
Diesmal durfte Katrin die Aufgabe für das 4. Playdate aussuchen und sie schreibt dazu:
„Da es jetzt mit großen Schritten in die dunkle Jahreszeit geht und ich auch privat wie beruflich gerade von ziemlich schweren Themen umgeben bin, habe ich ein großes Bedürfnis nach Leichtigkeit, nach ’nicht-ganz-so-schwer-nehmen‘ und ‚unkompliziert‘.Daher habe ich mein ‚Photographer’s Playbook‘ wie auch den ‚Eigenen Blick‘ von Robert Mertens nach spielerischen Workshops durchsucht, die auch nicht so viel Nachbereitung beinhalten und bin auch bei Mertens gleich zwei mal fündig geworden. Bei unseren Playdates fällt es mir jedesmal unglaublich und schon fast lachhaft schwer, mich für eine Aufgabe zu entscheiden – wenn ich eine Idee ersteinmal ernst genommen habe, finde ich sie meist so spannend, dass ich sie eigentlich nicht mehr hergeben möchte 😉 , diesmal habe ich mich drei lange Tage für einen spannenden Workshop entschieden – hab auch schon den Post geschrieben – und habe mich heute morgen dann einfach mal eben schnell umentschieden 😉 .“
Letztendlich hat Katrin sich für folgendes Spiel entschieden:
„A day in life
Unser Smartphone begleitet uns überallhin. Wieso also nicht auch gleich diese Kamera für ein spannendes Projekt zum Einsatz bringen?
Mit diesem Workshop werden Sie Ihre Achtsamkeit für die vielen kleinen und großen Ereignisse eines Tages trainieren und optimieren. Außerdem beginnen Sie damit automatisch, Dinge zu gewichten, und lernen dadurch viele neue Motive und Möglichkeiten kennen.Die Workshop-Checkliste
- Wählen Sie zunächst eine feste Kameraeinstellung an Ihrem Smartphone, also zum Beispiel als Format ein Quadrat und als Farblook Farbe.
- Dokumentieren Sie mit dieser Einstellung dann einen Tag in Ihrem Leben. Irgendeinen Tag. Das muss kein besonderer Tag sein. Optimal wäre allerdings, wenn Sie an diesem Tag ausreichend Zeit und Möglichkeiten hätten, immer wieder die Geschehnisse kurz fotografisch festzuhalten.
- Beginnen Sie direkt beim Aufwachen, und beenden Sie die Aktion, wenn Sie zu Bett gehen. Wie persönlich Sie dabei fotografieren, entscheiden nur Sie selbst – auch ob Sie die Bilder später anderen präsentieren möchten oder nicht.
- Fotografieren Sie alles, was Ihnen wichtig erscheint, und achten Sie auch besonders auf die Dinge, die Ihnen im ersten Moment unwesentlich erscheinen. Betrachten Sie die großen Ereignisse ebenso aufmerksam wie die kleinen, leisen Momente.
- Entscheiden Sie erst später, wie viele der Bilder Sie zu einer Serie zusammenstellen.
- Alternativ können Sie auch ein Wochen-, Monats- oder Jahresprojekt aus diesem Workshop entwickeln.“
Robert Mertens in „Der eigenene Blick“ S. 249 (Rheinwerk-Verlag)
In unserem Fall wollen wir bis Ende Dezember 2 bis 4 Tage zeigen können.
Falls Ihr mehr über die Playdates wissen wollt, hier geht’s zum ersten Post und hier zu Katrin, meiner Projekt-Partnerin.
Wie immer, fühlt euch eingeladen mitzumachen, im Stillen oder indem ihr vielleicht einen Link zu eurem Beitrag unter dem Ergebnis-Post Ende Dezember postet oder verlinkt auf diesen Beitrag. Wir sind gespannt und wünschen viel Spaß!
Ich befürchte jetzt schon, dass ich mich an den ausgewählten Tagen zunächst regelmäßig durch einen Alarm erinnern lassen muss ;-). Mein erster Gedanke, z. B. beim Aufwachen ist ganz sicher nicht: Mach ein Foto :-D. Ich freue mich auf die Erfahrung und bin selbst gespannt. Mir gefällt jetzt schon gut, dass ich mich auf ein Format und einen Look für einen Tag festlegen muss. Das macht es nach der morgendlichen Entscheidung leichter :-).

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