DARLINGS 1

Hongkong, Street, Straßenszene, Arbeiter, b/w, s/w,

Persönliche Lieblingsbilder, Darlings. Davon habe ich so einige auf der Festplatte, die teilweise Serien entstammen, so wie hier, aus der bisher unveröffentlichten Serie „Workers in Hongkong“, teilweise aber auch Einzelbilder sind, so wie dieses Bild aus New York. Bilder, die ich einfach immer wieder ansehen mag, oft mehrfach entwickle, weil ich immer wieder finde, dass das Bild mehr meiner Aufmerksamkeit verdient hat, mehr Sorgfalt. Manche strotzen vor Anfängerfehlern, manche dokumentieren die damals deutlich schlechtere Kamera- oder Objektivtechnik. Wie präsentiert man solche Einzelbilder? Gib dem Kind einen Namen, dann passt es schon ;-). „Darlings“ ist nicht besonders originell, aber jeder versteht sofort, worum es hier geht.

Hier also mein Darling 1. Ich liebe dieses Bild, auf dem so viel passiert. Damals habe ich meinen Fokus auf den Arbeiter im Vordergrund gerichtet und ihn nicht getroffen ;-). Dadurch fiel das Bild durch. Misslungen. Zum Glück habe ich es nicht gelöscht, aber leider nur als JPEG gespeichert :-(. Heute denke ich, dass es völlig egal ist, dass der Arbeiter im Vordergrund nicht scharf abgebildet ist. Er ist in Bewegung. Im Hintergrund spielt die Geschichte. Schlimmer ist die Auflösung, aber so what, ich mag es so sehr.

15 Antworten zu DARLINGS 1

  1. Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Darlings, Conny … Gute Idee, die Fotos, die dir besonders gefallen, mal herauszustellen. Und das Foto oben gefällt mir auch sehr gut. Toll belichtet.
    Liebe Grüße, Ulf

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  2. Stefan Senf sagt:

    Das wäre glatt ein Anlass, die Diakästen noch mal in Augenschein zu nehmen…

    Schöne Idee!

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  3. Wenn Du nicht dazu gesagt hättest, dass Du den Fokus woanders haben wolltest, ich hätte es nicht gemerkt. Die Ladenzeile und alles was da passiert sind super spannend, da passiert so viel, da ist so vieles zum gucken!
    Klasse!
    Freu mich auf die Fortsetzung!

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  4. Ja diese „Darlings“ – Auch wenn ich sie anders nenne, weiß ich genau, was du meinst. – Bilder wie dieses sind gute Beispiele dafür, dass ein Foto nicht perfekt sein muss (im Sinne von „technisch perfekt“), um Bestand zu haben und „etwas“ beim Betrachter und Macher auszulösen. Ich erinnere mich: du hattest vor Jahren bereits einige deiner „Darlings“ gezeigt (ich meine es handelte sich um ein Foto in einer Bar in New York -?? – ), schon damals dachte ich so..
    Ein tolles Foto, Conny. Freue mich auf mehr.
    Lg,
    Werner

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  5. hansekiki sagt:

    Moin Conny,
    ich mag das Bild sehr, weil es in mir einige Erinnerungen weckt 😉 Die Unschärfe im Vordergrund stört überhaupt nicht, sondern gibt dem Bild noch eine zusätzliche Lebhaftigkeit. Der eigene fotografische Blick verändert sich ja häufig auch mit der Zeit und der Erfahrung, neues Equipment bringt oft noch mehr Möglichkeiten dazu 😉 Was bleibt, ist die eigene Erinnerung an bestimmte Augenblicke und das ist das wirklich wertvolle an solchen Bildern 😉
    Danke für’s zeigen und LG
    kiki

    Gefällt 1 Person

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