Time Lapse Mining aus Millionen von freien Bildern

 

Täglich werden Millionen Fotos ins Internet gestellt Oft werden dazu die gleichen Spots und ähnliche Perspektiven genutzt. Viele vertreten die Meinung, dass man darauf verzichten sollte, häufig Fotografiertes selbst ein weiteres Mal abzulichten. Es dennoch zu tun, hat nun einen weiteren Grund, als den, die eigenen Erinnerungen damit zu konservieren ;-).

Wissenschaftler von Google und der Uni Washington haben im Internet frei verfügbare Fotos (z. B. von Flickr) von gleichen Orten zu interessanten Time Lapse Videos zusammengebaut ( “Time Lapse Mining”). Die bisherigen Ergebnisse über einen Zeitraum von ein paar Jahren sind interessant, aber denkt man in die Zukunft, wird daraus eine Art kollektive, fließende, visuelle Darstellung von sich verändernden Städten und Landschaften. Vor dem Hintergrund bekommen die jährlich in Milliardenhöhe hochgeladenen Fotos einen ganz neuen Sinn :-).

Weiterführende Informationen gibt es auf der Webseite des Forschungsprojektes zu lesen.

 

NOT ALONE

Kletternde Jungen - NOT ALONE

 

Anfang April im CCH. Der Abend ist lau und der Himmel sieht wunderschön aus. Ganz Hamburg scheint irgendwo in der Sonne sitzen. In Parks, auf Wiesen, am Wasser lässt man die Seele baumeln oder eben auf den Dächern des CCHs, wo diese Kinder sich austoben ;-). Dieses Bild nehme ich mit in ein super Konzert, super für mich, weil auf einer großen Leinwand Videos zur Musik laufen, wodurch das Ganze nicht nur ein akustischer, sondern auch ein visueller Genuss ist. Musik, Lyrics und Bilder, die berühren, alles passt.

Kurz zur Story: Steven Wilson hörte von der Geschichte einer jungen Frau, die in England zwei Jahre tot in ihrer Wohnung lag, bevor ihre Leiche entdeckt wurde. Eine schreckliche Vorstellung und von ähnlichen Fällen hört und liest man immer wieder, aber meist handelt es sich um alte Menschen, die niemanden mehr haben.

“Wie konnte jemand, der Freunde und Familie hatte, so lange unbemerkt verschwunden sein?”, fragt Steven Wilson. “Für mich illustriert das perfekt die emotionale Kälte, der man in einer Metropole wie London ausgesetzt sein kann.” Wilson, der den Großteil seines Lebens in London lebte, weiß wovon er spricht und ist auch deshalb vor vier Jahren aufs Land gezogen: “Ich hatte zu Beginn meiner Karriere harte Zeiten in London, war zeitweilig so einsam, dass ich kaum vor die Tür gehen mochte. In dem Dorf, in dem ich jetzt lebe, kannte ich nach drei Tagen schon den Namen des Postboten.” (spiegel.de)

Dem Musiker gab sie den Anstoß für sein Solo-Album “Hand. Cannot. Erase.”, auf dem er die Geschichte einer fiktiven jungen Frau erzählt, die aus dem Leben verschwinden möchte. Einsamkeit, Wut, Trauer und Schmerz, aber auch Liebe und Freundschaft sind die großen Themen und die Bilderwelt von Lasse Hoile ist gewaltig. Es zieht mich völlig in den Bann, rührt und rüttelt mich. Ich habe lange kein so gutes Album gehört, aber das Highlight ist für mich die Kombination mit den Filmen, den gewaltigen oder auch leisen Bildern. Der Abend war voller Inspiration und Gefühl und das muss ich mir ab und zu woanders holen, als in der Fotografie. Für manche ist es dann ein gutes Buch und/oder Musik. Für mich ist es eher die Kombination aus Film und Musik, nicht von ungefähr bin ich ein großer Fan von Filmmusik (Kopfkino pur) und kreativ gemachten Musikvideos. Ich bin und bleibe halt ein visueller Mensch und insofern hat dieser Beitrag dann doch noch viel mit Fotografie zu tun ;-)

Ich freue mich schon wie Bolle auf die DVD, um das Konzert, vor allem die Filme noch einmal sehen zu können, denn es gibt kaum welche im Netz. Filmen und Fotografieren war streng verboten und streng meint streng, was ja nicht jeden abschreckt. Ich habe noch nie erlebt, dass Ordner ständig durch die Reihen laufen, Leute rausziehen und verlangen, das Material zu löschen, etwas nervig :-(.

