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REFLECTIONS

metal and blue - City Nord

 

Reflexionen  können optisch reizvoll sein, wie auf dem oberen und unteren Bild oder neue Bilder schaffen, wie auf der Spiegelung in der Glas-Fassade des Sumatrakontors, die einen Teil der Hafencity zeigt. Durch die Schrägstellung der Scheiben ergibt sich hier ein Überblick, den ich von meinem Standort aus nicht gehabt hätte. Die Farbkontraste, die sich durch Reflexionen oft ergeben, erhöhen den Reiz zusätzlich, das Bild in der Spiegelung und nicht in direkt aufzunehmen. Reflexionen finden sich fast überall und sind natürlich nicht typisch für eine Stadt. Die Auswahl fiel daher auf Gebäude bzw. Areale, die Hamburg charakterisieren. Oben die City-Nord, dann die Hafencity und schließlich die Speicherstadt, die ihren besonderer Charme vor allem am Abend ausspielt.

EDIT 14. 5. 14: Im zweiten Bild sieht man nicht mich, das wäre perspektivisch unmöglich. Außerdem geht aus meinem Text nicht klar hervor, dass ich hier nicht nur Spiegelungen zeige, sondern auch Reflexionen auf Metall und am Boden, sorry. Als Reflexion bezeichnet man lt. Wiki “das Zurückwerfen von Wellen bzw. Strahlen.” Auch weißer Stoff reflektiert das Licht……..

 

reflection in sumatrakontor

 

reflections on the floor, Speicherstadt

 

Mein Betrag für PABUCA´S Wochenthema REFLECTIONS.

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 20.57.14

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BACK TO THE FIFTIES

BACK TO THE FIFTIES 1
Nicht gerade Nostalgie, aber zumindest volles Retro-Feeling ergriff mich, als ich vor diesem Schaufenster auf dem Hamburg Kiez stand und mich prompt in den 50er Jahren wieder fand, wie ich sie aus dem Fernsehen kenne (gelebt habe ich damals noch nicht ;-) ). Dieser Frisiersalon kann sicher viele kleine Geschichten erzählen. Vom Rock ´n´Roll, Petty Coats und hochtoupierten Bienenkörben. Fände ich schön und spannend. Aber vielleicht erzählt er statt von Wasser- auch nur von Retrowellen?

Dreht man sich um, wird man durch den Anblick der Esso-Häuser in die 70er Jahre katapultiert. Einzig die Handy-Nummer im Schaufenster ist ein Hinweis auf ein Jahr 2000+ irgendwas.

BACK TO THE FIFTIES 2

 

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BUBBLE

BUBBLE

 

 

Bubbles – Seifenblasen, für mich der Inbegriff von Zartheit und Verletzlichkeit. Wie oft habe ich als Kind versucht, die eine Seifenblase zu schaffen, die nicht gleich zerplatzt. Vielleicht schaffte die eine es eine Sekunde länger als die andere, aber zerplatzt sind sie alle und alle schnell. Ein Spiel für Große und Kleine, welches hier ein Großer spielt, während um ihn herum Menschen stehen und gespannt zu schauen. Darunter sind zwei Fotografen. Der Eine scheint seine Aufnahmen später zu einem Daumenkino verbinden zu wollen, denn er drückt pausenlos auf den Auslöser und schießt Hunderte von Fotos ;-). Der Andere versucht das Spiel der Kindheit endlich zu gewinnen und eine einzelne, große Seifenblase heil zu konservieren und das gelingt. Diese Eine wird nie kaputt gehen ;-).

Schaut man genau, kann man erkennen, wo dieses Bild entstand, zeigt das Motiv doch eine wunderschöne Doppelspiegelung. Zumindest eine richtige Antwort erwarte ich, denn ich weiß, dass einer von euch kürzlich dort war :-).

Dies ist ein Beitrag zu Paleica´s Magic Monday zum Thema “einzeln”.

 

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Durchblick durch ein Bild von einem Bild von einem Bild…..

DSC_0515Was wir fotografieren, ist immer ein Bild von einem Bild und Spiegelungen bringen visuell eine weitere Dimension. Wie sehr mich Spiegelungen faszinieren, brauche ich an dieser Stelle nicht wiederholen, hier fesselte mich, dass es zusätzlich den Durchblick in eine andere Straßenszene zu sehen gab. Dieses Bild ist von jetzt auf gleich in meine Sammlung der Darlings gewandert :-).

