Bilder ohne Text

Ende des letzten Jahres nahm ich auf Facebook an einer Aktion teil, die einfach nur hieß: 7 Tage. 7 zufällige s/w Fotos aus meinem Leben. Keine Menschen. Keine Erklärungen. Wie ihr aufmerksamen Leser wisst, mag ich gern, wenn Fotografen etwas zu ihren Bildern schreiben, darüber habe ich mir schon oft Gedanken gemacht und in meinem Blogpost „Bilder und Worte sind ein gutes Team“ ausführlich geschrieben.  Und ich schreibe selbst nahezu immer etwas zu meinen Bildern. Nun kam also diese Aktion aufWeiterlesen

Darlings

Monument Valley – Viele Millionen Jahre alt. Wir Menschen, die wir staunend und ehrfürchtig an diesem Ort stehen, sind hier nicht mehr als ein flüchtiger Schatten, wenn überhaupt. Und dennoch fotografieren wir uns vor dieser Kulisse, wollen diesen bewegenden Moment für uns festhalten. Aus der Reihe „Darlings“, Bilder, die mir sehr am Herzen liegen und die zu schade sind, um ihr Dasein auf der Festplatte zu fristen.Weiterlesen

Portrait mit Tüll

  Menschen zu portraitieren erfordert immer ein hohes Maß an Empathie und Fingerspitzengefühl, besonders wenn diese Situation neu und ungewohnt für diejenigen ist. Als Fotografin möchte ich mit der nötigen Sensibilität eine Wohlfühl-Atmosphäre schaffen und eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen. Bei diesen Aufnahmen bot sich ein großes Tüll-Netz an, mit dem man ein wenig mit dem Grad des Sichtbarseins spielen und woran man sich auch ein bisschen festhalten kann. Mir ist wichtig, dass der Mensch, der sich mir und meiner KameraWeiterlesen

Hipsta-Pinhole am Strand

Ein Ausflug nach St. Peter-Ording. Bilder von dem Strand habe ich mehr als genug, aber trotzdem mag ich dort gern fotografieren. An diesem Tag wollte ich dort aber vor allem eines: Laufen mit leichtem Gepäck. Also war nur das Smartphone dabei und meine Lieblings-App: Hipstamatic. Kleine Herausforderung: Beschränkung auf einen Filter, den ich schon ewig mal ausgiebig testen wollte, den Pinhole-Filter. Fazit: Kommt ganz cool, muss aber mit Bedacht eingesetzt werden :-). Und nur punktuell. Einmal pro Jahr reicht sicherWeiterlesen

Linien

Im Januar, an einem bitterkalten Tag, nahm ich an einer Fotosafari teil und angesichts der aktuellen Wetterlage passt dieser Post gerade eben noch ;-). Eigentlich wollte eine Freundin an diesem Wochenende nach Hamburg kommen und wir hatten Lust, einen Workshop zusammen zu besuchen, ansonsten wäre ich sicher nie nie niemals auf die Idee gekommen, im Januar einen Outdoor-WS zu buchen. Nun, die Freundin schneite in ihrem Heimatort ein und auch in Hamburg herrschte knackiges Winterwetter mit Minusgraden. Ich hatte allein zwarWeiterlesen

FRIENDS

  Zwei Freundinnen am Strand von Miami. Jedenfalls sehen sie für mich so aus. Das Foto entstand während der Fahrt und ich habe mich gefreut, dass ich diesen Moment einfangen konnte. Beim Philosophieren über Freundschaft fiel es mir wieder ein. Facebook schreibt mir täglich, dass ich mehr Freunde dort habe, als ich denke. Ich weiß gerade nicht, mit wie vielen fb-Mitgliedern ich befreundet bin, es ist tatsächlich nur ein Netzwerk. Aber ja, ich habe dort auch wirkliche Freunde, Menschen, die ichWeiterlesen

Playdate II – Tell me a story – Teil 1

Das zweite Playdate ist beendet. Für die Aufgabe „Tell me a story“ haben wir uns einige Wochen Zeit eingeräumt und das war auch gut so. Eine Geschichte braucht Zeit, will entwickelt und überdacht werden. Statt mich unter Druck zu setzen, wartete ich also entspannt ab, was in meinem Kopf entstehen würde. Die erste Geschichte entstand recht intuitiv und wurde auch ganz unkompliziert umgesetzt. Für die Zweite, die mir auch viel wichtiger ist, habe ich mit Hilfe von Skizzen eine Art Drehbuch entworfen,Weiterlesen

WHO´S COMING?

  Mongkok 2007, Hongkong, am Rande eines Marktes. Eine Szene, die neugierig macht. Leider habe ich damals nicht fotografiert, wer da im Zentrum des Interesses von Mensch und Tier steht. Eine Szene wie in Zeitlupe, wenn man das bunte und hektische Treiben im Hintergrund mitbekommen hat. Ein Moment in der Zeit.   Aus der Reihe „Darlings“, Bilder, die mir sehr am Herzen liegen und die zu schade sind, um ihr Dasein auf der Festplatte zu fristen.  Weiterlesen

When green turns into white – Infrarot mit der Fuji X100T

  Hier die versprochene Fortsetzung meiner Infrarot-Bilder. Ich habe hier Fotos ausgewählt, die in meiner näheren Umgebung entstanden sind und ausschließlich Natur zeigen. Ich mag dieses weiße Gepuschel, allerdings nur, wenn reichlich Kontraste im Bild sind. Wege, Himmel, Wasser und Bäume sind ideale Motive. Der Wood-Effekt ist das, was mich sehr fasziniert. Die Kombination mit Gebäuden, die in der IR-Fotografie sehr beliebt ist, brauche ich zur Zeit nicht.   Ich habe versprochen, auch ein wenig zur Technik und Bildbearbeitung zu schreiben.Weiterlesen