BACK TO THE FIFTIES

BACK TO THE FIFTIES 1
Nicht gerade Nostalgie, aber zumindest volles Retro-Feeling ergriff mich, als ich vor diesem Schaufenster auf dem Hamburg Kiez stand und mich prompt in den 50er Jahren wieder fand, wie ich sie aus dem Fernsehen kenne (gelebt habe ich damals noch nicht 😉 ). Dieser Frisiersalon kann sicher viele kleine Geschichten erzählen. Vom Rock ´n´Roll, Petty Coats und hochtoupierten Bienenkörben. Fände ich schön und spannend. Aber vielleicht erzählt er statt von Wasser- auch nur von Retrowellen?

Dreht man sich um, wird man durch den Anblick der Esso-Häuser in die 70er Jahre katapultiert. Einzig die Handy-Nummer im Schaufenster ist ein Hinweis auf ein Jahr 2000+ irgendwas.

BACK TO THE FIFTIES 2

 

11 Antworten zu BACK TO THE FIFTIES

  1. Elke sagt:

    Ich finde es immer wieder interessant, wenn ich diese Begeisterung für die Fifties bei Menschen erlebe, die damals noch nicht gelebt haben. Ich bin Jahrgang 1953 und erinnere mich sehr gut an Nierentisch und Tütenlampen im Wohnzimmer, die ich grottenhässlich fand, an Petticoats und fürchterliche Strumpfhalter – grauenhaft! Schon seltsam.
    Herzliche Grüße
    Elke

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    • Verfasser

      Hihi, Elke, wie du das beschreibst, würde ich wohl die 60er beschreiben. Merkwürdig war es für mich, als ich jüngst „meine“ Mode aus den 80ern, teils 1:1 kopiert, in den Läden fand. Ist schon merkwürdig mit dem Retro-Krams. LG, Conny

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  2. hansekiki sagt:

    Wenn anstelle der Esso Häuser erst mal die Luxusappartements dort stehen ist der Zeitsprung noch größer. Der Laden gefällt mir, ich wäre sehr neugierig mit welchen Frisuren die Leute diesen Friseur wieder verlassen. Klasse auch die Farben in deinen Aufnahmen. Das passt!
    LG kiki

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    • Verfasser

      Ja, da hast du Recht, ich habe immer noch die Hoffnung, dass dort keine Luxusappartements gebaut werden, sondern vernünftiger Wohnraum für die bisherigen Mieter *träum*. Deine Neugierde teile ich und ich habe schon überlegt, mich auf die Lauer zu legen ;-). LG, Conny

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  3. walter sagt:

    Spannend ist die Unaufgeräumtheit des ersten Motivs, die Welt vor dem Schaufenster und das Innenleben verzahnen sich auf zufällige Art und Weise, entfernt vom Perfektionismus, und doch von einer offensichtlichen Ästhetik. Eine Art Suchbild, bei dem man aber schnell fündig wird und problemlos einen Weg findet. Die Vergangenheit ist allgegenwärtig, drängt sich aber nicht auf, schön.

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  4. Ich liebe Fotos dieser Art auch. 🙂 Ineinanderlaufende Farben und Formen: Was ist draussen, was ist drinnen, wie hängen die Dinge zusammen.
    Und hier auch noch der Gegensatz der Zeiten und Moden. Woher rührt diese Sehnsucht? Warum Retro? Ich beobachte das nicht ohne einen gewissen Humor. Was früher spießig und kleinbürgerlich war, ist nun trendy und voll auf der Höhe der Zeit.
    Toller Beitrag… Da fällt mir ein eigenes Foto ein… 🙂
    Lg,
    Werner

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