When green turns into white – Infrarot mit der Fuji X100T

  Hier die versprochene Fortsetzung meiner Infrarot-Bilder. Ich habe hier Fotos ausgewählt, die in meiner näheren Umgebung entstanden sind und ausschließlich Natur zeigen. Ich mag dieses weiße Gepuschel, allerdings nur, wenn reichlich Kontraste im Bild sind. Wege, Himmel, Wasser und Bäume sind ideale Motive. Der Wood-Effekt ist das, was mich sehr fasziniert. Die Kombination mit Gebäuden, die in der IR-Fotografie sehr beliebt ist, brauche ich zur Zeit nicht.   Ich habe versprochen, auch ein wenig zur Technik und Bildbearbeitung zu schreiben.Weiterlesen

Teide Nationalpark in Schwarzweiß

  Im Teide Nationalpark auf Teneriffa kann man auf ca. 2000m über dem Meeresspiegel staunen, wandern, ins Nichts lauschen, die Seele baumeln lassen und wieder staunen. Eine gewaltige Landschaft. Ich sah sie schon während der Aufnahmen in Schwarzweiß, die Formen, die Strukturen, die Kontraste – großartig!  Weiterlesen

Die Einzigartigkeit der Rosen

  Es lässt mich immer wieder staunen, wie unterschiedlich jede einzelne Rosenblüte ist. Überreicht wurden sie mir als Strauß, betrachtet habe ich sie einzeln und jeder den Raum eingeräumt, der ihr gebührt.   Die Kamera ist mein Werkzeug. Mit ihrer Hilfe mache ich alles um mich herum sinnvoll. André Kertész  Weiterlesen

Bourbon Street

Im Herbst waren wir auf einer Harley-Tour durch die Südstaaten und selbstverständlich stand New Orleans auf dem Plan. Nach einem anstrengendem Tag und der mörderischen Einfahrt über die Autobahnen mit knapp 20 Bikes, kurzem Duschen im Hotel war es endlich soweit: Die Bourbon Street. Blues, Jazz, Flair, nicht nur musikalisches. Als wir am Abend dort ankamen, hatte ich Schwierigkeiten, die Realität und meine offenbar verklärten Vorstellungen unter einen Hut zu bringen. Disco-Rhythmen statt Jazz und Blues. Torkelnde Touristen, Lärm und Gestank.Weiterlesen

Schwarzweiß oder Farbe?

    Meistens weiß ich ganz genau, ob ich ein Bild in schwarzweiß oder in Farbe besser finde. Bei diesem Foto von Miriam ist das nicht der Fall. Seit Wochen versuche ich, eine finale Entscheidung zu treffen und hatte das Bild zunächst in Farbe auf meine Webseite gestellt, mich dann aber umentschieden und nun schwanke ich schon wieder. An der Version in Farbe mag ich die Pastelltöne im Hintergrund sehr, die ganz nebenbei und subtil Informationen über den Ort gebenWeiterlesen

Baumstudien

  Zu Bäumen empfinde ich eine tiefe Zuneigung, darüber schrieb ich hier schon einmal. Wenn ich sie fotografiere, dann mit einem liebevollen oder auch schmerzerfüllten Blick, wie auf dem letzten Foto. Dieses Wäldchen ist weg. Irgendwelche Menschen beschlossen, dort einen anderen anzupflanzen. Einfach abgeholzt. Mir tut das weh. Es waren kräftige, gesunde Bäume, die dort der Axt zum Opfer fielen. Es wird Jahre dauern, bis die Fläche wieder „aufgeforstet“ ist, wie es in Beamtendeutsch so schön heißt, denn dort soll einWeiterlesen

NOT ALONE

  Anfang April im CCH. Der Abend ist lau und der Himmel sieht wunderschön aus. Ganz Hamburg scheint irgendwo in der Sonne sitzen. In Parks, auf Wiesen, am Wasser lässt man die Seele baumeln oder eben auf den Dächern des CCHs, wo diese Kinder sich austoben😉. Dieses Bild nehme ich mit in ein super Konzert, super für mich, weil auf einer großen Leinwand Videos zur Musik laufen, wodurch das Ganze nicht nur ein akustischer, sondern auch ein visueller Genuss ist. Musik, Lyrics und Bilder, dieWeiterlesen

Dresden für alle!?

  Dresden im April 2015. Ein Wochenende bei wirklich miesem Wetter, kalt, stürmisch und nass. Ich fühlte mich nicht wohl in dieser Stadt, in der so viele Menschen dem Ruf der Rechtspopulisten auf die Straße folgen. Die Stadt Dresden kämpft um ihren Ruf, liegt doch auf der Hand, dass Touristen und Arbeitskräfte sich durch „Pegida“ abgeschreckt fühlen könnten. Wenn man nach Dresden fährt, schaut man sich auch die Sehenswürdigkeiten an, wunderschöne, beeindruckende historische Gebäude, die Frauenkirche und die Semperoper, dafür ist DresdenWeiterlesen

Muss „Street“ authentisch sein?

 FAST & CHEAP Das Eis für Street-Fotografen ist dünn, zumindest in Deutschland, wo das Recht am Bild bei den abgebildeten Menschen liegt. Wir Fotografen wissen, was das bedeutet. Jeder muss selbst entscheiden, wie er damit umgeht und welches Risiko er eingeht, wenn er ungefragt Bilder von Menschen aufnimmt und gar veröffentlicht. Ich bin kein passionierter Street-Fotograf, aber ab und an mache ich auch solche Aufnahmen und habe keine Lust, den Leuten hinterherzulaufen, sie um schriftliche Erlaubnis zu bitten, das Bild dann womöglichWeiterlesen