Bilder ohne Text

Ende des letzten Jahres nahm ich auf Facebook an einer Aktion teil, die einfach nur hieß:

7 Tage. 7 zufällige s/w Fotos aus meinem Leben. Keine Menschen. Keine Erklärungen.

Wie ihr aufmerksamen Leser wisst, mag ich gern, wenn Fotografen etwas zu ihren Bildern schreiben, darüber habe ich mir schon oft Gedanken gemacht und in meinem Blogpost „Bilder und Worte sind ein gutes Team“ ausführlich geschrieben.  Und ich schreibe selbst nahezu immer etwas zu meinen Bildern. Nun kam also diese Aktion auf Facebook und ich spürte tatsächlich so etwas wie ein „Sprengen der Ketten“, die ich mir selbst umgelegt habe. Ich konnte einfach irgendwelche Fotos zeigen, ohne irgendetwas dazu zu schreiben, wie befreiend! Dadurch wählte ich die Fotos ganz anders aus, einfach nur einem Impuls folgend. Der Kritiker in mir war still und auch die großen und kleinen Gedanken um den Begleittext. Das möchte ich für den Blog in Zukunft ab und an übernehmen. Einfach ein Bild zeigen, ohne dazu etwas zu schreiben. Vielleicht entdecke selbst ich dadurch Instagram noch? Abwarten 😉

Dies sind die Bilder, die ich dort gezeigt habe:

9 Antworten zu Bilder ohne Text

  1. m.viergutz@freenet.de sagt:

    hallo conny, ich wünsche dir ein gutes neues jahr 2018 ! habe gerade in deinem letzten text “ bilder ohne text“ gelesen und die „befreiung“ gespürt, das „sprengen der verbalen ketten“ und den freien raum, der sich auftut jenseits der worte…   liebe grüße und anbei zwei foto aus meiner werkstatt…. ohne worte   martin      

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  2. Katrin sagt:

    Liebe Conny, schön, dass Du das so erlebt hast! Ich tu mir ja oft schwer mit der Texterei – und daher knn ich das super gut nachfühlen 😉
    Und die Bilder wirken auch so!
    LG
    Katrin

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  3. hansekiki sagt:

    Moin Conny,
    ich hab’s ja nicht so mit Worten, daher kommt mir die Fotografie ganz recht 😉 Jedes Bild hat seine ganz eigene Sprache, jede Serie erzählt eine ganz eigene Geschichte, die von den Betrachtern auch oft unterschiedlich wahrgenommen wird. Warum sollte der Fotograf dies durch eigene Worte beschränken?
    Ich fühle bei der Betrachtung der Bilder einen Mix aus Sehnsucht, Ruhe, ja fast Einsamkeit aber auch Freude. Wenn ich jetzt daneben liege, dann ist es halt so. Das schmälert aber nicht die Qualität deiner gesammelten Eindrücke. 😉
    LG kiki

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  4. Paleica sagt:

    liebe conny, das sind sehr stimmungsvolle bilder! manchmal ist es auch gut, ein bild für sich stehen zu lassen und den betrachter die assoziationen selbst wählen zu lassen. manchmal. mal so, mal so!

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  5. nun, jetzt muss ich für den Kommentar wohl doch Worte bemühen… …ist ja auch schön. 😉
    Diese schönen Bilder erzählen mir eine Geschichte. Nicht das ich mir eine Geschichte aus den Fingern saugen möchte… …die Bilder erzählen sie einfach. Sie erzählen die Geschichte von einem Spaziergang. Wenn ich spazieren gehe und emotional stark bewegt bin, egal ob positiv oder negativ, meine ich oft, das mein Tempo sich verlangsamt und ich eine Art Tunnelblick auf Details bekomme. Nicht richtig Tunnelblick, aber ich fokussiere Dinge sehr stark, die mir weitere Geschichten erzählen. In deine Serie aus Bildern geht eben ein anderer Mensch für mich spazieren. Ein Mensch der zufällig in diese Situationen gerät. Zum einen ist er sehr stark anwesend in diesen Situationen. Zugleich ganz weit weg und die Orte sind ihm fremd… …aber nicht unangenehm. Die Dinge an diesen Orten, die ihm weitere Geschichten erzählen, möchte er nur betrachten. Nicht berühren. Das einzige was greifbar werden soll, ist der Grund für diesen Spaziergang.

    LG, Markus

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