Abstrakt – Verpackt

Am Wochenende war ich mit meiner Fototruppe im Eisenbahnmuseum Aumühle. Für Eisenbahnen interessiere ich mich eher nicht, aber ich hoffte auf jede Menge Motive, denen ich mich mit dem Makro und einer abstrakten Sichtweise nähern könnte. Und so war es auch. Da ich sonst ja (fast) nur in der Natur unterwegs bin, war das genau die Abwechslung, die ich brauchte. Metall, Rost, Patina, schöne, marode Oberflächen, alte Holzplanken……. Und manches auch verpackt, um die historisch wertvollen Objekte zu schützen. UndWeiterlesen

Abstraktes in Schwarzweiß

Abstrakt ist mein Jahresthema. Viele Bilder habe ich aufgenommen, viel Material auf der Festplatte. Aber ich finde es wirklich schwierig, die Bilder zu präsentieren. Welche passen zusammen, ergeben (für mich) zusammen gezeigt Sinn? In erster Linie geht es darum natürlich nicht, wenn man ein Thema für eine bestimmte Zeit wählt. Es geht um das Tun und die Fokussierung, den inneren Prozess, die Schulung des Sehens. Die Präsentation ist mir eigentlich nur wichtig, um zu zeigen, dass ich „an der Stange“Weiterlesen

Und dann kommt alles anders, als man dachte

Die langjährigen Mitleser wissen vielleicht noch, dass ich vor guten drei Jahren den Ort verlassen musste, von dem ich dachte, hier würde ich alt werden und zwar nicht allein. Und dann kam alles anders. Ich zog gezwungenermaßen um und suchte mir ein neues Zuhause, nur 15 Gehminuten weiter. Das wurde es jedoch nie. So kann ich nicht leben. Also stellte ich mir die Frage, wo ich eigentlich am glücklichsten bin. Und die Frage war schnell beantwortet: Sehr viel weiter nördlicher.Weiterlesen

Abstrakt – Liquids

Liquids – kürzlich ein Thema in meiner Fotogruppe. Making-of zu den Tropfen-Bildern, für die ich Glycerin, einen Spiegel, Alu-Folie, Taschenlampen und farbige Folien verwendet habe: Das Beitragsbild ist ein Zufallsergebnis, welches beim Einräumen des Geschirrspülers entstanden ist ;-).Weiterlesen

Der Lippenstift meiner Tante

Eine Frau, die etwas auf sich hält, trägt immer Feinstrümpfe. Nackte Beine zeigt eine Dame nie.  Bei 30 Grad Hitze legten wir gerade die letzten Meter zur Gartenlaube meiner Eltern zurück. Meine Großtante schritt majestätisch über den Sandweg, was sicher nicht nur an den feinen Schuhen, sondern auch an dem Korsett lag, welches sie (ebenso wie die Feinstrümpfe), auch bei noch größerer Hitze nicht weglassen würde. Nacktbader kommentierte sie mit dem Einwand, dass es doch so viele hübsche Badeanzüge gäbe,Weiterlesen

Da sitzen wir nun….

… lieber Werner, wir, die wir uns noch nicht mal die Urgesteine der Bloggerszene nennen können ;-).  Dein letzter Blogbeitrag hat mich zu diesem Post inspiriert. Ich mag die Blogger, die ihr Herz in ihre Beiträge legen, die sich nicht verkaufen, die authentisch sind. Solche Beiträge interessieren mich und die lese ich gern. Blogger, die ihre Bilder zeigen, weil sie sie mögen, nicht, weil sie möglichst viele Klicks erzeugen wollen. Blogger, die bloggen, weil sie mit Text und Bildern etwasWeiterlesen

Abstraktes in Blau

Blau. Blau machen. Blau sein. Das Blaue vom Himmel versprechen. Das Blaue Wunder erleben. Blaue Stunde. Blau scheint Assoziationen für einen besonderen Zustand zu wecken. Blau ist kalt und intensiv. Blau zählte nie zu meinen Lieblingsfarben, aber in der Fotografie und Malerei fängt es mich sofort ein. Blau ist knallig und zugleich zurückhaltend, weil wir blau großflächig gewohnt sind (Meer, Himmel), als Hintergrund für vor allem helle Objekte (Schiffe, Möwen). Mit Blau assoziiere ich draussen sein, Frische, Wasser, Himmel undWeiterlesen

Abstrakt

In diesem Jahr ist vieles neu. Neben Corona ist es für mich auch die neue, lokale Fotogruppe, die mich sehr motiviert und mit ihren Themen Zeit in Anspruch nimmt. Neu auch, sich virtuell zu treffen. Plötzlich werden Video-Konferenzen irgendwie normal. Wie angekündigt, beschäftige ich mich aber auch mit abstrakter Fotografie. Ein Jahr fliegt nur so vorbei und das Thema ist einerseits leicht, anderseits eine echte Herausforderung. Das fängt für mich tatsächlich bei der Definition an. Im Gegensatz zur anderen künstlerischenWeiterlesen

Respekt

Sie ist da. Eine Krise, die die meisten von uns so plötzlich und überraschend fordert und unser aller Leben für unbestimmte Zeit verändern wird. Aus meinem Leben kann ich keinen Vergleich heranziehen, mein Vater (den ich jetzt nicht mehr im Pflegeheim besuchen darf) schon, denn er ist im Krieg aufgewachsen, hat wirklichen Hunger erlebt und eine Flucht unter schlimmsten Bedingungen. Ich nicht. Wie schnell ist unser „heiles“ Leben zu erschüttern. Wie schnell kann all das, was gestern noch wichtig war,Weiterlesen