Die Schönheit des Gewöhnlichen

Ein kalter, nasser Abend. Eigentlich will ich ein großes Gebäude bei Nacht fotografieren, aber ein Geräusch lenkt mich ab. Ein Knistern, ein Schlagen geht von dem als Absperrung aufgebautem Autoreifen mit den rot-weiß gestreiften Absperrbändern aus. Ich lausche und betrachte. Es sieht wunderschön aus, wie die Bänder im Wind flattern. Rhythmisch, laut und leise werdend, im Fordern nach Freiheit, so scheint es. Rundherum ist alles nacht-ruhig. Nirgendwo ist Bewegung wahrnehmbar, kein Auto, keine Menschen, nichts. Nur die Bänder, mit denenWeiterlesen