bilder, die nur an eben diesen kalten Tagen möglich sind. Ich hätte die ganze Woche damit füllen können, will hier aber auch ein bisschen Abwechslung reinbringen. 

Die Entscheidung, welche Bilder des Tages ich hier zeige, fälle ich tatsächlich erst direkt vor der Veröffentlichung und sie fiel mir dieses Mal besonders schwer. 

23 WINTER

23 An diesem Tag war ich ununterbrochen unterwegs und hatte nur das iPhone dabei. Mit diesem Bild habe ich die winterliche Stimmung auf einem Marktplatz eingefangen. 

24 ICY WHOLES

24 Endlich Eis auf den Seen. Ich mag die Strukturen und Formen, wenn die Eisdecke noch nicht geschlossen ist, so wie hier. Die Perspektive war hier besonders wichtig, denn ohne die Spiegelungen der Bäume, wäre das Bild nicht halb so spannend (habe ich ausprobiert).

25 GOLD DUST

25 Der zufällige Blick auf ein Dachfenster in einem wenig benutzen Raum ließ mich zu Kamera und Stativ greifen. Makros halte ich nicht gut aus der Hand und es ist ja stets dieses Quentchen an Bewegung, welches die Schärfe versaut, die bei diesem Bild extrem wichtig ist. 

26 FROZEN BUBBLES

26 Als es so kalt wurde, habe ich mich sofort auf die Socken gemacht, um Seifenblasen zu kaufen. Die sollen nämlich ab -9°C zu kleinen Schönheiten gefrieren. Bei -11°C hat es nicht wirklich funktioniert. Vor allem zerplatzten sie auf nahezu jeder Oberfläche, nur nicht auf dem Schnee. Ich war also sehr beschäftigt damit, überhaupt einige dahin zu retten und dann schnell ein Bild einzufangen, bevor sie wieder verschwanden :-D. Vermutlich wäre Sonne oder eine künstliche Lichtquelle im Hintergrund sehr effektvoll gewesen, aber dafür war leider einfach keine Zeit. 

27 CROSSLINES

27 Ab zu Ikea, denn für den nächsten Tag brauche ich einen etwas größeren Spiegel. Fest überzeugt, im Parkhaus todsicher ein Motiv zu finden, irre ich durch das Gebäude. Nee, kein guter Tag…….. Bin nicht wirklich zufrieden.

28 SERIOUS THOUGHTS

28 Nun wisst ihr, wozu ich den Spiegel gebraucht habe ;-). Das Mädel, ich kenne sie seit vielen Jahren,  kennt ihr auch schon, letzte Woche haben wir ein Bewerbungsfoto gemacht und heute fotografieren wir freier, sitzen am Wohnzimmertisch und klönen, probieren aus, was mit dem Spiegel geht und was nicht, wie lang das Tageslicht ausreicht und noch so einiges. Hat Spaß gemacht und sie ist die Ruhe selbst vor der Kamera und hat Lust auf mehr Bilder – ich freue mich!

Alle Bilder dieses Projektes findet ihr in dieser Galerie. Neben den einzelnen Fotos findet ihr auch ein Info-Kästchen, dem ihr die Meta-Daten entnehmen könnt, so Interesse daran besteht. 

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