Es gibt übrigens einen gleichnamigen Blog, in dem die fiktive Frau eine visuelle “Realität” bekam, schräg, aber im Grunde sicher nicht der einzige seiner Art ;-).

 

Dresden für alle!?

Plakat an der Hochschule für Bildende Kunst, Dresden: "Das Land, dass die Fremden nicht beschützt, geht bald unter."

 

Dresden im April 2015. Ein Wochenende bei wirklich miesem Wetter, kalt, stürmisch und nass. Ich fühlte mich nicht wohl in dieser Stadt, in der so viele Menschen dem Ruf der Rechtspopulisten auf die Straße folgen. Die Stadt Dresden kämpft um ihren Ruf, liegt doch auf der Hand, dass Touristen und Arbeitskräfte sich durch “Pegida” abgeschreckt fühlen könnten.

Wenn man nach Dresden fährt, schaut man sich auch die Sehenswürdigkeiten an, wunderschöne, beeindruckende historische Gebäude, die Frauenkirche und die Semperoper, dafür ist Dresden berühmt und gut besucht von Touristen. Nette Biergärten am Elbufer lassen erahnen, dass diese Stadt im Sommer ein schönes Flair haben muss. Aber egal wo ich Menschen begegnete, kroch die Frage in mir hoch, ob der- oder diejenige wohl auch mit marschiert ist und Bilder von sich durch die Straßen schiebenden Pegida-Anhängern entstanden vor meinem inneren Auge auf den Straßen, die ich gerade entlangging und Unbehagen drückte sich durch die Gänsehaut auf meinen Armen aus. Da helfen auch die vielen Zeichen der Toleranz und Mahnung nicht viel, auf die man hier stößt. Auch nicht die Berichte über die große Zahl an Gegendemonstranten, die zeigen, dass die weltoffenen, toleranten Bürger hier in der Mehrheit sind.

Mal sehen, wie es mit Dresden weitergeht. Im Juni kandidiert T. Festerling für das Amt der Oberbürgermeisterin, die sich selbst als “Lady Bitch Rechts” bezeichnet . Reale Chancen werden ihr nicht eingeräumt, sonst hätte Dresden vermutlich auch um mehr zu fürchten, als um seinen Ruf. Und nicht nur Dresden.

 

Hinsehen - Inschrift einer Bank in Dresden.

HINSEHEN – Das sollten wir aus der Geschichte gelernt haben. “Nur für Arier” Nov. 1938: Juden ist das Betreten des Königsufers verboten. 1. April 1949: Juden ist das Betreten der Brühlschen Terrasse verboten (…)”

 

 

Jorge-Gomondai-Platz in Dresden. Mahntafel.

 

"Refugees welcome" an den Fenstern der Hochschule für Bildende Künste

“REFUGEES WELCOME” steht an den Fenstern der Hochschule für Bildende Künste

 

 

DRESDEN FÜR ALLE - Fenster der Hochschule für Bildende Künste in Dresden

 

Portrait im Frühling

SPRING PORTAIT - Ein Frühlingsportrait

Der Frühling ist da (ab und zu zumindest ;-) ) und wir können endlich wieder draussen fotografieren ohne uns die Füße abzufrieren. Ich mag die leichten, zarten Farben, die noch nicht die Leuchtkraft des Sommers oder die Intensität des Herbstes haben und wollte sie gern in diesem Portrait von Julia betonen und dem Bild einen natürlich schönen, weichen Look verleihen. Dafür hätte eine entsprechende Entwicklung in Lightroom zwar schon gereicht, aber das Ausprobieren von  “Bokeh Textures and Actions Vol.2” stand an, welches ich als Goodie für einen anderen Kauf bekommen habe, sonst kostet es verschmerzbare $4. Das ist eine Photoshop-Aktion, der praktischerweise auch gleich ein paar Bokeh-Bilder beigepackt sind, man kann in dem entsprechenden Ordner, den PS während der Aktionsroutine automatisch ansteuert, aber auch seine eigenen Fotos platzieren, was ich auch tun werde). Dieses Foto passte besonders gut, weil es schon schöne Bokeh-Kreise im Hintergrund aufwies und da ich es dann eh gerade in Photoshop geladen hatte, kam noch kurz das Beauty Panel von Hollywood/Kaiser zum Einsatz, mit dem man wirklich ganz dezent und strukturerhaltend retuschieren kann und welches ich nicht mehr missen möchte. Hier ging es mir hauptsächlich um die leicht überbelichtete Stelle an der Stirn.

