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Kutten und Geknatter Teil 2 – Harley Days und “MoGo” 2011 Hamburg

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Diesmal wurde der “MoGo” (Motorrad-Gottesdienst) und der Konvoi der Harleys, die anlässlich der Harley Days in Hamburg unterwegs waren,  zusammengelegt. Unterm Strich waren das ca. 35.000 Motorräder, die sich langsam auf der Ludwig-Erhardt-Straße sammelten. Wow. Das Wetter meinte es gut mit den Bikern und man genoß das Sommerfeeling und die friedliche Atmosphäre, bis es endlich hieß “Motoren an”. Die Straßen waren gesäumt von Menschen. Viele winkten und schwenkten Fahnen oder hatten es sich auf Klappstühlen gemütlich gemacht. Ein einziges großes Happening. Selbst die im Stau steckenden Autofahrer winkten und fotografierten. Nach einer gemütlichen Fahrt über die Autobahn, führte der Weg auf den Parkplatz eines großen Möbelhauses, wo man die Biker mit Wurst, Brause und Rockmusik empfing. Wir werden nächstes Jahr sicher wieder dabei sein!

Galerie mit ca. 50 Fotos

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Kutten und Geknatter Teil 1 – Harley Days Hamburg 2011

Am Wochenende war es endlich soweit: Am Großmarkt trafen sich Harley-Besessene verschiedener Nationen, Fans, Neugierige und Verirrte, um Kutten, verrückte Helme und vor allem die berühmt-berüchtigten Motorräder zu feiern.

Die Freude bei den Teilnehmern war groß, als bekannt wurde, dass Hamburg die HDs nun doch nicht verbietet. So richtig passen das laute Geblubber und Geknatter, die Auspuffdämpfe und das stundenlange im Kreis fahren  – just for fun – natürlich nicht zur “Umweltstadt” Hamburg, aber das tun viele andere Events auch nicht. Und die HDs bringen vermutlich viel Geld in die Stadt.

Leider war das Wetter in diesem Jahr nicht so toll, aber im Großen und Ganzen akzeptabel und die Stimmung gut. Was macht man auch schon groß? Die Harley-Fahrer kämpfen sich im Konvoi durch die Mengen der Besucher und zeigen sich, ihre laut strotzenden Maschinen und äußerst finstere Mienen. Wer da gerade nicht mitmacht oder kein Maschinchen hat, futtert, kauft, trinkt, trinkt, kauft und futtert. Es wird gefachsimpelt und fotografiert. Und am Abend sind alle glücklich und die Hosentaschen leer.

Bildergalerie

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Fotoaktion: Stille Post bei Birgit Engelhardt

Birgit Engelhardt plant auf ihrem Blog eine coole Aktion: Stille Post mit Fotos. Jeder kann mitmachen, muss sich aber bis zum 15. Juli

2011 auf ihrem Blog anmelden.

Ich mach mit. :-)

Link zur Anmeldeseite

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Blogtimes geht erneut auf Blogsuche

Der Hamburger Fotograf und Blogger Ronny Ritschel, geht mit seinem Blog “Blogtimes” auf die Suche nach deutschsprachigen Fotoblogs. Diese Aktion hat er im vergangenen Jahr initiiert und damals sind 70 Fotoblogger seinem Aufruf gefolgt. Dieses Blog gab es da noch nicht, aber jetzt, und nun folge auch ich seinem Ruf, beteilige mich an der Aktion und beantworte gern die gestellten 4 Fragen:

1 .Seit wann besteht dein Fotografieblog? Lichtbildwerkerin – das blog gibt es erst seit Februar diesen Jahres.

2. Welche Schwerpunkte behandelt dein Blog? Bisher blogge ich über die Bereiche der Fotografie, die mich besonders interessieren und die ich gerne teilen möchte. Dazu gehören Berichte über Ausstellungen, die ich recht häufig besuche, Projekte und Portfolios von Fotografen, die ich schätze, eigene Inhalte, wie eigene Fotos oder auch meine Erfahrungen bei meinen Treffen mit meinem Fotobuddy oder in Workshops u. ä. , Buchempfehlungen und News, soweit sie für mich interessant sind. Aber wohin die Reise genau geht, weiß ich heute noch nicht.

