Ein rundum gutes und gesundes neues Jahr wünsche ich euch!

Die Zeit zwischen den Jahren habe ich dazu genutzt, 12 Bilder aus 2025 auszuwählen, eines aus jedem Monat. Eine kleine Herausforderung, die ich unbedingt meistern wollte. Denn es war nicht so einfach, da ich mich schwer entscheiden und begrenzen kann. Es gelingt mir immer noch nicht, bei der Auswahl ganz bei mir zu bleiben, also nicht darüber nachzudenken, wie andere urteilen. Auch hätte ich gern mehr urbane Motive fotografiert, Linien, Häuserfluchten, Brücken, Großstadtlichter, Busse, Graffiti, Passanten….. Was ich fotografiert habe, ist überwiegend unter der Klammer „Naturfotografie“ zusammenzufassen. Meine neuen Schwerpunkte sind offenbar eindeutig winzig kleine Spinnen und deren Gespinste, Insekten, Wolken am weiten Himmel, Wald und Zugvögel. Halt all das, was mir hier rund ums Dorf täglich an Motiven begegnet. Meinem Fotografinnen-Herz fehlt die Großstadt manchmal schon sehr.

Januar

Ein trüber, nasser, nebliger Monat. Das platte Land zeigt sich zerzaust, in einem grau/braun/rest-grünen Einerlei. Der Anblick ist an Tristesse nicht zu überbieten. Einzig die kahlen Bäume bieten dem Auge einen Ankerpunkt. Sie offenbaren jetzt ihre wahre und oft imposante Gestalt. Imposant kommt auch das Wolkenspiel daher. Optisch wirkt es manches Mal so, als könne einem hier der Himmel auf den Kopf fallen.

iPhone 16 Pro / Nik Silver Efex

Februar

Demo gegen Rechts in Schleswig. Laut und bunt 🌈. Es war irrsinnig kalt an dem Tag, aber alle halten durch. Und ich habe das erste Mal mein neues Objektiv mit. Als der Gitarrist von Santiano, Hans-Timm Hinrichsen, spricht, werden natürlich viele Handys und Kameras gezückt, um diesen Moment festzuhalten. Ich nutze solche Momente gern, um in die Displays anderer zu fokussieren.

Nikon Z6 + Z 24-120mm, Preset RN Films 5 Ilford Delta 100 (Demo)

März

Ab und zu fahre ich zum Spazierengehen mit der Hündin gern in den Husumer Dockkoog, wo zwar nicht immer Wasser ist, dafür aber fast immer tolle Wolkenspiele. An diesem Tag hatte ich Glück, da braute sich richtig was zusammen. Blick auf Nordstrand.

iPhone 16 Pro / Preset: Woodland Deep Blues 1

April

Endlich Licht!!! Das zarte Frühlingsgrün mischt sich mit Farben des vergangenen Winters. Das Bild habe ich hier schon gezeigt. Ich mag es so sehr, dass es hier nochmal Platz findet.

Nikon Z6 + Z 24-120mm

Mai

Winzig kleine Spinnen finde ich spannend. Das aus den abgeholzten Bäumen austretende Harz sorgt für ein wunderschönes Bokeh.

Nikon Z6 + Z 24-120mm / Lightroom

Juni

Im Wald experimentiere ich mit verschiedenen Materialien vor der Linse. Dieses Bild entstand mit Klarsichtfolie. Das Ergebnis hat einen schön verträumten Look.

Nikon Z6 + Z 24-120mm / Lightroom

Juli

Ein kleiner Punk namens Tagpfauenauge.

Nikon Z6 + Z 24-120mm / Nik 8 – Silver Efex

August

Gräser gehören auch zu meinen Lieblingsmotiven. Ich mag das Zarte, Unscheinbare. Schaut man genau hin, offenbart sich die natürliche Schönheit.

Nikon Z6 + Z 24-120mm / Preset RN Films 5 Kodak Portra 400 (Demo)

September

Ausflug in die Loher Heide. Überall schwirren Libellen herum. Mit diesen Insekten habe ich selten Glück. Ich sichte eine und schwupps ist sie vor mir geflüchtet. Aber diese hier war gnädig mit mir.

