By

Licht #5

Licht #5

Nikon D700 – 70-300mm – ISO 200 – 1/2500 Sek. – f/9.0

Wenn Sonnenlicht auf eine Wasseroberfläche trifft, entstehen die schönsten und stärksten Reflexionen. Ich mag dieses reflektierte Licht sehr, welches das Meer leuchten und manchmal richtig glitzern lässt. Eingefangen auf Sylt.

By

TRACES

Sie faszinieren mich, die Bilder, die ich am Strand finde. Nicht der blaue Himmel und der schöne Sonnenuntergang. Es sind die Muster, Strukturen und Spuren. Bilder, die Informationen reduzieren und verweigern. Nicht immer erkennt der Betrachter mit Sicherheit, welche Landschaft sich hier zeigt. Es ist kein Rückschluss auf die Jahreszeit möglich, kein Wetter sichtbar. Schwarzweiß nimmt auch die letzten Informationen, die die Farbe vielleicht offenbart hätte.

By

END OF SUMMER III

Nach vielen trüben Novembertagen, entschloss sich die Sonne am letzten Urlaubstag, den November zu ignorieren und uns einen ganzen Tag lang zu kitzeln und zu wärmen. Das Licht, welches morgens ins Zimmer schien, lockte sogar mich Langschläfer aus dem Bett. Und kurzentschlossen brachen wir noch vor dem Frühstück zu einem Spaziergang auf. Das hat sich gelohnt, denn die Sonne verbreitete ein wunderschönes warmes Licht, welches dem Mikrokosmos am Ellenbogen einen besonderen Glanz schenkte. Ich habe versucht, dieses Licht mit der Kamera einzufangen und zeige euch die Bilder diesmal in einer “vertonten” Slideshow, damit maximales Insel-Feeling aufkommt ;-)

Länge: 1:40

 

By

END OF SUMMER II

November auf Sylt.

Vom Haus aus sind es nur wenige Schritte bis an den Strand, der menschenleer ist. Es ist trübe, fast nebelig und die Möwen scheinen sich auf ein Nickerchen zurückgezogen zu haben. Nichts ist zu hören, außer dem Wind, der allerdings pfeift mir gewaltig um die Ohren, dort oben, am Ellenbogen. Aus dem Augenwinkel nehme ich eine Bewegung wahr, eine Fähre gleitet ganz dicht an mir vorbei. Geradezu gespenstisch folgt sie ihren Weg durch´s Wasser. Es ist schön hier im November auf der Insel.

Ganz anders wirken sie, die beeindruckenden Dünenlandschaften, das Meer lädt uns nicht mehr zu einem Bad ein und der feine Sand, den wir im Sommer so gern durch unsere Zehen rieseln lassen,  erschwert das Vorankommen am Strand. Die wunderschönen Heidelandschaften, die jetzt in der trüben Jahreszeit ihren besonderen Reiz entfalten, mag ich lieber durchwandern. Der Wind hat sie geformt, auch die Bäume, die hier in skurriler Schräglage stehen. Die Orte, in denen die schönsten Reetdach-Häuser stehen, wirken jetzt schon fast ausgestorben. Manche Restaurants und Cafés schließen am späten Nachmittag. Sylt bereitet sich auf den Winterschlaf vor……

End of Summer? Der Herbst war in diesem Jahr ein bisschen der Sommer.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

By

END OF SUMMER I

 

Sylt. 2011 im November. Das hat dann doch so gar nichts mit meinen Erinnerungen zu tun, die ich aus meiner Kindheit bzw. Jugend in mir bewahrt habe. Damals war ich “verschickt” nach Rantum und einige Jahre später auf Klassenreise in Puan Klent. Sylt stand in meiner Erinnerung für blauen Himmel, Sonne, Wind und Sommer. Auf Sylt im November ist davon zunächst nichts zu sehen. Die zusammen geräumten Strandkörbe, die auf ihren Abtransport ins schützende Winterquartier warten, stehen sinnbildlich für das definitive Ende des Sommers. Aber erst mal will ich zeigen, wo wir gewohnt haben, weil das schon besonders war. Wir haben “in the middle of nowhere” gewohnt. Mitten im Naturschutzgebiet, am Ende des Ellenbogens.

Von oben sieht man deutlicher, was ich meine:

 

Da, wo das das rote “B” ist, haben wir gewohnt. Unsere Nachbarn waren eine gefühlte Million Kaninchen, 300 Mutterschafe, Möwen, Sand, Dünen und die Fähren, die zwischen Dänemark und Sylt geduldig hin- und herfahren.  Auch Spaziergänger und Surfer sind in dieser rauhen Jahreszeit rar auf dem Ellenbogen. Schön war´s. Ruhig war´s. Nachts schliefen wir mit dem Meeresrauschen im Ohr, sonst war nichts zu hören. Auch nichts zu sehen, denn es war stockdunkel da draußen, was wir Stadtmenschen gar nicht kennen.

In End of Summer II werde ich euch zeigen, wie schön trübe Tage auf Sylt sein können. In End of Summer III dann, wie sich Sylt überraschend im schönsten Licht präsentiert. Westerland lasse ich wohl aus. Einen hässlicheren Ort habe ich bisher kaum gesehen *sorry* (falls das hier Westerländer lesen ;-) )

By

DANCING TREES

Gerade bin ich aus dem Urlaub zurück, da ruft schon die nächste Fotoaufgabe. Ronny von Blogtimes hat diesmal die Fotoaufgabe “Herbst” gestellt und mitmachen kann man noch bis heute Abend. Ich habe ein Bild ausgewählt, welches ich vor 3 Tagen in der Braderuper Heide auf Sylt aufgenommen habe. Der Tag war extrem trübe, was aber ganz toll zu dieser Landschaft passte und die kahlen Bäume besonders skurril erscheinen ließ. Dunkel, düster, dunstig……

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 207 Followern an