Fotografie ist das Malen mit Licht, d. h. ganz ohne Licht kann kein Foto entstehen. Für die verschiedenen Lichtsituationen haben wir viele Umschreibungen. Licht kann sanft, schimmernd, schön, weich, hart, blendend, direkt, reflektiert, kalt, warm, strahlend, leuchtend, trübe, künstlich, farbig und noch vieles mehr sein. Optische Gegebenheiten beurteilen wir plötzlich anders, wenn wir sie in einem anderen Licht sehen. Studiofotografen nutzen Lichtformer, um das (meist) künstliche Licht zu lenken, sie streuen, bündeln oder reflektieren. Die Natur formt das Licht zufällig, so scheint es durch die Wolkendecke und wird strahlenförmig wahrnehmbar. Nebel und Regen macht Licht diffus und weich.
Natürlich ist das keine wissenschaftliche Betrachtung, aber auch ohne die ist Licht eine wahnsinnig spannende Angelegenheit und hat als Thema das Zeug zu einem kleinem Projekt: Licht einfangen und sichtbar machen. Ich habe damit bereits begonnen und werde in losen Abständen die Bilder hier zeigen und sicher auch den einen oder anderen Artikel zum Thema Licht schreiben.
LICHT #1
D300, Nikkor 105mm, 1/60 Sek. bei f/13

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