Storchendorf

Neulich hatte ich Besuch und was steht als erstes an, wenn man in einem Storchendorf wohnt? Klar, eine Führung durch´s Dorf, vorbei an den vielen Storchenhorsten. Aktuell sind es 26 Storchenpaare, die noch brüten oder aber schon ihren Nachwuchs aufziehen. Insgesamt sind es aber viel mehr Störche, die sich hier rumtreiben, da nicht alle verpaart sind. Eine spannende Sache, wenn man aus der Stadt kommt und Störche nur selten zu Gesicht bekommt. Hier wird Meister Adebar gefeiert, der örtliche GasthofWeiterlesen

Vom Leben mit Einschränkungen

Wetten, ihr denkt jetzt bei „Einschränkungen“ an Covid-19? Ich nicht. Seit ich hier oben im hohen Norden lebe, der Region mit der unendlichen Weite und der niedrigsten Inzidenz in Deutschland, vergesse ich Corona manchmal, wenn nicht gerade Handwerker kommen oder ich in den Supermarkt muss. Mich beschäftigt eine ganz andere Art der Einschränkung. Ich erinnere mich noch genau daran, als ich das erste Mal Internet-Zugang hatte, das ist bestimmt 22 Jahre her. Damals war es unendlich langsam. Einen Musiktitel runterzuladenWeiterlesen

Angekommen

Gestern fiel viel Schnee und heute Morgen war die Welt hier wie in Watte getaucht. Schnee und dichter Nebel. Also packte ich die kleine Fuji ein und stapfte mit der Hündin durch den fast jungfräulichen Schnee. Ein paar Tierspuren waren zu sehen, aber ich war der erste Mensch im Koog.  Die Fotos dazu wären fast nicht vorhanden gewesen, hätte ich nicht auch JPGs gemacht. Die RAFs der Fuji waren kaputt. Beim ersten Foto meldete die Fuji einen Speicherkartenfehler. Ich habeWeiterlesen

Abstraktes mit Grün

Es gibt noch so viele Bilder zum Thema „Abstrakt“, die ich aus diesem Jahr zeigen könnte und so viele, die aus den vergangenen Jahren auf der Festplatte schlummern. Es fällt mir oft schwer, eine Auswahl zu treffen. Ich mag es, wenn ich drei Bilder finde, die miteinander im Einklang sind, die eine kleine Serie ergeben. Es könnten ja auch zwei oder sieben Bilder sein, nein, ich mag halt drei. Drei sind aller guten Dinge. Drei ist die Auswahl für dasWeiterlesen

Hund müsste man sein….

… denke ich oft. Und gerade in dieser Zeit. Turbulenzen in der Welt. Ein Präsident, der wie Rumpelstilzchen um die Wahlergebnisse tobt, ein Virus, das unser aller Leben zumindest temporär verändert und die anderen, fast schon als normal empfundenen und immer schlechten Nachrichten über den Klimawandel, Hunger, Kriege, Anschläge und andere Krisen. Abschalten, man muss zwischendrin mal abschalten und durchatmen. Die Hündin interessiert das alles nicht. Sie lebt ausschließlich im jeweiligen Moment. Beneidenswert! Und so ahnt sie auch nichts vonWeiterlesen

Abstrakt – Verpackt

Am Wochenende war ich mit meiner Fototruppe im Eisenbahnmuseum Aumühle. Für Eisenbahnen interessiere ich mich eher nicht, aber ich hoffte auf jede Menge Motive, denen ich mich mit dem Makro und einer abstrakten Sichtweise nähern könnte. Und so war es auch. Da ich sonst ja (fast) nur in der Natur unterwegs bin, war das genau die Abwechslung, die ich brauchte. Metall, Rost, Patina, schöne, marode Oberflächen, alte Holzplanken……. Und manches auch verpackt, um die historisch wertvollen Objekte zu schützen. UndWeiterlesen

Abstraktes in Schwarzweiß

Abstrakt ist mein Jahresthema. Viele Bilder habe ich aufgenommen, viel Material auf der Festplatte. Aber ich finde es wirklich schwierig, die Bilder zu präsentieren. Welche passen zusammen, ergeben (für mich) zusammen gezeigt Sinn? In erster Linie geht es darum natürlich nicht, wenn man ein Thema für eine bestimmte Zeit wählt. Es geht um das Tun und die Fokussierung, den inneren Prozess, die Schulung des Sehens. Die Präsentation ist mir eigentlich nur wichtig, um zu zeigen, dass ich „an der Stange“Weiterlesen

Und dann kommt alles anders, als man dachte

Die langjährigen Mitleser wissen vielleicht noch, dass ich vor guten drei Jahren den Ort verlassen musste, von dem ich dachte, hier würde ich alt werden und zwar nicht allein. Und dann kam alles anders. Ich zog gezwungenermaßen um und suchte mir ein neues Zuhause, nur 15 Gehminuten weiter. Das wurde es jedoch nie. So kann ich nicht leben. Also stellte ich mir die Frage, wo ich eigentlich am glücklichsten bin. Und die Frage war schnell beantwortet: Sehr viel weiter nördlicher.Weiterlesen

Abstrakt – Liquids

Liquids – kürzlich ein Thema in meiner Fotogruppe. Making-of zu den Tropfen-Bildern, für die ich Glycerin, einen Spiegel, Alu-Folie, Taschenlampen und farbige Folien verwendet habe: Das Beitragsbild ist ein Zufallsergebnis, welches beim Einräumen des Geschirrspülers entstanden ist ;-).Weiterlesen