52/7 – 6

36 WAY HOME

36 WAY HOME – Jahre- oder jahrzehntelang fährt man eine bestimmte Strecke, manche stets zur selben Zeit, stets zum selben Ziel. Innehalten und einen Abschnitt in Ruhe betrachten. 

37 UP AND DOWN

37 UP AND DOWN – Die Schönheit von Linien im Alltäglichen findet man, wenn man seine Sehgewohnheiten an den alltäglichen Orten verändert. 

38 ABSORBED IN THOUGHT

38 ABSORBED IN THOUGHT – Einfach dasitzen, beobachten, den Gedanken nachhängen. Sein im Hier und Jetzt. 

39 UNDER ICE II

39 UNDER ICE II – Dass ich einen Faible für vertrocknete Pflanzen habe, habt ihr vielleicht schon registriert. Diese habe ich in einem Glas Wasser eingefroren und mit je einem Blitz von oben und unten fotografiert. Die Tönung habe ich durch den Einsatz von Filterfolien vor den Blitzen erreicht. 

40 STRAIGHTENED

40 STRAIGHTENED – Ein alter Bunker in Bramfeld stand schon lange auf meiner Abschussliste. Es hat sich gelohnt. 

41 DAMNED TO DIE

41 DAMNED TO DIE – Die kleinen Schönheiten haben keine Chance, wie der aufmerksame Betrachter feststellen wird. Entdeckt habe ich sie an einem Ufer, tief im Gestrüpp, wäre das besondere Licht nicht gewesen, hätte ich die Winzlinge übersehen. 

42 I SEE YOU!42 – I SEE YOU! – Spooky, die Deko in diesem Laden. Es braucht keine Augen, um das Gefühl zu haben, dass etwas dich ansieht. 

 

Ich bin zur Zeit ohne meine Fuji, die meine „richtige“ Immer-dabei-Cam ist. Das iPhone nutze ich eigentlich nur für (Notiz-)Schnappschüsse, aber das wird sich nun die kommenden Wochen ändern, denn wenn ich nicht explizit fotografieren gehe, schleppe ich keine DSLR mit mir rum. Bis die Fuji mit reparierter Sucherblende aus dem Service zurück ist, dauert es mindestens drei Wochen :-(.  Ich habe viele Foto-Apps auf dem iPhone und nutze sie nur selten. Jetzt habe ich Zeit und Lust, sie alle mal auszuprobieren und habe heute ein Bild mit Tadaa gemacht, einfach fein, das Ergebnis. Aber das gibt es erst nächste Woche zu sehen :-).

Was ich im Moment über mein „Equipment“ lerne, habe ich in den letzten 2 Jahren nicht gelernt. Wenn du täglich fotografierst, nutzt du irgendwie alles mal wieder, was schon Staub angesetzt hatte und hast das eine oder andere Aha-Erlebnis. Mein größtes: Irgendwie hat alles seine Berechtigung und spezielle Einsatzmöglichkeiten :-D.

Nach wie vor fällt es mir unglaublich schwer, mich für das jeweilige Tagesbild zu entscheiden. Ich hoffe, das wird mir in einigen Wochen leichter fallen.

 

Alle Bilder dieses Projektes findet ihr in dieser Galerie. Neben den einzelnen Fotos findet ihr auch ein Info-Kästchen, dem ihr die Meta-Daten entnehmen könnt, so Interesse daran besteht. 

29 Antworten zu 52/7 – 6

  1. „Der Fotograf macht die Bilder, nicht sein Equipment“… fällt mir ganz spontan zu deinem Beitrag ein. Wahrscheinlich würdest du auch mit einer Luftpumpe ganz ansehnliche Fotos machen. – Es ist was du siehst.
    Und noch etwas fällt mir auf: Der Geist/ der Kopf /das Hirn braucht einen gewissen Druck um Kreativität zu erzeugen. Ohne „das tägliche Bemühen/Müssen“ wäre das eine oder andere kreative Highlight nicht da….
    Mein Favorit … na? Genau: Nummer 40 – KUNST!
    Lg,
    Werner

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    • Verfasser

      😀 Mmmh, ob man eine Luftpumpe in eine Lochkamera verwandeln kann? 😉

      Auf mich trifft deine These ganz sicher zu, aber es gilt für andere vielleicht nicht, die Druck als Kreativitäts-Killer sehen.

      Die 40? Ja, ein Schätzchen 🙂

      LG zurück!

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    • Verfasser

      Ja, so halten sie länger 😀 ;-). Schön, dass du dir die Mühe gemacht hast, die Titel auszuschreiben. Nicht, dass das wichtig wäre, aber ich hatte diesmal Mühe, welche zu finden.

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  2. der Gedanke ist toll solche Momente festzuhalten, die sonst vorbeirauschen. Bei THE WAY HOME ist es extrem auffällig… …ich mein du siehst ja eigentlich nie den Teil rechts und links vom Bahndamm aus einer stehenden Perspektive. Die Vertrautheit kommt eigentlich nur durch das verzerrte Vorbeirauschen – Ich denke im Leben ist es ähnlich, im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen, Familie oder Freunden… …er wenn man etwas vermisst oder verliert schafft die Perspektive des Stillstands den wahren Wert den die Sache mal besessen hat. Es ist schön daran erinnert zu werden bevor man es verliert.