Nikon Z6 + Z 24-120mm / Nik 8 – Silver Efex

Oktober

Die ersten Zugvögel fliegen ein. Ein Schauspiel, welches mich immer wieder fasziniert. An einem besonders stimmungsvollen, nebligen Morgen im Koog, habe ich das Glück mein Smartphone schnell genug aus der Innentasche meiner Jacke zu ziehen, um die drei laut trötende Zwergschwäne bei wunderschönem Licht zu fotografieren.

iPhone 16 Pro / Lightroom

November

Anfang November haben wir viele wunderschön knallige Sonnenauf- und untergänge. Dann wird es kalt, trüb und nass. Dieses Bild passt zu meiner Stimmung. Ich komme endlich dazu meine neue Fuji auszuprobieren. Die Alte „T“ leistet mir zwar seit 10 Jahren treue Dienste und funktioniert noch einwandfrei, aber die Smartphone App von Fuji lässt eine Verbindung nicht mehr zu und diese Funktion habe ich häufig bei Infrarot-Aufnahmen, sehr bodennaher Fotografie oder Selbstportraits genutzt. Für mich ist das Klapp-Display das i-Tüpfelchen. Übrigens ist das nun schon meine dritte Fuji X 100 (S/T/VI), irgendwie gehört die fest zu mir.

Fuji X 100 VI / Lightroom

Dezember

Im Dezember entsteht diese Aufnahme in Friedrichstadt. Gut versteckt hinter einer sehr kleinen Kirche entdecke ich zufällig diesen Mennoniten-Friedhof mit einigen wenigen Gräbern. Ich mag den Blick auf die verschachtelten Dächer.

Fuji X 100 VI / Nik 8 – Silver Efex

In diesem Jahr werde ich mich sicherlich intensiv mit der Fuji beschäftigen und habe vor, öfter mal den urbanen Raum aufzusuchen ;-).

Und ihr so? Habt ihr fotografische Pläne für die nächsten Monate? Habt ihr auch einen Jahresrückblick gepostet und wenn, wo finde ich den? Oder macht ihr das eher still für euch oder gar nicht? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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2 Antworten zu „12 aus 2025”.

  1. thomasclemens

    Frohes neues Jahr, Conny!

    Die Fotos, die Du hier zeigst, sind wieder einmal wunderbar!Die Motive sind so vielfältig, wie die Stimmungen, die die Bilder bei mir auslösen. Toll!

    Mal sehen, ob ich es schaffe, auch einen fotografischen Jahresrückblick zusammenzustellen.

    Konkrete fotografische Pläne habe ich aktuell nicht. Ich würde aber gerne wieder mer fotografieren. Irgendwie ist das in diesem Jahr wieder einmal zu kurz gekommen.

    Liebe Grüße,

    Thomas

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  2. Hallo Conny!

    Nein, einen Rückblick plane ich dieses Jahr nicht. Dafür gibt’s viele Gründe. Der öffentlichste und offensichtlichste ist, dass ich im vergangenen Jahr wirklich sehr wenig ‚richtig‘ fotografiert habe. Das Pixel 7 pro war zwar im Dauereinsatz aber dabei geht es meist um Momente mit Familie, nicht um Fotografie um ihrer selbst Willen. Die großen Kameras lagen doe meiste Zeit in den Schubladen. Statt also zu fotografieren habe ich gezeichnet.

    Und das beginnende Jahr? Na ja, ich habe Hoffnungen, die ich nicht Pläne nennen möchte. Ich habe weiter Lust, viel zu zeichnen, spüre aber auch wieder das Verlangen, die Kamera auszupacken. Das muss reichen. Vorhersagen und hochtrabende Pläne hab ich mir in den letzten 6 Jahren schrittweise abgewöhnt.

    Was Deine 12 Bilder angeht, so finde ich jedes davon wunderbar. Ich verstehe zwar, dass Dir das städtische Leben im Bild abgeht aber mit Blick auf das letzte Bild mag ich Dir eigentlich raten, weiterhin das Wesen des dörflichen zu erkunden. Das gelingt Dir nämlich sehr gut. Dazu Adams’sche Himmel und Weite und zauberhafte Details der Natur: Das wirkt alles ganz und gar nicht öde auf mich!

    Viele Grüße aus dem Süden: Stefan

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