3. Wieviele Beiträge veröffentlichst du durchschnittlich pro Woche? Ich bin da nicht festgelegt. Ca. 1-2 pro Woche sind es wohl. Aber es können auch mehr oder weniger sein, je nachdem….. Es kommt, wie es kommt und entwickelt sich noch.

4. Welche fotografischen Bereiche interessieren dich in der Fotografie? Schwarzweißes, Künstlerisches, Unscharfes, Ausdrucksstarkes, Langzeitbelichtetes, gefühlvoll Portraitiertes, Serielles, Architektonisches und die gute alte Reportage-Fotografie.

Vielen Dank, lieber Ronny. Ich wünsche dir und uns für dieses Jahr mehr als 70 Fotoblogs :-)

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Frank Zauritz fotografierte Kiss in Tulsa

Die Band “Kiss” kennt wohl jeder. Den Fotografen Frank Zauritz vielleicht nicht, der sich von einem kleinen Lottogewinn mit 18 seine erste Kamera kaufte und damit den Grundstein für seine Karriere legte. Der Autodidakt begann mit Sportfotografie, wechselte später zur Werbefotografie und nahm Aufträge für Reportagen aus Kriesengebieten an, die ihn u. a. nach Afghanistan führten. Heute bezeichnet er sich selbst als “Menschenfotograf”. Er portraitierte zahlreiche Prominente aus der Politik und der Glamourwelt der Stars. Die überaus einfühlsam komponierten Bilder zeigen meist eine bisher nicht gesehene Facette der Menschen. Ich mag besonders das Foto von Udo Jürgens, der nur mit einem weißen T-Shirt bekleidet, auf der Kante eines Hotelbettes sitzt. Da sitzt nicht die Figur Udo Jürgens, da sitzt der Mensch.

Parallel arbeitet Zauritz aber weiterhin als Reportagefotograf und als solcher ist er in die USA geflogen und hat die Rockgruppe Kiss fotografiert. Eigentlich war nur geplant, dass er in die Staaten fliegt und Fotos von Gene Simmons schießt. Der Kiss-Gründer fand es aber unmöglich, dass man über Kiss schreiben will, wenn man nicht eines ihrer Konzerte gesehen hat. Und so ergab sich der Traum eines jeden Reportage-Fotografen und er durfte die Band fotografisch vor und während des Konzerts in Tulsa begleiten. Entstanden ist eine eindrucksvolle Reportage über diese Veteranen des Rocks. Kein bisschen respektlos, kein bisschen entwürdigend. Großartige Bilder, die die Ausstrahlung des “Kiss-Stylings” einfangen, die zeigen, dass Kiss heute noch funktioniert. Die Bilderstrecke “Kiss in Tulsa” kann man auf der Webseite des Fotografen sehen, wo sich ein Blick in die weiteren Alben lohnt.

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“Visual Leader 2011″ im Haus der Photographie

Seit vergangener Woche findet in Hamburg, im Haus der Photographie, die Ausstellung “Visual Leader 2011 – Das Beste aus Zeitschriften und Internet” statt. Ausgestellt werden die Nominierten und Sieger der diesjährigen Lead Awards. Interessant ist die Vielfalt der Künstler und der Themen, wenngleich mich die Fülle der Beiträge fast erschlagen hat. Da auch komplette Reportagen gezeigt werden, braucht der Gang durch die Halle etwas mehr Zeit als sonst. Übrigens wurden ebenso bekannte wie unbekannte Fotografen ausgezeichnet, finanzkräftige Medien erhielten ebenso Preise wie sogenannte Low-Budget-Magazine. Von Reportagen aus Kriegsgebieten, Tatort-Fotos der Polizei über sozialkritische Reportagen bis hin zur Modefotografie ist alles vertreten. Das macht diese Ausstellung besonders spannend und interessant für eine breite Zielgruppe.

