Darlings

Monument Valley – Viele Millionen Jahre alt. Wir Menschen, die wir staunend und ehrfürchtig an diesem Ort stehen, sind hier nicht mehr als ein flüchtiger Schatten, wenn überhaupt. Und dennoch fotografieren wir uns vor dieser Kulisse, wollen diesen bewegenden Moment für uns festhalten. Aus der Reihe „Darlings“, Bilder, die mir sehr am Herzen liegen und die zu schade sind, um ihr Dasein auf der Festplatte zu fristen.Weiterlesen

Mississippi. Inneres Bild vs. Realität.

  Während der Fahrt durch den Bundesstaat Mississippi entstanden so einige Bilder und ich habe jetzt durch meine Auswahl, ein für mich stimmiges Gesamtbild erreicht. Es handelt sich also um meine sehr subjektive Sicht und die hat ganz sicher auch mit meinem inneren Bild der Südstaaten zu tun, denn vieles von dem, was für mich dazu passen würde,  habe ich vor Ort gar nicht gesehen (Baumwollfelder z. B.). Dafür anderes, was nicht in mein Bild passte. Eine Dokumentation ist es nicht, mussWeiterlesen

New Orleans

  Die Bourbon Street hat mir nicht so gut gefallen, aber New Orleans an sich war sehenswert. Zwar auch nicht ganz so, wie in meinen Vorstellungen, aber doch irgendwie interessant. Eine Stadt der Gegensätze. Armut ist hier sehr sichtbar, die Folgen von Hurricane Katrina, auch der Kampf um die touristischen Einnahmequellen. Künstlerviertel, der Mississippi, das French Quarter, Garden District. Um New Orleans zu Fuß zu entdecken, hatten wir zu wenig Zeit und so haben wir uns für eine Stadtrundfahrt entschieden, auchWeiterlesen

Bourbon Street

Im Herbst waren wir auf einer Harley-Tour durch die Südstaaten und selbstverständlich stand New Orleans auf dem Plan. Nach einem anstrengendem Tag und der mörderischen Einfahrt über die Autobahnen mit knapp 20 Bikes, kurzem Duschen im Hotel war es endlich soweit: Die Bourbon Street. Blues, Jazz, Flair, nicht nur musikalisches. Als wir am Abend dort ankamen, hatte ich Schwierigkeiten, die Realität und meine offenbar verklärten Vorstellungen unter einen Hut zu bringen. Disco-Rhythmen statt Jazz und Blues. Torkelnde Touristen, Lärm und Gestank.Weiterlesen

Louisianamoos

        Im Herbst waren wir mal wieder auf einer Harley-Tour, diesmal durch die Südstaaten der USA.  Das Landschaftsbild dort war geprägt von Bäumen mit seltsamen Behang. Louisianamoos, auch Spanisches Moos genannt, verzaubert jeden Baum in ein märchenhaftes Wesen und wird treffend im Spanischen „Feenhaar“ genannt. Wunderschön und z. T. fast schon skurril. Mich hat der Anblick fasziniert und es ist das, was ich als typisch für die Südstaaten in Erinnerung behalten werde. Die Baumwollfelder waren schon abgeerntet :-). DasWeiterlesen

TREE OF LIFE

∞ „When you fall from the tree Like a falling leaf To return to the soil Of mother earth From cold earth you will seek To return from the deep To the warm embrace Of father sun“ Brendan Perry – Tree of Life ∞      Weiterlesen

Harley-Tour USA VII: Palm Springs bis Kingman

Der 11. Tag. Ein Tag, der mit unglaublich schönem Licht begann und auch so enden sollte. Ein aufregender Tag für mich. Jeder in der Gruppe hatte sein Highlight auf dieser Reise, für die meisten war es der Grand Canyon, für einige Monument Valley und für mich war es der Besuch des Joshua Tree Nationalparks. Als ich damals (lang ist´s her) das Cover von U2´s „The Joshua Tree“ in den Händen hielt, hätte ich nicht mal zu träumen gewagt, dass ichWeiterlesen

Harley-Tour USA VI: L. A. bis Palm Springs

  Tag 9: Frei in L. A., frei am Meer :-). Vormittags stand der Einkauf einiger dringend benötigter Kleinigkeiten auf dem Zettel. Dann haben wir überlegt, zum Hollywood-Boulevard zu fahren, uns aber dagegen entschieden. Es hätte den Aufwand nicht gelohnt. Stattdessen sind wir zum Strand gebummelt, zu Fuß keine 10 Minuten entfernt. Und das war einfach toll. Mal abschalten, sich bewegen (!), die chillige Stimmung genießen und die ganze Zeit das Meeresrauschen im Ohr zu haben. Am Pier waren viele,Weiterlesen

Harley-Tour USA V: Highway No. 1 – S. F. bis L. A.

    Ich muss hier mal ein bisschen Tempo reinbringen, sonst bin ich im neuen Jahr noch in den USA ;-). Tag 7: 2 Nächte in San Francisco hatten ihre Nachwirkungen. Die Nächte im Hotel waren laut, kaum geschlafen, wenngleich es schon cool war, sich nachts wie in den „Straßen von San Francisco“ zu fühlen. Erst laute Motorengeräusche und dann das typische Sirenengeheul gleich 5x hintereinander. Da war was los…. Und wir hatten Augenringe am Morgen. Aber das tat derWeiterlesen

Harley-Tour USA IV: San Francisco

  Der nächste Tag in San Francisco begann morgens mit der Fahrt durch die bekannte Lombard Street. Enge Kurven auf kurzer Distanz, rechts und links dicht von Wohnhäusern gesäumt, da muss man mal durch (fahren) ;-), wohnen möchte ich da nicht.  Dann ging es natürlich über die Golden Gate Bridge, die ich ehrlich gesagt nur von weitem schön finde. Danach hatten wir „frei“ und konnten die Stadt erkunden. An einem Nachmittag ist das einfach unmöglich und wir wären gern eineWeiterlesen