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Painful Thoughts

Model: Adriana Möbius © 2011 Conny Hilker

Am vergangenen Wochenende habe ich an einem Foto-Workshop teilgenommen. Entstanden ist das Bild “Painful Thoughts”.

Ich habe das erste Mal mit einem Model gearbeitet und mit Adriana hat das sehr gut funktioniert. Das Bild hatte ich vorher im Kopf und sie hat perfekt umgesetzt, was ich mir vorgestellt hatte.

Eigentlich hatte ich das Bild in schwarzweiß geplant, aber während der Entwicklung zeigte sich, dass das Mädchen mit leicht entsättigten Farben viel zarter und verletzlicher aussieht, was gut zur Aussage des Fotos passt. Daher habe ich mich für diese Version entschieden.

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Humans-Projekt vom Fotografen Simon Sticker

Simon Sticker ist ein dänischer Fotograf, der nicht nur wunderbare Fotos macht, sondern auch großartige und wichtige Arbeit als Fotojournalist leistet.  Seine Arbeit unterscheidet sich von anderen, weil seine Motivation eine andere ist. Auf Reisen durch Asien und Indien entstand in dem Geographen und ehemaligem Profi-Kletterer, der bereits seit seiner Schulzeit fotografiert, der Wunsch, über die Probleme der Menschen in diesen Ländern zu berichten. Heute arbeitet Simon Sticker mit engagierten Organisationen, Sponsoren und Universitäten zusammen. Er fotografiert Reportagen, dreht Kurzfilme, Projektdokumentationen und hält Vorträge. Manche seiner Arbeiten entstehen über Aufträge, wie z. B. die Reportage über die Prostituierten in Rwanda, aber viele Projekte und Geschichten entstehen aus eigenen Recherchen heraus, wie z. B. seine Arbeit über HIV/Aids-Waisen in Afrika.

2009 bietet er an der Universität von Butare den Workshop “with our own eyes” an, ein Projekt, welches die Menschen im eigenen Land befähigt, ihre Geschichten selbst in Form von Fotoessays zu erzählen. Seine Art auf die Menschen zuzugehen, ist von Respekt, Achtung und Verantwortung geprägt. Das sieht man seinen Filmen und Fotografien an. Aber er will nicht nur die schlimmen Geschichten erzählen, auch die guten, weil er glaubt, dass beides wichtig ist, um ein wirkliches Verständnis zu entwickeln. Auf Kwerfeldein.de , in der Antwort auf einige Leserkommentare zu einem Interwiew mit Simon,  erklärt dieser sehr anschaulich, worum es ihm in seiner Arbeit geht: “Aber schlussendlich geht es mir glaub ich darum, Geschichten zu erzählen, die einem die Problematiken näher bringen, und zwar so, dass man sie besser verstehen kann und weniger, dass man Mitleid erregt, aber nicht wirklich tief hineindringt. Es ist immer sehr einfach ein paar krasse Bilder zu machen und dann sagt jeder: Krass, wie die leben müssen. Ich glaube mir geht es in erster Linie darum, dass man versteht, was es bedeutet, aber manchmal auch, wie nah diese Welt in vielem an unserer eigentlich ist. Das Menschen immer Menschen sind, manche sinnlosen Witze überall gemacht werden, egal ob im Congo, in Kambotscha oder Deutschland. Und das oft das, was einem wichtig ist, sich gar nicht so stark unterscheidet. Und gleichzeitig einfach viel total falsch läuft, wo es wichtig ist, dass man weiß, warum. Ich hab wohl damit angefangen, weil ich der Meinung bin, es ist wichtig mehr zu verstehen und zu lernen um einen persönlichen Bezug herstellen zu können. Und natürlich aus Neugierde, weil vieles einfach sehr faszinierend und interessant ist.”

Aus dem kleinen Projekt “One Question“, dessen Grundidee es war, Menschen eine einfache Frage zu stellen, die überall auf der Welt von jedem beantwortet werden kann hat sich Simons aktuelles Projekt “Humans” entwickelt, welches sich hier nahtlos anschließt. Von Juni bis Dezember 2011 wird Simon in einem Zweier-Team von Kapstadt nach Kairo ziehen. Es werden nur örtliche Verkehrsmittel genutzt, so dass er möglichst viele Leute trifft und möchte sie nicht nur fotografieren, sondern mit ihnen kleine Interviews führen, z. B. über ihre Träume, Wünsche, Hoffnungen, Momente, die ihr Leben änderten. Die so entstehenden Portraits werden später u. a. als Buch erscheinen. Das ist die erste Etappe. Wenn man sich mit der Arbeit Simon Stickers beschäftigt, ahnt man, dass das nur der Anfang ist. Auf der Webseite zum Projekt kündigt er an, dass diese Idee ihn wohl um die ganze Welt führen wird. Er hofft, mit diesem Projekt ein tieferes Verständnis für die  verschiedenen Kulturen, die Lebensbedingungen und die Träume zu wecken, vor allem dadurch, dass die Menschen selbst zu Wort kommen und nicht irgendwelche “Fachleute”. Im folgenden Video erklärt Simon selbst, worum es bei “Humans” geht:

