Wünsche & Träume

In Hongkong ist es zur Weihnachtszeit üblich, dass den Wünschen der Großen und der Kleinen Raum auf öffentlichen Plätzen gegeben wird. Es werden z. B. Wunschbäume aufgestellt, an denen dann zu Weihnachten Tausende von Zetteln hängen, auf denen große und kleine Menschen ihre Wünsche notiert haben. Sie hoffen, dass Santa Claus vorbei kommt und die Wünsche erfüllt.

Ein kleines Mädchen wünschte sich vor 4 Jahren, eine echte Prinzessin zu sein. Ich habe diesen Wunsch als kleines Mädchen auch gehegt. Mittlerweile bin ich froh, dass er sich nie erfüllte, denn das letzte, was ich heute sein möchte, wäre eine Prinzessin!  Das kleine Mädchen wünscht sich mittlerweile sicher auch eher einen Computer ;-)

Heute wünsche ich mir, dass es mit der Welt wieder aufwärts geht und wir alle wieder etwas sorgloser in die Zukunft blicken können. Ich wünsche mir, dass meine Lieben gesund und munter bleiben. Ich natürlich auch ;-). So ändern sich Wünsche, bleiben aber Wünsche, die sich erfüllen oder eben nicht und die immer auch bedeuten, dass Menschen noch (von etwas) träumen.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein traumhaftes und wunschreiches Weihnachtsfest für euch und eure Familien!

Weihnachtliche Grüße an euch alle!

Conny

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Beste aus 2011

Danach fragt Martin in seinem heutigen Post auf visuelleGedanken.de. Im Rahmen dieser Blogparade ist nur das eine, das beste Foto aus 2011 gemeint. Normalerweise fällt die Auswahl schwer, mir in diesem Jahr aber überhaupt nicht. Es gibt eines, dass für mich wirklich heraussticht: Tata!

EVIL EYE

Mein Foto des Jahres 2011

∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞

 

 

 

Empfehlung: Herbstschnitt – Onlinemagazin(e)

Heute hat Jo Stein die 6. Ausgabe von Herbstschnitt veröffentlicht, an der ich – neben 6 anderen Fotografen – diesmal mit einigen Bildern aus dem Archiv teilgenommen habe. Die einzelnen  Ausgaben, Issues, sind themengebunden und niemand weiß vorab, wer Arbeiten eingereicht hat. Die Fotografen werden erst mit der Veröffentlichung bekannt, was das Ganze ziemlich spannend macht, denn man weiß weder wer, noch ob überhaupt jemand mitmacht.

Auf der Webseite findet man alle bisher erschienen Issues und ich denke, es wird euch nicht nur vom Inhalt her erfreuen sie durchzublättern, denn die Präsentationsform ist einem gedruckten Magazin nachempfunden und beim Umblättern raschelt es. Fotos wirken anders, wenn sie in einem Kontext erscheinen, auch die eigenen Bilder bekommen eine andere Bedeutung und eine neue Wertung. Es sind interessante und sehr individuelle Interpretationen spannender Themen: “Some things never change”, “Schwarzweiss”, “Details”, “Ghosts”, “Anti-Landschaften” und für die neueste Ausgabe “Gegenüber”.

LICHT #4 – mit Making-of

“INTO THE LIGHT”

Das Bild entstand vor kurzem während meines Urlaubes in der Türkei. Das Projekt “Licht” im Hinterkopf betrachtete ich das Licht am Ende des Tunnels und fand, dass das ein lohnendes Motiv insofern ist, als ich mit Lightroom und Photoshop mehr aus dem Bild herausholen kann, als man es auf den ersten Blick sieht. Ich beschreibe euch hier den Weg vom RAW zum fertigen Bild, das out of cam so aussah:

In Lightroom habe ich die Belichtung etwas angehoben, ebenso die Schwarzbeschneidung und vor allem den Kontrast erhöht. Da der Papierkorb meine Vorstellung von dem Bild eh nur störte, habe ich ohne auf ihn Rücksicht zu nehmen, dann noch mit dem Korrekturpinsel/Belichtung die hintere Wand aufgehellt. Das sah dann so aus:

Nun kam Photoshop an die Reihe. Ich arbeite mit CS5 und somit habe ich den Papierkorb und den Mini-Müll vorne rechts einfach mit einem Auswahlwerkzeug eingekringelt und mit sensitivem Füllen eleminiert. Ansonsten hätte ich wohl etwas länger stempeln müssen ;-). Dann habe ich die Ebene dupliziert und den Filter Weichzeichner/Radialer Weichzeichner im Modus “strahlenförmig” mit dem Wert 31 angewandt. Den Weg über die Ebene habe ich gewählt, weil ich dann die Stärke des Effekts über die Deckkraft steuern kann, die ich hier auf 70% setzte. So kam das Bild aus Photoshop zurück:

