Ausblick?

Ein Fernrohr von der Aussichtsplattform des Michels in s/w
Nikon D700, Nikkor 50 f/1.4, ISO 200, 1/8000 Sek, f/3,5

 

Ausblick? Was wird wohl sein? Que sera? Wer weiß das schon? Ich befasse mich wieder intensiv mit der Fotografie, allerdings im Moment viel in der Theorie, auffrischen, antriggern und so….. Auch damit, was sich in den letzen 3 Jahren  an Kamera-Equipment getan hat. Wo war ich? :-D. Da kommt eine neue Nikon D780. Superspannend, aber das Bedienkonzept war der Grund, warum ich die D750 verkauft habe. Wobei ich zugeben muss, mit der D810 überhaupt nie warm geworden zu sein. Bedienkonzept hin oder her. Vielleicht doch mal mit einer Z liebäugeln? Technik….

Ich mag mich gern in der Praxis mit anderen Fotografen austauschen. Da gibt es einige, mit denen ich Tag und Nacht über nichts anderes reden möchte ( z. B. Werner Pechmann – https://alleaugenblicke.de ) Aber im Alltag ist der Austausch eher mau. Daher habe ich  mich in einer lokalen Fotogruppe angemeldet, die noch relativ neu ist. Das reizt mich gerade. In eine schon ewig bestehende Gruppe einzutreten, hätte ich keine Lust. Ich bin neugierig, neugierig auf die Leute, auf die Ideen, auf die Vorhaben. Kann vielleicht mitgestalten, kann mich aber zurückziehen, wenn ich nicht mehr mag. Vielleicht wird es toll? Vielleicht sind nette Leute dabei? Schaun wir mal. Ich werde berichten.

Für mich allein möchte ich mich in diesem Jahr dem Thema Abstraktion widmen. Mit Bildern aus meinem Archiv, aber auch mit neuen. Mein allerliebster Freund hat mir das Buch  „Der abstrakte Blick“ von dem wunderbaren Autoren und Fotografen Torsten Andreas Hoffmann geschenkt und das wird mein Jahr begleiten.

7 Antworten zu Ausblick?

  1. Ja Conny, mir fehlt dieser Austausch auch mit dir. Zu einem „guten Austausch“ gehört eben nicht nur das gemeinsame Interesse an einer Sache, sondern auch die persönliche Ebene, die miteinander verbindet. Dazu gehört ein ähnlicher Ansatz in der Sicht auf die Fotografie. Und da treffen wir uns immer wieder (auch wenn der Austausch viel zu mau ist). Ich mache nun seit Jahren die Erfahrung mit Menschen, die stark im analogen Leben verhaftet sind, nichts mit Social Media am Hut haben und deren Blick auf Fotografie und Fotos ist ein ganz anderer: Die Gespräche, die ich hierüber hin und wieder führe sind spannend und geben mir immer wieder eine neue Perspektive auf das eigene Treiben. Dabei stelle ich fest, dass es gut ist, diese „triviale“ Ebene der Meinungen im Netz (bitte, das meine ich nicht despektierlich, sondern nur feststellend.) zu verlassen und das zu tun, was mir selbst gut tut. Der grundsätzliche Mangel an Austausch aber hat bei mir auch dazu geführt, mich mit Bildbänden und Büchern zu und über die Fotografie einzudecken. Ich weiß, das kann niemals ein Gespräch ersetzen, aber wenn dieses fehlt, ist der Blick in Bücher für mich immer noch das Beste.
    Auf jeden Fall werde ich deine Arbeiten hier und anderswo mit Spannung verfolgen. Sie sind immer eine Inspiration für mich.
    Ganz liebe Grüße; ich umarme dich
    Werner