Auf Simon Stickers Homepage gibt es beeindruckende Fotos in Form von Fotoessays und Filme zu sehen, die ein sehr ausführliches Bild seiner Arbeit und Projekte zeichnen.

Wer das Humans-Projekt durch Verbreitung in den sozialen Netzwerken oder finanziell unterstützen möchte, kann das hier tun.

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5. Triennale der Photographie in Hamburg //1. – 6. April 2011

Vom 1. bis zum 6. April 2011 findet  die 5. Triennale der Photographie in Hamburg statt. Motto ist diesmal “Wechselspiel. Foto-Film-Foto”. Geboten wird viel in den 6 Tagen: Jede Menge Ausstellungen, Filmvorführungen und Vorträge, Workshops und Wettbewerbe, Foto-Partys und ein Movie Dinner. Mit viel Multi-Media wird der Verbindung von Film und Foto nachgespürt.

Für ambitionierte Nachwuchsfotografen gibt es am 2. April 2011 im Rahmen einer Portfoliosichtung, die Möglichkeit, ihre Arbeiten Fachleuten zu präsentieren und sich beraten zu lassen. Die Gewinner des dazugehörigen Wettbewerbs werden am nächsten Tag an einer Ausstellung teilnehmen.

Mein persönliches Highlight findet am 5. April 2011 statt: Eine Kurzfilmreihe im Metropolis-Kino, von und mit Elliott Erwitt. Wenn seine Filme nur halb so viel Witz haben, wie manche seiner Fotos, wird das ein netter Abend.

Die letzte Triennale verzeichnete 250 000 Besucher. Die Hamburger Programmkinos, in denen themenbedingt ein Großteil der Veranstaltungen stattfinden werden, sind klein, daher macht es sicher Sinn, im Vorfeld Plätze zu reservieren.

Webseite zur 5. Triennale der Photographie

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Anton Corbijn – Hervorragende Fotos ohne viel Zirkus

Anton Corbijn bei der Premiere von Control

Anton Corbijn Foto: Sebastian Niedlich

Schon lange interessieren und faszinieren mich die Fotos von Anton Corbijn, der einen ganz bestimmten Stil geprägt hat und einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Fotografen ist. Dass dieser Künstler auch Filme macht und Musikvideos gedreht hat, ist vielleicht nicht so bekannt.

Anton Corbijn wird 1955 als Sohn eines Pastors in den Niederlanden geboren und wächst auf der kleinen Nordseeinsel Strijen auf. Wie er selbst in diversen Interviews erzählt, wuchs er in einer Welt ohne visuelle Anreize auf, ohne Kino, Magazine und Fernsehen. Musik bringt Abwechslung in diese triste Welt und als es ihm nach einem Umzug in eine größere Stadt endlich möglich ist, Konzerte zu besuchen, traut sich der schüchterne Corbijn erst näher an die Bühne heran, als er die Kamera seines Vater mitnimmt und beginnt, Fotos zu schießen. Die Kamera bedeutet Schutz und Freiheit.

1974 beginnt er ein Fotografie-Studium, welches er aber nach 1,5 Jahren abbricht. 1979 zieht er nach London, wo der Puls der Musik schlägt und bekommt einen ersten Job bei der Post-Punk-Band Joy Division. Er fotografiert weiter auf Konzerten und seine Wahrnehmung der Musiker auf der Bühne verändert sich, seine Fotos verändern sich, so dass seine Bilder einen ganz eigenen Stil bekommen. Früh beginnt er, die Filme selbst zu entwickeln, denn der Prozess fasziniert ihn. Er entwickelt mit der Lithprint-Technik einen neuen Look, der die Musikbranche in den 90ern prägt.