Nun habe ich auf das Lightroom-Preset “Kreativ (SW) Sepiaton” gesetzt. Im Grunde werden hier Aufhelllicht, Schwarzbeschneidung, Helligkeit und Kontrast erhöht, außerdem wird an der Schwarzweißmischung gedreht. Das gefiel mir schon ganz gut, weil die schmuddeligen Wände so schön herauskamen:

Aber irgendwie gefiel mir das noch nicht 100%ig. Zu viel Braun im Bild, also habe ich es noch etwas entsättigt. Dann noch schnell in Photoshop über Bild/Arbeitsfläche einen schwarzen Rahmen erstellt und voilá, das Bild ist so, wie ich es mir vorgestellt habe:

Ich hoffe, euch hat das kleine Making-of gefallen und freue mich über Kommentare!

Workshop-Review “Gutes Licht, schlechtes Licht” bei Stefan Groenveld

Experiment mit zwei entfesselten Aufsteckblitzen

Am Wochenende habe ich an einem Workshop von Stefan Groenveld teilgenommen. Thema war „Gutes Licht, schlechtes Licht“. Wir waren eine kleine Gruppe, was auf intensive Lernerfolge hoffen ließ. Zunächst stand ein bisschen Theorie auf dem Plan. Stefan ging mit uns Grundlegendes durch und schon bekamen wir die erste Aufgabe und erste Erkenntnisse über das Licht in diesem Raum. Ein wenig Theorie und weiter ging es. Es ist wichtig, zu verstehen, wie der Blitz arbeitet, wie sein Licht eigentlich aussieht und das geht am besten im manuellen Modus. Im manuellen Modus steuern wir den Blitz und er tut genau das, was wir einstellen, denn die TTL-Technik versucht nicht, das Ergebnis zu beeinflussen. Wir probierten verschiedene Einstellungen und Lichtformer aus, wobei wir das Umgebungslicht erst mal ausblendeten. Was macht ein Beauty Dish? Warum ist ein Belichtungsmesser beim Blitzen hilfreich? Stefan überraschte uns mit kleinen Tricks, denn wer käme auf die Idee, den Reflektorschirm im fast zugeklapptem Zustand zu benutzen (und damit ein Rembrandt-Dreieck zu erzeugen)? Wie arbeitet man mit mehreren entfesselten Blitzen? Welche Fernauslöser sind empfehlenswert?

1/20 Sek. bei F/3,5, ISO 400

Am Nachmittag ging es nach draußen. Wir experimentierten mit Einstellungen und lernten, dass man auch auf der Straße wunderbare Reflektionsflächen zum Bouncen findet, z. B. ein weißer LKW, auf den wir den Blitz richteten und damit die gegenüberliegende Wand perfekt ausleuchten konnten.  Technisches kam dabei nicht zu kurz und so rechneten wir zwischendurch immer mal wieder mit Blenden- und Zeitwerten und zählten Klicks rauf und runter ;-). Interessant war auch, dass man mit dem Einsatz eines entfesselten Blitzes, den richtigen Einstellungen mit einer 1/20 Sek. einen springenden Menschen “einfrieren” kann und dass man das warme Licht der Glühlampen mit korrektem Weißabgleich schön darstellen kann, ohne das sich mein geblitztes Portrait im Vordergrund bläulich verfärbt. Dazu kamen Filterfolien zum Einsatz.  Gewusst wie. Dieses Bild kommt also perfekt aus der Kamera und ich spare mir die Bearbeitung.

Weißabgleich Kunstlicht ohne Folie

Weißabgleich Kunstlicht mit Folie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Workshop war spannend, sehr praxisorientiert und wurde kompetent und supernett geleitet. Die Räumlichkeiten waren großzügig und gemütlich und wir hatten das Glück, dass wir eine sehr kleine Gruppe waren. Stefan hat sich immer die Zeit genommen, auf unsere Fragen und Wünsche einzugehen und hat uns aber auch gefordert. Ich habe mich gut betreut gefühlt und habe eine Menge gelernt. Insbesondere hat das Blitzen im manuellen Modus seinen Schrecken verloren und ich habe verstanden, dass ich die Belichtungsergebnisse damit sehr viel besser kontrollieren und reproduzieren kann, als wenn ich denn TTL-Modus nutze (der in bestimmten Situationen natürlich trotzdem seine Berechtigung hat).

