„We Walk Alone“ von Hannes Heikura

Vor einiger Zeit war ich mal wieder in meinem Lieblingsbuchladen am Haus der Photographie, strich über die Stapel der Bildbände, wie andere die Qualität eines Stoffes in der Mode-Abteilung eines Kaufhauses prüfen. Ich mag besondere Bücher, schön aufgemacht, in einem visuell und haptisch interessantem Einband. Manchmal ist aber auch der Titel und „We Walk Alone“ berührte meine melancholische Ader. Also nahm ich das Buch mit auf die Couch im Laden und versank in den Bildern, in der Schwärze, dem punktuellemWeiterlesen

Workshop-Review „Available Light – Portraits“ bei Markus Brügge

  Gestern habe ich einen Workshop des Fotografen Markus Brügge besucht, der diese in Hamburg und Lüneburg anbietet. Auf seine Workshops wurde ich durch einen Artikel bei Stefan Groenveld aufmerksam. Das Thema hat mich sofort angesprochen: „Available Light – Portraits mit einfachen Mitteln“. Genau das Richtige, um den Umgang mit natürlichem Licht zu vertiefen. Böse Zungen behaupten ja, dass Available Light gern von Fotografen genutzt wird, die nicht blitzen können😉. Blöd bloß, wenn der Blitz ausfällt und man auf dem Schlauch steht. AußerdemWeiterlesen

PABUCA – Traffic

Traffic in Hamburg. Hier gibt es bis auf die gute alte Straßenbahn jedes Verkehrsmittel, sogar Fahrradrikschas. Traffic hoch über der Stadt, unter ihr, drumherum und in ihr. Traffic ist allgegenwärtig wo viele Menschen unterwegs sind. Eigentlich hatte ich für die Umsetzung dieses Themas, den Hauptbahnhof im Kopf, der nach meinem Empfinden am besten den Puls der Stadt spürbar macht, da ich aber gerade im Januar diese Serie des Bahnhofs veröffentlicht habe, entschied ich mich für eine andere Umsetzung, wobei das ersteWeiterlesen

Gesehen? Michael Dylka: 100 Bilder 100 Menschen

  Zufällig sah ich auf FotoTV.de einen Film, in dem der Kölner Fotograf Michael Dylka praktische Tipps für natürliche Portraits gibt und sein Projekt „100 Bilder 100 Menschen“ vorstellt, welches mir bisher nicht bekannt war und euch vielleicht auch nicht. Ich finde dieses Projekt spannend und den Michael Dylka total sympathisch. Im Video kommt er mit einer Kamera, einem Objektiv und sich selbst zum Shooting. Kein Assistent, keine Blitzanlage, dafür viel Gefühl für die Portrait-Fotografie, wobei er sich in diesemWeiterlesen

ME AND TWO AND 7 MILLIONS

Metaperspektive Es ist dunkel und ruhig hier oben. Fast nichts ist zu spüren von dieser lärmenden, pulsierenden Stadt. Ans Geländer gelehnt lässt sie ihren Blick schweifen, genießt ihn und den lauen Wind, der über ihre feuchte, vom Schweiß etwas klebrige Haut streift. Sie hatte den Nachmittag mit ihrer neu entdeckten Lieblingsbeschäftigung verbracht und viele Eindrücke fotografiert. Anstrengend war es, laut und heiß, aber die Bilder waren eine Verlockung, ein Ruf. Es ist immer noch heiß, denkt sie, zu heiß fürWeiterlesen

Nachtfotografie

Aufnahmen bei Nacht haben ihren eigenen Zauber und mit ein bisschen Wissen darum, worauf man achten muss, gelingen sie wirklich jedem. Es gibt ein paar technische Voraussetzungen, ohne die Available-Light-Aufnahmen bei Nacht nur selten gelingen werden und eine Reihe an Zubehör, das zwar nicht zwingend notwendig, aber doch sehr hilfreich ist: Voraussetzungen: Du brauchst ein Stativ, denn die Belichtungszeiten sind so lang, dass dir keine scharfen Aufnahmen gelingen werden, wenn die Kamera keinen stabilen Untergrund hat, das schafft nachts auchWeiterlesen

Das Wochenende war schön und schön lang. Wir waren für drei Tage in Lüneburg und haben so richtig ausgespannt. Ich mag dieses alte Städtchen mit seinen alten Gassen, Häusern und Laternen. Der historische Altstadtkern ist eine Kur für die Großstadt-geplagte Seele. Wenn man durch die alten Gassen geht, kommen ganz automatisch die Bilder einer vergangenen Zeit, in der Pferdegetrappel statt Autolärm zu hören war. Das Auto braucht man hier als Besucher nicht, da man eigentlich alles zu Fuß erreichen kann.Weiterlesen