Playdate II – Tell me a story – Teil 1

Das zweite Playdate ist beendet. Für die Aufgabe „Tell me a story“ haben wir uns einige Wochen Zeit eingeräumt und das war auch gut so. Eine Geschichte braucht Zeit, will entwickelt und überdacht werden. Statt mich unter Druck zu setzen, wartete ich also entspannt ab, was in meinem Kopf entstehen würde. Die erste Geschichte entstand recht intuitiv und wurde auch ganz unkompliziert umgesetzt. Für die Zweite, die mir auch viel wichtiger ist, habe ich mit Hilfe von Skizzen eine Art Drehbuch entworfen,Weiterlesen

WHO´S COMING?

  Mongkok 2007, Hongkong, am Rande eines Marktes. Eine Szene, die neugierig macht. Leider habe ich damals nicht fotografiert, wer da im Zentrum des Interesses von Mensch und Tier steht. Eine Szene wie in Zeitlupe, wenn man das bunte und hektische Treiben im Hintergrund mitbekommen hat. Ein Moment in der Zeit.   Aus der Reihe „Darlings“, Bilder, die mir sehr am Herzen liegen und die zu schade sind, um ihr Dasein auf der Festplatte zu fristen.  Weiterlesen

When green turns into white – Infrarot mit der Fuji X100T

  Hier die versprochene Fortsetzung meiner Infrarot-Bilder. Ich habe hier Fotos ausgewählt, die in meiner näheren Umgebung entstanden sind und ausschließlich Natur zeigen. Ich mag dieses weiße Gepuschel, allerdings nur, wenn reichlich Kontraste im Bild sind. Wege, Himmel, Wasser und Bäume sind ideale Motive. Der Wood-Effekt ist das, was mich sehr fasziniert. Die Kombination mit Gebäuden, die in der IR-Fotografie sehr beliebt ist, brauche ich zur Zeit nicht.   Ich habe versprochen, auch ein wenig zur Technik und Bildbearbeitung zu schreiben.Weiterlesen

Teide Nationalpark in Schwarzweiß

  Im Teide Nationalpark auf Teneriffa kann man auf ca. 2000m über dem Meeresspiegel staunen, wandern, ins Nichts lauschen, die Seele baumeln lassen und wieder staunen. Eine gewaltige Landschaft. Ich sah sie schon während der Aufnahmen in Schwarzweiß, die Formen, die Strukturen, die Kontraste – großartig!  Weiterlesen

ROUGH SEA

  Im vergangenen Urlaub wollte ich unbedingt Wellen mit längerer Belichtungszeit fotografieren. Teneriffa liegt im Atlantik und der hat halt richtige Wellen, nicht so ein Geplätscher, wie bei uns an der Nordsee. Eine Stelle, wo das gut gehen könnte, hatten wir zwei Tage zuvor ausgemacht. Toller, schwarzer Strand mit einzelnen Felsen, die gut als Vordergrund bei niedriger Perspektive dienen könnten. Fein. Leider hatte ich mein „Langzeitbelichtungs-Equipment“ nicht dabei, vor allem kein Stativ. Zwei Tage später waren wir also wieder dort.Weiterlesen

SOMEONE OR OTHER und Gedanken über die Realität und Photoshop

  »Die Realität ist nur eine Interpretation des Gehirns.“ Erich Kasten, Psychotherapeut und Professor für Psychologie am Uniklinikum Lübeck  Quelle: zeit.de Mein Gehirn entwirft gern unterschiedlichste Interpretationen der Realität. Darin ist es gut, ob es um Bilder geht oder ganz andere Dinge. In diesem Fall geht es um ein Bild. Aber meine inneren Zensoren werfen mir verächtlich nur ein Wort entgegen: PHOTOSHOP! Ja, ich höre sie brüllen, so sieht die Welt nicht aus, das ist „gephotoshopt“. Mittlerweile sehe ich das ganzWeiterlesen

Die Einzigartigkeit der Rosen

  Es lässt mich immer wieder staunen, wie unterschiedlich jede einzelne Rosenblüte ist. Überreicht wurden sie mir als Strauß, betrachtet habe ich sie einzeln und jeder den Raum eingeräumt, der ihr gebührt.   Die Kamera ist mein Werkzeug. Mit ihrer Hilfe mache ich alles um mich herum sinnvoll. André Kertész  Weiterlesen

Adele – Million years ago

  I only wanted to have fun Learning to fly… Learning to run… I let my heart decide the way When I was young… Deep down I must have always known That is would be inevitable To earn my stripes I’d have to pay! And bear my soul I know I’m not the only one Who regrets the things they’ve done Sometimes I just feel it’s only me Who can’t stand the reflection that they see I wish I couldWeiterlesen

Bourbon Street

Im Herbst waren wir auf einer Harley-Tour durch die Südstaaten und selbstverständlich stand New Orleans auf dem Plan. Nach einem anstrengendem Tag und der mörderischen Einfahrt über die Autobahnen mit knapp 20 Bikes, kurzem Duschen im Hotel war es endlich soweit: Die Bourbon Street. Blues, Jazz, Flair, nicht nur musikalisches. Als wir am Abend dort ankamen, hatte ich Schwierigkeiten, die Realität und meine offenbar verklärten Vorstellungen unter einen Hut zu bringen. Disco-Rhythmen statt Jazz und Blues. Torkelnde Touristen, Lärm und Gestank.Weiterlesen