Die angesetzte Zeit von 8 Stunden empfand ich als genau richtig und fand es positiv, dass wir die Zeit auch bis zum Schluss genutzt haben, denn sie verging wie im Fluge. :-)

Jetzt bin ich schon gespannt, welche Workshops Stefan in Zukunft anbieten wird. Die Teilnahme an diesem kann ich nur jedem empfehlen, der sicherer im Umgang mit Aufsteckblitzen werden möchte.

Erfolgserlebnis

Gestern erhielt ich eine Anfrage der Hamburger Deichtorhallen, ob und zu welchen Bedingungen, bzw. Kosten man mein Bild “DEICHTORHALLEN” für den Onlineauftritt nutzen dürfe. WOW!

Da ich Fördermitglied des Freundeskreises des Hauses der Photographie bin, stelle ich das Bild natürlich kostenfrei zur Verfügung.

Gefunden hat man das Foto übrigens über die Fotocommunity. Was für ein Glück, dass ich hier den Titel nach dem Motiv gewählt habe und so über das Schlagwort “DEICHTORHALLEN” gefunden werden konnte. Ich bin nämlich wirklich faul, was das Verschlagworten anbelangt, was sich in Zukunft ändern wird.

Auf dieser Seite ist mein Bild nun im “Wechselrahmen” zu sehen. Ich freu mich!

 

 

Visitenkarten, nicht nur für Fotografen

Praktisch sind sie, die kleinen Papierstreifen, mit denen wir unsere Kontaktdaten ohne lästige Suche nach Stift und Papier weitergeben können. Nachdem ich immer öfter die Adresse meiner Homepage oder die des Blogs weitergeben wollte, sah ich mich nach geeigneten Visitenkarten um. Auf einem Workshop blätterte der Workshop-Leiter seine Moo-Karten auf den Tisch und meine Entscheidung war gefallen.  Die Karten sehen toll aus und fühlen sich hochwertig an. Das Layout für die Kontaktdaten-Seite gestaltet man online auf Wunsch selbst und das ist auch ganz einfach. Auf die Rückseite kann man seine Fotos drucken lassen, so dass man stets ein Hosentaschen-konformes Portfolio bei sich hat. Sehr individuell und einfach ideal für Fotografen. Leider auch nicht besonders günstig, aber noch verteile ich keine 20 Karten am Tag ;-)

Bei dem Fotowettbewerb auf Janasworld habe ich dann Visitenkarten aus dem Letterart Printing Studio gewonnen und bin auch von den Karten begeistert. Hier wird das Layout vom Fachmann entworfen und die Karten wirken sehr professionell durch die edlen, dicken Papiere und Prägungen. Am Layout gefällt mir, dass die Karte hell und freundlich gestaltet ist, mal kein schwarz ;-). Der Wiedererkennungswert der Website ist auch hier über das Avatar- bzw. Logobild vorhanden, aber hier in hellem Grau und edler Prägung. Auch diese Karten sind nicht gerade billig, aber mal ehrlich: Eine selbstgedruckte 08/15 Wabbel-Karte landet sicher schneller im nächsten Papierkorb, als diese edlen Teile.

Welche der Karten gefällt euch besser? Habt ihr noch einen Tipp für tolle Fotografen-Visitenkarten?

 

Das Wochenende war schön und schön lang. Wir waren für drei Tage in Lüneburg und haben so richtig ausgespannt. Ich mag dieses alte Städtchen mit seinen alten Gassen, Häusern und Laternen. Der historische Altstadtkern ist eine Kur für die Großstadt-geplagte Seele. Wenn man durch die alten Gassen geht, kommen ganz automatisch die Bilder einer vergangenen Zeit, in der Pferdegetrappel statt Autolärm zu hören war. Das Auto braucht man hier als Besucher nicht, da man eigentlich alles zu Fuß erreichen kann. Das entschleunigt. Abends kann man sich kaum entscheiden, wo man essen gehen möchte, denn Lüneburg hat wohl proportional mehr Restaurants als so manche Metropole und das will etwas heißen. Subjektiv würde ich sagen, Lüneburg besteht aus Restaurants und Buchhandlungen. Eine durch und durch sympathische Stadt. Und abends ist sie wunderschön beleuchtet. Leider hatte ich mein Stativ nicht mit, was man für solche Aufnahmen natürlich dringend gebraucht hätte. Die Ausbeute an Abend-Aufnahmen ist also gering.

Mehr meiner Impressionen dieser wunderschönen Stadt könnt ich ihr hier in meiner Galerie sehen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 164 Followern an