Ihr wisst, ich bette nicht klammheimlich Werbung ein, sondern empfehle nur, was mir selbst wirklich gut gefällt. Man spart sich bei Beidem die eigene Erstellung von Aktionen, was im Fall von “Bokeh Textures” noch relativ schnell selbst zu erledigen ist, beim Beauty Panel aber richtig viel Arbeit bedeuten würde, das entsprechende Know How i. S. Smart-Objects, Ebenen, Masken, Frequenztrennung und und und…..  mal vorausgesetzt. Außerdem ist es als “Panel” wirklich bequem zu bedienen. Ich denke, selbst wenn ihr in Photoshop nicht ganz so fit seid, könnt ihr dank des Anleitungs-Videos damit zurecht kommen und eure Ergebnisse in der Retusche deutlich verbessern, so ihr sie vorsichtig einsetzt. Ich weiß, manche mögen Retusche gar nicht, andere lassen retuschieren, aber für mich gehört sie zum Handwerkszeug, gerade in der People-Fotografie, und ich freue mich über jede Zeitersparnis und da sind die knapp €60 gut angelegt :-).

 

 

 

 

 

Muss “Street” authentisch sein?

Der Geiz Club neben McDonald´s auf dem Hamburger Kiez.

 FAST & CHEAP

Das Eis für Street-Fotografen ist dünn, zumindest in Deutschland, wo das Recht am Bild bei den abgebildeten Menschen liegt. Wir Fotografen wissen, was das bedeutet. Jeder muss selbst entscheiden, wie er damit umgeht und welches Risiko er eingeht, wenn er ungefragt Bilder von Menschen aufnimmt und gar veröffentlicht. Ich bin kein passionierter Street-Fotograf, aber ab und an mache ich auch solche Aufnahmen und habe keine Lust, den Leuten hinterherzulaufen, sie um schriftliche Erlaubnis zu bitten, das Bild dann womöglich doch löschen zu müssen usw. Das wäre mir zu stressig und würde meine Stimmung als Beobachter stören. Also bleiben viele Aufnahmen im Privaten. Es kursieren zwar die abenteuerlichsten Theorien, so soll z. B. das Lächeln in die Kamera als Einwilligung gelten, was aber bei näherer Betrachtung juristisch nicht haltbar ist, denn ein Lächeln kann zwar heißen: Mach ein nettes Bild von mir, aber noch lange nicht, dass derjenige es auch veröffentlicht sehen will. Wer weiß, ob er später nicht behaupten wird, quasi geistig abwesend vor sich hin gelächelt zu haben. Deswegen suche ich immer wieder nach Möglichkeiten, Menschen so in das Bild zu integrieren, dass man sie nicht erkennen kann, weil sie z. B. zu weit weg sind, im Gegenlicht zur Silhouette werden oder ähnliches. Außerdem entscheide ich auch danach, wie “nett” und unverfänglich ein Bild ist. Ich meine, da nehme ich mein Feingefühl als Messlatte und klar, wenn ich ein Bild von mir im Internet sehen würde, auf dem ich auf “nette Weise” eine Streetszene belebe ;-), würde ich mir das Foto vermutlich herunterladen und mich freuen. Nicht aber, wenn ich mich irgendwie bloßgestellt fände oder durch die aggressive Vorgehensweise des Fotografen auf´s Bild gedrängt. Man selbst hat doch ein gutes Gefühl dafür, was ok ist und was gar nicht geht. Aber wie gesagt, das muss jeder Fotograf für sich entscheiden und ich will das an dieser Stelle auch gar nicht in die Tiefe gehend diskutieren.