Besonders beeindruckt war ich u. a. von Harf Zimmermanns Serie “Hufelandstrasse“, auch Mike Brodies “Freie Bahn”, eine Fotoreportage über das Leben der Hobos in den USA oder auch die Reportage “Abschied von Vibe” von Thomas Lekfeldt über ein todkrankes Mädchen. Wirklich lange hat mich aber die Arbeit von Patrick Fischer (SZ) gefesselt und amüsiert. Sein Jahresrückblick in der SZ besteht aus Fotos und Worten, bzw. Wortspielen und die haben es in sich. Ein Beispiel:

Aber nun überlasse ich Markus Peichl, Leiter der Lead Academy, das Wort, der in folgendem, knapp 4 minütigem Film einen guten Einblick in die Ausstellung gibt:

Die Ausstellung ist noch bis zum 14. August 2011 und ganz sicher empfehlenswert.

Adresse und Öffnungszeiten findet man auf der Homepage der Deichtorhallen.

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Variationen der Deichtorhallen

Letzte Woche war ich in einer Ausstellung in den Hamburger Deichtorhallen, über die ich an dieser Stelle hätte berichten wollen. Da ich im Moment aber so viel um die Ohren habe, gibt es erst mal Variationen eines Fotos der Deichtorhallen, welches ich gestern Abend geschossen habe.

Das Bild habe ich mit der D300 und dem Sigma 17-50mm aufgenommen. 1/15 Sek. bei f/8. Ausschnitt und Entwicklung in Lightroom, Himmel und Wasser bearbeitet in Photoshop, Farbeffekt mit Color Effex Pro, Schwarzweiß-Konvertierung in Silver Effex Pro2. Die Anordnung der Bilder gibt meine Like-Reihenfolge wieder. Ausnahmsweise hat mal die farbige Variante den ersten Platz gemacht, wo ich doch eigentlich ein bekennender Schwarzweiß-Liebhaber bin.

Über Kommentare würde ich mich freuen!

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Männer shooten ist nicht einfach!

Vor einigen Tagen fand mal wieder ein Treffen mit meinem Fotobuddy statt. Wir wollten uns zu Übungszwecken gegenseitig shooten. Aufgrund eines kleinen technischen Problems, konnte er seine Kamera nicht nutzen und so konnte ich mich richtig austoben ;-).  Die Location war klasse, das Wetter hätte besser nicht sein können und die Laune entsprechend gut. Also Ärmel hochgekrempelt und los ging´s. Aber so einfach war das gar nicht, denn ich hatte mich nicht explizit darauf vorbereitet, einen Mann zu fotografieren. Für die Arbeit mit einem weiblichen Model wären mir (Frau) vermutlich 1001 Posen eingefallen, doch wie posen Männer? Viele meiner Ideen endeten in großem Gelächter und wir hatten einen wirklich lustigen Abend. Dennoch habe ich viel gelernt: Auch wenn man sich nur zum Üben trifft, ist es vermutlich empfehlenswert, sich Gedanken über mögliche Posen zu machen, vielleicht sogar in Form von Skizzen. Die Umgebung kann man immer noch spontan miteinbeziehen. Wichtig finde ich auch, irgendeine fotogene (sprich: kleidsame) Klamotte mitzunehmen, vielleicht ein paar Requisiten und ein Minimum an dekorativer Kosmetik (z. B. Puder, Lippenbalm) und eine coole Sonnenbrille (putzen nicht vergessen! ;-) An diesen läppischen Dingen haperte es bei uns.

Aber es hat Spass gemacht und wird wiederholt!  Nächstes Mal möchte ich aber besser vorbereitet sein, daher meine Frage an euch: Wie macht ihr das? Hat jemand einen Tipp oder einen guten Link für mich?

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