WAR

PERSECUTED
PERSECUTED

 

DEPORTATED
DEPORTATED

 

MURDERED
MURDERED

 

 

WAR – Krieg. Die Spuren sind in Hamburg an vielen Stellen sichtbar. Sei es das Mahnmal St. Nikolai und andere Denkmäler, Kriegsgräber und Mahntafeln. Was mich aber viel mehr berührt, sind die goldenen Steine vor vielen Hauseingängen, über die man in der Stadt stolpert und die einen mitten im Alltag daran erinnern, dass auch hier Menschen Opfer des Nationalsozialismus wurden. Über die Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig hatte ich in meinem Artikel „Stolpersteine und ihre Angehörigen“  schon einmal geschrieben, wer sich für die Hintergründe interessiert, möge bitte dort nachlesen.

I   PERSECUTED – Aufgenommen zwischen Schanze und Kiez

II  DEPORTATED – KZ-Gedächnisstätte Neuengamme

III MURDERED – KZ-Gedächnisstätte Neuengamme

 

Mein Beitrag zu Pabucas Wochenthema „WAR„.

Alle meine Hamburg-Bilder zu diesem Projekt sind in dieser Galerie zu sehen: >klick<

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 20.57.14

10 Antworten zu WAR

  1. hansekiki sagt:

    Moin Conny,
    die Stolpersteine kenne ich auch aus meiner Stadt. Eigentlich waren die bei mir für das Thema „History“ geplant, nun muß ich umdenken… grummel, grummel… 😀 Es ist eine tolle Aktion, immer wieder auf dieses Thema drauf hinzuweisen, der Vergangenheit und ihren Menschen einen Namen zu geben, über die andere dann „stolpern“. Vieles im Krieg wird mit Zahlen und Namen bestückt, aber die alltäglichen Schicksale bleiben dabei oft nicht berücksichtigt. Hier ist es anders und das ist auch gut so.
    LG kiki

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    • Verfasser

      Moin Kiki, ach was, da geht es doch um Bremer Stolpersteine, trotzdem sorry :-).
      Genau um die einzelnen Schicksale geht es hier. 6.000.000 ist eine große Zahl, aber wenn wir nur einen Bruchteil der Einzelschicksale kennen würden, würden wir verrückt, denn das kann ein „normaler“ Mensch nicht ertragen. LG, Conny

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  2. Hallo Conny,
    ich sehe an allen Beiträgen zu diesem Thema im Rahmen von Pabuca, dass es ein großes Thema ist. Oder wieder ein großes Thema geworden ist. Die Beiträge machen insgesamt sehr nachdenklich, und man merkt, dass die Spuren des Krieges aus unseren Städten und unserer Geschichte nicht heraus zu löschen ist. Das ist auch gut so. Auf diese Weise bewahren wir uns das Absurde jeder kriegerischen Auseinandersetzung. Die Stolpersteine sind eine wunderbare Form der Erinnerung: An Menschen, die plötzlich „im Nichts“ verschwanden und an das Grauen eines Regimes, was den Tod über einen ganzen Kontinent gebracht hat. Eine stille und daher sehr schöne Bilderserie.
    Lg,
    Werner

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  3. Verfasser

    Hallo Werner,

    „im Nichts“, so hätten sich das die Nazis gewünscht,. Dank interessierter, engagierter Spurensucher ist zumindest dies zum Teil verhindert worden. Die Steine geben den Ermordeten ein Stück Identität und einen Platz in unser aller Leben zurück und ihren Angehörigen einen Ort des Abschieds. Und falls noch ehemalige Nachbarn dort wohnen, werden auch sie erinnert, in jeder Hinsicht. Auch das ist gut so.

    Liebe Grüße

    Conny

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  4. rolleck.com sagt:

    Hallo Conny,

    starke Bilder. Empfinde hierbei das Bild des Waggons am intensivsten. Zeigt für mich den Wahnsinn des geplanten und industriellen Tötens am deutlichsten.
    Gruß
    Stefan

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    • Verfasser

      Hi Stefan, an Perversion kaum zu überbieten und ein Thema, welches mich schon ewig anrührt. Als ich 11 war, schenkte mir meine Großtante „Das Tagebuch der Anne Frank“ und seit damals trage ich eine latente Wut in mir. Die Geschichte der Judenverfolgung und deren systematische Ermordung inmitten der Menschen dieses Landes (!) erschütterte mich tief. Und gleichzeitig das tiefe Schweigen auf das ich stieß, als ich als Jugendliche begann, Fragen zu stellen. LG, Conny

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  5. Stefan sagt:

    Hallo Conny,
    das sind nachhaltige Bilder. Ich glaube, da wo unsere Vorstellung aufhört, können Bilder symbolisch andeuten, was damals passiert ist. Und doch hinterlassen sie ein Schweigen und wirken nach. Danke für Deine Bilder. Das was Du beschreibst, mit dem Nachfragen und dem Schweigen, habe ich selbst erfahren.
    Liebe Grüße
    Stefan

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  6. juergen61 sagt:

    Hallo Conny,
    sehr starke Fotos, vor allem das Steinmotiv…schlicht und grafisch…und deshalb angesichts seiner Bedeutung sehr würdevoll…habe meinem kleinen Sohn erklärt was diese Steine bedeuten…soweit das für Kinder verständlich ist…(ist es ja selbst für mich kaum) und seitdem dauern Spaziergänge länger weil er die Nahmen liesst und nachschaut wie alt die Menschen waren als sie aus ihrem Leben gerissen wurden….
    LG, Jürgen

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    • Verfasser

      Hallo Jürgen, die Geschichte mit deinem Sohn finde ich wirklich schön, denn sie zeigt doch, was diese Steine bewirken können. Toll, dass du dir die Zeit dafür nimmst und sie ihm einräumst. LG, Conny

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  7. Franka sagt:

    Wir haben hier auch sehr, sehr viele Stolpersteine und ich finde es gut, dass die Menschen, die einmal dort wohnten und die ein so schreckliches Ende fanden, nicht vergessen werden.

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