Ein anderer Aspekt aber, über den ich mir bisher noch nie Gedanken gemacht habe, kam mir bei obigem Bild in den Sinn. Dieser Mann hat meinen stillen Wunsch erhört und ist mir freundlicherweise mit passender Blickrichtung in mein bis dahin recht lebloses Bild gelaufen (Ok, er hätte ein wenig mehr Abstand zu mir halten können, damit der Anschnitt seiner Person überzeugender ausgefallen wäre. Ich selbst scheute die Lebensgefahr, die jeder Schritt weiter zurück Richtung Reeperbahn mit sich gebracht hätte ;-) ).  Das Foto ist zwar relativ unverfänglich, aber die Umgebung könnte eine sein, in der jemand vielleicht nicht abgelichtet werden möchte, also ist mir hier besonders wichtig, dass man ihn nicht identifizieren kann. Nun, ich denke, er hat sein Gesicht so weit abgewandt, dass man ihn nicht erkennen kann. Oder? Was man beim normalen Betrachten nicht sieht: Ich habe mit Photoshop seinen Kopf dezent verändert (Frisur, Haarfarbe, Profil) und ein auffälliges Emblem von seiner Jacke entfernt. Im Vergleich zum Original ist er nun ein anderer Mensch, aber das Original kenne nur ich.

Meiner Meinung nach ist das völlig in Ordnung, denn ich habe seine Blickrichtung nicht verändert und auch sonst keine Bildelemente. Aber wie würden das wohl andere beurteilen, wenn sie es wüssten? Ist es legitim, Photoshop in diesem Genre einzusetzen? Wo sind da die Grenzen und wer zieht sie? Bei meiner kurzen Recherche musste ich feststellen, dass es dazu nur wenig im Netz zu lesen gibt. Ist das Thema so abwegig? Im Grunde endete ich im Studium der unterschiedlichsten Definitionen von Street-Fotografie, deren kleinster gemeinsamer Nenner das Fehlen jeglicher Inszenierung zu sein scheint. Von Photoshop ist nie die Rede, dafür sehen manche schon im Begradigen des Bildes eine unzulässige Manipulation.

Und da sitze ich vor meinem Bild und denke, dass es einfach komplett egal ist, weil der Betrachter das Original nicht kennt. Oder?

CLOSED PLAYGROUND

CLOSED PLAYGROUND S/W FOTO

Die Buden sind noch geschlossen. Die Gassen menschenleer. Wer verirrt sich jetzt schon hierher? Die Show funktioniert so nicht, ohne großes Publikum, blinkende Lichter, duftende Leckereien und das ganze Gedöns. So wirkt alles noch kitschiger, hässlicher, billiger. Erst unter den bunten Strahlern in der Dämmerung wird sich dem Besucher der Charme der Plastikfiguren offenbaren.

Es ist ein wunderschöner Tag, einer von denen, die uns früher übermütig barfuss durchs Gras rennen ließen. Die Stimmung ist friedlich und ich verliere das Interesse an den einfallslos dekorierten Häuschen. Mit dem Fahrrad kann ich Kreise fahren, sogar eine Acht, so viel Platz ist da und so fahren wir, das Mädchen und ich. Unsere Blicke begegnen sich und wir lächeln uns zu, ein schöner Moment. Vielleicht nehmen wir ihn beide mit, ich auf jeden Fall. Schöner, stiller Dom.

Makro mal anders

RESISTENCE I zeigt die Silhouette zweier Miniaturfiguren in Uniform, einer führt einen Schäferhund, der andere hebt den Arm zum Gruß

 

RESISTENCE II zeigt die Silhouetten des Miniatur-Wachmanns mit Schäferhund, der einem Reisenden mit Koffern entgegen steht.

 

RESISTENCE III zeigt die Silhouetten einiger Menschen, die sich dem Wachmann mit Hund bedrohlich nähern.

Resistence I, II, III

Unlängst geriet ich in einen Makro-Workshop. Ja, “geriet” :-D, warum und wieso erzähle ich bestimmt ein anderes Mal, aber dass ich blühende Blumen nur selten im Visier habe, ist wohl bekannt. Der Dozent hielt schöne Orchideen bereit, hatte aber zum Glück für mich auch etwas anderes im Petto. Falls ihr nach neuen Einsatzmöglichkeiten für euer Makro-Objektiv sucht und zufällig noch ein paar Miniaturfiguren im Keller rumliegen habt, könnte euch dieser Beitrag vielleicht inspirieren, mal etwas ganz anderes ausprobieren. Ihr braucht dazu tatsächlich nur eine Gegenlicht-Situation, hier ist es Fensterlicht, und eine oder mehrere Figuren.  Die Kamera kommt auf´s Stativ, damit man in Ruhe an der Szene arbeiten kann. ‘Live View’ fand ich wegen der Arbeitshöhe ebenfalls sehr hilfreich.  Und dann könnt ihr eurer Kreativität und Phantasie freien Lauf lassen. Szenen gestalten, verschiedene Lichtsettings (z. B. mit einer Taschenlampe) ausprobieren, Folien, Farben……. und und und. Für den geneigten Fotografen eine nette Indoor-Beschäftigung bei schlechtem Wetter, aber auch für ein Outdoor-Shooting kommen mir tausend Ideen. Das Ganze ist so schön verspielt :-).