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    • Verfasser

      Das stimmt, Markus. Als ich auf dieser Brücke stand, dachte ich an so viele kleine Momente, die ich auf dieser Strecke erlebt habe und so ist das eigentlich irgendwie banale Foto ein sehr persönliches. So ist es in der Fotografie wohl oft. Das Foto bedeutet dem Fotografen sehr viel mehr und vor allem oft etwas ganz anderes als dem Betrachter. Daher finde ich es nicht unwichtig, etwas darüber zu erfahren. (So es Gedanken zu einem Bild gibt.)

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      • Natürlich ist jeder Fotograf neugierig auf Kommentare und Reaktionen. Doch um so spannender ist es, wenn man etwas sehr persönliches oder intimes teilen möchte und dann feststellt, daß es den Betrachter auch bewegt. Auch wenn dieser etwas anderes oder nicht artikulierbares empfindet. Teilen halt.

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    • Verfasser

      Danke, während der Aufnahme wusste ich hier, dass das mein Tagesfoto sein wird. Es ist manchmal wie ein kleiner elektrischer Schlag und man weiß, genau das ist es und freut sich ein Loch in den Bauch.

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  3. Wunderbare Wochenergebnisse, da sind viele potentielle Favoriten dabei, unter anderem die 40 und 41, aber ich werde mich nicht festlegen. Viel Spaß auch bei der heutigen Motivsuche… Viele Grüße Jürgen

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  4. paleica sagt:

    wieder einmal eine tolle serie. ich mag das iphone gern, man ist natürlich im vergleich zur dslr eingeschränkt, aber man kann auch total viel damit machen und manchmal ist es richtig angenehm, sich nciht auf die technik zu konzentrieren.

    die idee mit dem pflanzen einfrieren finde ich übrigens toll!

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    • Verfasser

      Das iPhone hat noch mehr Vorteile, z. B. bist du damit fast unsichtbar, keiner beachtet dich, im Gegensatz zur großen Kamera. Schade nur, dass es keinen Sucher hat, denn ich bin ziemlich Sucher-fixiert :-D.

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      • paleica sagt:

        ja, das stimmt. mir geht der sucher bei den kompaktkameras extrem ab, beim smartphone fotografiere ich einfach anders, da stört es mich interessanterweise gar nicht.

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  5. hansekiki sagt:

    Schon merkwürdig, was einem für Gedanken durch den Kopf gehen, beim Anblick einer einfachen Bahnstrecke. Bin selber seit Jahrzehnten auf ein und derselben Strecke unterwegs. Von einem Bahnhof zum anderen, dazwischen nur Verzerrtes, Bekanntes, man schaut gar nicht mehr hin. Man nimmt es irgendwie nicht wahr, ist froh, wenn man angekommen ist. Daher ist dies mein Favorit in Deiner kleinen Serie. Ich sollte auch dort mal innehalten und nur schauen.
    LG kiki

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  6. Ray Catcher sagt:

    Das ist ja mal wieder schwer…oder leicht, wie man es sieht. Wieder durchweg gelungen. Mein Favorit ist die 40. Die Laterne schafft mit seiner strenge Linie erst den Blick für die unruhige Betonstruktur. Toll. Nr 39 ist wunderbar in seinen Farben und Lichteffekten. Diffus wie eine ferne Welt, aber in den Eisstrukturen so klar.

    Und natürlich die 36: Ich mag es, wenn ein Fotograf mich kurz mitnimmt in seinem Blick auf sein normales Umfeld. Es ist die Herausforderung des vermeintlich Banalen und Gewohnten, die ich gern annehme. Was sonst nur Kulisse ist. Ich kann mich viel länger an Aufnahmen aufhalten, wo mich erst der zweite oder dritte Blick ins Bild zieht. „Innehalten“, wie du sagst, nicht „Flashen“. Danke für’s Anhalten.

    Der zweite Blick war übrigens auch ganz bewusstes Thema meiner kleinen Ausstellung „Fokus Hardtberg“:
    http://fokusbonn.wordpress.com/hardtberger-kulturnacht/

    Hier war mir bewusst, dass ich hier einige lokale Betrachter nicht abhole. Da hätten Postkartenmotive mehr gebracht. Aber das ist alles nicht so nachhaltig, auch nicht in meiner eigenen Wahrnehmung als Fotograf.

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    • Verfasser

      Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Ich komme erst heute zum antworten, weil ich unterwegs war.

      Danke für den Link zu deinem Post über die Ausstellung, spannend! Übrigens habe ich mir deinen Flickr-Stream angesehen und davon war ich geflashed UND habe innegehalten 🙂

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  7. A. Müller sagt:

    Mir gefällt 41 DAMNED TO DIE. Diese Art von Romantik – das spricht mich im Moment sehr an.

    Ich freue mich auf deine FotoApp-Ergebnisse!

    Beste Grüße, Anja

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    • Verfasser

      Hallo Anja, vielen Dank für deinen Kommentar. Das ist romantisch und so gar nicht kitschig, gelle?

      Ich hoffe, dein Wochenende war schön und entspannend. Das Wetter war ja ganz ok :-).

      LG, Conny

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