Seit 1983 führte er bei über 70 Musikvideos Regie und gestaltete als Art Director viele bekannte Plattencover, wie z. B. “The Joshua Tree” von U2 oder “Chaos” von Herbert Grönemeyer. Er avanciert zum Haus- und Hof-Fotografen von U2 und Depeche Mode Dave Gahan und Anton Corbijnund hat maßgeblich an deren Image mitgewirkt. Anfang der 90er entwirft Corbijn das Bühnenbild samt Hintergrundfilmen zur Devotional-Tour von Depeche Mode und ist auch der Fotograf dieser Tour. Mittlerweile fotografiert er auch Prominente abseits des Musikgeschäfts, wie z. B. Isabella Rosselini, ihm stehen die Türen zu den Stars offen, was zum einen daran liegen mag, dass er für seine ausgezeichnete Arbeit international respektiert wird, zum anderen aber auch an seinem freundlichen Wesen und seinem Understatement. Beim Shooting bringe er etwas unbeschwertes ins Spiel, so Brian Eno über Corbijn, und die Stimmung würde ausnahmslos lustiger, wo Anton erscheint.

Er lehnt die Arbeit mit großem Stab und zentnerschwerem Equipment ab. Auf hasselblad.com steht zu lesen, dass Anton Corbijn nur mit kleinem Equipment arbeitet: 2 Hasselblads und 3 Linsen stehen zur Auswahl, die Bilder werden auf einen Kodak Tri-X-Film gebannt. Der Künstler arbeitet ohne Stativ, nicht im Studio und nur mit  vorhandenem Licht. Als Grund würde Corbijn angeben, keine klinischen Bilder zu mögen. In einem Interview mit Spielfilm.de sagt Corbijn selbst: “Ich bin bescheidener als Sie denken. Ich habe nur manchmal einen Assistenten dabei. Ich bin der Meinung, dass Fotografie eine sehr einfache Sache ist. Ich treffe die Leute – und die Kamera ist nur so etwas wie ein Aufnahmegerät. Meine Arbeit hat nichts mit dem Zirkus zu tun, den andere Leute auffahren, auch wenn man natürlich auch damit ein hervorragendes Foto machen kann.”

Auch seine künstlerische Herangehensweise mag sich unterscheiden von manch anderem Fotografen. Er lädt seine “Motive” zu einem Experiment ein, zu einem Spiel. Er lädt sie ein, etwas anderes zu sein, etwas neues auszuprobieren und am Ende, so schreibt Brian Eno im Vorwort von “Startrak“, hätte man nicht das Gefühl seine Seele verloren zu haben, sondern ein paar neue dazu ausprobiert zu haben. Ein Shooting mit diesem Künstler scheint also immer ein Gewinn zu sein.

ControlCorbijn sucht nach einer neuen Herausforderung und 2007 erscheint “Control“, sein Regiedebüt. Ein Film, der die Geschichte der Band Joy Division bzw. deren Sänger Ian Curtis erzählt, der mit nur 23 Jahren Selbstmord beging. Der Film ist sehr erfolgreich und wird mehrfach ausgezeichnet, u. a. in Cannes als bester europäischer Film. Nicht von ungefähr verfilmte Corbijn diese Geschichte. Die Musik von Joy Division war einer der Gründe, warum es ihn 1979 nach London zog. Der Film ist sehr empfehlenswert. Wunderschöne Schwarzweiss-Bilder, die das Fotografen-Auge in jeder Einstellung reizen.

2010 folgt sein zweiter Film “The American” mit George Clooney in der Hauptrolle. Es wird noch ein Dritter folgen und dann will der Künstler Bilanz ziehen und entscheiden, ob er sich ganz auf die Regie konzentriert. Es steht hoffentlich nicht zu befürchten, dass Anton Corbijn die Fotografie aufgibt. In einem Interview mit der Zeit erklärt der Künstler, wo für ihn der Unterschied zwischen Film und Fotografie liegt: “Bei einem Film kannst du jemanden in einen dunklen Tunnel mitnehmen, weil du weißt, dass es ein Film ist und man irgendwann wieder herauskommt. Ein Foto hingegen kannst du nicht in einem schwarzen Tunnel schießen. Das sind zwei grundsätzlich verschiedene Arten des Geschichtenerzählens. Die Fotografie bietet zudem sehr viel mehr Raum für Interpretation, während man bei einem Film eine genaue Vorstellung davon haben muss, was man die Leute erleben lassen möchte.”

Ich hoffe, Anton Corbijn erzählt uns auf die eine oder andere Art noch viele Geschichten.

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Lightroom: Wie viel Backup ist es denn schon?