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    • Verfasser

      So empfinde ich es auch, durch die persönliche Ebene ergibt sich ein tieferer Austausch. Fotografie hat meines Erachtens immer viel mit den Menschen (der Psyche/Seele) vor und hinter der Kamera zu tun und auch der Betrachtende bringt seine Empfindungen mit.
      Und auch ich bin auf der Suche nach dem, was die Fotografie für mich in Zukunft sein kann, wie sie mir gut tun kann. Du weißt, ich liebe es sehr, beim Betrachten von Bildbänden zu versinken. Das tut auf jeden Fall immer gut. Noch bereichernder ist es aber, wenn man Gleichgesinnte um sich hat, mit denen man sich über die Kunst mehr oder weniger „großer“ Fotografen austauschen kann (auch die Bildbänder untereinander 🙂 ).
      Aus diesem Bedürfnis heraus, entstand ja damals das Projekt mit Katrin, obwohl meine Grundidee eine ganz andere war. Letztendlich wohnten wir aber viel zu weit auseinander, als dass wir uns persönlich hätten austauschen und etwas wirklich gemeinsam hätten tun können. Nun gehe ich wieder auf die Suche, wer weiß, was ich finde :-).

      Ganz liebe Grüße zurück, lieber Werner 🙂

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  2. Paleica sagt:

    ich wusste, ich habe den artikel schon gelesen, aber keinen kommentar dagelassen? komisch. ich freu mich schon auf das ergebnis deiner abstraktionen, sowas mag ich ja immer sehr gern! und auch schön, dass du diese leidenschaft nach wie vor dafür hast. bei mir hat sich ja der fokus irgendwie ganz von der technik weg verändert, ich fotografiere tatsächlich fast nur mehr mit dem apfel – das hätte ich mir vor 3, 4 jahren überhaupt nicht vorstellen können.

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    • Verfasser

      Und ich dachte, ich hätte dir schon geantwortet ;-).

      Das hätte ich mir von dir auch nicht vorstellen können, aber ich selbst habe ja jetzt auch 3 Jahre fast nur mit dem Phone Momente festgehalten. Mit dem 6s ist es aber auch nicht mehr ;-). Meine „Immer-dabei“ (ist sie nicht!) ist die kleine Fuji und die macht mir deutlich mehr Spaß als das iPhone. Weiß nicht, was die neuen iPhones so können. Ich genieße es gerade, auch mal wieder die Große in die Hand zu nehmen. Vielleicht sind das auch Phasen und auch bei dir kommt irgendwann wieder der Punkt, wo du Lust auf einen vernünftigen Sucher und das Abtauchen hast :-).

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      • Paleica sagt:

        ja, ich nehme an, dass das durchaus möglich ist. momentan nutze ich die bilder halt überwiegend für instagram und da ist es über das iphone so einfach mit der handhabe. das spielt da wohl schon eine große rolle. obwohl ich schon finde, dass es schön ist, mal fotografieren zu gehen. dafür nehme ich mir einfach zu selten die zeit, weil das leben mit so vielen andern dingen so vollgepackt ist. aber wie du sagst, wer weiß, was wieder kommt!

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  3. Aebby sagt:

    Ich frage mich gerade, warum mein Feedreader Deine letzten Beiträge nicht angezeigt hat (blöde Technik). Schön von Dir zu lesen. Abstrakes finde ich auch faszinierend und bin daher gespannt auf das was kommt.

    Austausch fehlt mir auch, viele virtuelle Kreise haben sich in den letzten Jahren in der Flut der Bildermassen und der „gefällt mir“ Klickerei aufgelöst. Austausch über die Enstehung UND die Wahrnehmung von Bildern ist zur Seltenheit geworden (und von vielen gar nicht mehr gewünscht). Ich halte die Daumen, dass sich in Deiner lokalen Gruppe etwas ergibt.

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    • Verfasser

      Ja, das kenne ich. Mein Feedreader spuckte mir letztens auch die Beiträge eines Blogs von 2 Monaten aus :-).

      Momentan lese ich noch viel zum Thema und versuche für mich die Definition zu klären. Wann gehört ein Foto in das Genre? Ich beschäftige mich ganz viel mit meinem Bildmaterial und tauche wieder ein in die Welt der Fotografie.

      Bisher macht die Gruppe richtig Spaß. Wir haben einen monatlichen Foto-Stammtisch (sehr nett!), tauschen uns aus und lernen uns kennen. Ab und zu treffen sich ein paar Mitglieder zu einem gemeinsamen Foto-Ausflug und auf einer Webseite präsentieren wir unsere Sachen und organisieren uns. Mal sehen, wie sich das Ganze entwickelt. Bisher bin ich sehr zufrieden.

      Liebe Grüße, Conny

      Liken

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