Mir hat das ziemlich viel Spass gemacht und ich bin auf der Suche nach kleinen Figuren. Also, falls ihr daran kein Interesse habt, aber ein paar Figuren, die ihr Dasein in einem dunklen Karton fristen, freue ich mich über jede, die ihr mir schickt :-) :-D.

Hier noch eine zweite Serie “The Wall”, für die ich auch den Wachmann beleuchtet und in Bild III ordentlich mit einer Taschenlampe herumgewirbelt habe:

Die Silhouetten von Miniaturfiguren hinter einer Folie signalisieren einer davor stehenden Polizeifigur mit Hund, dass sie raus wollen.

 

Die Silhouetten von Miniaturfiguren hinter einer Folie signalisieren einer davor stehenden Polizeifigur mit Hund, dass sie raus wollen.

 

Die Silhouetten von Miniaturfiguren hinter einer Folie signalisieren einer davor stehenden Polizeifigur mit Hund, dass sie raus wollen.

 The Wall I, II, III

Street-Funk

Funkband aus Berlin spielt auf einer Verkehrsinsel

 

In Berlin gibt es eine Band names “Rupert´s Kitchen Orchestra“, die irgendwie überall und zu jeder Jahreszeit zu spielen scheinen und ihr Publikum, das sich in kürzester Zeit um sie versammelt, gut zu unterhalten weiß. Der Funk geht in die Füße, das Saxophon ins Herz oder so ähnlich ;-). Jedenfalls bei dieser Dame, die da so locker an der Laterne lehnt.

Und da sie Musik so lieben, spielen sie offensichtlich auch dann, wenn andere Musiker sich mit ihren Instrumenten ins stille und warme Kämmerlein verziehen ;-). Coole Socken!

 

Eine kleine Serie

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D75_3971Ab und zu brauche ich jemanden, der sich meiner erbarmt und mich in Sachen Licht etwas probieren lässt. Mein Fotofreund Achim war diesmal so nett und erwies sich als überaus geduldig. Danke an dich, Achim! Das erste Portrait ist übrigens ein Ergebnis, die darunter skizzieren Arbeitsschritte. Die entstandene kleine Serie mag ich total. Übrigens habe ich auf dem oberen Bild mein neues Striplight ausprobiert und auf den unteren mit diesem Beauty-Dish mit Grid gearbeitet.

Es ist im Moment sehr ruhig hier, was auch daran liegt, dass ich in meiner freien Zeit intensiv an meinen Skills arbeite und das passiert im Real Life. Als Fotografin schaue ich gern über den Tellerrand und lerne von erfahreneren oder spezialisierteren Kollegen. Ich freue mich wie Bolle auf morgen, denn der Tag morgen wird mit intensivem Lernen in einer Mini-Gruppe bei einem sehr guten und erfahrenem Fotografen erfüllt sein, der auch als Dozent an einer Hochschule arbeitet und ein Händchen für´s Lehren hat, ja geradezu dafür brennt. Mein erster Workshop bei ihm hat mir schon so viel gebracht und auch viel Spaß. Im Gegensatz zu anderen, die dir immer zeigen, wie sie ein Foto machen, zeigt er dir das nicht, weil, wie er meint, dabei nur herauskommen kann, dass du versuchst, wie er zu fotografieren. Er regt an, lässt auch mal Fragen offen im Raum stehen (die sich dann durch den Versuch beantworten) und ist unglaublich inspirierend. Und ein Dozent, der freiwillig mit seinen Workshop-Teilnehmern weit über der Zeit noch zusammen sitzt und für Austausch und Fragen zur Verfügung steht, ist schon einmalig. Also freue ich mich sehr auf morgen!

Ich werde weiter berichten….. :-)