In Adobe Lightroom kann man einstellen, wann und wie oft das Programm ein Backup des Katalogs anlegen soll. Häufig ist sicher und sicher ist immer gut. Die Sicherung der Datenbank erledigt das Programm dann auch super und ohne murren. Wer allerdings nicht über Speicherplatz in verschwenderischem Maße verfügt, sollte ab und zu einen Blick in den Backup-Ordner von LR werfen und bis auf die letzten 1-3 alle löschen, denn leicht kommen da 10,20, 50 oder mehr GB zusammen. (Bei mir waren es gerade 70 GB!) Eine Backup-Datei hat bei mir momentan ca. 1,7 GB und ich habe eingestellt, dass LR bei jedem Schließen eines anfertigt. Oft überspringe ich das, aber unterm Strich kommt da trotzdem einiges zusammen, da LR leider nie damit beginnt, diesen Ordner selbst auszumisten.

Zum Löschen der alten Backups navigiert man am Mac über Bilder/Lightroom/Backups  und unter Windows über Eigene Bilder/Lightroom/Backups und löscht sie manuell. Dabei kann eigentlich nichts schief gehen, wenn man weiß, dass die Ordner strikt nach Datum und Uhrzeit betitelt werden. Nur Mut!

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“Aussehnsucht” – Projekt der Fotografin Rebecca Sampsons

Noch bis zum 27. Februar 2011 werden in den Hamburger Deichtorhallen die Abschlussarbeiten von 8 Fotografiestudenten ausgestellt. “Gute Aussichten” heißt die Ausstellung und findet jedes Jahr statt,  mit dem Ziel, den ambitionierten jungen Künstlern eine Plattform zu bieten, die ihnen eine große Aufmerksamkeit ermöglicht. Ich habe mir die Ausstellung angesehen und mich hat das Projekt “Aussehnsucht – When emotions fall silent” der Fotografin Rebecca Sampsons nicht mehr losgelassen.

Rebecca Sampsons ist 26 Jahre jung und lebt in Berlin. Dort hat sie auch studiert und 2009 an der Ostkreuzschule Berlin ihre Abschlussarbeit “Aussehnsucht” vorgelegt. Die zwei Worte, die in dem Titel stecken, drücken aus, worum es im Kern gehen könnte: Aussehen und Sehnsucht. Ein schön gewählter Titel für ein Projekt, welches zum Inhalt hat, Menschen mit Essstörungen zu porträtieren. Während ich mit einer geführten Gruppe durch die Ausstellungsräume schlenderte, weckten die mit 53x80cm großen, ausdrucksstarken Bilder Sampsons schon von weitem meine Aufmerksamkeit. Nah an diesen Bildern zu sein, raubt einem leicht den Atem, so intensiv sind sie. Das kommt nicht von ungefähr.

Die Fotografin litt einst selbst an einer Essstörung und ist für 3 Wochen in die Spezialklinik für Essstörungen zurückgekehrt, in der sie damals behandelt wurde. Sie lebte mit den Menschen und gewann deren Vertrauen.  Rebecca Sampsons Anliegen war es, sie so zu fotografieren, dass deren Geschichte und Seele zum Ausdruck kommt. Anders als auf vielen Fotografien von Essgestörten, wollte sie nicht deren Körper in den Mittelpunkt stellen. Ungewöhnlich auch, dass sie sowohl stark übergewichtige als auch stark untergewichtige Menschen porträtiert. In der Vorstellung im Video, erklärt die Künstlerin, dass sie die unterschiedliche Akzeptanz der verschiedenen Krankheitsbilder stört. Sehr dünne, sogar stark anorektische Menschen würden oft bemitleidet, sogar bewundert, während dicke meist verachtet würden und als schwach gelten. “Mein Eindruck ist, dass es zu sehr um den Körper geht. Dabei ist Körper lediglich das Schlachtfeld, also der Austragungsort, seelischer Konflikte.”, so die Fotografin in einem Interview mit Spiegel Online.

Man sieht der Bilderstrecke den respektvollen Umgang mit den Porträtierten an, die den Ort und die Art der Inszenierung selbst ausgesucht haben. Die Fotografin bot den Erkrankten eine Möglichkeit sich auszudrücken und ich denke, darin könnte das Geheimnis dieser Bilder liegen. Dem Betrachter offenbart sich die Aussage nicht immer sofort oder auch gar nicht. Man rätselt, hinterfragt, schaut wiederholt genau hin oder ist einfach von einem Blick, einer Geste elektrisiert. Das Foto des jungen Mannes z. B. , der den Kopf an eine Mauer lehnt und direkt in die  Kamera schaut, hat mich unmittelbar getroffen. Er schaut, als würde er mich mit diesem Blick festhalten wollen. Leider wirken die Fotos am Computer längst nicht so, wie in der Ausstellung. Hier kann man sich einige Bilder in größerer Auflösung ansehen.