 

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DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER

 

DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER

 

Wie viele Menschen auf diesem Bild, wie viele Menschen in meinem Umfeld und wie viele Menschen in Deutschland und der Welt würden wohl auf diesen Buchtitel reagieren? Mich hat er “getoucht” und dann sah ich diese wunderbare Spiegelung und dachte, na ja – manchmal………

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Polfilter: ein sinnvolles Zubehör

Rund um unsere Kameras gibt es viel Zubehör über deren Sinn oder  Unsinn man streiten kann. Nicht so beim Polfilter, in Langform Polarisationsfilter. Der kann nämlich etwas ganz besonderes, etwas was wir nachträglich mit keiner Bildbearbeitung wett machen können. Nein, ich meine nicht, dass er den Himmel und die Blätter schön blau bzw. grün macht und die Kontraste verstärkt. Das könnte man auch nachträglich mit Bildbearbeitung erreichen, wenngleich die Benutzung des Polfilters in der Natur durchaus zu Ergebnissen führen kann, die dann eben nicht mehr nachbearbeitet werden müssen. Ein Beispiel:

Ohne Polfilter

Mit Polfilter

 

Der Unterschied ist deutlich sichtbar. Das funktioniert aber nur, wenn die Sonne in etwa im 90° Winkel zum Filter steht. Kommt sie direkt von vorn oder gar von hinten, hat der Filter keine Funktion mehr und schluckt nur Licht, daher sollte man ihn nicht unötig lange auf dem Objektiv lassen. Es sei denn, man wünscht eine längere Belichtungszeit, z. B. um strömendes Wasser weicher wirken zu lassen.

Der Polfilter kann zaubern. Ok, das ist eine recht unnütze Funktion, eine Spielerei, aber doch faszinierend. Er zaubert das Bild meines Computers einfach weg:

Ohne Polfilter…

… ein bisschen gedreht……

… nochmal gedreht und weg ist das Bild!

 

Keine Zauberei: Ein LCD-Bild sendet linear polarisiertes Licht, welches ein Polfilter blocken kann. Man sieht gut auf dieser Grafik der Wikipedia, wo ein Polfilter vor einen LCD-Bildschirm gehalten wird.

Aber was der Polfilter noch kann, seht ihr auf folgenden Bildern. Die Funktion kann man mit einer Bildbearbeitungs-Software meines Wissens nicht erreichen und sie funktioniert auch auch auf Wasser, sprich: Du kannst durch die Wasseroberfläche fotografieren, was mitunter sehr reizvoll ist.

Ohne Polfilter

…. mit Polfilter

Ich finde die Möglichkeit, durch Glas fotografieren zu können, ziemlich cool. Das geht sonst ja nur, wenn man mit dem Objektiv ganz dicht an der Scheibe klebt.  Aber auch hier muss man beachten, dass man in einem bestimmten Winkel zum Fenster bzw. zur Wasseroberfläche steht. Eine Zahl will ich hier nicht nennen, man kann es prima im Sucher sehen, wenn man den Filter dreht. In diesem Beispiel hätte es z. B. nicht funktioniert, wenn ich mich frontal zum Schaufenster positioniert hätte. Ich stand ziemlich seitlich.

Ein Effektfilter, der Sinn macht, aber auch Nachteile hat, die ich nicht verschweigen möchte. Einen habe ich schon genannt: Dieser Filter schluckt deutlich Licht und sollte nur im Bedarfsfall aufgeschraubt werden. Ein weiterer ist, dass er “friemelig” ist. Das Aufschrauben ist schon nicht so einfach, weil man aufpassen muss, dass er sich nicht verkantet und sitzt er erstmal fest, ist es oft schwierig, ihn wieder abzuschrauben, was an den zwei Rändelrädern liegt. Und fest sitzen muss er, sonst ist die Gefahr groß, dass man ihn aus Versehen abdreht, wenn man den Filter verdreht. Ich habe ja immer einen Klarglasfilter drauf und das erweist sich hier als praktisch: Man dreht beide zusammen ab und dann ist es ganz einfach, den Klarglas- und den Polfilter auseinander zu schrauben, warum auch immer ;-).

Wer jetzt tiefer in die Materie einsteigen möchte und  sich für die technischen Details interessiert, dem empfehle ich den Artikel zum Thema auf der Seite traumflieger.de. Besser kann man  nicht erklären, wie dieser Filter funktioniert und als Sahnehäubchen wird der Frage nachgegangen, ob es immer der teuerste Polfilter sein muss. Zusätzlich ist der Wikipedia-Artikel lesenswert.

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THE DESK

 

Aufgeräumt, umgeräumt, leergeräumt. Ein Schreibtisch, Überbleibsel geschäftigen Treibens. Vermutlich vermisst er den Menschen nicht, der bis vor Kurzem noch an ihm saß, Fotos seiner Lieben auf ihm aufstellte, an  ihm lachte, verhandelte, überredete oder Verträge unterschrieb. Der sein Kaugummi, wie früher in der Schule, auf seine Unterseite klebte, wenn Kunden sich näherten. Der ihm die Kerben in der Ecke zufügte, weil eine Verhandlung zu scheitern drohte. Ob es umgekehrt anders ist? Ob der Mensch seinen Schreibtisch vermisst? Ich weiss es nicht, weiss nicht mal, wer an diesem Tisch arbeitete, aber durch die Scheiben sehe ich ein Bild, welches all diese Fragen offen lässt.

 

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SPIEGLEIN, SPIEGLEIN AUF DEM EIS

Nikon D700 - Nikkor 24-70mm 2.8

 

Mitte der Woche war ich in der Hamburger Hafencity, weil ich Eindrücke der durch den Hafen treibenden Eisschollen einfangen wollte. Auf dem Weg dorthin sah ich aber viel spannendere Bilder. So dieses hier. Ich finde die Spiegelung der “SPIEGEL”-Front auf der vereisten Wasseroberfläche einfach genial.

 

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