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“A photograph is a secret about a secret. The more it tells you the less you know.” Diane Arbus

Der Künstler Robert Rauschenberg hat es auf die Spitze getrieben, als er 1951 sein Werk „The White Paintings“ vorstellte. Mehr Reduktion geht nicht, als provokantes Projekt zu seiner Zeit sicher spannend. Für die neue Aufgabe wollen wir den leeren Raum im übertragenen Sinne nutzen. Wenn wir einen Raum neu gestalten wollen, fällt uns das in der Regel viel leichter, wenn wir ihn zuvor leerräumen.

Reduktion auf das Wesentliche bedeutet das Zulassen von Leere. Jede Idee beginnt mit einem leeren Papier, jedes Foto mit einem unbelichtetem Film und jeder Gedanke mit einem leeren Geist. Jedes innere Bild oder auch nur Spuren einer Idee werden Sie dabei in Ihrer Denkrichtung beeinflussen und die Kreativität stören. Lösen Sie sich deshalb zu Beginn von jedem Gedanken, der sie beeinflussen könnte, und fangen Sie bei Null an. Reduktion auf das Wesentliche bedeutet auch: Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche! Wenn Sie fotografieren, fotografieren Sie. Wenn Sie Bilder bearbeiten, bearbeiten Sie Bilder, und wenn Sie nach einer neuen Idee suchen, dann suchen Sie nach einer neuen Idee.

Robert Mertens in Kreative Fotopraxis, S. 198

Für unsere Fotozeiten kann diese Aufgabe dazu anregen, der Reiz- und Informationsflut für diesen Moment zu entfliehen und sich ganz auf das Hier & Jetzt und die Wahrnehmung einzulassen. Nicht flüchtig von einem zum nächsten Motiv zu laufen, sondern vielleicht an einem Ort verharren, eine Idee verfolgen und sich überlegen, wie man das Bild möglichst einfach umsetzen kann und was eigentlich das Wesentliche darin ist oder sein soll und wie man störende Elemente herausnimmt.

Reduktion auf das Wesentliche. Die Gestaltungsmittel sind frei wählbar. Wir können mit allem arbeiten, was uns einfällt. Schwarzweiß, Unschärfe, dem leeren Raum, Überbelichtung und was uns noch so einfällt. Der Zeitraum für diese Aufgabe ist bis Mitte/Ende März. Wie immer, freuen wir uns, wenn ihr euch von der Aufgabe inspirieren lasst und mitmacht. Viel Spaß dabei! 

Dazu passt dieses Video sehr schön:

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16 Antworten zu „Playdate V – Reduktion auf das Wesentliche”.

  1. Das Thema Abstraktion hat mich auf meiner letzten Fototour begleitet, die Ergebnisse habe ich in der Bildbearbeitung krass überbelichtet. Die Idee finde ich sehr gut und inspirierend, dafür danke ich dir sehr.

    Ruheort in Weiß – Abstraktion – Playdate – Montagsherz

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    1. Es freut mich sehr, dass wir dich inspirieren konnten und deine interessanten Arbeiten betrachten können, dafür vielen Dank! Wie ich schon auf deinem Blog schrieb, finde ich die Umsetzung sehr interessant und besonders das Bild von dem Sessel herausragend.

      LG, Conny

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  2. An der Aufgabe möchte ich mich gerne beteiligen, das spricht mich sehr an.

    LG Bee

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    1. Fein, das freut uns 🙂

      LG, Conny

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  3. Das finde ich sehr spannend, sich Zeit lassen und sich aufs Wesentliche konzentrieren. Das hat ja fast etwas Meditatives … eine Herausforderung. Ich würde hier ganz gerne mitmachen, wenn es für Euch in Ordnung ist. LG Marion

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    1. Oh, liebe Marion, es tut mir furchtbar leid, dass ich deinen Kommentar nicht beantwortet habe, das ist mir irgendwie durchgerutscht. Selbstverständlich kann hier jede(r) mitmachen!
      LG, Conny

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  4. […] von der aktuellen Aufgabe der Playdates habe ich mich mit der Reduktion in der Fotografie beschäftigt. Auch bei Robert Mertens habe ich […]

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  5. […] bin ich bei den Playdates gelandet, die sie mit einer anderen Fotografin veranstaltet. Diese Aufgabe V dreht sich um das Reduzieren auf das Wesentliche, technisch ist fast alles erlaubt, besonders die […]

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  6. Liebe Conny, du hast meinen Beitrag ja schon gesehen 🙂 Es war eine wunderbare Aufgabe, die mich über Wochen immer wieder begleitetet und begeistert hat.

    http://wp.me/p5Llpf-1xrt

    Bis zur nächsten Runde…. LG Bee

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  7. […] sollten allmählich Katrins und meine Ergebnisse zu Playdate V veröffentlich werden, aber Katrin und ich haben gerade viel nicht Eingeplantes um die Ohren und da […]

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  8. […] und Katrin spielen die Playdates. Diesen Monat hat Conny die Aufgabe „Reduktion auf das Wesentliche“ […]

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  9. […] entstanden sind, alle sitzend auf einer Bank. Daher ist dies auch ein weiterer Beitrag zu den Playdates V, ich hatte schon einen Post dazu, aber die Bilder passen so […]

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  10. […] gemacht und sprachen über die aktuellen Themen, an denen wir arbeiten. Paleicas Bewegung und die Reduktion bei den Playdates waren unsere Highlights in diesem Monat. Beides sehr interessante […]

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  11. […] Rahmen der letzten Aufgabe der Playdates – Reduktion auf das Wesentliche – haben nicht nur Katrin und ich uns Gedanken über die Umsetzung gemacht, sondern auch […]

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  12. […] in Richtung Weiß, Leere und noch mehr Abstraktion zu verändern, passend zum Playdate-Projekt Playdate V – Reduktion auf das Wesentliche von Lichtbildwerkerin.com. Zu guter Letzt, jetzt wirklich, schau ich mir seit Jahren?? die […]

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