In folgendem Video stellen sich alle 8 “Gute Aussichten 2010/1011″-Künstler vor, Rebecca Sampsons macht den Anfang:

“Gute Aussichten 2010/2011″ ist noch bis zum 27. Februar 2011 in Hamburg zu sehen. Ab 24. März 2011-22. Mai 2011 in Stuttgart in der VHS-Photogalerie. Danach kann man die Werke noch in den USA bewundern, denn ab 2. Juli 2011 wird sie in Washington DC, im Goethe-Institut gezeigt.

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Chinese New Year

Seit dem 3. Februar 2011 feiert China das chinesische Neujahrsfest, welches das Jahr des Hasen einläutet.

Da ich das Fest zwei Mal miterleben durfte, habe ich natürlich einen besonderen Bezug dazu, aber ich finde den unten verlinkten Foto-Thread von „The Big Picture“ so beeindruckend, dass ich ihn euch nicht vorenthalten möchte. 40 richtig tolle Fotografien, die einen guten Eindruck davon vermitteln, wie die Chinesen dieses wichtige Ereignis feiern.

Besonders gut gefällt mir das Bild #24, welches zeigt, wie es aussehen kann, wenn Menschen an einem 280m langen Tisch speisen.

Chinese New Year, 2011

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Das Metamorphosen Projekt

Bodypainting, künstlerisch anspruchsvoll und phantasievoll gemacht, kann eine faszinierende Wirkung haben. Wir kennen das Bemalen des Körpers und des Gesichts aus der Geschichte des Menschen. Menschen bemalten und bemalen sich aus verschiedenen Gründen. Bei einigen Völkern ist es noch heute üblich, sich zur Jagd zu bemalen.Wir kennen Tarnfarben, die je nach Umgebung variieren, mit dem Ziel, dass die Hautfarbe getarnt, also der Umgebung angepasst wird. Diesen Ansatz haben die Fotografen Laila Pregizer und Uwe Schmida sowie der Bodypainter Jörg Düsterwald im Grunde weitergeführt: Sie schufen Bilder, in denen der menschliche Körper mit einer Landschaft verschmilzt. „Metamorphosen – Körperlandschaften“ heißt ihr Projekt, welches mich sehr beeindruckt hat. Die Künstler haben Bilder geschaffen, auf denen man den Menschen im Bild angestrengt suchen muss, so gut ist die Anpassung gelungen.

Die Werke kann man auf Verschwundene Körper.de sehen. Besonders gut gefällt mir das Werk „Halle des Bergkönigs“ , aber auch „stony.metamorphosis“ ist umwerfend.  Viel Spaß beim Suchen!

Hier könnt ihr Bodypainter Düsterwald bei der Erschaffung von Birkenrinde in Action sehen:

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Sibylle Bergemann im Haus der Photographie

Das Haus der Photographie stellt vom 21. Januar bis zum 27. Februar 2011 Werke der  im vergangenen Jahr verstorbenen Fotografin Sibylle Bergemann aus. Die Künstlerin war Mitbegründerin der Agentur Ostkreuz. Ihr Anspruch, Menschen stets vorteilhaft und würdevoll abzulichten, zeichnete ihre Arbeiten aus.

Sie arbeitete gern auf Polaroid und schätzte die Einzigartigkeit dieser Bilder.

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Zum Blogstart eine Liebesgeschichte

Zum Blog-Start eine Liebesgeschichte? Nein, nicht ganz. Es ist die Geschichte, die mir dieses Bild erzählt. Aufgenommen 2008 in der Ruine eines alten Klosters in Timoleague.

Die Geschichte zweier Verliebter, die sich an diesem ungewöhnlichen Ort  heimlich trafen, die Geschichte von Jade, die ihre Liebe zu Jonny auf die viele hundert Jahre alte Steinplatte festschrieb und glaubte, ihrer Liebe damit den Hauch von Ewigkeit zu geben, die sonst nur der Tod beschreibt……..

Ich habe  ein Foto gemacht, aber für mich ist dieses Bild viel mehr und deshalb mag ich es sehr.

Sicher erzählt es dir eine andere Geschichte oder gar keine………

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